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Spukorte in Deutschland: Sachsen
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Neuhirschstein
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D
ie weiße Frau auf dem Schloss zu Hirschstein
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Auf
einem Felssporn 25m über dem Elbufer erstreckt sich weithin sichtbar Schloss Hirschstein. Im 11. Jahrhundert wurde viele Jahre hindurch ein weißer Hirsch verfolgt der sich, um seinen Jägern zu entkommen, in den
Abgrund stürzte. Zum Andenken baute man ihm ein Jagdhaus, der Hirschstein genannt. Bereits 1205 wurde es als Burganlage erstmals urkundlich erwähnt. 1944 bis 1945 diente das Schloss, das aus der Luft gesehen an
ein mächtiges Schiff erinnert, als königliches Gefängnis, denn hier erfolgte die Internierung von König Leopold von Belgien mit Familie. Seit 1957 ist das Schloss ein Kindersanatorium.
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Auch
auf dem Hirschsteiner Schloss soll eine weiße Frau spuken und nachts durch die Zimmer des Gebäudes ziehen. Erstmalig wurde sie von einem Wärter des Schlosses in dessen Zimmer gesehen. Die weiße Gestalt einer
Frau durchschritt das Zimmer ohne auf Gegenstände und Wände zu achten, drehte sich ein paarmal im Kreis und verschwand ebenso lautlos, wie sie gekommen war.
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Einem Hirschsteiner Jäger soll die gleiche weiße Frau begegnet sein:
Eine große Jagd war im Hirschsteiner Gelände angesetzt, und das Schloss war voller Jagdgäste. Der Jägermeister saß mit einem jungen Grafen, den er am nächsten Morgen führen sollte, in dessen Zimmer auf dem
Schloss und beide waren in ihre Jagdunterhaltung vertieft. Die Männer redeten viele Stunden, bis es auf einmal Mitternacht geworden war. Während sie sich verabschiedeten, schlug die Turmuhr die zwölfte
Stunde - und siehe, zum Entsetzen der beiden ging beim letzten Glockenschlag geräuschlos die Zimmertür auf. Eine schneeweiße Frauengestalt schwebte an ihnen vorüber und verschwand durch die andere Zimmertür ebenso lautlos wie sie gekommen war.
Die beiden Männer fanden in dieser Nacht keinen Schlaf mehr. Bis heute wurde nicht geklärt welche Frau das Hirschsteiner Schloss heimsuchte.....
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Spukorte: Sachsen
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Übersichtskarte: Deutschland
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Texte und Berichte: Team GespensterWeb
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