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Zum Ende der Seite springen Frau findet alte Protokolle brutaler Hexen-Prozesse
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Sunny Buddha
Eisiger Hauch



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Frau findet alte Protokolle brutaler Hexen-Prozesse Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

hier ein aktueller Beitrag:

Als Schmierpapier benutzt: Frau findet alte Protokolle brutaler Hexen-Prozesse

Es ist ein Dokument des Schreckens: Im "Flamersheimer Hexenprotokoll" wurden die brutalen Prozesse zwischen 1629 und 1630 aufgezeichnet. Lange Zeit war das Papier verschollen. Eine Forscherin hat es nun gefunden und machte eine erstaunliche Entdeckung.


Vor über 100 Jahren wäre es beinahe schon um das wertvolle Stück geschehen gewesen. Doch zum Glück hatte der katholische Pfarrer Everhard Decker 1859 ein waches Auge. Denn der Bucheinband bei einem seiner Katechismus-Schüler bestand aus Papier mit merkwürdig vielen handschriftlichen Zeilen. Und was er zu lesen bekam, zeigte ihm schnell, dass er Fragmente eines historischen Dokuments in der Hand hielt: Teile eines Hexenprotokolls, also Gerichtsakten mit Zeugenaussagen aus damaligen Prozessen.

Der Junge berichtete dem Pfarrer, dass es von den Unterlagen zu Hause noch viel mehr gebe. Denn wenn die Familie Papier zum Schmieren oder eben für einen Einband brauche, bediene sie sich immer an diesem dicken Buch auf dem Dachboden. Der Geistliche ließ es daraufhin kommen - und sorgte so dafür, dass das "Hexenprotokoll von Flamersheim" aus den Jahren 1629/1630 der Nachwelt erhalten blieb.
Kurioser Weg von Flamersheim an die Cornell University

Flamersheim ist heute ein Stadtteil von Euskirchen. Und dort stellte Claudia Kauertz von der Archivberatung des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) jetzt dieses Hexenprotokoll vor - aber nur digital. Denn obwohl der Flamersheimer Pfarrer vor mehr als 150 Jahren das Original gerettet hatte, endete die Odyssee des Dokuments noch lange nicht. Der Weg der Schrift führte auf kuriose Art und Weise in die Vereinigten Staaten, wo Kauertz sie ausfindig machte und in eine Online-Version überführen ließ.

Was die LVR-Expertin herausgefunden hat, lässt sich so zusammenfassen: Der Pfarrer gab das Buch seinem Vetter Gottfried Eckert, der Lateinlehrer in Köln und begeisterter Sammler von Quellen zur rheinischen Geschichte war. Als Eckert dann 1897 starb, machten seine Söhne die historischen Dokumente zu Geld, indem sie diese an Antiquariate verkauften. Dort stieß schließlich der amerikanische Hexenforscher George Lincoln Burr auf das Protokoll. Und Burr, Bibliothekar der Cornell University, vermachte das Dokument neben vielen anderen der Hochschulbücherei, wo es Kauertz im August ausfindig machte. Ihrer Bitte, die 54 doppelseitig beschriebenen Blätter zu digitalisieren, kam die Bibliothek nach, obwohl der Zustand des Buchs dies kaum zuließ.

Quelle: Focus.de

Viel Spass

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Nayeli: 16.10.2014 19:21.

16.10.2014 15:29 Sunny Buddha ist offline E-Mail an Sunny Buddha senden Beiträge von Sunny Buddha suchen Nehmen Sie Sunny Buddha in Ihre Freundesliste auf
Nayeli
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Huhu,

ich habe den Artikel mal eingefügt und den Link als Quelle angegeben. So kann man den Beitrag auch noch lesen wenn der Link einmal nicht mehr funktionieren sollte.

Viele Grüße
Nayeli
16.10.2014 19:22 Nayeli ist offline E-Mail an Nayeli senden Beiträge von Nayeli suchen Nehmen Sie Nayeli in Ihre Freundesliste auf
Sunny Buddha
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Themenstarter Thema begonnen von Sunny Buddha
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Ok, das macht natürlich Sinn. Werde ich mir fürs nächste mal merken ;O)
20.10.2014 10:50 Sunny Buddha ist offline E-Mail an Sunny Buddha senden Beiträge von Sunny Buddha suchen Nehmen Sie Sunny Buddha in Ihre Freundesliste auf
GhostofPain
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Sehr schade das man solche Schriften sehr selten einsehen kann !

Bitte auf die Forenregeln achten, keine Einsatzpostings. VG Nayeli

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Nayeli: 20.05.2015 18:29.

20.05.2015 18:17 GhostofPain ist offline Beiträge von GhostofPain suchen Nehmen Sie GhostofPain in Ihre Freundesliste auf
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Hallo zusammen,
das ist ganz schön übel, was da in den finsteren Zeiten des Mittelalters abgegangen ist.
Was da für Menschen auf dem Scheiterhaufen gelandet sind, sehr oft ja aus völlig falschen Bezichtigungen heraus. Nur weil der Nachbar sich über irgendwas banales geärgert hat.
Wenn man mal bedenkt wie nützlich Hexen im Grunde waren, gerade auf Grund der Kräuterkunde . Und vor allem in den Abläufen der Natur. Hexen waren meiner Meinung nach viel qualifizierter in Sachen Heilung von Kranken. Wenn ich mir vorstelle was der Bader in diesen Zeiten doch so veranstaltet hat und vor allem manch armen Kranken ins Jenseits befördert hat, aus Unkenntnis oder sehr groben eingriffen.
Hinzu kommt wahrscheinlich auch, das die Katholische Kirche vieles nicht haben wollte, zumal Hexen sicher als Konkurrenz gesehen wurde, und sicher auch Angst eine Rolle abspielte.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Riskbreaker: 27.12.2015 01:13.

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Hi Riskbreaker,

Zitat:
Was da für Menschen auf dem Scheiterhaufen gelandet sind, sehr oft ja aus völlig falschen Bezichtigungen heraus. Nur weil der Nachbar sich über irgendwas banales geärgert hat.


Man konnte mit solchen Anschuldigungen leicht Menschen ausschalten, die einem irgendwie im Weg waren, z.B. Konkurrenten, Widersacher etc.
Da ist auch immer eine interessante Frage, auf wen der Besitz der Verurteilten überging.

Lorena
27.12.2015 09:05 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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Die Frage, was mit dem Besitz der Verurteilten geschehen soll, ist in der (damals zur Anwendung gekommenen) Lex Carolina von 1532 genau definiert. Es war die Praxis, dass der vorsitzende Richter und zwei Schöffen, in Gegenwart von mindestens zwei Zeugen aus der Familie, oder der weiteren Verwandtschaft des Verurteilten, alle seine Besitztümer in einem Verzeichnis genau auflistete. Verderbliche Güter wurden verkauft und der Erlös, sowie das Verzeichnis, bei Gericht hinterlegt "alda es weib und kinderen, oder andern seinen nechsten erben zum besten unverrückt sol erhalten werden." Bei den meisten Frauen, die damals wegen "Zauberei" zum Tode verurteilt wurden, erübrigte sich das aber sowieso, da sie im Allgemeinen über keinen eigenen Besitz verfügten und die wenigen Habseligkeiten, die sie hinterliessen, in der Familie verblieben.

LG,
Renato

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von DigitalForensic: 27.12.2015 09:57.

27.12.2015 09:56 DigitalForensic ist offline E-Mail an DigitalForensic senden Beiträge von DigitalForensic suchen Nehmen Sie DigitalForensic in Ihre Freundesliste auf
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DigitalForensic, das bedeutet, dass man Hexerei-Anschuldigungen durchaus dazu einsetzen konnte, um schneller an ein Erbe zu gelangen oder um sich ein Erbe zu sichern.

Die digitalisierten Fragmente des "Flamersheimer Hexenprotokolls" findet man übrigens nicht im Internet, vermutlich müsste man den Landschaftsverband Rheinland oder die Cornell University kontaktieren, wenn man das ansehen wollte.

Lorena
27.12.2015 12:19 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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Ja, das konnte man und in einigen Fällen mag das wohl auch zutreffend gewesen sein. Es existiert kein Digitalisat der Protokolle im Internet, aber, man kann sich zumindest ein Faksimile, das aus den digitalisierten Seiten hergestellt wurde, im Stadtarchiv Euskirchen anschauen. Ob die Digitalisate im Archiv des LVR in Pulheim frei zugänglich sind, weiss ich nicht genau...müsste man im Bedarfsfall mal anfragen.

LG,
Renato

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27.12.2015 12:47 DigitalForensic ist offline E-Mail an DigitalForensic senden Beiträge von DigitalForensic suchen Nehmen Sie DigitalForensic in Ihre Freundesliste auf
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Hallo zusammen,
man überlege sich das mal. Aus persönlicher Habgier oder aus Rache, oder verschmähter Zuneigung den Menschen so drastisch zu denunzieren.
Und vor allem nicht zu erkennen, was ein wirklicher Kräuterkundiger für einen Nutzen darstellt, gerade in den Zeiten.
Ich muss sagen, schon der Begriff"Hexe" empfinde ich als eine Form der Beleidigung. Diese Menschen haben sich , für mich viel mehr mit einer Wissenschaft befasst. Eigentlich passt die Bezeichnung Naturkundler viel besser. Zumal haben diese Menschen etwas gemacht aus Dingen, die vorhanden sind und auch tatsächlich helfen oder heilen.

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27.12.2015 17:47 Riskbreaker ist offline E-Mail an Riskbreaker senden Beiträge von Riskbreaker suchen Nehmen Sie Riskbreaker in Ihre Freundesliste auf
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Nur mal zum besseren Verständnis...der Begriff "Hexe" wurde zu der Zeit überhaupt nicht für heilkundige Frauen gebraucht, wie die sog. "Kräuterweiber", oder Hebammen, die auch zumeist viel von Naturheilkunde verstanden...die genossen eigentlich hohes Ansehen und waren zu keiner Zeit Gegenstand der Verfolgungen. Hexen waren, nach damaligem Verständnis, Frauen, die mit dem Teufel im Bunde waren und durch ihre, von ihm verliehene, Zauberkraft Mensch und Tier Schaden zufügten. Wahrscheinlich waren 99% der Anschuldigungen, die zu einer Anklage wegen "Zauberey" führten, entweder frei erfunden (zum Thema "Denunziation aus Rache, Habgier, etc."), oder man brauchte einen Sündenbock, wenn irgendein Unglück passierte (Unfall, Krankheit, Brand, Missernte etc.), aber das ist ja auch heutzutage noch so. Augenzwinkern Man darf halt nicht den Fehler machen, die Gesellschaft des 17. Jahrhunderts mit den Augen des 21. Jahrhunderts zu sehen. Vieles, was für uns heute "normal" ist, war damals undenkbar und umgekehrt war das, was wir jetzt als "grausam", "pervers" und "unmenschlich" bezeichnen, zu der Zeit an der Tagesordnung.

LG,
Renato

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27.12.2015 19:11 DigitalForensic ist offline E-Mail an DigitalForensic senden Beiträge von DigitalForensic suchen Nehmen Sie DigitalForensic in Ihre Freundesliste auf
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Hallo
DigitalForensic,
klar, das man die Zeiten von früher nicht vergleichen kann. Aber ich finde, vielleicht verstehe ich das auch falsch, das Menschlichkeit zu allen Zeiten das selbe bedeutet. Gerade dann noch, wenn die damalige Gesellschaft noch so gläubig war, wie es dargestellt wird. Man könnte mir jetzt dagegenhalten, das der Glaube eher auf pragmatisches gepolt war, aber trotz allem ist das derb.
Heute ist die Gesellschaft dafür mehr auf Kommerz gepolt und sich vielfach selbst am nächsten.
Aber genug davon, ich schweife schon wieder vom Thema weg und entferne mich um Meilen.
Demnach ist der Begriff "Hexe" ja tatsächlich als Schimpfwort bezeichnend.
Naja, und wie Du schreibst der Mensch brauchte einen Sündenbock. Irgendwie frage ich mich gerade das kenne ich aus der jetzigen Zeit auch irgendwie. .......Aber auch das schweift wieder ab.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Riskbreaker: 27.12.2015 19:34.

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Das war ja gerade das "Problem"...das ganze Leben der damaligen Bevölkerung war, mehr oder weniger, von Glaube und Religion abhängig. Gottes Wort war Gesetz, im guten, wie im schlechten Sinne. Auf der einen Seite das alte Testament, mit seinen drastischen Ge- und Verboten, Strafen und der Mahnung zur "Gottesfurcht" im wahrsten Sinne des Wortes - und auf der anderen Seite das neue Testament, mit Jesu Bekenntnis zu Nächstenliebe und Barmherzigkeit. Sowohl das eine, als auch das andere wurde im Alltag praktiziert...und das sehr gewissenhaft, wollte man nach dem Tod nicht in die ewige Verdammnis eingehen. Und so hatten die Leute auch kein Problem damit, dem Bettler auf der Strasse sein Almosen zu geben, um danach in aller Seelenruhe die eigene Mutter, oder Schwester vor Gericht zu bezichtigen, Unzucht mit dem Satan getrieben zu haben. Mit unserem heutigen Verständnis gesehen, ist das schon ziemlich derb...aber ich bin mir sicher, keiner von uns hätte zu der Zeit anders gehandelt.

LG,
Renato

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27.12.2015 20:05 DigitalForensic ist offline E-Mail an DigitalForensic senden Beiträge von DigitalForensic suchen Nehmen Sie DigitalForensic in Ihre Freundesliste auf
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Hallo DigitalForensic,
das ist im Prinzip klar. Logisch hätte da niemand etwas angeprangert. Das wäre für denjenigen ja ebenfalls der sichere Tod. Vor allem wenn der jenige auch noch aus einem Stand der Bauern kommt, die ja das schwächste Glied der Kette waren.
Wir haben es da ja relativ gut in der heutigen Zeit.

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27.12.2015 21:44 Riskbreaker ist offline E-Mail an Riskbreaker senden Beiträge von Riskbreaker suchen Nehmen Sie Riskbreaker in Ihre Freundesliste auf
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