Spukorte in Deutschland: Bayern

Wessobrunn


D ie unglückliche Nonne

Der Ort Wessobrunn liegt auf einem Hügel südwestlich des Ammersees.
Seinen Namen hat der von dem Kloster "monasterium Wessofontanum".
Bei diesem Kloster handelt es sich um eine alte benediktinische Gründung.
Als Gründungsjahr wird das Jahr 753 genannt, die Gründung soll durch Herzog Tasslio III erfolgt sein.
 

Seit 1913 lebt hier eine Gemeinschaft von Missions-Benediktinerinnen. Wessobrunn ist bekannt durch das "Wessobrunner Gebet", dem ältesten deutschen Sprachdenkmal mit christlichem Inhalt.
Im damaligen Benediktinerkloster Wessobrunn bestand im 12. Jahrhundert ein Nonnenkloster.
Eine Schwester des letzten Nachkommen der Grafen von Weilheim, des Ritters Joseph Diethalm von Wileyhin, welcher im Jahre 1211 starb, begab sich in das Kloster, brach aber das bestehende Ordensgelübde und versteckte sich in einem unterirdischen Gang auf der südöstlich von Weilheim gelegenen Burg am Gilgenberg, jetzt Gögerlberg, wo sie bald vor Reue und Gram starb.
 

Diese unglückliche Nonne sah man öfters auf der Burgruine
weinend im weißen Gewand.

 

Spukorte: Bayern

Übersichtskarte: Deutschland

 

Texte und Berichte: Team GespensterWeb

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