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Lorena Lorena ist weiblich
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Obuktions-Ergebnisse Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Riskbreaker,

es gibt ja schriftliche Obduktionsberichte, eine Befragung von Zeugen nach so langer Zeit brächte nur fragwürdige Ergebnisse.

Bei meinem vorherigen Beitrag habe ich übrigens noch einen Nachtrag angehängt.

Was mir jetzt noch aufgefallen ist:

Die Gruppenmitglieder ohne schwere Verletzungen hatten zahlreiche Hautabschürfungen an Armen und Beinen, während die Gruppenmitglieder mit Kopfverletzungen oder Rippenbrüchen einige tiefe (bis zu den Knochen gehende) Gewebsdefekte im Kopfbereich aufwiesen.

Das mit den Hautabschürfungen könnte man vermutlich so interpretieren, dass die Schwer-Verletzten geschont wurden und keine Arbeiten, wie z.B. Holzbeschaffung, mehr verrichten konnten.

Lorena

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lorena: 09.04.2017 21:10.

09.04.2017 21:02 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Lorena,,
das meinte ich in meiner letzten post. Eine Befragung ist meistens unzweckmäßig, nach einer so langen Zet. Ich bin nicht mal sicher ob da nicht objektiv wichtige Elemente dabei verloren gehen , die eine gewisse Relevanz haben.
Ich frage mich auch gerade , wie objektiv mögen die Berichte aus der Zeit des Geschehens sein?
Und wenn, wie weit mögen die da weiterkommen?
Wenn die Gruppe nach diesem Unglück sich tatsächlich so arrangiert haben, dass die schwer Verletzten geschont wurden und die leicht Verletzten die arbeiten verrichtet haben, spricht das ja schon fast gegen Naturgewalt. Meine Lawinen Theorie müsste demnach ausscheiden?
Wenn sich die Gruppe hätte aus dem Schnee befreien können, hätte dies extrem an Kraft und Energie gezehrt! Eigentlich hätte dann normal niemand mehr viel an Arbeit verrichten können. Und theoretisch hätte ein großer Teil an Ausrüstung fehlen müssen.
irgendwie wird das immer seltsamer.

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10.04.2017 10:01 Riskbreaker ist offline E-Mail an Riskbreaker senden Beiträge von Riskbreaker suchen Nehmen Sie Riskbreaker in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Riskbreaker,

Zitat:
Wenn die Gruppe nach diesem Unglück sich tatsächlich so arrangiert haben, dass die schwer Verletzten geschont wurden und die leicht Verletzten die arbeiten verrichtet haben, spricht das ja schon fast gegen Naturgewalt.
Meine Lawinen Theorie müsste demnach ausscheiden?


Das verstehe ich nicht, wieso sollte das Naturgewalten oder ein Schneebrett ausschließen?

Oder meinst du, dass dies ausschließt, dass die Verletzungen erst längere Zeit nach dem Verlassen des Zelts entstanden sind?
Das würde ich nämlich vermuten.

Dafür, dass man sich um die Verletzten besonders gekümmert hat, spricht auch, dass die Verletzten wärmere Kleidung hatten und teilweise auch Kleidung der anderen Gruppenmitglieder trugen.

Zitat:
Wenn sich die Gruppe hätte aus dem Schnee befreien können, hätte dies extrem an Kraft und Energie gezehrt!
Eigentlich hätte dann normal niemand mehr viel an Arbeit verrichten können.
Und theoretisch hätte ein großer Teil an Ausrüstung fehlen müssen.


So ein Szenario könnte vielleicht erklären, wieso die Gruppe sich so ungenügend bekleidet, ohne Winterjacken und barfuß oder in Socken, und ohne Werkzeug, wie Axt oder Säge, auf den Weg Richtung Wald begab.

In dem Buch von Keith McCloskey fand ich noch die Angabe, dass mehrere Schuhe und Socken etwa 10 bis 15 Meter vom Zelt entfernt aufgefunden wurden.
Was war da nur passiert?

Das hatte ich bisher noch nirgends gelesen, aber der genaue Auffindezustand des Zelts ist auch nicht dokumentiert, da die kleine Gruppe, die das verlassene Zelt entdeckte, sofort Änderungen vornahm.

Lorena

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lorena: 10.04.2017 15:59.

10.04.2017 15:56 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Lorena,
wäre die Gruppe von einer Lawine oder einem Schneebrett erwischt worden, müssten alle Mitglieder ziemlich körperlich geschwächt gewesen sein.
Das die Verletzungsmuster unterschiedlich sind, das ist klar. Aber zu erst sind die unter dem Schnee völlig ohne Orientierung. Dann benötigt es einen unglaublichen Kraftakt sich zu befreien. Das ist schon ermüdend. Wenn die noch einen Rest an Energie haben, werden sie den anderen Teil an Mitgliedern gesucht haben. Was auch wieder enorm Energie benötigt.
Das die Werkzeuge weg sind und die Kleidung verteilt, spricht dafür.
Ich bringe die ganzen Fakten irgendwie nicht wirklich voll zusammen.
Gefühlt fehlen da viele Zusammenhänge.
Das die Verletzungen erst viel später entstanden sind, glaube ich nicht.
Da muss ein Ereignis passiert sein, als die Gruppe sich in ihren Zelten befunden hat. Etwas was sehr schnell passiert ist, so das die Zelte von innen aufgeschnitten worden sind. Die Personen versucht haben zu fliehen, aber das nicht wirklich geschafft haben. Durch diese Situation überrollt und dann eben nur noch um das Überleben gekämpft haben.
Interessant wäre es jetzt noch zu wissen, was für eine Geländeform das war, wo sich die Gruppe befunden hat!
Das Lager wurde am Fusse des Passes gebaut! Das kann aber ein recht großes Areal sein!
Wurde das Lager in einem völlig ebenen Gebiet gebaut, oder direkt an einem Hang mit einer starken Steigung?
Ein Schneebrett oder eine Lawine benötigt eine abfallende lange Ebene um die massen in eine schnelle und flüssig laufende Bewegung zu bringen. Schneebretter oder Lawinen sind , wenn ich das richtig erinnere nasser pappender Schnee, der auf Grund seiner Konsistenz sehr schwer ist.
Das übrigens macht das sich selbst befreien so schwer. Diese Masse über Dir wiegt einiges und lässt Dich erschwert Athmen.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Riskbreaker: 10.04.2017 22:57.

10.04.2017 22:57 Riskbreaker ist offline E-Mail an Riskbreaker senden Beiträge von Riskbreaker suchen Nehmen Sie Riskbreaker in Ihre Freundesliste auf
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Hi Riskbreaker,

Zitat:
Interessant wäre es jetzt noch zu wissen, was für eine Geländeform das war, wo sich die Gruppe befunden hat!
Das Lager wurde am Fusse des Passes gebaut! Das kann aber ein recht großes Areal sein!
Wurde das Lager in einem völlig ebenen Gebiet gebaut, oder direkt an einem Hang mit einer starken Steigung?


Das Zelt wurde am Ost-Hang des Berges Cholat Sjachl gefunden, etwa 1,5 km oberhalb der Baumgrenze.
In der Umgebung des Zelts hatte der Hang etwa eine Neigung von 25 Grad.

Die Experten des St. Petersburger Bergsportvereins hielten es für möglich, dass das Zelt ursprünglich weiter oben stand und in den Wochen vor dem Auffinden, samt Untergrund, einige hundert Meter abgerutscht war.

Lorena
12.04.2017 01:15 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Lorena,
genau das wollte ich wissen!
Diese Antwort nähert sich wieder an ein Schneebrett oder Lawine an.
Fünfundzwanzig Grad Neigung ist gewaltig, so das Schnee als Brett oder Lawine gewaltig an Fahrt aufnehmen kann.
Meine Theorie nähert sich allerdings mehr an eine Lawine an, also Schneemassen, die die Gruppe unter sich begraben haben. Dieses könnte auch die art und Weise der Verletzungsmuster ein wenig erklären, zumal hinzu kommt, dass das Camp oberhalb der Baumgrenze lag.
Eine Lawine besteht ja auch nicht verfestigtem, sich lösenden Schnee, der alles mit sich reißt!
Ob das nun bäume Menschen oder Tiere sind. Das heißt während die Personen mit dem sich bewegenden Schnee mitgerissen werden und nicht auf unmittelbare Hindernisse schlagen, würden sich auch nicht zwangsläufige äußere Verletzungsmuster zeigen, eher nur Prellungen und eventuell Knochenbrüche.
Wenn dann doch mal etwas im Weg war (Baumwurzel, grösserer Stein) , sieht das sicher anders aus.
Bei einem Schneebrett denke ich ist das Verletzungsmuster ein völlig anderes!
Schneebretter sind verdichteter Schnee, oder schon zum Teil hartes Eis, das als Überhang an einem Felsvorsprung hängt.
Schneebretter entstehen durch sich aufbauende Schneemengen, die durch Wind gestreckt und geschliffen werden, ähnlich wie bei Dünen. Der Schnee komprimiert sich durch sein Gewicht und wird schartig und bildet scharfkantige Eisflächen.
Bricht so ein Schneebrett ab und rutscht so einen Abhang und bei der Neigung runter , ist das schon fast wie ein Scharfott und fügt einem Körper erheblichere Schäden zu, die unter Umständen sicher gleich tödlich enden.
Ich bin auch nicht sicher in wie fern man vom Lager hätte noch finden können?

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Riskbreaker: 13.04.2017 10:24.

13.04.2017 10:24 Riskbreaker ist offline E-Mail an Riskbreaker senden Beiträge von Riskbreaker suchen Nehmen Sie Riskbreaker in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Ihr lieben Rätselentschlüsseler,
Mythen Metzger hat ein neues Video zum Dyatlov Pass eingestellt.
Biddeschön:

http://www.dailymotion.com/video/x5i0wq7...-theorie_school

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Das Universum ist möglicherweise nicht mehr als ein gigantisches, vom Geist erzeugtes Hologramm.

David Bohm
13.04.2017 10:36 Irina ist offline E-Mail an Irina senden Beiträge von Irina suchen Nehmen Sie Irina in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Irina,
ich denke das werde ich mir im laufe der Nacht mal reinziehen! Das ganze ist eine sehr kuriose Sache. Die gesamte Sache in sich selbst. Ich denke aber was die Verletzungen angeht sind wir schon nahe dran.
Ob sich das ganze aber ganz aufklären lässt ist fraglich.
Zu einem nach der Zeit und was die Aufzeichnungen angeht. Ich denke fast schon , dass wir über Mutmaßungen nicht hinaus kommen.

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13.04.2017 22:08 Riskbreaker ist offline E-Mail an Riskbreaker senden Beiträge von Riskbreaker suchen Nehmen Sie Riskbreaker in Ihre Freundesliste auf
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Der rätselhafte Ortswechsel des Zelts Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Riskbreaker,

dieses Foto zeigt die Situation beim Zelt-Aufbau vor der Unglücks-Nacht, bei dem der St. Petersburger Bergsportverein versucht hat, die Steilheit des Hangs zu bestimmen:



Damit ein ebener Platz für das Zelt entstand, trug die Gruppe Schnee ab.
Man nimmt an, dass dieses Vorgehen den Schnee am Hang destabilisiert und das Entstehen eines Schneebretts begünstigt haben könnte.

Wenn man das mit einem Foto von der Auffinde-Situation des Zelts vergleicht, kann man erkennen, dass es sich hier um 2 unterschiedliche Orte handeln muss, denn hier sieht es nicht so aus, als wäre das Zelt an einem Hang aufgebaut worden, sondern als hätte sich das Zelt auf einer relativ ebenen Fläche befunden:



Ich frage mich, kann dieser Ortswechsel wirklich eine Folge eines langsamen Abrutschens der Schneedecke sein, wie der Bergsportverein annahm?
Das Zelt wurde nur 300 m unterhalb des Berggipfels gefunden, sollte es tatsächlich vorher noch höher gestanden sein?

Übrigens sieht das Zelt auf diesem Foto auch nicht wie ein Zelt aus, das 1,8 m breit und über 4 m lang war.

Oder wurde das Zelt später nochmal aufgebaut, um Fotos zu machen, nachdem anfangs nichts dokumentiert worden war?

Oder gibt es noch eine andere Erklärung für diesen Ortswechsel?

Ein Schneebrett wäre ansonsten eine gute Erklärung für das Aufschneiden des Zelts und die "unbekannte überwältigende Kraft" die die schweren Verletzungen bei einigen Mitgliedern der Dyatlov-Gruppe verursacht hat.
Probleme, ohne Handschuhe und Schaufeln verschüttete Ausrüstung zu bergen und Angst vor weiteren Schnee-Abgängen, könnten auch der Grund für das Zurücklassen von Kleidung und Schuhen gewesen sein.

Spätere Verlagerungen des Schnees durch die ständig am Pass wehenden starken Winde könnten erklären, wieso kein Schnee mehr auf dem Zelt gefunden wurde.

Eine größere Lawine kommt weniger in Betracht, da sie mehr Spuren in der Umgebung hinterlassen hätte und das Zelt wahrscheinlich auch nicht stehen geblieben wäre.

Wir sollten uns aber auch noch mit den anderen Theorien zur Unglücks-Ursache beschäftigen, um nicht vorschnell falsche Schlüsse zu ziehen.

Es ist nämlich nicht sicher, inwieweit die Angaben in der Akte stimmen:
Der Chefermittler Lev Ivanov hatte z.B. in einem Interview Anfang der 90iger zugegeben, Hinweise auf eine mögliche Verwicklung Außerirdischer aus der Akte entfernt zu haben.
Das könnte bedeuten, dass er insbesondere Unerklärliches oder auch Hinweise auf eine Beteiligung anderer Personen getilgt hatte.
(Hm, es könnte natürlich auch sein, dass er damals lediglich zusätzliche Einnahmen gut brauchen konnte.)

Lorena

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lorena: 14.04.2017 20:51.

14.04.2017 20:43 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Lorena,
zu Anfang ist schwer zu sagen, ob es sich bei den Bildern um unterschiedliche Orte handelt. Wenn man den Aufnahmewinkel oder die Aufnameposition ändert, wirken Bilder völlig unterschiedlich.
Ich habe die Bilder mal so genau verglichen wie es mir möglich ist. Ich bin mir allerdings nicht wirklich sicher ob es sich um zwei verschiedene Orte handelt.
Das einzige was mir aufgefallen ist, ist, dass die Fläche auf dem unteren Foto nicht so eben ist, wie sie scheint. Es ist ein ziemliche wellige Geländeform, die relativ eben wirkt, da anscheinend auf einem Hügelkamm die Aufnahme gemacht wurde.
Allerdings wenn man die Lage des Zeltes, in dem Zustand betrachtet, sieht es tatsächlich eher nach einem Schneebrett aus. Überzogen gesagt, sieht das aus, als sei da einer mit einem Bügeleisen durch!
Eine Lawine schiebt eher vor sich her und begräbt unter sich. Das Zelt hätte eher verdreht liegen müssen.
Was mich aber wieder an meiner eigenen Aussage stört, das es mit den Verletzungsmustern nicht wirklich passt.
Hinzu kommt, das ein Schneebrett nicht langsam läuft. Wenn es in Bewegung ist läuft das recht schnell. Bei einem Schneebrett ist weit aus weniger Reibungsenergie vorhanden als bei einer Lawine. Hinzu kommt, das man im oberen Bild Neigungswinkel von 23 und 25 Grad sieht. Was schon sehr Steil ist!
Wiederum bei einer Lawine kann sich der Fundort durchweg um einige hundert Meter verändern, da wie ich schon schrieb, eine Lawine vor sich her schiebt!
Was aber auch zu der Theorie Lawine/Schneebrett führt, ist die Sache, das die Zelte von inner aufgeschnitten sein sollen! Schneebretter oder Lawinen laufen nicht lautlos ab.
Wer sich in Gebirgen auskennt(Alpinisten aller art) kennen Erfahrungsgemäss die Geräusche einer Lawine oder eines Schneebrettes! Das kann mit einem lauten Getöse abgehen.
Vielleicht haben die Personen der Gruppe tatsächlich versucht so schnell wie möglich zu fliehen?
Dann das Thema zu den gefundenen Spuren! Das ist auch sehr ominös! Wenn eine Lawine oder ein Schneebrett abgeht, sieht man dieses zwar, aber kaum noch Spuren!
Ich denke jeder von uns hat schon in den Nachrichten eine Bergungstour gesehen, was die Bergrettung unternehmen muss, um Leute zu finden.
Wie viele Leute waren vor Ort. Wer ist aus der Gruppe noch vorhanden, wo war der Standort, nach der Auslösung.
Und dann die menge an Rettern die benötigt werden und in was für einer grossen Fläche die Suchen. Dann haben die Bergretter noch Maintrailer-Hunde vor Ort, die Spuren aufnehmen sollen und entsprechend anschlagen.

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15.04.2017 16:53 Riskbreaker ist offline E-Mail an Riskbreaker senden Beiträge von Riskbreaker suchen Nehmen Sie Riskbreaker in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Riskbreaker,

Zitat:
Dann das Thema zu den gefundenen Spuren! Das ist auch sehr ominös!
Wenn eine Lawine oder ein Schneebrett abgeht, sieht man dieses zwar, aber kaum noch Spuren!


Das Schneebrett muss nicht sehr groß gewesen sein und könnte trotzdem alle genannten Probleme verursacht haben.
Es würde auch reichen, wenn es nur ein kleines Stück weit gerutscht wäre.
Man vermutet, dass die stetigen starken Winde den Schnee später wieder abtrugen.

Es gibt auch noch eine Alternativ-Theorie, bei der vom Wind aufgetürmte Schneeverwehungen aufs Zelt stürzten und den Schaden verursachten.

Wie immer auch, direkt am Fundort des Zelts sollen keinerlei Spuren im Schnee gewesen sein.
Spuren von 8 bis 9 Personen ohne Schuhe entdeckte man erst weiter abwärts, Richtung Wald und spätere Leichenfundorte.

Eine Suche nach verschütteten Personen musste ja anscheinend nicht durchgeführt werden, man nimmt an, dass alle innerhalb des Zelts waren.

Lorena
15.04.2017 17:32 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Lorena,
ich denke das wir zumindest auf dem richtigen Weg sind. Es wird auf eine Naturgewalt zurück gehen, das die Gruppe zumindest in Aufruhr versetzt hat und wahrscheinlich verletzt. Zumindest so schwer verletzt, das die Gruppe zum Teil daran verstarb. der Rest der Gruppe könnte durchweg erfroren sein.
Ich will das nicht als gesichert hinstellen, aber es liegt nahe.
Offen sind halt die Umstände der mangelnden Versorgung und der scheinbar schlechten Vorbereitung.
Und was mich auch etwas wundert ist, dass ich das Gefühl habe, von staatlicher Seite schien nicht wirklich ein Interesse da gewesen zu sein, dies im vollem Umfang zu klären.
Mehr ist da irgendwie von der Uni unternommen worden.
Zumindest habe ich so den Eindruck.

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16.04.2017 16:43 Riskbreaker ist offline E-Mail an Riskbreaker senden Beiträge von Riskbreaker suchen Nehmen Sie Riskbreaker in Ihre Freundesliste auf
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Theorien zur Unglücksursache Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hi Riskbreaker,

Zitat:
Es wird auf eine Naturgewalt zurück gehen, das die Gruppe zumindest in Aufruhr versetzt hat und wahrscheinlich verletzt.
Zumindest so schwer verletzt, das die Gruppe zum Teil daran verstarb. der Rest der Gruppe könnte durchweg erfroren sein.


Bei der Nachuntersuchung durch den St. Petersburger Bergsportverein war das Ergebnis, dass alle an Unterkühlung gestorben sind.
Thibeaux-Brignolle wäre allerdings auch an seinen Kopfverletzungen höchstwahrscheinlich gestorben und Dubinina und Solotarev hätten durch ihre Rippenbrüche auch noch später weitere innere Verletzungen erleiden können (z.B. wenn sie gestürzt wären).

Zitat:
Und was mich auch etwas wundert ist, dass ich das Gefühl habe, von staatlicher Seite schien nicht wirklich ein Interesse da gewesen zu sein, dies im vollem Umfang zu klären.
Mehr ist da irgendwie von der Uni unternommen worden.


Vielleicht hatte man tatsächlich befürchtet, es könnte etwas herauskommen, das man lieber geheimhalten wollte, aber die Uni konnte nichts untersuchen, sie stellte lediglich die ersten Suchmannschaften aus Studenten und Mitarbeitern.

Es gibt ja eine Vielzahl von Theorien, wie es zu dem Unglück gekommen sein könnte, darunter sind auch seltene oder fragwürdige natürliche Phänomene aufgelistet, wie z.B. spezielle Arten von Blitzen, Infraschallphänomene und Gravitations-Anomalien:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ungl%C3%BC...gen_zur_Ursache

http://dyatlov-pass.com/theories

Mit der Frage, ob das Unglück in Zusammenhang mit militärischen Aktionen stand, sollte man sich doch nochmal beschäftigen, da sich in der Nähe geheime Raketenabwehrsysteme befanden, was lange nicht bekannt war:

http://superspektrum.blogspot.de/2017/02...ngsrezensi.html

In seinem Buch „Mountain of the Dead“ vertritt Keith McCloskey die Ansicht, dass der Tod der Dyatlov-Gruppe etwas mit Alien-Aktivitäten zu tun haben könnte:

http://superspektrum.blogspot.de/2016/07...atlow-pass.html

In diesem Zusammenhang will auch Valentin Yakimenko in Zusammenarbeit mit der Dyatlov-Stiftung zerstörte Foto-Negative wieder hergestellt haben, die angeblich rätselhafte Lichterscheinungen und Flugobjekte zeigen:

http://www.dyatlov-pass-incident.com/val...oups-negatives/

Die restaurierten Fotos im Film:

https://www.youtube.com/watch?v=UyFzcT47Umg

Mit Spionage-Theorien konnte ich mich bisher nicht anfreunden, ebensowenig wie mit Theorien bei denen halluzinogene Pilze oder Drogen eine Rolle spielen.

Die bekannten Fakten passen auch nicht zu einem Überfall durch entflohene Sträflinge oder zu einer Vergeltungsaktion der Mansen.

Hi Irina,

Eine goldene Göttin können sie auch nicht gesucht haben, Irina.
Sie hatten nicht mal Schaufeln zum Graben oder eine Ausrüstung für Höhlen-Expeditionen dabei, auch hätte ihr Zeitrahmen keine Suche erlaubt.

Lorena

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lorena: 17.04.2017 18:37.

17.04.2017 18:27 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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