Die Banshee



Die Bestie von Killakee



Das Anwesen von Killakee (Zeichnung)


Das Anwesen Killakee wurde im frühen 18. Jahrhundert erbaut
und liegt am Fuße des Wicklow-Gebirges in der Nähe von Dublin (Irland).

Eine übernatürliche Bestie soll das Haus seit längerem heimsuchen.

Killakee ist schon lange wegen der mysteriösen Todesfälle im Gespräch der Leute,
denn man erzählt sich, dass der Earl of Rosse Mitte des 18. Jahrhunderts schwarze Messen abgehalten haben soll,
bei denen es auch menschliche Opfer gegeben hatte.
So sollen er und seine Anhänger einen kleinen missgebildeten Zwerg als Opfer hingerichtet haben.

Anfang des 20. Jahrhunderts bekamen die Gerüchte neue Nahrung, als bei dem Aufstand 1916,
an dem die damalige Besitzerin, Gräfin Constance Markievicz, beteiligt war, 5 IRA Mitglieder in dem Haus starben.

Und immer hielten sich auch hartnäckig Gerüchte über eine große schwarze Bestie,
die indirekt an den Todesfällen beteiligt sein sollte und wie ein Fluch die Geschicke des Hauses beeinflusste.



Gräfin Constance Markievicz


Aus den Gerüchten wurden schlagartig Tatsachen,
als 1968 Margret O´Brien in das Haus einzog:

Sie kannte zwar die Geschichten, bekam aber einen mächtigen Schreck,
als sie einen Tag nach ihrem Einzug in der Abenddämmerung, ein unheimliches, schwarzes Tier,
größer als ein Hund, schemenhaft im Garten erblickte.

Die Renovierung des Hauses war noch in vollem Gange, als Tom McAssey, ein Künstler aus Dublin,
das Ungeheuer zum ersten mal sah...

Sein Bericht:
"Es war spät in der Nacht. Ich hatte gerade die schwere Vordertür mit einem Bolzen verriegelt, als sie wieder aufging.
Erstaunt schob ich den Riegel wieder vor.
Noch ehe wir (meine beiden Helfer und ich) die Halle erreichten flog die Tür wieder auf
und draußen im Dunkeln sahen wir ein großes schwarzes Tier.
An einen Scherz denkend rief ich: "Komm doch rein!"
und eine tiefe heisere Stimme antwortete: "Ihr dürft diese Tür niemals schließen!"
Alle hatten die Stimme deutlich gehört und meine beiden Helfer ergriffen sofort die Flucht.
Panikartig schlug ich die Tür ins Schloss und rannte ebenfalls in Richtung der Halle davon.
Auf halben Wege sah ich mich nochmals um:
Die Tür stand wieder weit offen und eine riesige schwarze Katze schlich durch die Halle.
Sie fixierte mich mit glühenden Augen."




Die Bestie von Killakee
(Öl-Gemälde vom Augenzeugen Tom McAssey)


Kurz darauf wurde des Wesen von Val McGann, der in der Nähe von Killakee wohnte erneut gesehen:
"Ich war starr vor Schreck über die ungeheure Größe des Wesens, es war größer als ein Hund und hatte furchterregende, glühende Augen".

Danach spitzten sich die Ereignisse im Haus zu:
Man hörte Klopf- und Poltergeräusche, das Licht spielte verrückt, Keramiken wurden zertrümmert, Gemälde zerstört.
Und immer wieder sah man nachts einen großen, umherschleichenden Schatten am Haus.

Ende 1970 klangen die Spukerscheinungen, bis auf ein gelegentliches, seltsames Klopfen, ab.

Dann machte man, wenige Monate später, eine grausige Entdeckung:
Beim Auswechseln von Wasserrohren fanden Arbeiter im Küchenboden ein Grab,
dass das Skelett eines missgebildeten, zwergwüchsigen Menschen barg !!
Die Überreste des Toten wurden auf einem nahegelegenem kirchlichem Friedhof bestattet und der Spuk hörte ganz auf.

Die Bestie von Killakee wurde seitdem nicht mehr gesehen.









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