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Es spukt -
Hier
unter den Straßen von Paris finden nicht nur Partys statt.
Vor allem tummelt sich hier
merkwürdiges Gesindel: Penner, Drogensüchtige, Dealer
und sogar Satanisten: Anscheinend werden hier unten regelmäßig
schwarze Messen zelebriert. Wen wundert´s? Das Ambiente
schreit ja geradezu danach!
Experten
glauben, dass Stimmungen in Form von Energie, für eine
lange Zeit an einem Ort
gespeichert werden können - die dann irgendwann, durch
irgendeinen Umstand plötzlich freigesetzt werden. Vor allem
Kalkstein soll für diese Art von Energiespeicherung bekannt
sein. Und wenn man zur rechten Zeit am rechten Ort ist, kann
man selbst hier unten Stimmen aus der Vergangenheit vernehmen.

©
Harald A. Jahn / www. viennaslide.com
Eine
wahre Begebenheit
erzählt von einem Touristen, der im Jahre 1993 bei der
Besichtigung der Katakomben
seltsames erlebt hat:
"Dann standen wir vor diesem beeindruckenden Berg voller
aufgetürmter Skelette,
als unser Führer die Bemerkung äußerte, die
Knochen bitte nicht zu berühren. Aber davon ließ
sich ein dummer junger Tourist nicht abhalten. Er musste unbedingt
einen aus dem Stapel aufheben und ihn durch die Gegend werfen.
Das hat wohl den Besitzer des Skelettes verärgert, denn
es bildete sich plötzlich ein blauer Nebel vor mir und
schien die Form einer Gestalt anzunehmen. Er kam doch tatsächlich
auf mich zu! Ich ließ einen Schrei raus. Dann weiss ich
nur noch, dass ich mich bemühte irgendwo einen festen Halt
zu bekommen und als ich mich dann umsah, war das einzige was
ich sah ein Nebel. Glücklicherweise war eine Kollegin mit
dabei gewesen und hatte das alles wohl auch gesehen. Ich sah
es an ihrem offenen Mund. Ich dachte, jetzt würde sie völlig
ausflippen, doch stattdessen meinte sie: "Hast du DAS gesehen?"
Ich sagte: "Ja cool, nicht?"
Die Erscheinung befand sich knappe drei Fuß von mir entfernt
und fing an sich aufzulösen und seine menschliche Form
zu verlieren. Die ganze Sache machte mir dermaßen zu schaffen,
dass ich es wirklich mit der Angst bekam. Eigentlich glaubte
ich an keinen Geist, selbst wenn er verdammt groß war
und stank wie Hölle! Ich machte einen Schritt nach vorne
und erklärte diesem Geist laut und deutlich, dass nicht
ICH es gewesen war, der seinen Schädel um die Gegend geworfen
hatte. Ich zeigte in die Richtung des Jungen, der aber mittlerweile
schon weitergegangen war. Der Geist entfernte sich mit einem
Windzug. Pam und ich hatten keine Kraft mehr hinterher zu gehen,
um zu sehen was er mit diesem dummen Jungen wohl jetzt anstellen
würde. Man konnte darauf wetten. Es dauerte nicht lange
und wir hörten einen Schrei. Dann sahen wir den Knaben
die Treppen hinauf zum Ausgang flitzen. Ich hob den Schädel
wieder auf und legte ihn an seinen ursprünglichen Platz
zurück. Die blaue Erscheinung folgte mir bis zur Wand und
verschwand dann langsam.
Übrig blieb der Geruch von Sandelholz zurück - der
Rasierwasserduft des Mannes
aus dem 18. Jahrhundert."

Es
geht ein Gerücht um, dass die Knochen verflucht sind -
sollte man es überhaupt schaffen
welche rauszuschmuggeln! Und
wenn man die Katakomben verlässt, wird es einem irgendwie
heiß, die Helligkeit blendet und man fühlt sich zudem
schmutzig und verdorben.
Vielleicht ein Vorgeschmack dessen, was irgendwann auf einen
zukommen wird?