Die Geschichte der
Transkommunikation



1901
unternahm der Ethnologe Waldemar Bogoras eine Reise nach Sibirien
und besuchte während dieser den Stamm der Tchouktchi.
Im Verlauf einer Geisterbeschwörungs-Zeremonie bekam er die Möglichkeit Stimmen aufzunehmen,
die scheinbar aus dem Nichts kamen.
Bogoras versicherte, dass sich der Schamane zu weit entfernt vom Aufnahmegerät aufhielt,
um seine Stimme in einer solchen Deutlichkeit aufzuzeichnen.
Dies war das erste Mal in der Geschichte, dass Geisterstimmen mit Hilfe eines
elektrischen Gerätes aufgenommen werden konnte.

1910 tauchte der Bericht eines Ministranten aus Brasilien auf,
der seinen Priester Roberto Landell do Moura dabei beobachtet hatte, wie dieser mit
einem kleinen schwarzen Kästchen sprach, aus welchem auch Antworten zu hören waren.
Trotzdem die Kirche außer Gebeten keine Art der Kommunikation mit der geistigen Welt duldet,
wurde der Bericht des Jungen veröffentlicht.

In den 1920er Jahren war Thomas Alva Edison, der große Erfinder, sehr damit beschäftigt
ein Gerät zu entwickeln, das die Kommunikation mit Geistern von Verstorbenen möglich machen sollte. Edison und sein Assistent Dr. Miller Hutchinson waren der Meinung dass, falls Teile der Persönlichkeit eines Menschen nach dem Tode weiter existieren, eine Verständigung mit Hilfe eines elektrischen Gerätes unbedingt möglich gemacht werden musste. Weil dies der Psychologischen Forschung viele Fortschritte bringen könnte. Leider verstarb Edison vor Vollendung dieser Erfindung.


Alva Edison


Um 1925 schrieb der brasilianische Forscher Oscar d'Argonell das Buch "Voices from Beyond”
(Stimmen aus dem Jenseits), in welchem er von seinen Telefongesprächen mit Geistern berichtete. Dieses Buch beinhaltete auch Überprüfungen sowie Erklärungen, wie diese Unterhaltungen
mit "Geister-Mitarbeitern" möglich wurden.

1936 begann der amerikanische Fotograf Attila von Szalay, mit Schallplatten zu experimentieren
und erzielte einen bescheidenen Erfolg mit der Aufzeichnung von Geisterstimmen.
In den 40er Jahren war er mit einem Tonbandgerät erfolgreicher.
In den 50ern begann der Schriftsteller Raymond Bayless eine Zusammenarbeit mit Szalay.
Die beiden Männer dokumentierten die Resultate der Arbeit von Szalay's für die
American Society of Physical Research. Weder die Society noch die beiden Autoren erhielte
 irgendeine Reaktion auf den Artikel.

1949 begann Marcello Bacci aus Grosseto (Italien), mit dem Übernatürlichen zu experimentieren.
Er begann mit der Aufnahme von Stimmen, wozu er einen alten Vakuumröhren-Radio benutzte.
Mit der Zeit bildete sich ein Team aus Geistern, die durch den Radioapparat mit ihm sprachen.
Auch Besucher seines Labors konnten die Stimmen hören. Bacci benutzt noch heute dieses Radiogerät, und seine Geister-Freunde sprechen nicht nur mit ihm - sie singen manchmal sogar etwas für ihn.


Marcello Bacci


In den frühen 1950ern arbeiteten zwei katholische Priester, Vater Ernetti
(international angesehener Physiker und Philosoph) und Vater Gemelli
(Präsident der päpstlichen Akademie) zusammen an Musikforschungen.
Am 15. September 1952 nahmen die beiden einen Gregorianischen Chor auf;
während einer technischen Panne war die Stimme des (verstorbenen) Vaters
von Vater Gemelli zu hören, der ihn um "Hilfe bei der Reparatur" gebeten hatte.
Zuerst konnten die beiden Priester nicht glauben, was sie da hörten.
Als die Stimme aus dem Tonbandgerät Vater Gemelli bei seinem Spitznamen nannte den nur er kannte, wussten sie dass da wirklich ein Geist zu ihnen sprach.
Über den Vorfall wurde bis nach Vater Gemellis Tod Stillschweigen bewahrt.
Erst 1990 wurde veröffentlicht, was passiert war.

1959 nahm der schwedische Filmproduzent Friedrich Juergenson Vogelstimmen auf
und entdeckte beim Abhören des Bandes, dass sich darauf eine männliche Stimme
befand - und die Stimme seiner verstorbenen Mutter. Nach dieser Entdeckung fuhr er damit fort, Stimmen aus dem Jenseits aufzunehmen und spielte die Bänder auf einer internationalen Pressekonferenz vor. Führende Wissenschaftler und Fachleute konnten keinen Schwindel nachweisen
und kamen zu den Entschluss, das es sich tatsächlich um Stimmen aus dem Jenseits handeln musste. 1964 veröffentlichte Juergenson ein Buch mit dem Titel "Voices from the Universe"
und später "Radio Contact with the Dead”.


Friedrich Juergenson


1967 entwickelte der Wiener Franz Seidel ein sogenanntes "Psychophon".
Thomas Edison sprach durch ein deutsches Medium über seine Anstrengungen von 1928, Geräte zur Aufnahme von Stimmen aus dem Jenseits zu entwickeln.
Edison machte außerdem Vorschläge, TV-Geräte so zu verändern, dass man
damit paranormale Aktivitäten "einfangen" konnte.
(Diese Sitzung wurde aufgezeichnet von Paul Affolter aus der Schweiz)

Im gleichen Jahr wurde Juergenson's "Radio Contact with the Dead" ins Deutsche übersetzt und der Psychologe Dr. Konstantin Raudive las es mit großer Skepsis.
Er besuchte Juergenson um etwas über seine Methoden zu lernen und entwickelte bald darauf seine eigenen Geräte. Wie der Schwede hörte er die Stimme seiner verstorbenen Mutter, die ihn bei seinem Kosenamen aus der Kinderzeit nannte. Er verzeichnete Zehntausende von Stimmen,
viele davon unter strikten Laborbedingungen aufgenommen.

1968 veröffentlichte er sein Buch "Unhörbares wird hörbar",
basierend auf über 72000 Stimmen, die er aufgenommen hatte.
Ebenfalls 1968 führte der Priester Leo Schmid in seiner kleinen Pfarrei in Oeschgen, Schweiz,
EVP(Electronic Voice Phenomenon)- Experimente durch.
Seine Resultate wurden in dem Buch "Wenn die Toten sprechen" 1976,
kurz nach seinem Tod, veröffentlicht.

1971 führte Konstantin Raudive auf Einladung der Chefingenieure der Pye Records Ltd. ein kontrolliertes Experiment durch. Im dortigen Tonlabor wurden Geräte installiert,
die sämtliche Störungen von außen abblockten (auch Radio- und TV-Signale).
Raudive verwendete ein ganz normales Tonbandgerät, welches zusätzlich von einem Kontrollgerät überwacht wurde, auf das er 18 Minuten lang über ein Mikrofon sprach.
Die Ingenieure hörten das Band ab und stellten zum allgemeinen Erstaunen fest, dass sich außer Raudive's noch über 200 andere Stimmen auf diesem Band befanden…
Im gleichen Jahr eröffneten die Amerikaner Paul Jones, G. W. Meek und Hans Heckman ein Labor. Dort wurde zum ersten Mal ernsthaft versucht, ein Zwei-Wege-Kommunikationssystem für die anspruchsvolle Forschung im EVP-Bereich zu entwickeln.

raudive
Konstantin Raudive


1972 schrieb der Engländer Peter Bander "Carry on Talking", in den USA veröffentlicht
unter dem Titel "Voices from the tapes": Aufnahmen aus der Anderen Welt, 1973.

1973 war Josephand Michael Lamoreaux, Washington State (USA), nach der Lektüre von Raudive's Buch erfolgreich beim Aufnehmen von paranormalen Stimmen.

1975 verfasste der Hollywood-Drehbuchautor William Addams Welch "Talks with the Dead".

Die späten 1970er Jahre brachten einen beachtlichen Durchbruch.
Ironischerweise ereignete sich dieser in den USA, wo EVP bis zu diesem Zeitpunkt praktisch ignoriert wurde. 1973 hatten die Geisterforscher George und Jeannette Meek einen mental sehr begabten Mann getroffen, William O'Neil, der Geister sehen und hören konnte.
Die Meeks übernahmen die Finanzierung und Leitung für ein bahnbrechendes Projekt der fortgeschrittenen Kommunikation mit Geistern; O'Neil stellte seine mentalen Fähigkeiten
und sein elektronisches know-how zur Verfügung.
O'Neil nahm einige seiner "Geister-Freunde" in das Projekt auf.
Einer seiner unsichtbaren Kollegen war der Geist von Dr. George Jeffries Mueller,
ein verstorbener Universitäts-Professor und NASA-Wissenschaftler.
Er tauchte eines Tages einfach als halb materialisierter Geist in O'Neils Wohnzimmer auf
und teilte mit dass er gekommen war, um im Projekt von Meek und O'Neil zu assistieren.
Eine erstaunliche Zusammenarbeit zwischen zwei Dimensionen hatte begonnen:
Der Geist von Doc Mueller, der Bill O'Neil dabei half, eine neue Art von elektromagnetischer Ausrüstung zu entwickeln, welche Geisterstimmen in deutlich hörbare Stimmen umwandelte. Spiricom, das neue Gerät, war eine Kombination von Tongeneratoren und Frequenzgeneratoren.

Im Herbst 1980 war Spiricom so weit entwickelt, dass Doc Muellers Stimme laut und deutlich zu verstehen war. Meek und O'Neil hielten mehr als 20 Stunden Dialog mit ihrem Geist-Kollegen Doc Mueller fest. Darüber wurde im Detail berichtet in dem Buch "After we die, what then?",
geschrieben von George Meek.

1982 unternahm G. W. Meek eine Reise um die Welt, um Bandaufnahmen von 16 Auszügen
der Kommunikation zwischen William J. O'Neil und dem Wissenschaftler, der vor 14 Jahren
gestorben war, zu verteilen. Er verteilte außerdem einen 100-seitigen
technischen Bericht mit detaillierten Informationen über Spiricom an Interessierte,
um ihnen ebenfalls eine solche Forschung ermöglichen zu können.
Sarah Estep gründete 1982 die American Association of Electronic Voice Phenomenon (AAEVP).

1982 - 1988 entwickelte Hans Otto König neue Technologien zur Kommunikation mit Geistern.
Er verwendete Oszillatoren mit extrem niedriger Frequenz sowie Licht im
Ultraviolett- und Infrarot-Bereich. 1983 wurde er von Radio Luxemburg zu einer Live-Demonstration eingeladen. König baute seine Ausrüstung unter strenger Aufsicht der Techniker des Senders auf.
Und das Experiment funktionierte - es war tatsächlich eine Stimme zu hören. Der Moderator der Sendung, Rainer Holbe, versicherte den Hörern dass keine Tricks im Spiel waren,
sondern dass sie tatsächlich die Stimme eines Geistes vernahmen.

Ken Webster erhielt 1984/85 um die 250 Nachrichten von einem Geist in seinen Computern.
Es war der Geist eines Mannes mit dem Namen Thomas Harden, der im 16. Jahrhundert Eigentümer
des Webster-Hauses gewesen war und dieses Haus für sich zurückforderte.

1985 empfing Klaus Schreiber Bilder von Geistern über sein TV-Gerät, darunter die Gesichter von Albert Einstein, Romy Schneider und verschiedener Familienmitglieder, besonders seiner zwei verstorbenen Ehefrauen und seiner Tochter Karin, denen er sehr nahe gewesen war.
Möglich gemacht wurde das durch eine mit dem Fernsehgerät verbundene Kamera, die Bilder des Zimmers auf den Bildschirm übertrug und so die Geister sichtbar machte.


Klaus Schreiber


Maggy Harsch-Fischbach und ihr Mann Jules Harsch aus Luxemburg erhielten bereits zu Anfang ihrer Experimente 1985 spektakuläre Stimmen-Kontakte über Radio-Systeme. Wissenschaftler und Reporter wurden Zeugen der seltsamen Vorfälle, darunter auch Bilder aus der Geisterwelt, die auf dem Bildschirm des Fernsehers sichtbar wurden. 1994 teilte Konstantin Raudive über die Radio-Geräte dem Paar mit, dass diese Experimente nur funktionieren konnten wenn die anwesenden Personen perfekte Harmonie ausstrahlten und ihre Beweggründe und Absichten absolut ehrlich waren.

Fritz Malkhoff und Adolf Homes begannen 1987 unabhängig voneinander mit ITC-Experimenten und jeder von ihnen hatte sehr schnell Geisterstimmen auf Band. In wenigen Monaten lernten sie voneinander und wurden Kollegen und Freunde. Während ihrer Versuche wurden aus undeutlichen Geräuschen im Radio sehr schnell klare, deutliche Stimmen.

Dann erhielten sie Telefonanrufe von ihren Geisterfreunden und 1988 bauten sie Malkhoffs Comuter im Haus von Adolf Homes auf, wo sie die meisten ihrer Experimente durchführten.
Sie stellten eine kurze Frage, und zwei Tage später erschien wie durch ein Wunder eine kurze Antwort auf dem Monitor. Während die Jahre vergingen, erhielt Malkhoff viele Anrufe von Freunden aus
der Geisterwelt - inklusive Naturgeistern. Geisterbilder im TV-Gerät und Nachrichten auf dem Computermonitor wurden für Homes fast zur Normalität.

Eines Morgens im Jahr 1994 kletterte Homes in einer Art Trance aus dem Bett, verband eine Videokamera mit dem Fernseher und empfing das erste farbige Bild aus der Geisterwelt.
Es war ein Bild des verstorbenen EVP-Pioniers Friedrich Juergenson.
Zur selben Zeit wurde eine Nachricht von Juergenson an Homes' Computer ausgedruckt:
This is Friedel from Sweden. I am sending you a self-portrait…

1995 begann für ITC eine neue Phase. Mark Macy arbeitete mit ITC-Kollegen auf beiden Seiten des Atlantiks eng zusammen, um ein Treffen von Wissenschaftlern und Forschern aus verschiedenen Ländern zu planen. 16 von ihnen trafen sich in England um über dieses moderne Wunder und seine enormen Möglichkeiten für diese Welt zu diskutieren - und über die Hindernisse, die im Weg standen. Sie bauten neue Freundschaften auf und am Ende eines langen Wochenendes hatten sie auch INIT gegründet, die International Network for Instrumental Transcommunication .
In den kommenden Monaten teilten Wesen aus dem Jenseits den Forschern mit, dass sie ihre Anstrengungen genau beobachteten und boten ihnen Führung und Unterstützung an.
Viele der Forscher bekamen Telefonanrufe aus dem Jenseits, gewöhnlich von dem Geisterfreund Konstantin Raudive. Die Harsch-Fischbachs erhielten erstaunliche Bilder und Nachrichten über ihren Computer - alles als Ergebnis der engen Zusammenarbeit zwischen den INIT-Mitgliedern.

Als die älteren Forscher starben - Konstantin Raudive 1974, Friedrich Juergenson 1987, Klaus Schreiber 1988, Bill O'Neil 1991 und George Meek 1999 - nahmen sie über die ITC-Systeme
Kontakt mit ihren Kollegen auf der Erde auf.
Diese Wesen aus dem Jenseits teilten den Forschern der Gruppe das Folgende mit:
"Das ist das siebte Mal, dass wir euch führen und begleiten bei euren Fortschritten in Richtung auf eine freie, wohlhabende und geistig gesunde Zukunft, in welcher die Menschheit die Ketten der Intoleranz und Grausamkeit abstreift - eine Zukunft, in der es möglich sein wird eine fruchtbare, erträgliche Beziehung zu den lichten, jenseitigen Bereichen der Existenz aufzubauen.”




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