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Das Pfarrhaus von Borley,
ein dunkles und verschachteltes Haus im Dorf Borley an der Grenze zwischen Essex und Suffolk, galt jahrelang als das spukreichste Haus Englands. Das Haus wurde inzwischen, nachdem es 1939 abgebrannt ist, abgerissen.
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Die
Spukerscheinungen begannen im 14. Jahrhundert nach der Ermordung einer Nonne. Es erschien eine mysteriöse Kutsche samt Pferden, ein kopfloses Gespenst wurde gesehen und zahlreiche poltergeistähnliche Vorgänge
spielten sich im Haus ab. Neben kratzenden Geräuschen waren in Vollmond Nächten oft läutende Glocken zu hören. Bekannt wurde das Haus auch durch die Arbeit des Geisterjägers Harry Price (1881-1948), dessen Forschungen erst die lange Serie von Spukerscheinungen ans Licht
brachten. Leider wurden viele seiner Forschungen durch Unfug in Frage gestellt. So entpuppte sich eine "umherhuschende Nonne" als lebendiges Mädchen, dass nur "Poltergeist spielte". Aber selbst nach dem Brand geschahen weitere merkwürdige Dinge. Man berichtete
von Geistern in den Ruinen und im Keller fand man menschliche Überreste. Da das Haus nicht mehr steht, sind alle Behauptungen heute sehr schwer nachzuprüfen.
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