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naduh naduh ist weiblich
Eisiger Hauch



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Der Thread ist zwar schon etwas älter, aber ich möchte trotzdem etwas anmerken.

Ich glaube nicht, dass die Geschichte wahr ist, denn der "Organspender" hat sich ja selbst umgebracht. Ist es aber nicht so, dass, um ein Organ transplantieren zu können, der Blutkreislauf nach Eintritt des Hirntods künstlich durch Maschinen aufrechterhalten werden muss, damit die Organe bis zur Entnahme brauchbar bleiben und nicht wertlos werden? Auch muss eine Transplantation binnen kürzester Zeit nach Eintritt des Todes erfolgen, oder? So habe ich es zumindest aufgefasst, als ich mich bzgl. des Themas Organspende einmal schlau gemacht habe. Klingt auch alles logisch, denn wenn der Blutkreislauf durch Tod zusammenbricht, werden die Organe nicht weiter mit Sauerstoff versorgt und werden unbrauchbar.

Wenn der Mensch in der Geschichte sich also selbst umgebracht hat, glaube ich nicht, dass all die oben geschilderten Voraussetzungen in kurzer Zeit eingehalten werden konnten, um das Herz noch brauchbar transplantieren zu können. Dann hätte ja unmittelbar nach dem Suizid ein Arzt zur Stelle sein müssen und entsprechende Maßnahmen getroffen werden müssen. Ist darüber denn was bekannt?

Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren :-)

Ansonsten halte ich die Geschichte eher für eine urbane Legende.
02.09.2015 11:38 naduh ist offline E-Mail an naduh senden Beiträge von naduh suchen Nehmen Sie naduh in Ihre Freundesliste auf
Lumielle Lumielle ist weiblich
Kalter Luftzug



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Also, ich finde, das klingt schon logisch was du sagst. Aber ich persönlich kann mir gut vorstellen, dass es vielleicht eine zeitliche Höchstgrenze gibt, in der die Organe nicht mehr mit Sauerstoff und Blut versorgt sein dürfen, um noch verwendbar zu sein. Schließlich ist es ja nicht selten der Fall, dass Opfer eines tödlichen Verkehrsunfalls als Organspender dienen. Wenn du bei einem Verkehrsunfall stirbst, war dieser in der Regel so schwer, dass die Feuerwehrleute erst noch einige Zeit damit beschäftigt sind, dich aus dem Auto herauszuschneiden. Da ist die Zeitstrecke zwischen dem eingetretenen Tod und der Entnahme der noch intakten Organe auch nicht so gering. Außerdem müssen doch bereits entnommene Organe erst noch zu dem Ort gelangen, an dem das Organ gebraucht wird - das sieht man doch manchmal in irgendwelchen Serien, dass das Organ gut verpackt in einer Kiste mit Eis oder ähnlichem erst ans andere Ende von Deutschland o. ä. geflogen werden muss - in diesem Zustand wird es ja auch nicht mehr mit Blut und Sauerstoff versorgt...

Letzendlich sind doch Organspenden auch auf "unnatürliche" Tode angewiesen. Wenn ein Mensch an einer natürlichen Ursache wie einer Krankheit oder einfach aufgrund eines hohen Alters stirbt, sind seine Organe wohl kaum für eine Transplantation brauchbar, oder...? Ich lass mich natürlich auch gerne eines besseren belehren.... Ich will damit einfach nur sagen - ich glaube, in den wenigsten Fällen können Organe direkt nach dem Tod entnommen werden, es sei denn, der Mensch stirbt im Krankenhaus. Vielleicht werden ja auch nur solche Organe für Transplantationen verwendet, das kann schon auch sein.... Dafür kenne ich mich zu wenig aus, ich wollt nur meinen Eindruck mitteilen Augenzwinkern

An sich finde ich die Geschichte gruselig und berührend zugleich. Ich glaube schon, dass es sein kann, dass ein Teil des Wesens des Organspenders in den Menschen mit übergeht, der einen Teil seines Körpers erhält. Einerseits - wie in diesem Fall - unheimlich. Andererseits kann das aber auch eine gewisse Form von Trost für die Hinterbliebenen bedeuten....

LG,
Lumielle

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Es gibt mehr Ding' im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt.
03.03.2016 13:08 Lumielle ist offline Beiträge von Lumielle suchen Nehmen Sie Lumielle in Ihre Freundesliste auf
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