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Hohlwege sind Pfade durch die Landschaft, die sich aufgrund
jahrhundertelanger Nutzung durch den Menschen sowie Witterungseinflüssen in das Gelände eingeschnitten haben. Heute werden Hohlwege immer seltener. Viele sind wegen dort einfach abgeladenen Bauschutts oder
weggeworfene Gartenabfälle nicht mehr benutzbar, oder sie werden von der Natur zurückerobert.
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Um einige Hohlwege ranken sich Legenden, so auch um den zwischen Penzlin und Hohenzieritz im Hohenzieritzer Holze befindlichen, langen und sehr tiefen
Hohlweg. An diesem entlang ziehen sich in Richtung Penzlin mehrere Gräben. Dieser Hohlweg heißt die Iserputt. Hier sollen sich nachts, gegen zwölf Uhr, zwölf weiße Männer mit einem schwarzen Sarg zeigen. Überliefert ist folgende Geschichte: Ein alter Fuhrmann fuhr einmal am hellen Tage hier
hindurch. Plötzlich blieben seine Pferde stehen. Er ging zu ihnen um zu sehen was los sei; da bemerkte er, dass eine lange, schwarze Gestalt auf seinem Wagen lag und ihn laut anlachte. Der Mann nahm seine Peitsche,
und schlug mit voller Kraft nach der Erscheinung. Zu seiner Überraschung verschwand der Schatten und der Pferdewagen war wieder frei...
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