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Das Untergeschoss im Heizungsraum -
Die
Dorfbewohner glauben, der Nahaul sei der Handlager des Teufels.
Besessen mit dämonischer Energie, wandelt er seine menschliche
Form und wird zum Tier. Selten wurde der Nahaul von Dos Estrellas
Mine in seiner menschlichen Form gesehen.
Vor
kurzem fand man Tierkadaver im Heizungsraum, in der Kapelle und
im Krankenhaus. Die Dorfbewohner vermuten, dass der Nahaul die
Reste seiner Beute verstreut hat um so seine Energie zu verstärken.

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Das Krankenhaus von Dos Estrellas -
Hier
brachte man die verletzten Minenarbeiter her. Das Krankenhaus
selbst liegt ziemlich abgeschieden im Wald. Ein wirklich unheimlicher
Ort. Die Einheimischen scherzten oft, dass die Wahrscheinlichkeit
zu Überleben höher war, wenn man den Verletzten am besten
nicht in dieses Krankenhaus einliefert. Denn richtige Medizin
und ausgebildete Ärzte waren hier knapp. Tatsächlich
wurde das Krankenhaus oft mit ungeschultem Personal geführt.
Den
Fußboden im Krankenhaus nannte man run red,
weil er voll gespritzt mit stinkendem Blut war. An warmen Tagen,
sagt man, konnte man bis hinunter ins Tal den verkohlten Gestank
des Todes riechen. Dieses Krankenhaus war wahrhaftig ein Platz,
den niemand freiwillig aufsuchen wollte. Die
Einwohner glaubten, der Nahaul kam nachts hierher um sich seine
Opfer zu holen. Angeblich soll ihn der Geruch von Blut und von
verrottetem Fleisch anziehen. Daher fürchteten sich die verletzten
Bergmänner davor, die Nacht in diesem Krankenhaus alleine
zu verbringen. Denn nachts wurden sie hier wie Freiwild verletzt
liegen gelassen.
Eines
Tages wurde der Arbeiter Francisco Lopez wegen einer Augenverletzung
hier eingeliefert. Franciscos Augen waren verbrannt. Während
der Arbeit hatte er heißes flüssiges Gold ins Gesicht
gespritzt bekommen. Francisco bettelte nicht ins Krankenhaus gebracht
zu werden, aber sein Vorarbeiter beharrte darauf. Dann kam das
wovor er sich gefürchtet hatte: er musste die Nacht ganz
alleine im Krankenhaus verbringen. Am
folgenden Morgen fand man seinen leblosen Körper. Die Todesursache
konnte nie festgestellt werden. Die Einheimischen vermuten heute
noch, dass der Nahaul mit seinem geheimnisvollen Tod zutun hat.
Man glaubt, die Kranken befinden sich in einem veränderten
Bewusstseinszustand, wenn einer ihrer Sinne beeinträchtigt
ist. Dies lässt den Nahaul leichter in den Verstand des Kranken
eindringen und seine Gedanken und Handlungen manipulieren. Die
Menschen glaubten, der Nahaul hätte so die Gedanken Franciscos
manipuliert.

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Die Kapelle von Dos Estrellas -
Diese
Kapelle wurde einst von den europäischen Einwanderern für
die Grubenarbeiter erbaut. Als die Siedler sich hier niederließen,
brachten sie auch ihre Missionare mit. Die letzte Messe in der
Kapelle hielte man am Morgen der großen Flut im Jahre 1937.
Denn die große Flut überschwemmte auch die Kapelle.
Das Wasser kam so schnell und mit solcher Kraft, dass nur sehr
wenige Menschen flüchten konnten. Danach mied man die Kapelle.
Die Eingeborenen gehen nicht mal in ihre Nähe.
Die
neue Religion verbreitete immer mehr in Tlalpujahua.
Somit war die Furcht und Respekt vor dem Nahaul gewichen. Daher
glaubt man, dass sich das Wesen mithilfe der Naturkatastrophe
dafür gerächt hat.
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Die Entwässerungsgrube -
Diese Grube
wurde dazu benutzt, das Abflusswasser der Maschinen zu sammeln,
die für die Goldverarbeitung betrieben wurden. Am Ende des
Tages wurde dann das Wasser in den nahe gelegenen Fluss abgelassen.
Eines
Tages, waren zwei Arbeiter, Esteban und Salvatore, mal wieder
dabei das Grubenwasser abzulassen. Endlich war ihre Schicht für
den heutigen Tag zu Ende. Es war sehr spät und beide Männer
waren total erschöpft. Esteban
war leider unvorsichtig, er verlor sein Gleichgewicht und fiel
in die Grube. Er schlug mit solch einer Kraft auf den Boden, dass
er sich einen schweren Bruch am rechten Bein zuzog. Salvatore
lief sofort los, um Hilfe zu holen. Kaum war er nur ein paar Schritte
von der Grube entfernt, als er hinter sich seinen verletzten Kollegen
entsetzlich schreien hörte. Als
Salvatore in die Grube blicken wollte, schlug ihm eine sehr starke
Windböe ins Gesicht. Er erstarrte vor Schreck, als er den
Nahaul aus der Grube herausfliegen sah!
Am
folgenden Tag fanden die Arbeiter ihn in der Nähe der Entwässerungsgrube,
zusammengekauert in der Fötusposition, immer wieder das Wort
Nahaul flüsternd. Seinen Kollegen Esteban fand
man tot in der Grube.
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