Ein Vampir in Deutschland


Harald O. ist Mikrobiologe und 42 Jahre alt, also ein ganz normaler Mensch wie du und ich.

Das, was jetzt kommt, ist unglaublich.

Die folgenden Ereignisse fanden in den Jahren 1975-76 statt.

Die Nacht zum 31. Dezember 1975 sollte sein Leben verändern.
Harald spürte eine seltsame Berührung an seiner rechten Schulter.
Benommen wachte er auf und bemerkte einen schwarzen durchsichtigen Schatten
in der Gestalt einer großen Fledermaus.
Entsetzt und erstarrt musste er erleben, wie dieses Wesen ihm die Energie aussaugte.
Dann war es plötzlich weg.
Eine ungekannte Mattigkeit erfüllte ihn, und er hatte das Gefühl um sein Leben kämpfen zu müssen.
Irgendwie schaffte Harald es noch aufzustehen. Er wusch sich das Gesicht und trank etwas.
Was war das gewesen? Nur ein Albtraum?

Doch genau ein Jahr später, sollte er erneut "Besuch" bekommen.
Längst vergessen, was er erlebt hatte, wachte er erneut mit dieser Berührung an seiner Schulter auf.
Diesmal war das Ganze schrecklich intensiver. Mit allergrößter Mühe kam er danach zu sich.
Total geschwächt glaubte er die Nacht nicht überleben zu können.
Irgendwie schaffte er es seine Frau zu wecken.
Erst als sie ihn in den Arm nahm, fühlte er sich langsam wieder zur Kräften kommen.
Harald war überzeugt:
Er würde den nächsten Angriff nicht mehr überleben.

Diese Biester existierten wirklich!
Nur saugten sie kein Blut, sondern die Lebensenergie des Menschen.

Am nächsten Tag machte er sich auf die Suche nach Hilfe.
In einem esoterischen Buchladen erfuhr er von einem Kurs in Kundalini-Yoga.
Von da an trainierte er systematisch zweieinhalb Stunden täglich.
Er fühlte sich immer besser.

Am 14. März 1976 war es nun so weit.
Wie gewohnt ging er zu Bett. Mitten in der Nacht glaubte er wach zu sein.
Er sah sich selbst aufrecht im Bett sitzen und seinen Körper bewachen und ihm wurde klar:
Es war so weit. Er musste nicht lange warten. Durch das offene Fenster flog es herein.
Es war eindeutig eine übergroße Fledermaus. Wie sollte er sich verteidigen?
Die unheimliche Kreatur flog schon Kreise unter der Decke.
"Ich brauche Hilfe!", dachte Harald in seiner Verzweiflung.

Dann geschah erneut etwas Unglaubliches:

Neben ihm erschien ein Waschbär aus dem Nichts.
In dessen Augen sah Harald, dass dieser seine Gedanken lesen konnte.
Was nun geschah, wird immer unglaublicher.
In einer wilden Hetzjagd quer durch das Zimmer verscheuchte der Waschbär den Vampir,
bis dieser irgendwann durch das Fenster floh.
Danach war auch der Waschbär verschwunden.

Harald hatte den Kampf um sein Leben gewonnen.
Wie er es geschafft hat, ist ihm bis heute unklar.
Eine Antwort darauf fand er nie.
Er kann nur eins mit Bestimmtheit sagen:
Es war so real gewesen wie sein Alltag im Labor.




 


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