Die Séance und der Vermittler (Medium)



Das Pendel


D
as Pendel ist ein Gerät, das in diversen Wissenschaften sowie unterschiedlichen Glaubensrichtungen Verwendung findet.

Es kann nicht genau bestimmt werden, wie lange der Umgang mit dem Pendel bekannt ist.
Man geht von einer Minimum Datierung von vor über 6000 v. Chr. aus.
Da es sehr leicht zu handhaben und zu praktizieren ist, wurde es zum Muten (Wünschelrutengehen),
Wahrsagen und bei ärztlichen Diagnosen eingesetzt.
Ursprünglich diente es der Suche nach sich kreuzenden Energiefeldern.
Ausbrechende Krankheiten oder körperliche Beschwerden konnten ebenfalls damit lokalisiert werden.

Es ist leider nicht nachvollziehbar, ob die Eignung des Pendels zur Beschwörung eines
Orakels (Bezeichnung für die Verkörperung eines Geistes - Götter) bereits vorher bekannt war.
In der Esoterik, verkörpert durch die damalige Zauberei, Magie und Kräuterkunde,
fand es jedoch die Verwendung zur Kontaktierung überirdischer Wesen.





Mit dem Pendel lassen sich die unterschiedlichsten Wesen beschwören.
Geister können die Zukunft berichten, und so wurden sie meist zu wichtigen Entscheidungsfragen und Problemen beschworen.


Die Beschwörung von Dämonen, bösen Geistern und niederen Wesen diente einzig und allein
der Schadenszufügung von Störenfrieden und Feinden.





Das Prinzip des Pendels:

Im Grundprinzip ist es ein am Faden hängender Gegenstand.
In der Antike verwendete man so ziemlich alles, was einem zur Verfügung stand.
Somit fanden Schlüssel, Steine, Knochen, Siebe, Edelsteine etc. schnell eine zweite Bedeutung.

Die Materialien des Pendels können variieren: Holz, Messing (Metalle allgemein), Edelsteine.
Wichtig hierbei ist, dass der Gegenstand (heute meist Kugeln, Spiralen, Senkbleie usw.) schwer genug ist,
um den Faden / die Kette möglichst stramm zu halten.


Was benötigt man noch?

Früher (aufgrund der Anwendungsgebiete) reichte es, dieses Pendel über einem menschlichen Körper oder der Erde zu halten.
Begann es zu schwingen / auszuschlagen, so stellte sich dadurch heraus, dass an jener Stelle etwas
nicht stimmen konnte - Energiefelder oder körperliche Beschwerden.
Durch das Orakel entstanden später variable Möglichkeiten, die der genaueren Interpretation des ausschlagenden Pendels dienten.

Anfangs wurde lediglich die Art und Weise des Ausschlagens beurteilt.
Stellte man eine Frage, so achtete man genau darauf, in welche Richtung das Pendel ausschlug.

Beispiel:
"Ja" - Längsrichtung / (Uhrzeigersinn)
"Nein" - Querrichtung / (gegen den Uhrzeigersinn)


                                       


Heute verwendet man diverse Unterlagen, über die das Pendel gehalten wird.
Auf diesen Unterlagen befinden sich meist mehrere Antwortmöglichkeiten oder Symbole
(Namen, Zeichen, Buchstaben, Zahlen etc.), die eine vergleichbare Bedeutung haben.
Das Pendel schwingt dementsprechend auf die Antwort/das Symbol, nachdem man eine gewisse Frage gestellt hat, zu.
Aufgrund der Bescheidenheit der Antworten wird diese Praktik lediglich noch bei Entscheidungsfragen verwendet.















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