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GespensterWeb Forum » ~ HILFE, FRAGEN & ANTWORTEN ~ » Spuk, Geister, Phänomene. Ich habe da mal eine Frage... » Ich habe da mal eine Frage: Eigene Erfahrungen » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Ich habe da mal eine Frage: Eigene Erfahrungen
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Das CHEF-Phänomen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo zusammen,

da ich ja genötigt wurde, mich doch mal bitte dahingehend zu äußern, ...

Quatsch!

Ich denke mal, es wird hier im Thread gewesen sein, als ich darüber sprach, wie mein Vater erste eigene Erfahrungen sammelte. Bei eben jener Nachbarsfamilie, zu welcher wir eigentlich grundsätzlich einen sehr guten Kontakt pflegten. Unmittelbar nebenan - Garten an Garten - tauschte man so einiges aus. Alles, eigentlich.

Mein Vater erlebte in der Küche dieser Familie seine erste Geisterbeschwörung, welche im Kreise der Familie sehr wohl öfter praktiziert wurde. Das Haus hatte schon eine gewisse Kraft, die man spürte, sobald man die Eingangstüre betrat. Grundsätzlich positiver Natur, wobei man sagen muss, dass sehr viel Traurigkeit damit verbunden war. Viele Schicksalsjahre, welche die Familie erleben durfte. Alle Familienmitglieder waren betroffen und erlebten ihrerseits individuelle Begebenheiten. Von Gerüchen über Geräusche bis hin zu Wärme-/Kältestellen war alles dabei. Lediglich der Dachboden war von einer eher unheimlichen Energie beseelt. Ziel der Kontaktierung war somit einerseits der Kontakt zum verstorbenen Sohn, andererseits wollte man in Erfahrung bringen, um welches "Wesen" es sich auf dem Dachboden handelt.

Durch einen Wegzug hatte man über Jahre den Kontakt zueinander verloren. Ich müsste 18 gewesen sein, als ich mit dem Auto zum ersten Mal in die Eifel bretterte. Führerschein frisch und auf Serpentinenjagd. Heute würde ich mich selber ohrfeigen, aber egal. ... Unterwegs überlegte ich mir, ob ich besagter Familie nicht mal einen unangekündigten Besuch abstatten sollte. Wurde auch in Angriff genommen. Aber ... keiner da! Nach dem dritten Mal Klingeln drehte ich mich um und steuerte schon wieder gen Auto, als mir die jüngere Tochter der Familie entgegen kam. Bla, freu', drück', schon saß man beim Kaffee. Man erzählte über Gott und die Welt, Vergangenheit, Gegenwart, Offenes, Zukünftiges und man unterhielt sich eben auch über die Geisterbeschwörung, weil ich sie auf die erste Erfahrung meines Vaters ansprach.

Man hatte sich davon aber mittlerweile distanziert. Töchterchen wurde kreidebleich, begann zu zittern und redete mir energisch ein, dieses Spiel besser ganz schnell zu vergessen. Sie erzählte mir, wie sich das Haus im Laufe der Zeit noch entwickelte und zu welchen "Wesen" Kontakt aufgebaut wurde. Kontakte, die aber bestehen blieben. Es ging über die Jahre wirklich so weit, dass man die Kirche im Dorf um Hilfe bat, sich der Sache bitte anzunehmen. Eine kirchliche Räucherung konnte nach mehreren Ansätzen tatsächlich für Ruhe sorgen. Wer oder was aber war es, was im Laufe der Zeit für sehr viele Probleme gesorgt hat? Dies erfuhr ich von ihr nicht. Lediglich erneut, dass ich es bleiben lassen sollte!

Später auf der Heimfahrt machte ich mir natürlich Gedanken: Was war im Haus vorgefallen? Wer hatte dort für Unfrieden gesorgt? Wieso plötzlich diese Angst und diese absolute Verweigerung gegenüber der Geisterbeschwörung? ... Mit 18 - noch merklich grün hinter den Ohren - wollte ich der Sache auf den Grund gehen. Mein geistiger Horizont erlaubte mir 2 Möglichkeiten: direkt, was aussichtslos erschien und indirekt, wir fragen einfach 's Tischchen. So viel zum Thema Tellerrand.

Einem blöden Zufall geschuldet, war die Freundin des Bruders meines Ex-Schwagers dabei, als ich mit meiner Schwester mal nachhorchen wollte, was da damals vorgefallen ist. Ein Kontakt war ungewöhnlich schnell hergestellt, was uns schon witzeln ließ, dass S. gute Energien mitbringt. S. geriet aber recht schnell in den Fokus des Tischchens, was sie ein wenig verängstigte, uns wiederum stutzig machte. Für S. war so was neu, für uns augenblicklich nicht ganz nachvollziehbar. Es schien sich aber um einen Bekannten ihrerseits zu handeln, der merklich Spaß daran hatte, mich mit ihr irgendwie zu verkuppeln. Die abenteuerlichsten Dinge wurde geschrieben bzw. gemalt. Meine Schwester und ich waren sehr skeptisch, was augenblicklich stattfand, aber wir hatten nie den Eindruck, dass S. großartig ihre Finger im Spiel hat. Im Gegenteil eigentlich. S. hatte jedes Mal Muffen, als das Tischchen fast schon fordernd vor ihr stand. Auffallend war aber, dass sich die Schrift bzw. das Schriftbild vom sonstigen Ablauf unterschied. Hier wurde plötzlich GROSS und klein geschrieben. Auch die Atmosphäre könnte man als tendenziell kühl bezeichnen. Eine gewisse Unruhe lag in der Luft. Das Spektakel am Tisch wiederum war beängstigend positiv. Lediglich ihren Namen wollte die "Präsenz" nicht sagen und nannte sich einfach "CHEF".

CHEF trat in Verbindung mit S. häufiger in Erscheinung. Es erschien aussichtslos, etwas anderes an die Strippe zu bekommen, solange S. die Finger im Spiel hatte. S. fuhr aber auf die Aussagen von CHEF unheimlich ab. Gerade die Anspielungen, welche in meine Richtung wiesen, schienen ihr unheimlich zu gefallen, was mir eigentlich überhaupt nicht gefiel. Und es waren eindeutige Anspielungen, die absolut keine Zweifel gelten ließen. Und wieder war es kalt und ungewohnt ungemütlich, obwohl die Heizung ballerte. Auch das Flackern der Kerze schien nicht für den Bruchteil einer Sekunde ein Ende zu finden, was die ganze Sache immer mysteriöser machte, zumal der Kontakt an sich vollkommen freundlich, fast schon überfreundlich war. Wir verstanden es nicht. Lediglich S. schien dem Treiben hoffnungslos verfallen zu sein. Und man kann biestig werden, hat man sich zu sehr hinein gesteigert!

Irgendwann rief mich S. an, weil sie sich mit mir unterhalten wollte. Im Verlaufe des Gesprächs merkte ich recht schnell, in welche Richtung es gehen sollte. Grundsätzlich wäre nicht mal abgeneigt gewesen, aber auf Familienzoff hatte ich überhaupt keine Lust. Ich versuchte also abzuwimmeln, was nicht gerade sonderlich leicht war. Auch Frauen können Notstand haben! Ich ging mit ihr Essen, um mal etwas Hitze zu entnehmen. Ich wollte auch keinen Familienzoff provozieren, weil ich sie - aus welchem Grund auch immer - habe stehenlassen. Das Thema war aber allgegenwärtig. Nichts schien so wichtig wie die Tatsache, dass CHEF doch recht habe. Irgendwann ging es mir aber dann doch zu weit. Nach einer Moralpredigt klärte ich sie somit auf, dass man tunlichst aufpassen sollte, welche Informationen man warum aus dem Jenseits (?) erhält. Hoffnungslos.

Ich rief meinen Vater an, dass ich jemandem im Schlepptau habe und auf einen Kaffee vorbeikommen würde. Passte. Wunderbar. Hin. ... Bei der 2. Tasse Kaffee kam das Thema Geisterbeschwörung auf. Ich erzählte ihm von meinem Besuch in der Eifel, sprach mit ihm auch über die Vorfälle dort und was eventuell verantwortlich gewesen sein könnte. Mit einem Mal schoss mir durch den Kopf, doch via S. einfach mal CHEF zu fragen, wer denn der letzte Kontakt zu I. (besagtem Töchterchen der o.g. Familie) war. Die Idee fand auch Anklang, wobei sich die Bu... meines Vaters enthielt. Der Parcours war schnell aufgebaut, ein 2. Tischchen hatte ich vorsorglich bei meinem Vater deponiert, es konnte also losgehen. Wie bereits gewohnt hatte S. die Finger noch nicht ganz am Tischchen, als sich dieses auch schon regte. Unnormal! Man merkte aber, dass etwas Hektik in der Luft lag. Der Kontakt (wie gehabt) intensiv, was sich auch in der Intensität des Bleistiftstrichs widerspiegelte. Aber niemand drückte! Nach den üblichen Anspielungen sprach ich CHEF dann auf besagte letzte Kontaktperson von I. an. Das Tischchen stoppte. Als ich erneut fragte, schoss das Tischchen auf mich zu und blieb kurz vor der Tischkante stehen; das Blatt längst verlassen! Sehr ungewohnt! Ich setzte das Tischchen wieder auf's Blatt zurück, alle legten die Finger auf, als es auch schon weiterging: "CHEF". ??? Ich fragte ein drittes Mal und bekam die Antwort: "CHEF". Nun wurden zackige, sich wiederholende Linien gezeichnet. Die Intensität erreichte komplett ungekannte Ausmaße. Zackige Strich in Richtung der Bu... meines Vaters. Ich rief: "Stop!", als es mich erneut attackierte. "TOT" und immer weiter in meine Richtung. Es wurde schon etwas ernster. Ein derartiges Verhalten hatte ich noch nie erlebt. 20, 30, 40 Mal schoss das Tischchen auf mich zu "TOT", "CHEF", "TEUFEL".

Mein letzter aktiver Kontakt über ein schreibendes Tischchen. Lediglich ein einziges weiteres Mal hatte ich die Finger an einem Tisch abgelegt, woraufhin hinter mir eine Schale zersprang. Seitdem habe ich nie wieder eine solche Praktik verwendet. Die Gefühle, was da vorgefallen ist, kann man nicht nachvollziehbar beschreiben. Sicherlich könnte man nun Erklärungen in Telepathie, Psychokinese und was weiß ich nicht noch suchen, m.E. aber war das nicht von dieser Welt. Ich habe durchaus Kontakte gehabt, die ich bewusst beeinflussen konnte bzw. die ich u.U. sogar eigens geschaffen habe. Kein Ding, halte ich durchaus für möglich. Aber die Kontakte zu CHEF, insbesondere der letzte, hat mich über vieles nachdenken lassen. Auch im Nachhinein.

Ich habe die Abfolge teilweise etwas eingekürzt, aber nichts hinzugedichtet oder sonderlich verändert!
SY
18.08.2017 19:49 SY ist offline Homepage von SY Beiträge von SY suchen Nehmen Sie SY in Ihre Freundesliste auf
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Hallo SY,

kam der Kontakt zu "Chef" immer in Anwesenheit mit S. Zustande?

Es ist schon auffällig dass, zu Beginn, "Chef" recht enthusiastisch, nicht wirklich negativ rüberkam und gleichzeitig S. -dem Anschein nach- gewisse Hoffnungen zu einem Flirt oder tiefergehendes mit Dir hegte ( zumindest schien ihr die Idee nicht zu missfallen).

Wäre interessant zu erfahren ob ihre Gefühle vorher schon da waren, oder erst durch die Messages von "Chef" getriggert wurden.

Jedenfalls, als Du ihr die Grenzen gezeigt hast, schien der Kontakt zu "Chef" ja brisante Züge genommen zu haben. Und S. war da auch zugegen. War sie innerlich angefressen, aufgrund Deiner Ansage?
Hat er ihre negativen Gefühle reflektiert?
War " Chef" vielleicht ein Abbild ihres Unterbewusstseins, dass seinen Sehnsüchten mittels paranormaler Sitzungungen Ausdruck verlieh?

Ich meine, " Chef" , der Name suggeriert eine gewisse Dominanz. Vielleicht einen unterdrückten Wesenszug? Das soll aber nicht beleidigend S. gegenüber gemeint sein.

An dieser Stelle halte ich es zumindest nicht für abwegig, das die Entität ein Abbild von S. Unterbewusstsein sein könnte. Warum war es sonst so scharf darauf, Dich mit ihr zu verkuppeln?

__________________
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RE: Das CHEF-Phänomen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo SY,

du hattest also erfahren, dass die frühere Nachbarsfamilie zuletzt keine guten Erfahrungen mehr mit dem schreibenden Tischchen gemacht hatte:
Es war zu unerwünschten Kontakten gekommen, die Geister-Wesen gingen nicht mehr und konnten erst nach mehreren Räucherungen durch die Kirche wieder vertrieben werden.

Ich würde sagen, wenn man so viele Stunden konzentriert damit verbracht hat, mentale Kontakte mit irgendwelchen Informations-Gebern unbekannter Art - es findet ja keine Prüfung statt, es wird nur nach einem Namen gefragt - herzustellen, dann geht das mit der Zeit immer besser, es verselbstständigt sich und es kann jederzeit zu Kontakten kommen, auch ohne Tischlein.

Das ist dann eine Situation, die Angst auslösen kann, in der die "Wesen" nicht mehr gehen.

Es wundert mich etwas, dass du unbedingt herausbekommen wolltest, wer oder was die ehemaligen Nachbarn so verschreckt hat.
Hätte es dann nicht sein können, dass es sich direkt bei dir meldet, wenn du solche Fragen stellst?

Bei "Chef" könnte es sich um ein von S. unbewusst selbsterschaffenes Wesen gehandelt haben, das ihren Bedürfnissen Ausdruck verlieh.
Chef wusste natürlich nicht, was diesen Nachbarn zugestoßen war und hat nur das gesagt, was die Meisten annehmen würden, dass sie wohl mit irgendeinem teuflischen Wesen zu tun hatten.

Die zerspringende Schüssel sehe ich als ganz normales Poltergeist-Phänomen, von dir selbst verursacht:
Das war eine deutliche Warnung an dich selbst, mit diesen Praktiken aufzuhören.

Lorena

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lorena: 19.08.2017 01:52.

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Hallo zusammen,

@Otter

Zitat:
kam der Kontakt zu "Chef" immer in Anwesenheit mit S. Zustande?

Sobald S. mit am Tisch saß, war CHEF die alleinige Ansprechperson. CHEF
war aber auch schon während vorangegangener Sitzungen anwesend, wie
sich im Nachhinein herausstellte. Warum er ausgerechnet aber derart auf S.
ansprang, kann ich Dir nicht sagen. Eingrenzen kann ich das "Phänomen" aber
auf den Zeitraum, seit ich in der Eifel war. Irgendwas schien ich also von dort
mitgenommen zu haben. Offensichtlich zumindest.

Zitat:
Es ist schon auffällig dass, zu Beginn, "Chef" recht enthusiastisch, nicht wirklich negativ rüberkam und gleichzeitig S. -dem Anschein nach- gewisse Hoffnungen zu einem Flirt oder tiefergehendes mit Dir hegte ( zumindest schien ihr die Idee nicht zu missfallen).

Für mich/uns war es im Grunde das klassische Beispiel, Vertrauen zu gewinnen
und auf dieser Basis den Kontaktsuchenden (in diesem Falle S.) in eine ganz
bestimmte Richtung zu lenken. Stichwort: Intrigen (Sie nutzen teils sehr
subtile Dinge, um Unfrieden zu stiften. Mit Erfolg, wie man sieht.)

Zitat:
Wäre interessant zu erfahren ob ihre Gefühle vorher schon da waren, oder erst durch die Messages von "Chef" getriggert wurden.

Es war im Grunde Glück im Unglück für S., zumal es im Vorfeld zwischen ihr
und dem Bruder meines Ex-Schwagers kriselte. Gefühle waren aber vorher
nicht vorhanden, zumal wir wenig bis nichts miteinander zu tun hatten. Die
Gefühle schienen tatsächlich durch CHEF beflügelt zu werden.

Zitat:
Jedenfalls, als Du ihr die Grenzen gezeigt hast, schien der Kontakt zu "Chef" ja brisante Züge genommen zu haben. Und S. war da auch zugegen. War sie innerlich angefressen, aufgrund Deiner Ansage?

Das scheint im Text etwas falsch rüberzukommen. Ich sagte S. in der Pizzeria,
dass man Aussagen nicht 1:1 übernehmen sollte. Weiterhin stoppte ich das
Tischchen als es die Bu... meines Vaters attackierte/anging. Zuvor das übliche
und harmonische Wechselspiel der Liebe, was ich aber irgendwann im Keim
erstickte, indem ich meine Frage stellte. Im Grunde habe ich S. nicht direkt
vor den Kopf gestoßen.

Zitat:
Hat er ihre negativen Gefühle reflektiert?

Das würde mich persönlich wundern, da ihre Gefühle derart positiv waren,
dass man schon Angst bekam. Wie gesagt: CHEF war nachweisbar schon vor
S. zugegen. Warum er jedoch auf S. derart ansprang, konnte ich mir bis jetzt
nicht herleiten.

Zitat:
War " Chef" vielleicht ein Abbild ihres Unterbewusstseins, dass seinen Sehnsüchten mittels paranormaler Sitzungungen Ausdruck verlieh?

Passt ja nicht, wenn sich CHEF schon im Vorfeld bemerkbar machte.

Zitat:
Ich meine, " Chef" , der Name suggeriert eine gewisse Dominanz. Vielleicht einen unterdrückten Wesenszug? Das soll aber nicht beleidigend S. gegenüber gemeint sein.

Den hätte man S. als Einzelkind glatt noch unterstellen können. Allerdings stelle ich mir die Frage: "CHEF von wem oder was?"

Zitat:
An dieser Stelle halte ich es zumindest nicht für abwegig, das die Entität ein Abbild von S. Unterbewusstsein sein könnte. Warum war es sonst so scharf darauf, Dich mit ihr zu verkuppeln?

Nun, geht man davon aus, dass die ganze CHEF-Geschichte in der Eifel ihren
Lauf nahm, bekommt der sonstige Ablauf eine ganz andere Wendung. Natürlich
kann man verschiedene Dinge nicht ausschließen, aber wie erklärt man sich
solch ein Phänomen, wenn es offensichtlich von jemandem ausgelöst wurde,
der/die so was niemals zuvor gemacht hat? Ich denke, dass S. energetisch
einiges zu bieten hatte, wovon CHEF profitierte.

@Lorena

Ich weiß, dass Du bemüht bist, rationale Erklärungen zu finden. Vollkommen
in Ordnung und für mich teilweise auch nicht uninteressant. Ich muss aber
sagen, dass es mir heute fast schon egal ist, was für die Erfahrungen und
Erlebnisse dieser Zeit verantwortlich war. Egal ob es eine mögliche Geisterwelt
oder doch die eigene bzw. eine andere Psyche war. Das, was ich während
dieser Zeit aber erleben durfte, wollte ich nie wieder erleben.

Ich brauchte einige Jahre, um das einigermaßen zu verarbeiten. Es gab nicht
wenige Momente, wo ich darüber nachdachte, mich einliefern zu lassen.

Mit einer gewissen Distanz kann ich heute recht gut darüber sprechen. Jahre
zuvor kaum bis nie Probleme mit der Geisterbeschwörung gehabt. Aber diese
Zeit würde ich lieber aus meinem Leben löschen. Glaube mir, dass ich sage: "Ich hatte Angst!"

Zitat:
Das war eine deutliche Warnung an dich selbst, mit diesen Praktiken aufzuhören.

Ja, war es! Aber ob von mir selbst ausgehend oder nicht, spielt für mich keine
Rolle mehr. Das soll nun nicht als Desinteresse gelten. Ich habe keine Ahnung,
was sich da aufgebaut hat. Was ich aber weiß ist, dass ich im Fokus stand.

Man kann und darf nun darüber denken, wie man möchte. Ich zwinge niemanden,
mir Glauben zu schenken. Ich gehe persönlich aber nicht davon aus, dass ich
selbst etwas erschaffen habe, was sich anschließend gegen mich stellte. Im
Ablauf ging die Sache nachher viel zu schnell, als dass es nachvollziehbar gewesen
wäre. Ich kann aber versichern, dass es dermaßen erschreckend und einschüchternd
war, dass es fast schon unwichtig erscheint, was sich genau abgespielt hat.
Man möchte es so oder so nicht wieder erleben.
19.08.2017 12:41 SY ist offline Homepage von SY Beiträge von SY suchen Nehmen Sie SY in Ihre Freundesliste auf
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Hallo SY,

es liegt wohl in der Natur der Sache, dass ich mich da nur schlecht hineindenken kann, für mich ist das eine sehr abstrakte Begebenheit.
Allerdings kam mir noch ein Gedanke, den ich gerne noch droppen würde.

Du schreibst ja, dass die ganze Chef-Geschichte in der Eifel ihren Ursprung fand.
Vergiss bitte nicht, als Leser kennt man die feinen Details nicht, daher ist es schwierig den Kontext in vollem Umfang zu erfassen.

Aber ich habe folgende Theorie :
Als Du mit 18 Lenzen das Haus der Familie betreten hattest und Dich mit der Tochter unterhieltest, hat etwas Unbekanntes zugehört.
Das Haus musste ja in der Vergangenheit spirituell gereinigt werden, mehrfach, ehe Ruhe einkehrte - ein, oder mehrere Entitäten waren nicht wohlgesonnen und wurden stärker im Laufe der Zeit.
Eine besondere Rolle spielte dabei eine mögliche Präsenz auf dem Dachboden.
Ich vermute diese Präsenz war noch in der Nähe und nahm Dein Interesse zur Kenntnis (Futter)
Es wartete.
Es nannte sich Chef, vielleicht weil es der "Chef" in dem Haus, auf dem Dachboden der Familie, gewesen ist.
Als ihr Euch des Tischlein Rückens bedientet, war dessen Chance gekommen, Einfluss über Dich zu gewinnen, aber "S" war leichter zu erreichen.
Vielleicht, weil unerfahren und mental weniger abgegrenzt. Sie war ja leicht zu begeistern.
Der ganze Flirt -die Anspielungen- ich könnte mir denken, Chef wollte zu Dir, an Deine Emotionen/Energie und instrumentalisierte dafür "S"

Als Du dem dann widerum die Grenzen aufgewiesen hattest und beharrlich nach der Kontaktperson von der Tochter fragtest (was nach meinem Verständnis das Ding auf dem Dachboden war) fühlte Chef sich demaskiert, weil eben er dieser Kontakt war.
Du hast Dich quasi als Jemand erwiesen, der zu schwer zu beeindrucken/beeinflussen war und noch dazu die Tarnung auffliegen liess.
Da platzte "Chef" mal eben das Hemd.
Wahrscheinlich ein letzter Versuch Dir massive Angst einzujagen, um doch für einen Nachhall zu sorgen, bzw. Energie abzuzapfen.

Ich kann aber verstehen, dass Dir der Hintergrund mittlerweile nicht mehr wichtig ist.

Hauptsache es ist vorbei.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Otter: 19.08.2017 14:46.

19.08.2017 14:42 Otter ist offline E-Mail an Otter senden Beiträge von Otter suchen Nehmen Sie Otter in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Otter,

sehr interessante Sichtweise/Herleitung, die dem Ablauf sehr nahe kommt. Es
ist aber nicht bis kaum möglich, jegliches Detail exakt in Abfolge zu erwähnen.
Das würde den Rahmen dieses Threads deutlich sprengen, daher reduzierte
ich mich auf die wesentlichen Dinge, wobei ich gestehen muss, dass es für
Außenstehende eher schwer nachzuvollziehen ist.

Ich wollte damit auch mehr verdeutlichen, wie sich eine Begebenheit innerhalb
recht kurzer Zeit entwickeln kann. Ich hatte im Grunde keinerlei Emotionen
gegenüber CHEF, verstand aber auch gewisse Abläufe nicht, so dass ich der
ganzen Sache anfangs eher skeptisch gegenüber stand. Erst am letzten Tag
erkannte ich, dass ich einen massiven Fehler gemacht hatte, da ich nach I.'s
letzter Kontaktperson fragte. I. erwähnte mir gegenüber wiederum eine ganze
Zeit später, dass sich Ihre Kontaktperson auch als "Teufel" zu erkennen gab.
Während einer Séance fragte ich auch einmal dezent nach, um wen es sich bei
CHEF gehandelt hat und bekam prompt "Teufel" zu hören. Ebenso unsere gute
Bekannte, mit welcher wir darüber nie gesprochen hatten, die mich mit den
Worten begrüßte: "Du hast den Teufel gesehen!".

Ich weiß es nicht. Einerseits zweifle ich. Andererseits war innerhalb recht
kurzer Zeit derart viel vorgefallen, dass es schon unnormal schien. Aber wie
gesagt, meinerseits waren im Grunde niemals Gefühle im Spiel. Die Energie
wurde S. abgesogen, nicht mir. Vielleicht war es ein gravierender Fehler,
in dieser Sache nachzuhaken. Aber ...

Zitat:
Hauptsache es ist vorbei.


Zitat:
Wahrscheinlich ein letzter Versuch Dir massive Angst einzujagen, um doch für einen Nachhall zu sorgen, bzw. Energie abzuzapfen.

Das zog sich noch sehr lange hin, bis ich endgültig Ruhe hatte. Ich habe das
Tischchen, bis auf genannte Ausnahme, aber nie wieder angerührt. Ich denke
aber, dass wenn ich es erneut versuchen würde, alles wieder von vorne beginnt.
Aber darauf kann ich wirklich getrost verzichten. Es fanden sich andere Möglichkeiten,
aber darauf komme ich bei Zeiten mal zu sprechen.
19.08.2017 15:48 SY ist offline Homepage von SY Beiträge von SY suchen Nehmen Sie SY in Ihre Freundesliste auf
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Hallo SY,

du schreibst:
Zitat:
Ich weiß, dass Du bemüht bist, rationale Erklärungen zu finden. Vollkommen in Ordnung und für mich teilweise auch nicht uninteressant.


Was soll eigentlich diese andauernde Abwertung von "rationalen" Erklärungen?
Mal ganz abgesehen davon, dass eine Erklärung mit einem selbsterschaffenen Geist, kaum das ist, was man typischerweise unter einer "rationalen Erklärung" versteht.

Im esoterischen Bereich wird leider zu wenig nach Erklärungen und wirklichem Verständnis gesucht, stattdessen findet man oft willkürliche Beurteilungen nach dem persönlichen Geschmack der betreffenden Ratgeber.

Ich finde, wenn man solche Vorfälle als natürliche Folge von immer weiter verbesserter "Kontaktfähigkeit" sieht, dann sind sie weniger erschreckend und es wird auch klar, wie man derartige Vorfälle verhindern kann.

Lorena
19.08.2017 16:17 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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Hallo SY,

ich schätze mal dass die Eigenbezeichnung Teufel dazu dienen sollte, die Angst so richtig zu entfachen.

Der Begriff Teufel ist ja ein Synonym für " DAS Böse " und hier hinlänglich bekannt.

Es tritt wohl dann und wann mal auf, dass bei (Ouija/Gläserrücken) Kontakten der Name "Teufel" oder "Satan" fällt, was bei einigen in Panik ausartet - Zeremonien dadurch nicht korrekt beendet werden, was die Teilnehmer - gelinde gesagt - hinterher eher bereuen.

Aus Sicht so einer Entität ist das begrüssenswert, schätze ich.

Faktisch heisst "Teufel" übersetzt wohl soviel wie : Sehr, sehr übel gesinnt. Finger weg.

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19.08.2017 16:22 Otter ist offline E-Mail an Otter senden Beiträge von Otter suchen Nehmen Sie Otter in Ihre Freundesliste auf
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Hi Otter, hi SY,

da hatte sich dann wohl die Situation aufgebaut, die nach Kilian typisch ist:
Mit einem Geist-Wesen (das auch "selbst-erschaffen" sein kann), das aus der Angst des Betroffenen Energie ziehen kann.

Die Situation kann dadurch wieder beendet werden, dass der Betroffene lernt, seine Angst zu kontrollieren und das Wesen weitgehend ignoriert, welches dann wieder verschwindet.

Lorena

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Hallo Lorena,

nein, eine Abwertung als solche wollte ich nun nicht geltend machen. Mea culpa, wenn dies so aufgefasst wurde. Jeder vertritt aber seinen Standpunkt, welcher auf Erfahrungen, Wissen und Meinungen basiert. Mein Standpunkt ist der, dass es "Geistwesen" in irgendeiner Form gibt. Vielleicht sogar in Hierarchien unterteilt, vielleicht gutartig, vielleicht bösartig, wirklich wissen tut man's nicht. Ich vermisse aber ein wenig Neutralität bzw. Akzeptanz, dass es neben den üblichen Erklärungsversuchen eben auch noch mehr geben kann, was unser Verstand nicht mal leichtfertig verdaut. Entsprechend verharre ich auf meinem Standpunkt, werte andere Möglichkeiten eventuell unbewusst ab, möchte aber lediglich aufzeigen, dass, solange keine endgültige Erklärung gefunden wurde, sehr wohl mehr als eine einzelne Meinung gelten kann.

Auch wenn Rationalität in erster Linie die Vernunft anspricht, sehe ich in ihr den Versuch, jedwede Möglichkeit anhand natürlicher Abläufe zu erklären. Rational in dem Sinne also, dass es für alles eine ganz natürliche Erklärung gibt. Wie verhielt es sich aber in Zeiten der Inquisition, als man mit natürlichen Erklärungsversuchen an unüberwindbare Grenzen stieß? Man wurde verhaftet, eingekerkert, gefoltert, verhört, beschuldigt, verurteilt und nicht selten hingerichtet. Nur, weil man sich gewisse Vorgänge einfach nicht erklären konnte!?

Ich möchte hiermit nun keinen direkten Vergleich zur Inquisition anstreben!

Zitat:
Im esoterischen Bereich wird leider zu wenig nach Erklärungen und wirklichem Verständnis gesucht, stattdessen findet man oft willkürliche Beurteilungen nach dem persönlichen Geschmack der betreffenden Ratgeber.

Die Vorgehensweise hat Jahrtausende überstanden. Warum sind wir heute so dermaßen darauf erpicht, Dingen auf den Grund zu gehen, statt sie zu akzeptieren, wie sie offensichtlich sind? Obliegt es nicht einzig uns Menschen, alles infrage zu stellen? Sind wir damit tatsächlich auf dem richtigen Weg? Wie lange versucht man eigentlich schon, Dinge - die Geisterwelt betreffend - auf natürlichem Wege zu erklären? Einige Zeit schon, oder? Zahlreiche Dinge wurden in Erfahrung gebracht. Zig Varianten angewendet, um mögliche Scharlatanerie aufzudecken. Und man ist immer noch nicht in der Lage, diese Phänomene zu erklären. Gut, doch, oftmals lassen sich Dinge auf natürlichem Wege erklären, aber nicht immer.

Selbsterschaffenes

Macht es überhaupt einen Unterschied, ob man sich seinen Gegenüber selbst erschuf, oder ob er ggfs. schon vorhanden war?

Meines Erachtens nur für die Wissenschaft, denn derjenige, der damit zu kämpfen hat - selbstverschuldet, so oder so -, sieht sich dem Problem gegenüber, ohne darüber nachzudenken, woher dieses Problem plötzlich kommt. Das Problem findet aber nicht ausschließlich im Kopf statt. Nein, man riecht, man spürt, man sieht, ... Einbildung? Doch ein Teil der Psyche, welcher fast manifestierte Züge annimmt? Es ist egal! Das Problem ist da und lässt sich ohne weiteres nicht mal eben aus der Welt schaffen. Aber was ist nun tatsächlich gefährlicher: eine mögliche Geisterwelt oder doch die eigene Psyche? Man stellt ja nicht nur eine Gefahr für sich selbst dar, nein, man stellt mitunter eine Gefahr für alle Anwesenden dar. Egal, ob man selbst als Auslöser agiert, oder ob man lediglich der "Sender" einer anderen Energie ist. Hier bringt Selbsterkenntnis so viel, dass man registriert, wo Zusammenhänge zu finden sind. Im Tischchen beispielsweise. Die einzige Lösung bestand also darin, diesem Instrument den Rücken zuzukehren, was ich auch getan habe. Es dauerte zwar noch eine gefühlte Ewigkeit, aber irgendwann kehrte wieder Ruhe ein.

Ich denke, dass es harmloser ist, an eine Geisterwelt zu glauben und diese für alles verantwortlich zu machen. Registriert man aber, dass man selber dafür verantwortlich ist, kann dies äußerst gefährlich für alle Betroffenen werden. Ist die Wissenschaft also wirklich auf dem richtigen Wege? Eröffnen sich dadurch u.U. nicht Möglichkeiten, die man derzeit noch gar nicht abzusehen vermag? Man stelle sich doch einfach mal vor, wie gefährlich eine Person sein könnte, wäre sie in der Lage, z.B. Poltergeist-Phänomene auf Knopfdruck hervorzurufen. Indirekt gibt es ja die Möglichkeit, dass ich derartige "Fähigkeiten" besessen habe. Hätte ich vielleicht nur lernen müssen, damit umzugehen? Wäre das nicht ein Part, vor welchem man sich und andere nicht eher schützen sollte?

Zitat:
Die Situation kann dadurch wieder beendet werden, dass der Betroffene lernt, seine Angst zu kontrollieren und das Wesen weitgehend ignoriert, welches dann wieder verschwindet.

Ja und Nein! Grundlegend stimme ich Dir bzw. Kilian sehr wohl zu. Nichtsdestotrotz kann ich im Grunde beweisen, dass diese Energie wartet, bis sich eine weitere Möglichkeit ergibt. Allerdings dann in einer Intensität, die man so schnell nicht wieder vergessen wird. Ich schließe nicht aus, mir Präsenzen selbst erschaffen zu haben. In über 90% der Sitzungen verströmte ich aber pure positive Energie, was regulär doch auch eine positive Energie hätte erschaffen müssen, oder? Wie konnte sich all diese geformte positive Energie binnen weniger Wochen in das komplette Gegenteil verwandeln? Natürlicher Prozess? Polsprung? Warum eigentlich ausgerechnet ich? Warum nicht S.? Sie war doch offensichtlich leichter zu handhaben und als Ersatz für mich hätte man sich doch eigentlich auch sie zu Nutzen machen können.

PS: Friede! Augenzwinkern

@Otter

Wörtlich "Durcheinanderwerfer"!

Ich denke nicht, dass wir den Teufel als solchen betrachten sollten. Jedenfalls nicht mit Hörnern, Hufen, ... Sehr viele Möglichkeiten, dies zu bezeichnen, gibt es in unserem Sprachgebrauch aber nicht. Gut, sicherlich könnte man ihn auch anders nennen, faktisch käme es aber auf das gleiche aus. Was es war, vermag ich nicht zu sagen. Es war aber nichts, wozu man sonst Kontakt aufbaute. Viele Dinge unterschieden sich massiv von herkömmlichen Kontakten. Ich kann mir zwar kaum vorstellen, zum Teufel persönlich Kontakt gehabt zu haben, aber selbst diese Form, wie ich sie erleben durfte, hat mir vollends ausgereicht. Bestimmt noch steigerungsfähig, aber dann würde ich heute mit ziemlicher Sicherheit in einer geschlossenen Abteilung sitzen. Angst ist aber eine Energiequelle, die ebenso gerne angezapft wird, wie freudige Emotionen. Ich denke aber, dass Angst intensiver, im Verhältnis ergiebiger ist. Aber entsprechend seiner Vorstellung "CHEF" stutzte ich, als ich den vermeintlichen Namen "ZoZo" las. Sind es tatsächlich Namen oder bedeuten diese Dinge womöglich etwas ganz anderes? Vielleicht etwas Uraltes, was man heute einfach wieder vergessen hat?

Liebe Grüße
SY
19.08.2017 17:30 SY ist offline Homepage von SY Beiträge von SY suchen Nehmen Sie SY in Ihre Freundesliste auf
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Hi SY,

du schreibst:
Zitat:
Ich vermisse aber ein wenig Neutralität bzw. Akzeptanz, dass es neben den üblichen Erklärungsversuchen eben auch noch mehr geben kann, was unser Verstand nicht mal leichtfertig verdaut.


Wir reden ziemlich viel aneinander vorbei, ich bewege mich doch gar nicht im Rahmen von "üblichen Erklärungsversuchen", fällt dir das nicht auf?
Manchmal wäre besser, du würdest lieber noch genauer nachfragen, anstatt vorschnelle Schlüsse zuziehen.

Zitat:
Ich schrieb:
Im esoterischen Bereich wird leider zu wenig nach Erklärungen und wirklichem Verständnis gesucht, stattdessen findet man oft willkürliche Beurteilungen nach dem persönlichen Geschmack der betreffenden Ratgeber.

Du hast geantwortet:
Die Vorgehensweise hat Jahrtausende überstanden. Warum sind wir heute so dermaßen darauf erpicht, Dingen auf den Grund zu gehen, statt sie zu akzeptieren, wie sie offensichtlich sind?


Sprichst du dich hier gerade ernsthaft gegen jede Erkenntnis und Weiterentwicklung - auch spirituelle Weiterentwicklung - aus?
Wie die Dinge sind, wissen wir doch oft garnicht.
Du weißt noch nicht mal, womit du Kontakt hattest , was willst du da akzeptieren?

Unter einem "selbsterschaffenen Wesen" versteht man übrigens etwas Reales und keineswegs etwas Eingebildetes und Kilian ist ein Hermetiker (Anhänger einer esoterischen Geheimlehre).

Du hast geschrieben:
Zitat:
Ich denke, dass es harmloser ist, an eine Geisterwelt zu glauben und diese für alles verantwortlich zu machen. Registriert man aber, dass man selber dafür verantwortlich ist, kann dies äußerst gefährlich für alle Betroffenen werden.


Es ist wichtig zu erkennen, für was man verantwortlich ist.
Dann stellt sich auch seltener die Frage, wie und wieso etwas passiert ist.

Lorena

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Lorena: 19.08.2017 18:33.

19.08.2017 18:22 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Lorena,

ich möchte mich vorab entschuldigen, da sich offensichtlich wirklich was im falschen Kanal bei mir angesammelt hat. Es liegt mitunter aber wohl daran, dass man schriftlich nicht die Art und Weise vermitteln kann, wie man es ursprünglich gemeint hat. Da reißen selbst Smileys das Geschriebene nicht raus.

Ergo: Entschuldigung!

Zitat:
Wir reden ziemlich viel aneinander vorbei, ich bewege mich doch gar nicht im Rahmen von "üblichen Erklärungsversuchen", fällt dir das nicht auf?

Da wir uns häufig über die Möglichkeiten der Psyche unterhalten haben, habe ich hier wohl nicht vollkommen vorurteilsfrei reagiert. Ich hätte vielleicht tatsächlich eher nachfragen sollen, aber ein Satz von Dir war eben der Auslöser, weswegen ich so reagierte, wie ich eben reagierte:

Zitat:
Die zerspringende Schüssel sehe ich als ganz normales Poltergeist-Phänomen, von dir selbst verursacht:

Warum von mir selbst?

Mit dem Hinweis "Warnung" kann ich leben, zumal ich sie als solche auch verstanden habe. Ich war aber nicht negativ gestimmt. Ich wollte nur aus ersichtlichen Gründen nicht teilnehmen. Tat es aber doch, um eigentlich nur meine Energie zur Verfügung zu stellen. Ich sehe in der zersprungenen Schale eher eine Warnung von der anderen Seite. Nicht von jener Wesenheit, welche sich zuvor als CHEF zu erkennen gab. Aber von einer "Instanz", welche mir unmissverständlich mitteilen wollte, dass es besser wäre, ganz schnell die Finger wieder wegzunehmen. Einer der Gründe übrigens, weshalb ich an eine Hierarchie glaube. Oder eine solche zumindest nicht ausschließe.

Zitat:
Sprichst du dich hier gerade ernsthaft gegen jede Erkenntnis und Weiterentwicklung - auch spirituelle Weiterentwicklung - aus?

Na ja, pro forma? Ja und Nein gleichermaßen.

Es würde aber zu umfangreich werden, darauf nun näher einzugehen.

Zitat:
Du weißt noch nicht mal, womit du Kontakt hattest , was willst du da akzeptieren?

Für mich selbst weiß ich, womit ich es zu tun hatte. Ich kann aber schlecht hingehen und sagen: "Das war so!" Sicher sein kann man sich so gut wie nie. Ich zweifle eher an der Tatsache, dass es sich um etwas gehandelt haben könnte, was man als "Teufel" bezeichnet. Ich akzeptiere auf der anderen Seite, aber, dass es ein Tor gibt, wodurch Wesenheiten ins Diesseits gelangen können.

Zitat:
...Kilian ist ein Hermetiker (Anhänger einer esoterischen Geheimlehre)

Mir gehen gerade sehr viele Dinge durch den Kopf, die ich aber besser Kilian fragen sollte.

Zitat:
Es ist wichtig zu erkennen, für was man verantwortlich ist.

Tja, und was ist, wenn man es erkennt und missbraucht?

SY
19.08.2017 18:58 SY ist offline Homepage von SY Beiträge von SY suchen Nehmen Sie SY in Ihre Freundesliste auf
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Hallo SY,

es scheint ja noch so einige Unklarheiten und Missverständnisse zu geben.

Meine Kernaussage nochmal in anderen Worten:

Ich bin der Meinung, dass ein veränderter Bewusstseinszustand eine wichtige Voraussetzung ist für den erfolgreichen Einsatz von Quija-Brett oder schreibendem Tischchen zum Aufbau von Kontakten und zur Beantwortung von Fragen.

Und ich vermute, dass es sich zumindest bei einem Teil der Fälle, in denen es nach Verwendung von Ouija-Brett oder schreibendem Tischchen zu Problemen kommt, um Probleme mit der Steuerung solcher veränderten Bewusstseinszustände handelt und nicht um Probleme mit finsteren Mächten.

Lorena
20.08.2017 14:13 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Lorena,

dann müsste man jetzt rein theoretisch aber definieren, was man unter besagtem "verändertem Bewusstseinszustand" versteht. Viele Vermittler, die ich kennengelernt habe, fielen in einen Trance ähnlichen Zustand. Im Grunde wäre das ja schon ein veränderter Bewusstseinszustand. Andere berauschen sich vielleicht, um den Kontakt zu begünstigen. Selbst Nostradamus benutzte eine selbst kreierte Mischung, worin mitunter auch Muskat Verwendung fand. Geht man auf der anderen Seite davon aus, dass gewisse Bewusstseinszustände erlernt oder trainiert werden können, wäre dies doch wieder ein etwas zeitintensiverer Aufwand. Wie würde sich dann erklären lassen, dass 3 Personen (ohne sonderlichen Hintergrund) beim 1. Versuch tatsächlich einen Kontakt herstellen?

Abgesehen von einer gewissen Konzentration, die wohl alle am Tisch gleichermaßen investieren, habe ich im Verlaufe einer solchen Sitzung keine anderweitigen Bewusstseinsveränderungen beobachten können. Weder bei mir selbst, noch bei anderen Beteiligten. Man steigerte sich per Emotionen teilweise hinein, aber es veränderte sich eigentlich nichts. Jedenfalls nichts, was sich mal eben so beobachten lässt. Ich schließe nicht aus, dass derartige Vorfälle durch einen veränderten Bewusstseinszustand hervorgerufen werden können. Meine eigenen Erfahrungen, gerade in der Anfangszeit, besagen aber eigentlich etwas anderes. Zumindest kann ich meinerseits ausschließen, anfangs berauscht gewesen zu sein bzw. einen besonderen Bewusstseinszustand erreicht zu haben. Dennoch funktionierte das Instrument.

Aber wenn man alleinig an eine Geisterwelt glaubt und darauf aus ist, mit dieser in Kontakt zu treten, ist dies in gewisser Hinsicht doch auch schon ein "veränderter Bewusstseinszustand" im direkten Vergleich zum Normalzustand, oder?

SY
20.08.2017 14:32 SY ist offline Homepage von SY Beiträge von SY suchen Nehmen Sie SY in Ihre Freundesliste auf
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Hallo SY,

allein Konzentration bewirkt schon einen veränderten Bewusstseinszustand, dass ein Rauschzustand weniger günstig ist, solltest du ja schon bemerkt haben und statt Muskat kann man heute auch Cola verwenden, wenn man will.

Info über Cola für Interessierte:
http://www.euleev.de/images/EULEN-SPIEGE...i3_web_EULE.pdf

Den geeigneten Bewusstseinszustand erkennt man daran, dass man zutreffende Antworten erhält.

Vermutlich müssen sich nicht alle Gruppenteilnehmer bei einer Seance in einem veränderten Bewusstseinszustand befinden.

Ansichten, Glaube oder Weltanschauungen an sich beeinflussen den Bewusstseinszustand nicht.

Lorena
20.08.2017 16:24 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Lorena,

na ja, weniger günstig (siehe: Rauschzustand) kann man so jetzt nicht wirklich sagen. Für den Abend war es einerseits natürlich nützlich, andererseits haperte es merklich an der Rekonstruktion des thematischen Verlaufs. Hätte man wiederum einen Schriftführer zur Hand gehabt, welcher explizit alles aufschreibt, worüber sinniert wurde, sähe die Sache um den Rausch im Grunde wieder ganz anders aus. Zudem möchte ich mich schon dafür aussprechen, dass ein gewisser Rauschzustand gewisse Dinge begünstigt. Vorausgesetzt natürlich, jemand steht zur Seite. Man darf und sollte auch nicht missachten, dass ein Rauschzustand durchaus auch bewusstseinserweiternd sein kann. Hier macht aber ganz klar die Dosis das Gift. Was ich wiederum auch auf Cola ummünze. Wobei ... ich habe mich über 20 Jahre quasi von Cola ernährt, könnte aber nicht sagen, dass mich der Konsum in irgendeiner Weise beflügelt hat. Andere Symptome wie Kopfschmerzen oder fehlendes Hungergefühl, kann ich wiederum bestätigen.

Zitat:
Vermutlich müssen sich nicht alle Gruppenteilnehmer bei einer Seance in einem veränderten Bewusstseinszustand befinden.

Wie würde es sich äußern, wenn bei 3 Personen jeder einen eigenen, gleichwertigen Bewusstseinszustand erreicht?

Zitat:
Ansichten, Glaube oder Weltanschauungen an sich beeinflussen den Bewusstseinszustand nicht.

Das ist mir zu pauschal. Meditation ist teils wesentlicher Bestandteil nicht weniger Religionen. Selbst das Gebet könnte man in gewisser Hinsicht als Form der Meditation sehen. Die Meditation ist m.E. aber durchaus ein veränderter Bewusstseinszustand. Entsprechend kann ich mir schon vorstellen, dass der Glaube (Religion) mitunter ausschlaggebend sein kann. Meinst Du nicht?

SY
20.08.2017 17:07 SY ist offline Homepage von SY Beiträge von SY suchen Nehmen Sie SY in Ihre Freundesliste auf
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Hallo SY,

Meditation oder ein Gebet ist etwas, das man tut und hat natürlich Einfluß auf den jeweiligen Bewusstseinszustand.

Vermutlich können sich die Bewusstseinszustände verschiedener Menschen gegenseitig beeinflussen, wenn diese Menschen aktuell miteinander in Verbindung stehen bzw. gemeinsam handeln, aber Genaueres ist nicht bekannt und sicher auch situationsabhängig.

Du schreibst:
Zitat:
... ich habe mich über 20 Jahre quasi von Cola ernährt, könnte aber nicht sagen, dass mich der Konsum in irgendeiner Weise beflügelt hat.


Na ja, durch irgendwas muss dieser hohe Cola-Konsum ja getriggert worden sein.
Hast du dir zufällig auch diese beiden Studien mit Nagetieren angesehen?

Zitat:
Zudem möchte ich mich schon dafür aussprechen, dass ein gewisser Rauschzustand gewisse Dinge begünstigt.

Das kann ich, was diesen Zusammenhang betrifft, nicht beurteilen.
Aber man muss bedenken, eine Droge verändert Gedanken, Wahrnehmungen und Empfindungen, die dann nicht mehr in direkter Beziehung zur Realität (auch der Realität auf mentalen, jenseitigen, transzendenten etc. Ebenen) stehen.

Lorena

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lorena: 20.08.2017 18:42.

20.08.2017 18:40 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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N'abend Lorena,

Zitat:
Aber man muss bedenken, eine Droge verändert Gedanken, Wahrnehmungen und Empfindungen, die dann nicht mehr in direkter Beziehung zur Realität (auch der Realität auf mentalen, jenseitigen, transzendenten etc. Ebenen) stehen.

Steht komplett außer Frage! Dem ist so. Es ist aber dennoch interessant, Vergleiche ziehen zu können. Beispielsweise eine Rückführung und Erfahrungen, die man im Rausch in dieser Hinsicht gesammelt hat. Es lassen sich viele Gemeinsamkeiten feststellen. Und im Laufe der Jahre hat man auch unterschiedlich experimentiert. Gebe ich zu. Man lernt aber auch daraus und kann wiederum andere Rückschlüsse ziehen. Entsprechend ist dies keine Verherrlichung von Drogen! Absolut nicht! Aber wenn man 3-4 Stunden in einem Weihrauch-Teppich gesessen hat, braucht man andere Dinge schon gar nicht mehr in Betracht zu ziehen. Man ist genauso benebelt. Vom Brummschädel ganz zu schweigen. Augenzwinkern

Zitat:
Hast du dir zufällig auch diese beiden Studien mit Nagetieren angesehen?

*grins* Sicher. Augenzwinkern

Zitat:
Vermutlich können sich die Bewusstseinszustände verschiedener Menschen gegenseitig beeinflussen, wenn diese Menschen aktuell miteinander in Verbindung stehen bzw. gemeinsam handeln, aber Genaueres ist nicht bekannt und sicher auch situationsabhängig.

Bemerkt man das nicht bereits in einer langjährigen Partnerschaft?

Wie würdest Du diese Beeinflussung beschreiben? Eine verwandte Form der Telepathie?

Liebe Grüße
SY
20.08.2017 19:31 SY ist offline Homepage von SY Beiträge von SY suchen Nehmen Sie SY in Ihre Freundesliste auf
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Hallo SY,

das war ja nur eine Vermutung, dass es zwischen den Mitgliedern einer Gruppe, die eine gemeinsame Seance durchführt, Verbindungen geben könnte.
Denn das könnte eine gute Zusammenarbeit bei einer solchen Gruppe erklären.

Wenn man ernsthaft nach paranormalen Wahrnehmungen sucht, wird man sich von Drogen fernhalten, um das Ergebnis nicht zu verfälschen.
Das ist genau wie im wirklichen Leben, wenn man etwas ergründen oder erforschen will, wird man sich nicht zudröhnen.

Das darfst du nicht verwechseln mit bestimmten kultischen oder religiösen Praktiken, mit denen ein ganz bestimmtes Resultat erzeugt werden soll, ein Resultat, von dem man z.B. annimmt, dass es für die Gemeinschaft selbst bzw. das richtige (erwünschte) Verhalten in dieser Gemeinschaft förderlich ist.

Lorena
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