Der folgende Bericht stammt aus der Tageszeitung "Cleveland Press"
2. Novenber 1892

"VERSCHOLLEN!

Achtzehn Männer verloren ihr Leben in den Wellen. Erneut ein schrecklicher  Schlag für Cleveland und Umgebung. Die Eigentümer haben die Hoffnung aufgeben. Nichts außer ein Wrack, erzählt uns die schreckliche Geschichte.

Die  neuesten Nachrichten des Unglücks:
Alles über das Stahlschiff und was der Besatzung wiederfahren ist.



 So in etwa könnte damals der Bericht in der Tageszeitung  ausgesehen haben:
(Dieses Bild ist lediglich eine einfache Fotomontage)
Überarbeitet von Satene  © GespensterWeb - 2005

Erneut ist ein schreckliches Seeunglück passiert. Das kürzliche versinken des Stahldampfers Western Reserve ist noch nicht ganz verdaut, und schon ist erneut eine ähnliche Katastrophe passiert!
Die Befürchtungen, dass der große Dampfer W. H. Gilcher untergegangen ist, wurden mittlerweile bestätigt. Leider haben dabei alle achtzehn Männer ihr Leben verloren.
Besonders dieses zweite Unglück trifft uns in Cleveland und Umgebung sehr hart, denn der Kapitän und einige aus der Crew waren nach der Katastrophe von Westen Reserve bei Gischer eingestellt worden. Und wieder ist dabei ein guter und bekannter Kapitän ums Leben gekommen. Die Stadt trauert erneut.
Die schrecklichen Kämpfe, die die Männer mit dem Wind und den Wellen ertragen müssten, die zum Zeitpunkt der Katastrophe über den Lake Michigan fegten, werden wir vermutlich nie erfahren. Sehr wahrscheinlich hat keiner von ihnen diese Katastrophe überlebt. Das Wrack liefert uns ein stummes Zeugnis über die schreckliche Katastrophe.

Das Schiff befand sich vermutlich in der Nähe der Manitou Islands. Auf der Insel befindet sich eine Lebensrettungsstation, aber es gibt leider keine Möglichkeit einer telegrafischen Kommunikation mit dem Festland. Die 17-köpfige Mannschaft war unter der Führung von Kapitän L.H. Weeks aus Vermilion unterwegs. Sie war das Schwesternschiff des Western Reserve, erbaut von der "Cleveland Ship Building Company". Ihr Wert wurde auf $200.000 geschätzt. Die Neuigkeiten  über das Unglück, sind ein schwerer Schlag für die Männer aus Cleveland, denn das Schiff gehörte zu den besten Schleppern und konnte größere Ladungen transportieren.
Der Inhaber der Schiffes, Kapitän Gilcher aus Vermilion, wurde am Montagmorgen von unseren Reportern belagert um genauere Informationen über das Unglück zu erhalten. Doch auch er konnte uns nichts neues hinsichtlich des Umstandes sagen.
Kapitän Bartow glaubt dass das Schiff auf einem Riff am Fuße des Lake Michigans aufschlug. Vermutlich ist das alles in der Nacht vom Freitag passiert, denn in dieser Nacht tobte ein großer Sturm..."

 

~~~~~~~~~~ Die Legende erzählt ~~~~~~~~~

Von W.H. Gilcher sagt man, er erscheine in regelmäßigen Abständen, unweit der Insel Mackinac, wo es einst seinen Untergang fand.
Wie viele andere Schiffe (Sebastian, Erie Board,...), die auch an diesem Riff zerschellt sind, soll man das Phantomschiff angeblich alle sieben Jahre im Nebel erscheinen sehen...

...die verzweifelte Mühe des Kohlendampfers endlich seine Route zu beenden?

 

 

 

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Texte und Fotos: Satene (Team-GespensterWeb )
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