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Zum Ende der Seite springen Brieselanger Spuklicht
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Lorena Lorena ist weiblich
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Hi D-Low-B,

gibts was Neues vom Brieselanger Spuklicht?

Du hattest ja einige Tests durchgeführt:

Zitat:
Ein Freund und ich wollten rausfinden, ob es tatsächlich möglich ist, die Scheinwerfer vorbeifahrender Autos zu erkennen. Die Distanz zwischen dem Beobachtungsort und der Straße, auf der die Autos fahren, beträgt rund 2,5 km.
Er fuhr also zum Beobachtungspunkt, ich blieb an der Straße stehen. Kommuniziert wurde (etwas primitiv) über die Funktion der Sprachnachricht von "WhatsApp". CB-Funk war vorhanden, funktionierte jedoch nicht wie gewünscht.
Ich leuchtete mit meiner Taschenlampe (Nitecore TM26) den Waldweg entlang, als ich die Nachricht erhielt, dass er das Licht der Lampe sehen kann und es sogar sein Auto komplett anstrahlt. Nun muss man dazu sagen, dass die Leuchtkraft von 3800 Lumen nicht gerade einem Teelicht gleicht. Also versuchten wir die 4 anderen Stufen. 1850, 600, 150 und 3 Lumen.
Bei allen Einstellungen konnte er es problemlos mit den Augen erkennen. Selbst bei 3 Lumen, in die man hineinsehen kann, ohne geblendet zu sein, konnte er aus rund 2,5 km Entfernung genau sagen, wann die Lampe an ist und wann nicht.


Man kann also nur aus unmittelbarer Nähe feststellen, ob es sich tatsächlich um eines der Brieselanger Lichter handelt und nicht um eine Taschenlampe oder eine andere künstliche Lichtquelle.

Nachdem was ich in letzter Zeit gelesen habe, ist es nicht unwahrscheinlich, dass es sich bei den Brieselanger Spuklichtern um Irrlichter handelt, da sich mitten im Brieselanger Wald ein Sumpf befindet.
Bei Irrlichtern handelt es sich um Sumpfgasblasen, die aus dem Boden aufsteigen und sich beim Kontakt mit Sauerstoff selbst entzünden und solange brennen, bis das Gas verbraucht ist.

Lorena
19.07.2017 00:22 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Lorena

Ich war eine Weile nicht mehr im Wald, werde jedoch demnächst wieder mal hin fahren.

Die Theorie mit den Sumpfgasblasen schließe ich aus.
Es sind keine aufsteigenden Lichter, sondern Lichter, die für weniger als eine Sekunde konstant auf gleicher Höhe aufblinken.
Abgesehen davon gehe ich stark davon aus, dass die Sauerstoffgrenze dort im Wald ebenfallsab dem Boden anfängt.
Somit müssten die Lichter schon beim "Austritt aus der Erde" sichtbar sein.
Sie sind jedoch grundsätzlich ab einer Höhe von 1 Meter sichtbar.
Nach oben hin besteht sozusagen fast keine Grenze. Ich habe es vor vielen Jahren auch schon in den Baumkronen blinken sehen,
was nachweislich (Zeugen) nicht an irgendwelchen Reflektionen lag.


D-Low-B

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19.07.2017 14:15 D-Low-B ist offline E-Mail an D-Low-B senden Homepage von D-Low-B Beiträge von D-Low-B suchen Nehmen Sie D-Low-B in Ihre Freundesliste auf
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Hallo D-Low-B,

meiner Meinung nach ist es zu früh, sich eine endgültige Meinung zu bilden und etwas gänzlich auszuschließen.

Das Sumpfgas scheint manchmal in geschlossenen Blasen aufzusteigen, bei denen durch eine Außenhaut - vielleicht eine Art Biofilm - der Kontakt von Sauerstoff mit den eingeschlossenen Gasen eine zeitlang verhindert wird.

Das bedeutet, dass die Gas-Kugeln nicht unbedingt von Anfang an leuchten und auch tagsüber, bei genauer Beobachtung, in Sumpfnähe als halbtransparente Kugeln sichtbar werden könnten.

Lorena
19.07.2017 14:53 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Lorena

Ich befasse mich seit fast 14 Jahren mit diesem Licht.
Daher gehe ich nicht davon aus, dass ich mir frühzeitig eine endgültige Meinung gebildet habe.
Da ich nicht nur zu nächtlicher Stunde dort rumlaufe, sondern auch am Tag,
wären mir solche halbtransparenten Gasblasen sicher aufgefallen.
Ich werde bei weiteren "Spaziergängen" nochmal ganz intensiv drauf achten.
Da es ganz bestimmte Stellen sind, an denen es vorkommt, werde ich mich
vorzugsweise dort aufhalten und die Umgebung betrachten.

Die Kamera wird natürlich mitlaufen und eventuelle Erfolge stelle ich dann für euch online.


D-Low-B

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19.07.2017 22:33 D-Low-B ist offline E-Mail an D-Low-B senden Homepage von D-Low-B Beiträge von D-Low-B suchen Nehmen Sie D-Low-B in Ihre Freundesliste auf
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Hi D-Low-B,

du hast geschrieben:

Zitat:
Ich werde bei weiteren "Spaziergängen" nochmal ganz intensiv drauf achten.


Das finde ich gut, denn diese Blasen werden leicht übersehen.

Solange sie sich nicht gerade in der Luft befinden, können sie aussehen, wie ein Stück Plastiktüte.
Manchmal wurden sie auch als "schmutzfarben", gelb, schwarz oder golden beschrieben.

Lorena
20.07.2017 12:51 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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Hallo allerseits,

ich bin erst jetzt auf dieses Thema aufmerksam geworden und gestehe auch, dass ich jetzt nicht alle Beiträge dazu durchgelesen habe.

Ohne das beschriebene Phänomen selbst gesehen zu haben, erinnert es mich doch sehr an die sogenannten "Marfa Lights", Lichtphänomene über einem Wüstenrerrain in der Nähe der texanischen Kleinstadt Marfa. Dort beobachtet man, wenn die Chronicen die Wahrheit erzählen, schon seit mehr als hundert Jahren seltsame Lichtpunkte über einer großen, freien Wüstenfläche, die dort ab Einbruch der Dunkelheit auftauchen. Manchmal nur ein ein einziges, aber gelegentlich auch mehrere Lichter, die sich auf einander zu oder von einander weg bewegen, mal verlöschen, dann wieder aufleuchten, ohne dass irgend eine Gesetzmässigkeit dahinter zu entdecken wäre. Untersucht wurde das Phänomen schon zu Hauf, und Erklärungsansätze gab es ebenfalls, aber meistens wurden diese dann wieder widerlegt. Zuletzt sprach man auch von geoligisch bedingten Erscheinungen, aber auch da gab es Aspekte, die wieder dagegen sprechen.

Vermutlich beruhen diese Lichterscheinungen - auch die im Brieselanger Wald - auf einem natürlichen Vorgang, evtl. etwas, dass dem von Lorena beschriebenen Irrlicht-Phänomen nahe kommt. Ich kenne dieses Phänomen selbst nicht (habe aber den Begiff schon gehört), und kann mir auch nicht vorstellen, ob Gase aus dem Erdinneren sich an der Luft selbst entzünden können. Oder ob sie erst als Blase eine Zeit lang in die Luft austeigen können, bevor sie aufplatzen und sich entzünden. Man müsste jetzt wissen, ob die Lichter 'statisch' sind, also an einem bestimmten Punkt verbleiben, wenn die z.B. mehrfach aufleuchten. Denn das wäre dann unnatürlich. Möglicher Weise ist das schon vorab irgendwo erwähnt worden, dann will das nicht noch mal "aufwärmen".

Aber vielleicht gibt es sogar schon wieder Neuigkeiten zu dem Thema?
03.09.2017 13:42 Nepomuck ist offline E-Mail an Nepomuck senden Beiträge von Nepomuck suchen Nehmen Sie Nepomuck in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Nepomuck,

diese Irrlichter, die auf sich selbst entzündenden Gasen beruhen, brennen nur sehr kurze Zeit.
Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Irrlicht

Wenn ein wiederholtes Aufleuchten beschrieben wird, dann könnte es sich entweder um mehrere unterschiedliche Irrlichter oder um eine andere Art von Lichterscheinungen handeln.
Darüber hatte ich hier im Thread auch schon einiges geschrieben.

Lorena
03.09.2017 18:17 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Lorena,

ich danke Dir für den Hinweis und den Link! Schon schwer vorstellbar, das mit den sich entzündenden - oder einfach bei Berührung mit Luft aufleuchtenden Gasen. Andererseits gibt es auch viele Beispiele für das Phänomen 'Bioluminiszenz' (biochemische Lichterzeugung bei Lebewesen), also sollte man wohl akzeptieren, dass so etwas wie Irrlichter ebenfalls möglich ist.
Tja, und die anderen möglichen Erklärungsversuche werde ich mir dann doch noch zu Gemüte führen, es ist ja durchaus ein spannendes Thema.

Deshalb will ich auch erst mal nicht weiter darauf herumreiten, denn das könnte ja ebenfalls schon alles vorab mal angesprochen worden sein.
Bin jedenfalls neugierig, ob es irgendwann etwas Neues dazu gibt, bzw. ob jemand das Rätsel entgültig lösen konnte Augenzwinkern .
05.09.2017 16:27 Nepomuck ist offline E-Mail an Nepomuck senden Beiträge von Nepomuck suchen Nehmen Sie Nepomuck in Ihre Freundesliste auf
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Hi Nepomuck,

so eine Selbstentzündung ist nichts Paranormales, das ist ein physikalischer Vorgang.
Siehe z.B. dieses Video hier, zur Selbstentzündung von Leinöl, einem Pflanzenöl, das als Speiseöl, zur Holzpflege und zum Malen verwendet wird:

https://www.youtube.com/watch?v=C6BvAgEKWi8

Lorena
05.09.2017 18:20 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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Nur scherzhaft gemeint: Die Frauen müssen immer das letzte Wort haben...! großes Grinsen

Aber - nun ernsthaft - grundsätzlich ist der Vergleich mit Selbstentzündungen bei organischen Flüssigkeiten gar nicht so abwegig. Ich kenne diese Eigenschaften von Leinöl unter bestimmten Voraussetzungen, Ähnliches gilt u.a. auch für Mineralölprodukte (z.B: Schmieröle), die sich in Verbindung mit Stoffgewebe (z.B. Putzlappen aus Naturfasermaterial) in aufgehäuftem Zustand (Mülleimer) entzünden können. Was da genau vorgeht, weiß ich nicht, aber es hängt wohl vorallem davon ab, dass die jeweilige Flüssigkeit organischer Natur ist.
Die Herleitung zu einem ähnlich gelagerten Effekt bei organischen Gasen in Verbindung mit dem Luftsauerstoff drängt sich da förmlich auf - nur mir ist das nicht gleich aufgefallen.

Ob dies nun in den Brieselanger Wäldern die Ursache für die Lichterscheinungen ist, kann man wahrscheinlich nur durch gezielte Beobachtung untermauern oder widerlegen. Daher finde ich das Angebot von D-Low-B vielversprechend, sich da mal genauer umzusehen und - vorallem - Kamera-Aufnahmen zu machen! Vielleicht bringt das neue Erkenntnisse. Hängt natürlich auch davon ab, wie nahe man an den Bereich, um den es geht, heran gehen kann. Wenn es tatsächlich ein Moorgrund ist, über dem die Lichter auftauchen, könnte dies das Vorhaben durchkreuzen.
14.09.2017 13:30 Nepomuck ist offline E-Mail an Nepomuck senden Beiträge von Nepomuck suchen Nehmen Sie Nepomuck in Ihre Freundesliste auf
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Hallo ...

Zu schade, dass in solchen Themen scheinbar nicht alle Beiträge gelesen werden.
Es steht außer Frage, dass der Thread schon recht lang ist, dennoch ist er es wert,
dass jeder Beitrag gelesen wird um zu vermeiden, dass längst beantwortete Fragen
immer wieder gestellt werden.

Das Licht ist sowohl im Bereich des Waldes, als auch auf den Hauptwegen sichtbar.
Die Hauptwege sind normale Waldwege, die durchaus sogar (vom Förster) mit dem
Auto befahren werden können.

Mein geringster Abstand zu diesem Licht lag bei ca 1,5 Meter.
Zu diesem Zeitpunkt waren weitere Personen an diesem Ort.
Bei einer dieser Personen lag der Abstand zwischen Licht und Gesicht bei nur ca. 50 cm.
Bei "aufleuchten" strahlte es keine Wärme ab.
Ebenfalls wurde der Bereich um das Licht nicht erhellt.

Ich nehme hier gern den Vergleich mit einem Teelicht, welches in absoluter Dunkelheit
schon relativ viel ausleuchtet. Die Helligkeit vom "Licht" war identisch, jedoch ohne einen
Lichtschein, der die Umgebung (Gesichter) erhellt.


D-Low-B

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14.09.2017 17:43 D-Low-B ist offline E-Mail an D-Low-B senden Homepage von D-Low-B Beiträge von D-Low-B suchen Nehmen Sie D-Low-B in Ihre Freundesliste auf
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Hallo D-Low-B,

Du hast natürlich recht, ich habe mir nicht alle Beiträge zu dem Thema durchgelesen und mich stattdessen an den Aussagen der - sagen wir, 5 letzten - User orientiert. Das war wohl ein Fehler, da mir offensichtlich doch einige Info's entgangen sind.
Entschuldigung! Ich denke, da werde ich wohl in Zukunft besser alles lesen oder mich nicht selbst äußern. das nehme ich gerne so mit! smile

Dank Deiner erneuten Erläuterungen bin ich aber jetzt um so mehr von dem Thema "angefixt"! Bei diesem geringen Abstand müssten sich doch Erkenntnisse über die Ursache finden - oder auch Mutmaßungen ausschließen lassen. Da die Lichter also auch auf den Waldwegen auftauchen, dürfte dann nicht eigentlich die Irrlicht-Theorie ebenfalls entfallen?
Mir persönlich fällt dazu keine nachvollziehbare Erklärung ein. Denn auch (mitteleuropäische) Glühwürmchen und ihr leuchtendes Hinterteil kann man ausschließen, angesichts des Vergleichs mit Teelichtern.
Seltsam ist auch, dass das Licht dieser Erscheinungen die unmittelbare Umgebung nicht, zumindest geringfügig, erhellt. Trotz der schon ganz beachtlichen Lichtleistung, die mit einem Teelicht verglichen werden kann.

Ich will jetzt lieber nicht noch weiter darauf eingehen, falls das auch schon vorab diskutiert wurde. Nur soviel: trotz aller Aufgeschlossenheit dem Thema gegenüber, glaube ich dabei nicht an etwas Paranormales. Es muss sich um einen wie auch immer gearteten biologischen oder physikalischen Effekt handeln. Deshalb bin ich gespannt auf Kamera-Aufnahmen. Vielleicht offenbaren die etwas, was mit bloßem Auge nicht erkennbar ist.
Und einen Vorschlag möchte ich gerne noch dazu loswerden, in der Hoffnung, dass ihn noch niemand Anderes vorher gemacht hat.
Was würde wohl passieren, wenn man diese Lichter mit einer stärkeren Lichtquelle, z.B. LED-Taschenlampe, anstrahlt? Sieht man dann vielleicht einen Körper oder Corpus, von dem dieses Leuchten ausgeht? Und wäre es möglich, dass es in dieser Region evtl. noch andere Insekten mit Bioluminiszens gibt?

Besten Gruß,

Nepomuck
14.09.2017 19:58 Nepomuck ist offline E-Mail an Nepomuck senden Beiträge von Nepomuck suchen Nehmen Sie Nepomuck in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Nepomuck,

wir wissen ja nicht, ob es sich tatsächlich um Irrlichter handelt, aber du musst nicht mitten im Sumpf sitzen, um ein Irrlicht sehen zu können.
Es reicht, wenn es in nicht allzu weiter Entfernung eine Stelle gibt, an der Sumpfgase aus der Erde treten können.

Ich glaube, bei uns gibts nur diese Glühwürmchen, die leuchten können und auch anderswo wirds wohl keine Tischtennisball-großen Insekten geben, die leuchten.

Lorena
14.09.2017 21:16 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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Bevor ich erneut antworten wollte, habe ich mir jetzt wirklich erst mal die Zeit genommen, um einige weitere Beiträge zu diesem Thema zu lesen. Auch zwei von D-Low-B dankenswerter Weise zur Verfügung gestellter Videos habe ich mir angesehen. Ebenfalls habe ich den Austausch zwischen Dir, Lorena, und D-Low-B, bezüglich der Erdbebenlichter durchgelesen und das Video zu diesem Thema angesehen. Das alles ist sehr interessant für mich, da ich mich bisher noch nie damit befasst habe und, glaube ich, auch noch nichts über Erdbebenlichter gehört oder gelesen habe.

Und gerade, weil ich nun die beiden Videos (habe jetzt nur zwei gesehen, falls es noch Weitere geben sollte) gesehen habe, bin ich um so mehr überzeugt, dass es sich nicht um geologisch bedingte Leuchterscheinungen handelt. Warum? Weil die Brieselanger Licht so scharf umrandet und in sich geschlossen aussehen, sich nach den Aussagen L-Low-B's z.T. auf und ab bewegen oder im Bereich der Baumkronen erscheinen. All das spricht m.M. nach gegen abflammende Sumpfgase oder Gase anderer Quellen. Denn Gase verteilen und verdünnen sich an der Luft schnell, bilden dabei keine geschlossenen Konstrukte. Okay, Blasenbildung. Ist sicher möglich und kann so stattfinden, aber dann müssten diese Gebilde von der wie auch immer gearteten Austrittstelle oft recht weit schweben und vorallem noch in geschlossenem Zustand "verbrennen". Was aber stößt die Verbrennung an, wenn diese Gasblase noch von einem Feuchtigkeitsfilm umhüllt ist?

Ich will Deine Ansätze und Ideen nicht um jeden Preis als abwegig darstellen, Lorena, ganz bestimmt nicht. Du hast schon so oft interessante Vorschläge und Anregungen zu verschiedenen Themen gebracht, was auch von einem beneidenswert großen Hintergrundwissen zeugt. Aber diese Theorie mit den "Erdgasen" kann ich mir im Brieselanger Wald nicht vorstellen.

Meine Idee übrigens, dass es dort evtl. eine andere Spezies von "leuchtenden Insekten" geben könnte, beruht auf meiner Erfahrung in den USA. Dort gibt es Leuchtkäfer, die immer nur kurz aufleuchten, also auch gewisser Maßen blinken. Dabei fliegen sie umher, und da es meistens mehrere an einem bestimmten Ort sind, sieht man im Dunkeln dann ein faszinierendes Lichtspiel aus kurz aufleuchtenden Lichtpunkten, an jeder beliebigen Stelle.
Die Brieselanger Lichter wurden ja auch u.a. als 'blinkend' beschrieben. Allerdings, aufgrund der Größe der Lichter in den Videos, müssten das dort dann doch schon monströse Viecher sein! geschockt Also können wir diese Theorie getrost auch beiseite schieben.
14.09.2017 23:16 Nepomuck ist offline E-Mail an Nepomuck senden Beiträge von Nepomuck suchen Nehmen Sie Nepomuck in Ihre Freundesliste auf
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Hallo ...

In erster Linie freut es mich, dass du dir die Zeit genommen hast, um noch weitere Beiträge zu lesen Nepomuck.

In meiner "Anfangszeit" in Brieselang haben wir das mit den "stärkeren Lichtquellen" natürlich
auch schon probiert. Als Lichtquelle diente uns das Fernlicht eines Autos. Entgegen den
Aussagen vieler Personen, dass sich das Licht niemals im "fremden Lichtschein" zeigen würde,
konnten wir es erstaunlicherweise sehr gut sehen. Jedoch auch nur das "ganz normale",
kurze Aufblinken, keine Kreatur oder sonstige Gestalt im Hintergrund.

Auch mit Nachtsichtgerät (Video von mir) konnten keine weiteren Objekte entdeckt werden,
von denen dieses Licht stammen könnte.

Wie schon erwähnt, blinkte das Licht auch unmittelbar neben mir. Es wäre mir sicher
aufgefallen, wenn sich dort noch irgendeine Kreatur oder sonstige Gestalt befunden hätte.


D-Low-B

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15.09.2017 06:53 D-Low-B ist offline E-Mail an D-Low-B senden Homepage von D-Low-B Beiträge von D-Low-B suchen Nehmen Sie D-Low-B in Ihre Freundesliste auf
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Hallo D-Low-B,

wenn das Licht nur so kurzzeitig leuchtet, dann wären Videos in Zeitlupe sicher interessant.


Hi Nepomuck,

du hast geschrieben:

Zitat:
... bin ich um so mehr überzeugt, dass es sich nicht um geologisch bedingte Leuchterscheinungen handelt.
Warum? Weil die Brieselanger Licht so scharf umrandet und in sich geschlossen aussehen, sich nach den Aussagen L-Low-B's z.T. auf und ab bewegen oder im Bereich der Baumkronen erscheinen.
All das spricht m.M. nach gegen abflammende Sumpfgase oder Gase anderer Quellen.


Finde ich nicht.
Scharf begrenzte Lichtkugeln, die sich bewegen, wurden sowohl bei "Erdbebenlichtern" in Gegenden, die unter tektonischen Belastungen stehen, als auch bei Irrlichtern beschrieben.

Zitat:
Denn Gase verteilen und verdünnen sich an der Luft schnell, bilden dabei keine geschlossenen Konstrukte.
Okay, Blasenbildung. Ist sicher möglich und kann so stattfinden, aber dann müssten diese Gebilde von der wie auch immer gearteten Austrittstelle oft recht weit schweben und vorallem noch in geschlossenem Zustand "verbrennen".
Was aber stößt die Verbrennung an, wenn diese Gasblase noch von einem Feuchtigkeitsfilm umhüllt ist?


Da kann man nur Vermutungen anstellen.
Vielleicht werden die Blasen schnell porös und lassen Sauerstoff eindringen, vielleicht finden die Reaktionen auch auf den Außenflächen der Blasen statt.

Im Übrigen ist es auch nicht abschließend geklärt, was die Erdbebenlichter verursacht.
Man nimmt an, dass durch die bei Erdbewegungen wirkenden Kräfte im Untergrund starke elektrische Ströme und Magnetfelder entstehen, die diese Lichterscheinungen bewirken.
Diese elektrischen Ströme und Erdbebenlichter können auch auftreten, ohne dass es zu einem Erdbeben kommt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur...-a-1035800.html

Lorena

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lorena: 15.09.2017 10:28.

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Hallo Lorena ...

Es ist nicht so leicht, Videos von diesem Licht zu machen.
Die hier von mir gezeigten Videos entstanden mit einem Nachtsichtgerät, durch das
ein scharfstellen des Bereichs halbwegs möglich war. Jedoch kann dieses Gerät keine
Zeitlupen-Videos machen.

Dieses Licht lässt sich mit einer normalen Kamera nicht fokussieren. Die Dauer des
Aufleuchtens ist zu gering, um es scharf zu stellen. Hinzu kommt, dass es nicht immer
an der gleichen Stelle blinkt. Ab und zu verschiebt sich diese Stelle in irgendeine
unvorhersehbare Richtung. Das bedeutet, selbst wenn man das Licht perfekt anvisiert hat,
Kann es beim nächsten Blinken schon wieder total unscharf sein.

Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, eine Reihe von Langzeitbelichtungen mit
meiner Foto-Kamera zu machen, jedoch sollte auch hierfür wenigstens ein Mal der perfekte
Fokus erreicht sein.

Eine Möglichkeit wäre, den Bereich komplett mit IR-Scheinwerfern auszuleuchten. Dies
wäre dann eine Fläche von ca. 500 m², wenn man sich nur auf den Hauptweg beschränkt.
Gut 1000 m² wären es, wenn man den "begehbaren" Wegesrand noch mit ausleuchten möchte.
Dazu entsprechende IR-Kameras, die wenigstens 100 fps unterstützen, je mehr, desto besser.
Auch die Auflösung der Kameras sollte mindestens Full HD (1080p) sein.
Besser wäre natürlich die aktuelle UHD-Technik (2160p oder auch 4K genannt).

Fakt ist, dass ich mit den bei mir vorhandenen Mitteln nicht wirklich viel ausrichten kann.
Dennoch erweitere ich mein Equipment immer wieder um einige Geräte, um vielleicht
mal bessere Aufnahmen machen zu können.

Ob ich das Rätsel um dieses Licht jemals lösen werde ... ich weiß es nicht.
Aber ich weiß, dass ich mich nicht durch irgendwelche Theorien, durch sehr schlecht gemachte
TLC-Mystery-Dokus oder durch irgendwelche Fake-YouTube-Videos blenden lasse.
Solang meine Beine mich tragen, werde ich mich dort aufhalten und nach einer Lösung suchen.


D-Low-B

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Hi D-Low-B,

um der Lösung des Rätsels der Lichter näherzukommen, brauchst du nicht nur bessere Kameras, sondern auch jemanden mit wissenschaftlichen, physikalischen oder chemischen (im Fall der Irrlichter) Fachkenntnissen, der sich für solche Lichtphänomene interessiert und mit dir zusammenarbeitet.

Vielleicht könntest du auch selbst versuchen, mit der Zeit solche Fachkenntnisse zu erwerben?
So etwas ist nicht unmöglich.

Lorena
15.09.2017 18:18 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Lorena und D-Low-B,

zunächst erst mal 'danke' für den Link zu dem Bericht über das Phänomen Erdbebenlichter! Schon sehr beeindruckend und interessant, da ich darüber, wie schon erwähnt, noch nichts wusste. Ob da aber ein ZUsammenhang zu den Brieselanger Lichtern besteht? Die gezeigten Lichterscheinungen als Begleiterscheinungen von Erdbeben oder sonstiger tektonischer Aktivitäten, kamen doch mit wesentlich höherem Energiepotential daher, was man allein von der großen Lichtausbreitung her annehmen muss. Trotzdem kann man, gerade als allenfalls wissenschaftlich interessierter Laie, keine verbindlichen Schlussfolgerungen ziehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein wie auch immer verursachtes, geologisch-physikalisches Phänomen handelt, sollte man immer in Betracht ziehen.

Eins würde ich jetzt aber sicher ausschließen wollen, nämlich Insekten oder ähnliche Lebewesen als Verursacher. Nach den Aussagen von Dir, D-Low-B, spricht nichts mehr dafür. Auch die Größe der Lichter lässt sich nicht auf hier bekannte Insekten beziehen.

Wenn ich jetzt mal alles, was ich persönlich über außergewöhnliche Lichterscheinungen gehört und gelesen habe, Revue passieren lasse, würde ich für den Schluss ziehen, dass ganz allgemein betrachtet ein physikalisches, natürliches Phänomen dahinter steckt, dass einem Vorgang entspringt, den man bisher noch nicht beschreiben kann. Ähnliche Phenomäne gab es in der Vergangenheit immer wieder, z.B. die Kugelblitze, Elmsfeuer, Irrlichter, Bioluminiszenz bei niedrigen Lebensformen wie z.B. bestimmte Schimmelarten usw. Inzwischen hat man einige dieser Phänomene schon soweit untersucht, dass man sie wissenschaftlich beschreiben kann. Nur der letzte Beweis - die künstliche Erschaffung im Labor (z.B. Kugelblitze), überzeugt noch nicht in allen Punkten. Das muss aber nicht heißen, dass es sich deshalb nicht um ein rein physikalisches Phänomen handelt.

Und was die Brieselanger Lichter angeht: da gibt ja, soweit von mir bisher zur Kenntnis genommen, weltweit ähnliche Erscheinungen (z.B. noch mal die Marfa-Lichter in Texas).
Also muss es auch eine nachvollziehbare Erklärung dafür geben, wenn man diese Erscheinungen intensiver erforscht. Ist halt nur die Frage, ob dafür das Interesse besteht. Im Fall der Marfa-Lights weiß ich, dass sich Studenten einer Uni damit befasst haben, aber wohl bisher auch noch keine handfesten Ergebnisse erzielen konnten. Außer, dass sie mal an einer Stelle, an der in der Nacht zuvor Lichter aufgetreten sind, eine Art Aschereste gefunden haben (?).

Ich gebe Lorena recht, dass es sicher sinnvoll wäre, wenn ein Experte/in sich mit der Sache befassen würde. Zwar hast Du, D-Low-B, mit Deinen umfassenden Kenntnissen zu Kameratechnik schon viel möglich gemacht, aber irgendwann wirst Du allein wohl nicht weiter kommen. Aber allein, was Du bisher schon alles aufgedeckt bzw. dokumentiert hast, hat einen beachtlichen wissenschaftlichen Wert, finde ich.
Ich treffe demnächst einen Bekannten, der gelernter Chemiker ist und nun in einer Einrichtung für Bodenuntersuchungen arbeitet. Mal sehen, ob der dazu etwas sagen kann.
16.09.2017 11:59 Nepomuck ist offline E-Mail an Nepomuck senden Beiträge von Nepomuck suchen Nehmen Sie Nepomuck in Ihre Freundesliste auf
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