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Die Levitation


L
evitationen - man definiert sie als "das physikalisch unerklärbare freie Schweben einer Person oder eines Objekts".
Sie gehören zu den seltensten Psi-Phänomenen überhaupt.
Von den bislang ermittelten Fällen sind nur wenige eidesstattlich verbürgt oder gar durch Fotos bzw. Filme belegt.



Eine klassische Bühnen-Levitation:
Das Mädchen wird hier in einen Trancezustand gebracht,
danach werden alle Stützen entfernt und sie schwebt in der Luft


 


Aus diesem Grund befasste sich der in Vero Beach,
Florida, praktizierende Psychiater Berthold Schwarz
schon 1988 intensiv mit den Levitationsfähigkeiten
des Peter Sugleris, Amerikaner griechischer
Abstammung aus New Brunswick, New Jersey.

Über seine Levitationen, denen monatelanges,
wegen eines Magenleidens unfreiwilliges Fasten hervorgeht,
gibt es nicht nur zahlreiche Fotos, sondern auch zwei
von seiner Frau aufgenommene Videofilme.

Einer dieser Filme aus dem Jahr 1981 zeigt Sugleris,
wie er in Trance und mit seltsam verkrampften Extremitäten
im Hinterhof des elterlichen Hauses vor einem mit Weinreben umrankten Drahtzaun zweimal etwa acht Sekunden bis zu 35 cm vom Boden abhebt.

Der andere, vom Februar 1986, wurde in Sugleris
hell erleuchteter Küche gedreht und lässt deutlich erkennen,
wie er 47 Sekunden lang rund 40 cm hoch schwebt.





Autolevitationen, bei denen sich Personen selbst zu levitieren vermögen,
spielten schon in der Geschichte früher christlicher Heilige eine nicht unwesentliche Rolle.
Von Franz von Assisi wird berichtet, dass er sich während seiner Gebetsstunden vor dem Altar seiner Kirche,
einige Meter über den Erdboden erhob. Seine inbrünstige Haltung beim Gebet,
beflügelte ihn und machte seinen Körper so leicht, dass er die Gesetze der Erdanziehungskraft überwand.
Das wird mehrfach auch von anderen Personen in der Religionsgeschichte berichtet.
Mit anderen Worten, die Kraft der inneren Sehnsucht zum Göttlichen, zu Jesus oder wen auch immer, überwindet die Schwere des Körpers.
 


Der heilige Joseph von Copertino erhob sich
immer in die Luft, wenn er wütend war


In der jetzigen Zeit wird aus Indien, Nepal und Tibet über Autolevitationen
und levitationsähnliche Flugphänomene buddhistischer Mönche und Schamanen berichtet.
Einige sollen sogar die Fähigkeit besitzen, durch flugartige "Luftsprünge" riesige Entfernungen in kürzester Zeit zu bewältigen.
Die Tibetforscherin Alexandra David-Néel will erfahren haben, das tibetische Tranceläufer ihre Leichtigkeit gewissen Atemübungen verdanken.
Einem Mönch fragte man, als er einmal im Hof "auf Luft" saß, wie er das bewerkstellige.
Man erhielt die Antwort:
"Ich imaginiere einen Kubikmeter Luft, der sich unmittelbar vor mir befindet und der eine feste Masse hat.
Nach dieser geistigen Vorbereitung ist es leicht. Ich brauche nur diesen "Luftwürfel" zu besteigen und kann mich darauf setzen."

Eine der bekanntesten Psychokinese- und Levitationsmedien des 18. Jahrhunderts war der Schotte Daniel Dunglas Home.
Er wurde durch seine zahlreiche Autolevitationen bei Tageslicht weltweit bekannt.
 


Daniel Dunglas Home


Er führte seine Fähigkeit auf "elektrische Wirkfaktoren" zurück.
Durch ein Übermaß an Elektrizität, wie er es beschrieb, wurde er im allgemeinen aufrecht in die Luft erhoben.
Der berühmte englische Naturwissenschaftler Sir William Crookes
(von 1886 - 1899 Präsident der englischen Parapsychologischen Gesellschaft S.P.R.)
befasste sich experimentell mit Homes Levitationen und war von deren Echtheit fest überzeugt.

Die Theorie:
Die amerikanischen Physiker Sarfatti und Wolf haben die Theorie aufgestellt,
dass sich Levitations- und andere psychokinetische Phänomene eventuell auf den bewusstseinsgesteuerten Einfluss
so genannter "Biogravitationsfelder" zurückführen lassen. Einfacher: Sie halten es für denkbar,
dass sich die hypothetischen "Biogravitationen", die Bausteine dieser Felder,
durch mentale Einwirkung mit den uns bekannten Gravitationen - den Elementarteilchen des normalen Schwerkraftfeldes - vermischen,
wodurch sich die auf das levitierende Objekt/Subjekt einwirkende irdische Gravitationskraft verringert.
Die Folge wäre, dass das betreffende Objekt/Subjekt zu schweben beginnt.

In der Physik unterscheidet man schon heute zwischen unterschiedlichen "Spielarten" der Gravitation.
Es heißt: "Jede Art schwerer Gravitationen ist für eine bestimmte Organisationsebene der Materie verantwortlich.
So verursacht z. B. eine schwere Gravitationsart die Kernhälfte, die die Atome aufbauen.
Eine andere schwere Gravitationsart bewirkt die Organisation der Materie in Form von Elektronen.
Wieder andere Arten bauen Atome und Moleküle auf. Ein besonders interessantes Graviton ist das Biograviton.
Es ist für die Ordnung lebender Systeme verantwortlich."
 


Collin Evans schwebt in der Luft.
Diese faszinierende Aufnahme wurde in den 30 ´ger Jahren in der Conway-Hall in London gemacht


Transzendentale Meditation
Bestimmte Meditationstechniken, wie z. B. die Transzendentale Meditation, versprechen durch eine
Bewusstseinsveränderung auch die Möglichkeit des Körpers wesentlich zu verändern.
In einem besonderen geistigen Zustand soll das Gesetz der Schwerkraft aufgehoben werden.
Transzendentale Meditation (TM) nach Maharishi Mahesh Yogi hat ihre Wurzeln in der Vedischen Tradition Indiens.
Veda ist der Sanskrit-Ausdruck für Wissen und zählt zu den ältesten Überlieferungen der Menschheit.
Unmittelbar nach seiner Bekehrung wird Maharishi 1958 in die USA eingeladen, um indische Weisheiten in Vorträgen zu verbreiten.
Dort findet er ein begeistertes Publikum.
 

Maharishi Mahesh Yogi verkündete eine Selbsterlösungstechnik, die es dem Abendländer gestattete,
seine banale Wirklichkeit zu "transzendentieren". Sie wurde zuerst für eine freie Gabe vermittelt,
später für den Preis eines Wochenlohnes. Damit war die Bewegung auch wirtschaftlich auf ein solides Fundament gestellt.
Die weitere Entwicklung war nun nicht mehr aufzuhalten. Das angebliche Ziel des Programms:
Das Leben von Problemen und Leiden zu befreien.
Währen Experimentatoren der Transzendentalen Meditation sich abmühen, durch bestimmte Siddhi-Techniken
und Körperverrenkungen kleine "Luftsprünge" zuwege zu bringen, die sie etwas übertrieben "Flüge" bezeichnen,
gelangten schon manchen Besessenen echte Levitationen offenbar mühelos.










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