Flüche , Geister und Phänomene
Berichte und Fotos von Dr. Elmar R. Gruber



Der Trommler von Tidworth




Der rätselhafte Steinregen


Die Gleichförmigkeit der Spukerscheinungen lässt sich am eindrücklichsten anhand des eigentümlichen Phänomens des Steinregens
nachweisen, das bei zahlreichen Fällen in verschiedenen Kulturen beobachtet wurde.
Steine werden etwa eine Handbreit unter der Zimmerdecke sichtbar.
Von dort aus fallen sie zu Boden und bleiben wie angeklebt liegen.
Ihr Flugverhalten ist oft merkwürdig und entspricht nicht den physikalischen Gesetzmäßigkeiten.

Wenn man die Steine anfasst, fühlen sie sich warm an. Untersuchungen haben gezeigt, dass es sich dabei um Steine
aus der Umgebung handelt, die auf völlig unerklärliche Weise durch feste Materie gedrungen sind.
Vom spukhaften Steinregen wurde schon im 9. Jahrhundert berichtet.
Damals wurde die Stadt Bingen am Rhein von einem regelrechten Steinregen heimgesucht.
1592 regnete es in Oxfordshire riesige Steine.
Einige wogen bis zu 10 kg. Im frühen 17. Jahrhundert flogen die Steine auf unerklärliche Weise im berühmten Spukfall von Mascon.
Steinregen kennt man aus Sumatra, aus Java, oder von den Schamanen der Tschuktschen und Burjaten in Sibirien,
wo sie als Zeichen vom Himmel fallen.



Vom Steinregen berichtet schon Petrus Thyraeus
in seinem Buch Loca infesta von 1598.


Aber auch in unseren Tagen bedient sich der Spuk dieses eigenartigen Musters.
In Big Bear City, Kalifornien, vertrieb 1962 ein Steinregen die Familie Lowe aus ihrem Haus.
Die Parapsychologen untersuchen Spukfälle mit Steinregen in Bayern, in Freiburg und in Frankfurt, wo sogar Backsteine
unter Beobachtung der Polizei spukhaft eine Gastarbeiterwohnung heimsuchten und 1974 in Brasilien,
wo der englische Forscher Guy Lyon Playfair ein heftiges spukhaftes Stein-Bombardement untersuchte.
In Holland erforschten Parapsychologen in Anwesenheit der Polizei 1995 einen Fall von spukhaftem Steinregen.
Typisch für Steinregen ist es, dass die Objekte aus der unmittelbaren Umgebung stammen.
Vielleicht hat die Wärme der Steine mit dem hinter dem Phänomen liegenden, noch völlig ungeklärten physikalischen Prozess zu tun.

Hans Bender bevorzugte die Interpretation in symbolischer Hinsicht:
Die Wärme der Steine sei ein Zeichen für die (psychische) "Hitzigkeit" die den Phänomenen zu Grunde liegt.





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Hinweis:
Mit freundlicher Genehmigung für GespensterWeb von Dr. Elmar R. Gruber
With courticy of Dr. Elmar R. Gruber acting for the GespensterWeb
www.ergruber.com
Enigma CD-ROM


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