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 Der Salon der Königin Im Salon der Königin sind viele Sichtungen beobachtet worden, dennoch unterscheiden
sich die Details der Erzählungen sehr voneinander. Es wird behauptet, dass sich hier der Geist einer sehr schönen jungen Frau in einem eleganten weißen Abendkleid häufig sehen
lässt. Manchmal soll man sogar ihren Schatten ganz alleine im Saal tanzen sehen. Da gibt es z.B. einen Bericht über ein kleines Mädchen, welches bei einer Besichtigung
des Schiffes plötzlich etwas über eine Frau in Weiß sprach. Während dessen zeigte sie die ganze Zeit auf eine bestimmte Ecke des Raumes.
Total gefesselt über diese auffällige Erscheinung, wunderte sie sich, dass es alle Anwesenden ignorierten. Der Tourleiter soll sich kurz in die Richtung gedreht haben, und
da er nichts sah, hielt er die ganze Geschichte für einen Kinderstreich und lief weiter. Das Mädchen beharrte jedoch auf ihre Aussage.
Völlig ahnungslos hatte sie mit ihrer Sichtung eine alte Legende bestätigt. Zudem soll hier auch ein dunkelhaariger Mann herumgeistern.
Er trägt einen Anzug aus den 30er Jahren. Selbst die Tourleiter sollen ihn gesehen haben. Auch wurden in diesem Bereich oft mysteriöse Lichtkugel gesichtet.
 First Class Suite
An gewissen Orten des First-class Bereiches, sind viele Phänomene beobachtet worden:
Es gibt Berichte über Geräuschphänomene, wie fließendes Wasser mitten in der Nacht oder Telefone die in den frühen Morgenstunden schellen. Dann andere Phänomene wie
Lichter, die plötzlich mitten in der Nacht von alleine eingeschaltet werden. Dann von Passagieren die z.B. durch das Zerren an ihrer Bettdecke geweckt wurden. Da gibt es ein Erlebnis von einem Angestellten, der beauftragt wurde, eines frühen
Morgens Fotos von den Räumlichkeiten zu machen. In einem der Kabinen fiel ihm ein besonders schöner Spiegel auf. Dieser gefiel ihm so sehr, dass er sich spontan
entschloss, auch ein Bild davon zu machen. Als die Fotos später entwickelt wurden, war auf diesem Bild etwas merkwürdiges zu sehen:
Es zeichneten sich im Spiegel deutlich die Konturen eines dunkelhaarigen Mannes ab. Das Ganze wurde besonders gruselig, weil zu dem Zeitpunkt der Aufnahme, definitiv kein
anderer im Raum gewesen war! Das Merkwürdige kommt erst noch: Der Mann im Spiegel war ziemlich altertümlich gekleidet. Er trug einen Anzug aus den 30-er Jahren!
 Das Kinderspielzimmer in der 3. Klasse
Hier starb Leigh Travers Smith einige Stunden nach seiner Geburt.
Die Ärzte des Schiffes scheiterten an ihren Versuchen das Baby am Leben zu erhalten. Hinterher behaupteten viele Passagiere, sie würden in diesen Räumen immer ein Baby schreien hören.
Kinderstimmen hat man auch in den vorderen Bereichen der Lagerräume vernommen.
Unter anderem wurden dort Geräusche aufgezeichnet. Die Töne hörten sich so an, als ob jemand heftig verprügelt wird, dann wie ein metallisches Reißen, Geräusche von stark
fließendem Wasser und schreiende Männerstimmen im Bereich der Schließfächer - da wo sich der Rumpf befindet welcher die "Curacoa" gerammt hatte. Im Pool des Touristenbereiches spukt der Geist einer Frau, die hier ertrunken sein soll.
Ein weiterer treibt sein Unwesen in der Kabine B340 (in der dritten Ebene). Es ist der Geist des ermordeten Zahlmeisters. Er stiftete nach seinem Tod solche
Unruhe, dass die Kabine nicht mehr vermietet werden konnte. Auch in der Küche wurden Poltergeistaktivitäten vernommen. Hier soll im zweiten
Weltkrieg ein Koch ermordet worden sein. Man sagt, seine Kochkünste waren so furchtbar, dass eines Tages einer von der Truppe total ausgeflippt ist.
Er habe den Koch gepackt und in den Ofen gesteckt, wo dieser qualvoll verbrannte. Seine furchtbaren Schreie soll man heute noch hören!
 Die Tür mit der Nr. 13
Insgesamt sind in der Geschichte des Schiffes 16 Besatzungsmitglieder, 2 GIs und 31 Passagiere gestorben.
Jedoch ist kein anderer Todesfall so gut dokumentiert worden, wie der von J. Pedder. Der junge Mann verstarb am 10. Juli 1966 durch einen tragischen Unfall, als er während
einer Restaurierungsarbeit im Schacht versuchte durch eine automatisch schließende Tür zu schlüpfen. Die Tür zerquetschte ihn regelrecht.
Im Hatchway, an der Tür Nr. 13, hat man ihn danach des öfteren den Gang entlang laufen sehen. Die Passagiere und Reiseführer beschrieben, einen jungen bärtigen Mann
im blauen Overall gesehen zu haben, der am Ende des Ganges immer in der Tür mit der Nr. 13 verschwindet.
 Maschinenraum Ein weiteres Mannschaftsmitglied, der ebenfalls in den Gängen der “Queen Mary”
herumspukt, ist der zweite Senior Offizier William Stark. Er wurde 1949 versehentlich vergiftet: Er trank das Tetrachlorid, dass das Personal dummerweise in einer
alten Ginflasche aufbewahrt hatte.
~~~~~~~~ Besucher des Schiffes erzählen: ~~~~~~~~
 Vor ungefähr 15 Jahren besichtigte ich die Queen Mary und aß da zu Abend. Der Mann,
der mich damals begleitete ist jetzt mein Ehemann. Nach dem Abendessen machten wir einen romantischen Spaziergang auf der Promenade. Als wir uns so über das Geländer
lehnten, überkam mich plötzlich ein sehr merkwürdiges Gefühl. Ich weis nicht was damals mit mir geschah, aber ich schrie meinen Mann dabei unentwegt an. Ich versuchte
ihm zu erklären, dass ich nicht mehr "ich" war. Ich war jetzt jemand anderes, der vor
vielen Jahren einmal auf diesem Schiff gewesen war! Und das war vor sehr langer Zeit. Ich sah mich selbst als ein junges attraktives Mädchen mit 17 oder 18 Jahren. Ich trug
ein langes weißes Kleid mit einem Cape. Obwohl es draußen sehr kalt war, trug ich weder einen Mantel noch einen Umhang. Dann wechselte das Bild und ich sah mich in einer
Blutlache irgendwo im inneren des Schiffes liegen. Der Raum in dem ich lag war groß und dunkel. Überall waren Rohre und lange Leitungen die an der Decke entlang führten. Ich
spürte ein Gefühl der Verzweiflung und Gedanken von Selbstmord. Doch so schnell wie das alles über mich gekommen war, so schnell verließ es mich auch wieder. Anschließend sind mein Mann und ich zum Aufsichtsraum, wo wir mein seltsames
Erlebnis dem Barmann erzählten. Er bestätigte uns, dass man damals tatsächlich eine junge Frau in einer Blutlache unten in einem der Räume gefunden hatte. Zudem sollen
viele den Geist einer jungen Frau mit braunen Haaren auf dem Schiff gesichtet haben. Bin ich sie? Ja, ich bin.
 Ich verbrachte mit meiner Familie eine Nacht in der Royal Suite. Später, als wir alle
gemeinsam in unserer Kabine TV schauten, hörten wir draußen jemanden laufen. Nach einigen Schritten hörte es auf. Es war unser erster Aufenthalt auf der Queen Mary, und
daher dachte ich, draußen vor dem Fenster gäbe es noch eine Plattform. Ich stand auf auf und öffnete das Fenster um zu schauen, wer sich draußen vor unserer Suite aufhielt.
Doch zu meiner Verwunderung sah ich nichts! Keine Plattform und keine Person! Nichts als Luft! Sicher, es gab einen Parkplatz einige Stockwerke unter uns, aber diese
Schritte waren definitiv sehr nahe gewesen! Ich dachte, vielleicht hatte ja jemand im Raum neben uns versucht uns einen Streich zu spielen, in dem er gegen die Wand
geschlagen hatte oder ähnliches. Ich probierte es sofort aus - doch nichts was ich tat, ähnelte dem Geräusch das wir gehört hatten!
 Es war das Jahr 2000. Eine große Gruppe von uns besichtigte zu Halloween das Schiff.
Wir befanden uns auf dem Mannschaftsdeck, als plötzlich alle vier Türen gleichzeitig zuschlugen. Wir dachten, dass sei ein Teil der Spukshow gewesen um die Besucher zu
erschrecken. Später sprachen wir mit unserem Tourführer darüber, doch dieser meinte, dass es derartige "Showeinlagen" gar gibt. Später in der Nacht, als wir uns in eines der labyrinthartigen Gänge befanden,
begegneten wir einen kleinen Jungen. Dieser weinte und weinte. Er tat uns leid, also machten wir uns daraufhin alle gemeinsam auf die Suche nach seinen Eltern. Wir haben
überall gesucht, sind sogar die anderen Stockwerke durchgegangen. Mein bester Freund befand sich dabei die ganze Zeit in der Nähe des Jungen, aber plötzlich war der kleine
wie vom Erdboden verschluckt! Wir suchten ihn überall, aber er war nirgends mehr zu sehen! Es war wirklicht gruselig! Irgendwann sind wir los, eine Vermisstenmeldung
aufzugeben und stellten fest, dass eine halbe Stunde vor uns jemand anderes ebenfalls eine Vermisstenmeldung über diesen Jungen aufgegeben hatte!
Der Junge wurde nie gefunden! Die ganze Sache erschreckte uns so sehr, dass wir das Schiff schlagartig verließen. Ich war seit dem nie wieder dort.
 Meine Mutter und ich verbrachten die Sommerferien im Haus meiner Tante. Sie wohnte
in Long Beach, also verbrachten wir die traditionellen drei Nächte auf der Queen Mary. Es war Anfang Juni. Ich und meine Mutter standen im Speisesaal, als uns ein
merkwürdiger Mann entgegen kam. Dieser trug Kleidung wie aus den vierziger Jahren und fragte uns, ob wir Hilfe bräuchten oder Fragen bezüglich des Schiffes hätten. Kaum
hatte meine Mutter verneint, als wir plötzlich Geräusche hinter uns vernahmen. Wir drehten uns alle um und auch der Mann schaute hin, um zu sehen woher die Geräusche
kamen. Wir sahen nichts, also drehten wir uns wieder herum. Doch der merkwürdige Mann war weg! Er musste sich in Luft aufgelöst haben, denn so schnell konnte er in der
Zeit nicht gelaufen sein. Wir befanden uns ja direkt in der Mitte des Speisesaals! Als wir später am Abend den Pool besichtigten, trafen wir ihn wieder. Er kam aus eines
der Türen herein, blickte er uns kurz an und lief davon. Das dritte Mal als wir ihn sahen war es drei Uhr in der Früh. Wir befanden uns gerade auf Deck. Er stand am hinteren
Ende des Schiffes und schaute umher, als ob er sich im Trance befand. Meine Mutter und ich konnten nicht schnell genug am andern Ende des Schiffes sein. Wir rannten los.
Aber als wir schließlich dort ankamen, stand er plötzlich auch da!!! Er konnte definitiv nicht mit uns gerannt sein! Auch hier blickte er nur um sich herum, wie er es vorhin am
anderen Ende des Schiffes hatte. Dann lief er davon und wir liefen hinter ihm. Wir wollten sehen wohin er ging und ob er sich in Luft auflösen würde. Es ist dann
tatsächlich passiert! Als er verschwand war es so, als ob etwas von Rauch überzogen wird. Aber in Wirklichkeit hatte es keinen Rauch gegeben! Das war das letzte Mal dass wir ihn sahen. Ein Geist? Ich weis es nicht, aber ich las
neulich von ihm in eines dieser Geisterbücher.
Eine Geistertour buchen
Seit die Queen Mary 1967 ihre letzte Ruhestätte als Hotelschiff in Long Beach gefunden
hat, können Freunde des Übersinnlichen aktuell für 109,- US-Dollar pro Person, die bekannte Expertin für paranormale Phänomene Erika Frost,
auf geführten Touren durch die gespenstischen Bereiche der Queen Mary begleiten. Krönender Abschluss des Abends ist ein Abendessen im Fine Dining Restaurant Sir Winston.
Das geisterreiche Abenteuer wird jeden Freitag und Samstag, beginnend am 08. April 2005, angeboten. Die Führungen sind für maximal 30 Teilnehmer
und es wird um rechtzeitige Reservierung gebeten.
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