The Jersey Devil

 

Dieses mysteriöse Geschöpf des New Jerseys Pinelands, hat New Jersey und seine Umgebung über 260 Jahre lang aufgesucht. Das Wesen wurde von über 2.000 Personen gesehen. Es terrorisierte Städte und bewirkte sogar das Fabriken und Schulen geschlossen wurden. Dennoch glauben die meisten, dass der Jerseyteufel lediglich nur eine Legende ist - entstanden aus der Mythologie der New Jersey Pine Barrens.



Andere jedoch glauben fest an seine Existenz. Der folgende Text soll den Beweis dafür liefern:

 

- Der Ursprung -
Es gibt viele unterschiedliche Versionen über die Entstehung des Jerseyteufels.
Eine der populärsten Legenden erzählt, dass eine Mrs. Shrouds von Leeds Point/ New Jersey (NJ) sich gewünscht haben soll, sollte sie noch ein Kind bekommen, solle es ein Teufel sein. Und daraufhin habe sie ein missgebildetes Kind zur Welt gebracht. Es wuchs äußerst behütet im Haus auf, also konnten es keine neugierigen Augen sehen. Doch in einer stürmischen Nacht flatterte das Kind mit seinen Flügelarmen aus dem Kamin und wurde nie wieder gesehen.

Eine andere Legende sagt, dass sich ein junges Mädchen während des Bürgerkrieges in einen britischen Soldaten verliebte. Die Einwohner von Leeds Point sollen sie daraufhin verflucht haben. Das junge Mädchen habe dann einen Teufel zur Welt gebracht.


Die New Jersey Pinebarrens


Dann gibt es noch eine Erzählung von einer Geburt in Estelville/New Jersey:

Als Mrs. Leeds von Esterville herausfand, dass sie zum 13. Mal schwanger war,
schrie sie: "Ich hoffe, es ist ein Teufel!" Ihr Wunsch soll sich erfüllt haben. Das Kind kam angeblich mit Hörnern, Flügeln und einem pferdeähnlichem Kopf zur Welt.

Auch Burlington/NJ soll angeblich zur Geburtsstätte des Jersey Teufels gehören. Mrs. Leeds ist diesmal eine Hexe und der Vater des Kindes natürlich der Teufel selbst. Mrs. Leeds soll ihr Kind zunächst normal zur Welt gebracht haben, aber dann habe sich das Aussehen des Kindes in das eines Teufels gewandelt. In einer stürmischen Nacht im Jahre 1735 hatten sich Mrs. Leeds und alle ihre Freunde versammelt. Das Kind schlug angeblich auf alle Anwesenden ein und flog hinfort durch den Kamin.

Im Jahr 1740 verbannte ein Klerus den „Jersey Devil“ für 100 Jahre, und das Wesen soll
tatsächlich bis 1890 nicht mehr gesehen worden sein.

Ihr seht, es gibt viele verschiedene Versionen über die Entstehung, aber alle haben irgendwie etwas mit dem Namen „Leeds“ zu tun.

 

 

- Die Sichtungen -
Darüber existieren zahlreiche dokumentierte Aufzeichnungen und diese belegen,
dass selbst hoch angesehene Bürger dem "Jersey Devil" begegnet sind. Der Admiral Stephen Decatur (irgendwann im frühen 19. Jahrhundert) testete einige Kanonenkugeln auf seiner Zündungstrecke, als er ein merkwürdiges Geschöpf am Himmel fliegen sah. Er feuerte ab und traf das Ding, aber es ließ sich anscheinend nicht von seinem Kurs abhalten und flatterte über die Felder von dannen. Joseph Bonaparte, damals König von Spanien und Bruder von Napoleon, sah das Wesen während der Jagd in Bordentown/NJ, irgendwann zwischen 1816 und 1839. Es existieren zahlreiche ähnliche Aufzeichnungen über Beobachtungen, bis ins Jahre 1894. Unter anderem wird erwähnt, dass das Wesen angeblich alles angriff, was sich in der Gegend zwischen Haddonfield und Leeds Point bewegte.



(Admiral Stephen Decatur)


W.F. Mayer von NewYork bemerkte bei seinem Besuch der Pine Barrens, dass sich die meisten Einheimischen nach der Dunkelheit nicht mehr ins Freie trauten. 1903 behauptete Charles Skinner (Autor der amerikanischen Mythen und Legenden), dass die Legende des Teufels sich langsam gelegt hatte. Im neuen Jahrhundert würde man nichts mehr über diesen Teufel hören. In New Jersey hörte man tatsächlich Jahre lang nichts mehr - bis 1909. Vom 16. Januar bis 23. Januar 1909 wurde der "Jersey Devil" in ganz South Jersey und Philadelphia, von mehr als 1.000 Leuten gesichtet. An diesem Tag hatte der "Jersey Devil" wohl seinen größten Auftritt überhaupt.

Am frühen Sonntagmorgen des 16. Januars 1909, sah Thack Cozzens (von Woodbury/ NJ), ein fliegendes Etwas mit glühenden Augen die Straße hinunter fliegen. In Bristol/PA hörte und sah John McOwen, dass sich ein merkwürdiges Geschöpf am Ufer des Kanals aufhielt. Ein Mann namens Patrol James Sackville feuerte auf ein sonderbares Geschöpf, das daraufhin schreiend davon flog. Der Postdirektor von Bristol/ PA sah an diesem Morgen ebenfalls ein vogelartiges, fürchterlich kreischendes Wesen mit einem Pferdekopf. Als dann das Tageslicht herein brach, fanden die Bewohner von Bristol überall seltsame kleine Hufabdrucke im Schnee. Man hatte noch nie zuvor solche Spuren gesehen.


Wurde der Teufel tatsächlich abgelichtet?

Beinahe überall in Burlington waren diese seltsamen Spuren zu finden. Sie führten auf Bäume hinauf, gingen von Dach zu Dach oder stoppten plötzlich mitten im Feld oder auf der Straße. Dieselben Spuren fand man auch in Columbus, in Hedding, in Kinhora und in Rancocas.

Man organisierte sogar eine Jagd auf den "Jersey Teufel", aber die Hunde wollten den Spuren einfach nicht folgen.


- Eine Beobachtung -
Mr. und Mrs. Neson Evans von Gloucester, wurden eines Morgens im 19. Januar 1909 gegen 02:30 Uhr, durch merkwürdige Geräusche geweckt. Sie konnten den „Jersey Devil“ für ca. 10 Minuten vor ihrem Fenster beobachten. Mr. Evans beschrieb
das Wesen wie folgt:

„Das Wesen war etwa 3 ½ Fuß groß, hatte einen Kopf wie der von einem
Collie (Hunderasse) und ein Pferdegesicht. Es hatte einen langen Hals und Flügel die etwa zwei Fuß lang waren. Die Hinterfüße sahen aus wie die von einem Kranich, aber es hatte Pferdehufe! Das Ding lief auf seinen Hinterfüßen und hielt seine zwei vorderen Beine wie Pfoten hoch. Es benutzte während dieser Zeit des Beobachtens kein
einziges Mal seine vorderen Beine.

Meine Frau und ich waren dermaßen erschrocken, aber ich sag ihnen, ich war dennoch fähig das Fenster zu öffnen und das Ding mit einem Shoo ("Kusch") zu vertreiben. Es wandte sich mir bellend zu und flog davon."



Angeblich die Überreste des Jersey Teufels

 


Keine dieser Theorien kann eine endgültige Antwort darüber geben,
was der „Jersey Devil“ war oder ist. Aber die zahlreichen dokumentierten
Sichtungen belegen, dass es wohl irgend etwas gegeben haben muss. Ob der „Jersey Devil“ ein Vogel oder ein Dämon ist - ist lediglich Spekulation.
Eines ist sicher: Die Leute von New Jersey haben definitiv
etwas unerklärliches gesehen!

 

 

 

 

 

 

 

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Texte und Fotos: Satene (Team-GespensterWeb ) / © GespensterWeb - 2005