Berichte und Fotos von Dr. Elmar R. Gruber
Mysteriöser und fesselnder Spuk, Parapsychologen decken auf
 
Zahlreiche Fälle von Prof. Dr. Hans Bender (1907-1991)



Der Rosenheim Spuk




“Bestellte” Spukphänomene


I
m September 1904 untersuchte der schwedische Nervenarzt Poul Bjerre eigenartige Klopfgeräusche in einer Villa in Südschweden.
Die Töne schienen aus dem Inneren der Wand zu kommen und der Frau des Hauses, Karin Nauckhoff, zu folgen.
Karin und ihr Mann hatten sich mit dem so genannten Glasrücken als Methode der „Geisterbefragung“ beschäftigt,
wodurch Karin häufig Erschöpfungszustände erlebte. Ein "Geist", der sich "Piscator" nannte,
meldete sich durch das buchstabierende Glas und erklärte Karin in heftigen Worten seine Liebe.

Karin war außer sich, denn sie vermutete richtigerweise, dass "Piscator" nur eine Manifestation ihres eigenen Unbewussten war.
Seit den Glasrücksitzungen erschienen die Klopfgeräusche.
Als Poul Bjerre gerufen wurde, um dem Klopfen auf den Grund zu gehen, entschied er sich, einen Versuch zu wagen.
Während der Hypnose lassen sich so genannte posthypnotische Suggestionen erteilen, die später im Wachzustand
von der Versuchsperson ausgeführt werden, ohne dass ihr bewusst wird, dass ihr die Handlung zuvor eingegeben wurde.
Bierre erteilte Karin in Hypnose eine posthypnotische Suggestion, um ein psychokinetisches Geräusch hervorzurufen.

Der "Klopfgeist" war, wie Bjerre vermutete, eine sich psychokinetisch manifestierende Personifikation verdrängter Komplexe Karins.
Bjerre "bestellte" in Hypnose bei "Piscator" die Schläge um 23.00 Uhr desselben Abends
und suggerierte seiner Patientin, sich nach dem Erwachen an nichts mehr zu erinnern.
Tatsächlich wurden drei laute Klopfgeräusche und dann noch drei Mal drei Klopfgeräusche exakt um 23.00 Uhr vernommen.
Bei einem zweiten Versuch wurde das Klopfen um 21.30 Uhr bestellt. Bjerre beobachteten Karin,
die um diese Zeit sehr unruhig wurde, ganz genau.
Exakt zur bestellten Zeit hörte man schwaches Klopfen, das mehrere Minuten andauerte.

Auf diese Weise konnte durch die vorbereitete Beobachtung einwandfrei ausgeschlossen werden,
dass die Töne von jemandem betrügerisch hervorgebracht wurden.





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Hinweis:
Mit freundlicher Genehmigung für GespensterWeb von Dr. Elmar R. Gruber
With courticy of Dr. Elmar R. Gruber acting for the GespensterWeb
www.ergruber.com
Enigma CD-ROM


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