Spukorte in Deutschland: Berlin

Köpenik


S pukgestalten in Köpenick

Direkt am Ufer der Dahme, mitten in Berlins grünem und wasserreichen Bezirk Köpenick liegt das Schloss Köpenick.
An dieser Stelle stand schon im Mittelalter eine slawische Burganlage, die vermutlich Sitz des Fürsten Jaczo de Copenic war. Mitte des 16. Jh ließ dann Kurfürst Joachim der Zweite statt der baufällig gewordenen Wasserburg ein Jagdschloss im Stil der Renaissance errichten.
 

Das heutige barocke Schloss auf der Köpenicker Altstadtinsel wurde 1677 bis 1681 erbaut. Unter Nering wurde es 1682 durch eine Schlosskapelle erweitert.
Der barocke Schlosspark von 1680 wurde 1804-06 zum Landschaftspark umgestaltet. Von 1680 bis 1688 residierte hier Kronprinz Friedrich mit seiner ersten und zweiten Gemahlin.
 

Um das Schloss ranken sich viele Legenden und Geschichten, Geister sollen im und um das Schloss umgehen:
Eine davon erzählt von einer jungen Adligen, die unglücklich verliebt war und sich deswegen das Leben nahm.
Von der Schlossbrücke soll sie sich in den Graben hinabgestürzt haben. Seit ihrem Todestag soll sie im Schloss spuken.
Einige Leute berichten, dass sie in der Nacht einen weißen Schleier auf einer Plattform des Schlosses wehen sahen.
 

Weitere Spukerscheinungen in Köpenick:
Ein anderer Spukbericht beschreibt einen schwarzen Hund, der noch heute in Köpenick umherwandern soll. Den erschrockenen Wanderer blickt er mit glühenden roten Augen an und verschwindet plötzlich wieder in der Dunkelheit. Er soll auch einige Häuser der Gegend bewachen - als wollte er die dort lebenden Familien beschützen. Am häufigsten wird er an der alten Pyramidenbrücke im Schlosspark gesehen.
Auch sieht man nachts oft einen Reiter ohne Kopf durch die Straßen von Köpenick reiten, dem Hunde nachfolgen, die ebenfalls keinen Kopf haben.
Diese grausige Erscheinung zeigt sich auch in Straußberg und an andern Orten in Berlin.

 

Spukorte: Berlin

Übersichtskarte: Deutschland

 

Texte und Berichte: Team GespensterWeb

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