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Spukorte in Deutschland: Berlin
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Tegel
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P
oltergeist im Schloß Tegel
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Das
Schloss Tegel in der Adelheidallee 19-21 wird auch Humboldtschlösschen genannt, weil dort seit 1766 die Familie von Humboldt lebte. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts kam das Schloss in kurfürstlichen Besitz und
wurde unter dem Großen Kurfürsten zum Jagdschloss umgebaut. Aus dieser Zeit wurden von den damaligen Besitzern mysteriöse Spukerscheinungen dokumentiert. Der Spuk trat erst in Form von Geräuschen auf, deren
Ursprung nicht ermittelt werden konnte. Mit der Zeit jedoch nahm der Spuk immer aggressivere Ausmaße an und entwickelte sich zu einem echten Problem für die Hausbewohner.
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Die
Energien in dem Schloss schienen sich zu einem Poltergeistphänomen zu formieren. Eines Nachts schossen auf einmal Steine schier aus dem Nichts auf die völlig verängstigten Bewohner. Diese Wurfgeschosse waren glühend heiß und verbrannten alles was sie berührten. Des Weiteren
war das Knallen von Peitschen zu hören und manchmal fiel ein Gegenstand nach einem Peitschenschlag herunter. Jedoch schien der Geist eine Vorliebe für das Feuer zu besitzen, er ließ Flammen im Haus hell auflodern
und bombardierte die Leute immer wieder mit glühenden Geschossen. Der Höhepunkt des Spuks war gekommen, und nun zeigte sich der Geist auch in manifestierter Form: Dabei nahm er die unterschiedlichsten Formen an. Er wurde als düsterer Nebel gesehen, dann
wieder als kleine Schattengestalt und schließlich als riesiges dunkles Wesen.
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Der
Spuk war im Volksmund schon nach kurzer Zeit weit verbreitet und überall erzählte man Geschichten um den Spuk im Schloss Tegel. Alle Versuche, den Geist zu vertreiben blieben lange Zeit erfolglos und man
glaubte aufgrund der Verbindung mit Feuer ein Wesen direkt aus der Hölle im Schloss zu haben. Dann, von einem Tag auf den anderen, hörten sämtliche Spukerscheinungen auf, der Auslöser der Spuks konnte bis heute nicht gefunden werden....
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Spukorte: Berlin
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Übersichtskarte: Deutschland
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Texte und Berichte: Team GespensterWeb
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