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Auf
Glamis Castle in Tayside, Schottland, geben sich sozusagen die Gespenster die Klinke in die Hand. Das verhalf dem Schloß über Jahre hinweg zu seiner traurigen Berühmtheit. In einem der Räume hört man das Geräusch würfelspielender Männer (der Teufel selbst befahl
ihnen, bis in alle Ewigkeiten weiterzuspielen) und am Uhrturm wird manchmal eine weiße Frau gesehen. Ein afrikanischer Page, gefolgt von einem graubärtigen Mann, treiben auch ihr Unwesen. Schreckenserregende Geräusche von Poltergeistern sollen nachts durch alle Teile des Schlossen
tönen und die furchtbare Erscheinung eines blassen verängstigten Mädchens starrt aus einem vergitterten Schlossfenster.
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Man
sagt, Glamis Castle berge ein schreckliches Geheimnis in Form eines Ungeheuers, missgestaltet, mehr Kröte als Mensch und enorm stark. Es soll sich dabei um einen entstellten Nachkommen der Familie Bowes Loyon
handeln, in deren Besitz Glamis Castle seit 1372 ist. Das gegen Anfang des 19. Jahrhunderts geborene Monster wurde jahrelang in einem geheimen Raum versteckt gehalten und die Familie bewahrte strengstes
Stillschweigen darüber. Man nimmt aber an, dass das Wesen 1921 in sehr hohem Alter starb. In diesem Zusammenhang sind die berüchtigten Worte des 15. Earls zu erwähnen: "Wenn Sie auch nur das Wesen des Geheimnisses erraten könnten, würden Sie Gott
auf Knien danken, dass es nicht das Ihre ist"
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