Vampir-Krankheiten



Schutz vor Vampiren


D
ie bekanntesten Methoden sind Knoblauch, Weihwasser,
eine silberne Kugel und der kreuzförmige Pfahl durch das Herz.
Jedoch gab es zahlreiche andere Methoden zur Bekämpfung vor Vampiren,
die kaum jemand kennt und daher in Vergessenheit geraten sind.
Für den Einsatz einer speziellen Methode kam es ganz darauf an,
mit welcher Art von Vampir man es zu tun hatte.



Weihwasser, kann es Schutz
vor Vampiren bieten ?

Angeblich gab es bestimmte Vampire, die ihre Angriffe ausschließlich um die Weihnachtszeit vornahmen.
Daher mussten viele Kinder, die um diese Zeit geboren wurden,
schreckliche Verstümmelungen über sich ergehen lassen.
Oft zog man ihnen die Nägel aus oder verbrannte ihnen die Finger.

In Amerika gibt es Leichen, die man verbrannte oder denen man das Herz entnahm und einäscherte,
weil sie in Verdacht geraten waren, Vampire zu sein.
Vermutlich waren sie bloß an einer ansteckenden Krankheit gestorben.

Gerade in den Zeiten von Seuchen wurden immer wieder "Beweise" für Vampire gefunden.
Zum einen lag das daran, dass Menschen für Tod erklärt und zu den Friedhöfen gebracht wurden, aber noch lebten.

Auch das Phänomen des Scheintods sowie das Bewohnen von Grüften durch Obdachlose trug zum Vampirmythos bei.



Silberne Kugeln, auch wirksam gegen Werwölfe

Damit ein Vampir sein Leben führen kann, muss er tagsüber in einem Sarg schlafen.
Dabei muss er sich auf Erde legen, die aus seiner Heimat stammt.
Bekanntlich ist nicht nur Sonnenlicht, ein Holzpflock durchs Herz oder eine Silberkugel tödlich für sie - auch die Vernichtung
oder Versiegelung seines Ruheplatzes kann einen Vampir endgültig vernichten.



Ein gesegnetes Kreuz
dient oft als erste
Abwehrmaßnahme

Ein Vampir wirft keinen Schatten und hat auch kein Spiegelbild.
Während der Trauerfeiern wurde jegliche Art von Spiegel in der unmittelbaren Nähe des Leichnams entfernt.
Das Konterfei des Verstorbenen sollte somit nicht festgehalten werden,
also kein duales Abbild des Verstorbenen erzeugt werden.
Man legte die Leiche mit dem Gesicht nach unten verkehrt herum in den Sarg,
spickte ihn mit den Dornen von Wildrosen und streute in Öl getränkte Samenkörner
oder Steine innerhalb und außerhalb des Grabes aus.
Die Kleider des Verstorbenen wurden zudem am Sargboden festgenagelt,
Herz und Kopf durchbohrt und im Grab festgemacht.



Der Sarg eines Vampirs ?

Samenkörner, meist Senfkörner, wurden ausgestreut, weil man daran glaubte,
Vampire würden unter einer Art unwiderstehlicher Zählzwang leiden.
Somit waren sie für eine gewisse Zeit abgelenkt.
Samenkörner wurden z. B. auch auf Kreuzwegen ausgestreut.
Speziell dort, wo man Hexenansammlungen vermutete.
Auch Straßen, die das Dorf von der Kirche trennten, wurden mit dieser Methode bearbeitet.
Man glaubte, so eine sichere "Mauer" gegen Vampire erstellt zu haben.



Ausrüstung eines Vampir-Jägers

Auch glaubte man daran, dass bestimmte Tiere, besonders Hunde,
die Macht besäßen Vampire zu stellen und zu identifizieren.
Schwarzen Hunden wurde daher oft ein zusätzliches Augenpaar auf das Fell gezeichnet.
Auch sind Fälle bekannt, in denen Pferde statt Hunde eingesetzt wurden.











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