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Zum Ende der Seite springen ... Zeit bedeutet?
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Artair
Wütender Sturm



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Zitat von @Sy

Wie kann/soll man sich das Jenseits vorstellen?

Was uns ausmacht sind verschiedene Gemütszustände - Gefühle, Willensregungen, Vorstellungen usw.
So unterschiedlich diese auch sind, sie haben eins gemeinsam: Sie verlaufen in der Zeit und sind ohne unser Bewusstsein nicht denkbar.

Wann spüren wir aber Zeit wirklich? Bei genauerer Betrachtung nur die Gegenwart - das Jetzt.
Vergangenheit besteht in der Erinnerung. Zukunft ist nur eine Erwartung.
Die Zeit ist die Beschränktheit unseres menschlichen Bewusstseins, welche nur die Erscheinungsform des Nacheinander fassen kann.
Bei allen möglichen Variablen, und meine Unfähigkeit mir eine Existenz im Jenseits vorzustellen, stellt sich für mich vor allem die Frage:
Was soll ich eigentlich im Jenseits machen (keine Probleme etc.) und wofür würde ich die Zeit als geistiges Wesen überhaupt benötigen. *grins*

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Das Problem dieser Welt ist, dass die intelligenten Menschen so voller Selbstzweifel und die Dummen so voller Selbstvertrauen sind. Bätsch
(Charles Bukowski)

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21.08.2017 18:32 Artair ist offline Beiträge von Artair suchen Nehmen Sie Artair in Ihre Freundesliste auf
SY SY ist männlich
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Zitat:
Was soll ich eigentlich im Jenseits machen (keine Probleme etc.) und wofür würde ich die Zeit als geistiges Wesen überhaupt benötigen.

Zeit totschlagen!

*grins*

Aber, "Veto"!

Wirklich spürbar merkt man die Zeit in der Gegenwart. Sehe ich auch so. Dennoch beschäftigt sie uns, obwohl sie in der Vergangenheit bzw. in der Zukunft liegt. Ich denke sogar, dass uns die Zukunft mehr beschäftigt als die Gegenwart. Allerdings müsste man "das Jetzt" zuvor näher definieren bzw. zeitlich eingrenzen. Wobei Gegenwart ja eigentlich nur das augenblickliche Geschehen umschreibt. Jeglicher Handschlag, jeglicher Termin, jeglicher Hochzeitstag, ... liegt im Grunde doch in nahbarer Zukunft. Beschäftigt uns also die Zeit der Zukunft in der Gegenwart nicht am meisten?

Was ist eigentlich die Gegenwart?

Im Grunde doch das stetige Wechselspiel zwischen Vergangenheit und Zukunft, wenn man es genauer betrachtet. Gegenwart besteht m.E. zwischen zwei Wimpernschlägen. Alles andere liegt davor oder dahinter. Ich vertrete zwar auch die Meinung, dass uns der gesellschaftliche Zeitzwang massiv beschränkt, aber auf einer anderen Seite glaube ich, dass wir im Chaos enden würden, gäbe es diese Beschränkung nicht. Wer würde freiwillig noch Nachtschichten schieben? Augenzwinkern

Zitat:
Bei allen möglichen Variablen, und meine Unfähigkeit mir eine Existenz im Jenseits vorzustellen, stellt sich für mich vor allem die Frage:

Dann klammer' Dich doch mal aus und beschreib' mal, wie Du Dir den Rest vorstellst. Oder glaubst Du überhaupt nicht an die mögliche Existenz eines Jenseits?

Ich möchte mal an den Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" erinnern. Mit einer gewissen Flexibilität könnte ich mir so ein virtuelles Leben im Jenseits schon vorstellen. Wenn ich mal darüber sinniere, dass unsere Gedanken in einer möglichen Seele vorhanden sein können, Seelen zudem miteinander verschmelzen, dann könnte dies eine sehr interessante Mischung werden, oder? Probleme weniger und so viele Momente, die man sich anschauen könnte ...

Back to the Gegenwart
21.08.2017 20:01 SY ist offline Beiträge von SY suchen Nehmen Sie SY in Ihre Freundesliste auf
Artair
Wütender Sturm



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Hallo SY,
leider funktioniert die Zitierfunktion mit meinem Smartphone nicht. Oooooh!
Hoffe, es wird auch so verständlich auf was ich Bezug nehmen möchte.

Der Protagonist in dem Film verfügt im Gegensatz zum Jenseits über eine Gefühlswelt, er hat Angst, Wut, Hunger etc.
All diese Gedanken sind im Jenseits jedoch ohne Belang - meiner Meinung nach.
Zeit besteht nicht ohne Wechsel und Wandel. Erst aus dem Nacheinander, aus dem was nicht zugleich bestehen kann, erst aus den kürzeren und längeren Zwischenstrecken, durch das Weichen des einen und das Nachrücken des andern, entsteht Zeit.
Zeit ist Bewegung und braucht etwas organisches das Zustandsänderungen irgendwelcher Art auch begreift.
Die reine Dauer kann unser Verstand nicht begreifen. Der Verstand zerstückelt sie in meßbare Einheiten.
Um beim Film zu bleiben: Ein Film erscheint uns als eine Folge von Bewegung, ist aber in Wirklichkeit nur eine Folge von starren Bildern, deren schnelle Aufeinanderfolge eine Illusion der Bewegung vermittelt.
Wir brauchen das Fließende, Fortlaufende, Organische um Zeit zu erfühlen.
Im Jenseits für mich nicht vorstellbar. Man sollte allerdings im Bezug auf das Jenseits zwischen Ewigkeit und Zeit differenzieren.
In der Ewigkeit gibt es keine Veränderung.
Fazit: Knoten im Hirn - mir gelingt es nicht meine Vorstellung von Zeit auf das Jenseits zu abstrahieren.
*grins*

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22.08.2017 07:39 Artair ist offline Beiträge von Artair suchen Nehmen Sie Artair in Ihre Freundesliste auf
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N'abend Artair,
Artair ... bezieht sich das eigentlich auf die Artus-Sage oder ist's eher die schottische Form von Arthur? Interessanter Name! Hexe

Zitat:
In der Ewigkeit gibt es keine Veränderung.

So könnte ich mir die Hölle vorstellen.


Wie stehst Du denn zu einer möglichen Seele?

Und ... wenn Zeit keine Rolle spielt, herrscht die Ewigkeit ... !?


Zufällig Interesse an keltischer Mythologie?

Gruß SY
22.08.2017 20:45 SY ist offline Beiträge von SY suchen Nehmen Sie SY in Ihre Freundesliste auf
Artair
Wütender Sturm



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Zitat @Sy: Wie stehst Du denn zu einer möglichen Seele?

Es fällt mir schwer an ein Bewusstsein ohne Materie zu glauben - schließe ihre Existenz jedoch nicht aus.
Wer sagt das es kein Leben nach dem Tod gibt, verfehlt das Ziel.
Wer sagt, dass es ein Leben nach dem Tod gibt verfehlt das Ziel.
(Wittgenstein)
Auch Buddha verweigert die Antwort auf die Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt.
Für ihn hatte es keinerlei Bedeutung, sondern er verwies auf das was wirklich wichtig ist: Erlösung, oder auch Abwesenheit von Leid. Wichtig ist das Leben vor dem Tod.
Um das hier und heute kümmere ich mich, damit ich im Falle einer ewigen Existenz nicht rumgeistern muss. *grins*

Zitat: Und ... wenn Zeit keine Rolle spielt, herrscht die Ewigkeit ... !?

Sollte es eine unsterbliche Seele geben so hat sie weder Anfang noch Ende.
*grins*

Zitat: Zufällig Interesse an keltischer Mythologie?
Nein, mein Wissen über keltische Mythologie geht nicht über Wikipedia wissen hinaus - leider.
Der Nickname "Artair" hat keine Bedeutung, kam mir nur spontan in den Sinn. Oder doch? Muss mal kurz in meinem Unterbewusstsein kramen ***

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23.08.2017 09:39 Artair ist offline Beiträge von Artair suchen Nehmen Sie Artair in Ihre Freundesliste auf
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Wütender Sturm



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Zitat:
Original von Artair
Wichtig ist das Leben vor dem Tod.


Ganz genau. Denn danach bekommt ein jeder seinen Platz und seine Aufgabe im 'Jenseits' zugewiesen. Und wer sein Lebtag nichts zustande gebracht hat, fährt vielleicht noch ne Runde auf Erden als fleißiges Bienchen oder so. smile

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In nicht allzu ferner Zeit werden wir über das, was jenseits der Grenze unseres Lebens liegt, so genau Bescheid wissen und so selbstverständlich sprechen wie über die Landschaft hinter der Horizontlinie vor unserem Haus.

A. Ford
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01.09.2017 20:57 OpenMinded ist offline E-Mail an OpenMinded senden Beiträge von OpenMinded suchen Nehmen Sie OpenMinded in Ihre Freundesliste auf
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Hi OpenMinded,

machst du dir es nicht gerade etwas zu leicht:

Zitat:
Denn danach bekommt ein jeder seinen Platz und seine Aufgabe im 'Jenseits' zugewiesen. Und wer sein Lebtag nichts zustande gebracht hat, fährt vielleicht noch ne Runde auf Erden als fleißiges Bienchen oder so.


Was für "Plätze" und "Aufgaben" sollen das denn sein, die man dann für die Ewigkeit innehat?

Ich fürchte, das ist ein unlösbares Dilemma:
Entweder ewige Langeweile oder interessantes "Leben", mit Leid verbunden.

Lorena
01.09.2017 21:44 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
OpenMinded
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Hi Lorena.

Wieso mache ich es mir leicht?

Ich stelle mir das folgendermaßen vor;

Nehmen wir als Beispiel eine Krankenschwester, diese hilft nach ihrem Tod, weil sie einfühlsam und empathisch war/ist, bsp.weise anreisenden Toten sich zurecht zu finden. Zu beruhigen und zu helfen wenn sich jemand seines Zustandes nicht bewusst ist.

Wer weiß, woran wir dort alle arbeiten werden oder was das Ziel dieser Einheit / Gemeinsamkeit ist, zu der wir womöglich verschmelzen.

Ich glaube aber nicht, dass ewige Langeweile auf uns wartet.

Beste Grüße

__________________
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A. Ford
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01.09.2017 22:46 OpenMinded ist offline E-Mail an OpenMinded senden Beiträge von OpenMinded suchen Nehmen Sie OpenMinded in Ihre Freundesliste auf
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