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Geister,
Spuk und Märchen existieren beinahe schon so lange wie es den Menschen gibt. Genauso alt ist unser Interesse dafür und der Versuch, sämtlichen unerklärlichen Dingen auf die Spur zu kommen und eine Erklärung für
diese zu finden. Aber erst im 19. Jahrhundert begann man sich intensiv mit Geisterjagd zu beschäftigen. Die erste spirituelle Bewegung hat ihren Ursprung in New York und wurde 1848 gegründet. Diese Bewegung bestand bis in die späten 30er Jahre. Zu ihren berühmten Mitgliedern
zählten unter anderen Kate Fox, die Davenport-Brüder, Daniel Douglas Home, Florence Cook, Margery Crandon aber auch Sir Arthur Conan Doyle und Harry Houdini sind sicher vielen ein Begriff. Diese Personen
spielten, zusammen mit vielen anderen, eine große Rolle in dieser Bewegung, obgleich sie manchmal unterschiedliche Ansichten vertraten. (Die einen in Empathie zu den verlorenen Seelen, die anderen in ihrer Skepsis gegenüber solchen Dingen).
Heute gibt es viel Literatur über ihre gesammelten Erfahrungen, sei es im Internet oder in Bibliotheken.
Jene Prominenten, und natürlich auch viele andere, legten den Grundstein für die heutige
parapsychologische Forschung. Unter anderem hat man es ihnen zu verdanken, dass diese Phänomene intensiv dokumentiert wurden. Einer der einflussreichsten Menschen die sich an der dokumentierten Geisterjagd beteiligten war Harry Price. Er entlarvte mehrere Betrüger im Bereich der
Geisterfotografie, die ihr Geld mit doppelt belichteten Bildern machten. Es wurde behauptet, dass es sich um Abbilder verstorbener Verwandter handele. Price zeigte der breiten Öffentlichkeit, was alles mit viel List
im Studio manipuliert werden konnte. Harry Price nahm auch an zahlreichen Sitzungen teil und untersuchte sie auf ihre Glaubwürdigkeit. Dabei kamen auch technische Geräte zum Einsatz, mit denen er verschiedene
Messungen durchführte (Einige Instrumente wurden von ihm speziell dafür entwickelt). Außerdem fertigte er genaue Aufzeichnungen zu allen Fällen an und archivierte sie. Harry Price wurde berühmt für seine Arbeit
im Pfarrhaus von Borley, das auf Gespensterweb unter den Spukorten zu finden ist. Seine dort gefertigten Geisterfotografien und Berichte über diesen mysteriösen Spukort sind weltbekannt. Die Arbeit von Harry Price
ist noch umstritten und wird von einigen Kritikern angezweifelt. Er war jedoch der Vorläufer der modernen Geisterjäger. Seine Arbeit bildete den Anfang für eine ernsthafte Betrachtung des Paranormalen, den
Gebrauch von technischer Ausrüstung und schließlich des intensiven Dokumentierens von Spukphänomenen.
Dieser Bereich auf Gespensterweb soll zeigen wie und mit welchen Geräten die Forschung rund um das Thema Geister praktiziert wird. Dabei werden auch berühmte
Persönlichkeiten samt ihren Arbeitstechniken vorgestellt.
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