Die Bestie von Killakee



Schwarze Hunde


E
s gibt kaum eine Gegend in Großbritannien, in der nicht von Begegnungen mit riesigen, schwarzen Geister-Hunden berichtet wird.
Die Erscheinungen sind so regelmäßig, dass diese geheimnisvolle Wesen schon mit eigenen Namen bedacht werden.
In Lancashire nennt man sie "Trash" oder "Skriker", in East Anglia "Black Shuck".

Meist ist der “Schwarze Hund” überdurchschnittlich groß, mit zottigem Fell und glühend roten Augen.
Im allgemeinen erscheint und verschwindet er leise, so dass die Begegnungen mit ihm immer sehr kurz sind.
Manchmal benimmt er sich freundlich, aber öfter ist seine Erscheinung schrecklich und unheilvoll.

Im Folgenden werden Berichte von Begegnungen mit dieser gespenstischen Kreatur und Orte,
an denen er regelmäßig erscheint, vorgestellt:



Ein “Schwarzer Hund”
(Zeichnung nach der Beschreibung eines Augenzeugen)


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 Bericht aus Dartmoor (Devon)

In den frühen Morgenstunden eines Wintertages 1972 wurde ein Bauer in seinem abgelegenem Hof
am Rande des Dartmoores durch merkwürdige Kratzgeräusche geweckt.
Er stand auf, nahm einen Feuerhaken und ging in den unbeleuchteten Flur.

Sein Bericht:
"Da sah ich plötzlich einen großen Schatten oben auf der Treppe.
Ich glaubte es wäre ein Hund und wollte ihn gerade aus dem Haus jagen,
als er sich plötzlich mit feurig glühenden Augen auf mich zu bewegte.
Ich war so erschrocken, dass ich einfach nach ihm schlug,
darauf leuchtete ein greller Lichtblitz auf und das Geräusch von splitterndem Glas war zu hören.
Meine Frau und ich suchten danach das Haus ab und entdeckten,
dass überall der Strom ausgefallen und alle Fenster zerbrochen waren.
Im Hof lagen kaputte Dachpfannen.
Am folgenden Tag stellte sich außerdem heraus, dass die Scheunen schwer beschädigt waren."
.


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 Das "Black Dog Hotel" in Devon

Die Strasse, an der es liegt wird oft von einem “Schwarzen Hund” heimgesucht.
Sie war einst ein grasüberwachsener Feldweg (Green Lane), der die Grafschaftsgrenze bildetet.


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 Die “Green Lane”
(Jahrhunderte alte Strasse)

Diese Strasse liegt zwischen Scotter und Manton (Lincolnshire).
Hier soll ein mysteriöser Hund patrouillieren.


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Bericht aus Taunton (Sommerset)

Ein Handwerker fuhr eines nebeligen Abends von seiner Arbeitsstätte in Taunton nach Hause.
Der Nebel wurde immer dichter und er hatte auf einmal die Orientierung verloren.
Plötzlich tauchte, wie aus dem Nichts, ein großer “Schwarzer Hund” auf,
der immer ein paar Meter, gerade noch in Sichtweite, vor ihm herlief.
Instinktiv folgte der Mann dem Hund solange, bis der Hund plötzlich von einer Sekunde auf die andere verschwand.
Verblüfft bemerkte jetzt der Mann, dass er in Sichtweite der Lichter seines Hause stand.


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 Peddar´s Way in Norfolk

Auch auf dieser alten Römerstrasse wird regelmäßig ein geheimnisvoller Hund beobachtet.

 
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Blickling Hall in Norfolk

Die Mauern des alten Hauses sollen einen riesigen “Schwarzen Hund” beherbergen.
Versetzt man sie, oder reißt sie ein, wird er befreit.
Bisher hat es niemand gewagt !


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Bericht aus Norfolk aus dem Jahr 1883

Zwei Männer befuhren mit einem Pferdewagen eine Strasse in Norfolk, als ihnen plötzlich ein “Schwarzer Hund”
mit merkwürdig leuchtenden Augen den Weg blockierte.
Der Lenker des Fuhrwerks wollte den Hund anfahren, sein Beifahrer,
der schon mal was von den geheimnisvollen “Schwarzen Hunden” gehört hatte, hielt ihn zurück.
Nach einiger Zeit des Wartens verlor aber der Fahrer die Geduld und trieb die Pferde an.
Als die Pferde den Hund berührten, löste er sich in Luft auf.
Wenige Tage nach diesem Vorfall starb der Fahrer unerwartet und plötzlich.


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Strassenstück westlich von Kelsey (Lincolnshire)

Seit Jahren wird hier immer wieder von einem großen “Schwarzen Hund” berichtet, mit Augen, die wie “Kohlen glühen”.
Die Strasse wird nachts von Einheimischen gemieden.


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Kirche von Algarkirk (Lincolnshire)

Ein Geisterhund spukt hier auf dem Friedhof.


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Bericht aus Aylesbury (Buckinghamshire)

Ein dort lebender Bauer benutzte immer ein Loch in einer hohen Hecke als Abkürzung zu seinen Weiden.
Unvermittelt fand er den Platz durch einen großen “Schwarzen Hund” besetzt.
Der Hund erschien jeden Tag und der Bauer war immer gezwungen einen längeren Weg zu nehmen.
Eines Tages aber gingen dem Bauer die Nerven durch und er schlug auf den Hund ein.
Prompt löste dieser sich in Luft auf, der Bauer stürzte unglücklich und war danach querschnittsgelähmt.


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Grabhügel von West Kennet (Wiltshire)



 Innenansicht des Grabhügels


Der Hügel soll am längsten Tag des Jahres bei Sonnenaufgang immer wieder von einem ”Schwarzen Hund” aufgesucht werden.
Oft ist das Auftauchen geisterhafter Hunde an bestimmte Orte oder auch mit bestimmten Jahreszeiten verbunden.


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Bericht aus Ramsey (Isle of Man)

Ein Freund des Heimatautors Walter Gill begegnete 1927 einem “Schwarzen Hund” auf einer Strasse in der Nähe von Ramsey.
Das Tier ließ ihn nicht vorbei und der Mann bemerkte die ungewöhnlich leuchtenden Augen des Hundes.
Nach einiger Zeit verschwand der “Schwarze Hund” und gab den Weg frei.
Einige Tage nach der Begegnung starb der Vater des Mannes.
Anscheinend hatte der Hund die Todesbotschaft überbracht.


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