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Zum Ende der Seite springen Kriminalpsychologie?
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Abendschwärmer
Kalter Luftzug



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Kriminalpsychologie? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo, ich beschäftige mich sehr hingebungsvoll mit Kriminalpsychologie in besonderen Bezug auf Serienkiller. Aber auch natürlich nebensächlich mit den Kurzschlussmorden.
Oft ist auch das Verhalten stark an den Geist gebunden. ( Der Geist des Menschen ist für mich ebenso die Paragestalt.) Ich bin bewusst nicht dabei Theorien vom weiterleben aufzustellen sondern mich mit der Wandlung der Psyche auseinander zu setzen. Ich wollte konkret fragen ob jemand sich ebenfalls damit beschäftigt und auch ob es Spezielle Fälle gibt bei denen Hilfe benötigt wird.
20.08.2017 16:16 Abendschwärmer ist offline E-Mail an Abendschwärmer senden Beiträge von Abendschwärmer suchen Nehmen Sie Abendschwärmer in Ihre Freundesliste auf
SY SY ist männlich
Moderator



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Hallo

und "Willkommen" on Board! Augenzwinkern

Wandlung der Psyche klingt ja nicht uninteressant. Kann man bei Serienkillern
psychische Veränderungen tatsächlich feststellen, oder kann man gar sagen,
dass sie ein gewisse "Potential" bereits in die Wiege gelegt bekamen?

Hier bietet sich gerade sehr viel Spielraum. Könntest du anhand eines möglichen
Beispiels vielleicht mal etwas ins Detail gehen, um der Diskussion eine Richtung zu geben?

LG, SY
20.08.2017 17:12 SY ist offline Beiträge von SY suchen Nehmen Sie SY in Ihre Freundesliste auf
OpenMinded
Wütender Sturm



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'Naben Abendschwärmer - und welcome smile
Hi SY *find die Kippen grad nich* unglücklich


Ich diskutier einfach mal ins Blaue und behaupte, ein gewisses Potential wird mit in die Wiege gelegt um sich dann, je nach Erziehung quasi zu entfalten.


Zitat:
Ich wollte konkret fragen ob jemand sich ebenfalls damit beschäftigt und auch ob es Spezielle Fälle gibt bei denen Hilfe benötigt wird.


Mich interessiert und beschäftigt die menschliche Psyche doch sehr. Und die von Psychopathen erst recht. Da müssen es auch nicht unbedingt Serienkiller sein. Mit Alltagspsychopathen zu leben, sie zu verstehen oder auch rechtzeitig zu erkennen ist auch 'ne interessante Sache. Die haben ebenfalls Potentialgene mit in die Wiege gelegt bekommen.

Mein Wissen geht zwar nicht über Medical Detectives und den einschlägigen Psychoserien auf TLC und co. hinaus, jedoch sind dort viele Informationen zu bekommen.

Bei Serienkillern, so fand man bei Tests mit dem CT glaub ich war's, heraus, sind wohl Bereiche im Gehirn gestört.
Was bei normalen Menschen durch Empathie an Mitgefühl ausgelöst wird, lässt 'nen Serienkiller halt kalt. Das heißt für mich im Umkehrschluss, diese „Behinderung“ ist von Geburt an.

Weiß grad zufällig jemand, was für ein Mensch Dexter's leiblicher Vater war? großes Grinsen

Beste Grüße

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In nicht allzu ferner Zeit werden wir über das, was jenseits der Grenze unseres Lebens liegt, so genau Bescheid wissen und so selbstverständlich sprechen wie über die Landschaft hinter der Horizontlinie vor unserem Haus.

A. Ford
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02.09.2017 01:12 OpenMinded ist offline E-Mail an OpenMinded senden Beiträge von OpenMinded suchen Nehmen Sie OpenMinded in Ihre Freundesliste auf
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Hallo OpenMinded,

ein Serienkiller muss nicht unbedingt ein Psychopath sein, auch wenn natürlich eine gewisse Skrupellosigkeit und gering ausgeprägte Empathie Voraussetzungen sind.

Das typische Merkmal eines Psychopathen ist ein Mangel an Furcht, vielleicht sogar ein Mangel an Gefühlen:

Zitat:
Das Leid ihrer Opfer lässt sie schlicht kalt, sie fühlen auch keine Angst vor den Konsequenzen ihrer Taten, sind emotional nicht in der Lage, mit anderen mitzufühlen.
Deshalb sind zwischen 25 und 40 Prozent der Gefängnisinsassen Psychopathen.


http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/...id_2734734.html

Trotzdem müssen Psychopathen nicht unbedingt Kriminelle werden, sie können auch gesellschaftlich sehr erfolgreich sein.
Ob sie durch Straftaten auffällig werden, hängt von ihrer Intelligenz und ihrer Impulskontrolle ab, meint der englische Psychologieprofessor Kevin Dutton:

Zitat:
Aber es gibt psychopathische Merkmale, wie Skrupellosigkeit, Charme, mangelnde Emotionalität, die im passenden Kontext und in der richtigen Ausprägung einen Menschen für Erfolg prädisponieren.
Psychopathen sind durchsetzungsfähig, sie zaudern nicht, sie konzentrieren sich auf das Positive, sie machen sich nicht fertig, wenn Dinge falsch laufen, und sie bleiben unter Druck cool.
Diese Dinge sind extrem hilfreich für jeden von uns, ob in der Liebesbeziehung oder im Büro.


https://www.welt.de/kultur/literarischew...gar-nichts.html

Lorena

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lorena: 02.09.2017 17:51.

02.09.2017 17:47 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
OpenMinded
Wütender Sturm



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Hi Lorena,

Zitat:
Original von Lorena

ein Serienkiller muss nicht unbedingt ein Psychopath sein, (...)



geschockt Nicht?
Wiki:
Zitat:
Psychopathie bezeichnet eine schwere Persönlichkeitsstörung, die bei den Betroffenen mit dem weitgehenden oder völligen Fehlen von Empathie, sozialer Verantwortung und Gewissen einhergeht.


Also ein Serienkiller passt da ziemlich gut rein find ich.
Das Psychopathen und/oder Serienkiller Defekte im Hirn haben bzw. ein Mangel an Gefühlen, liegt auf der Hand.

Obwohl.... für mich sind auch Pädophile Psychos und die haben Gefühle für ihre Opfer.
Deren Gedankenstränge scheinen auf andere Art völlig verkehrt gepolt.

Dein verlinkter Artikel von welt.de war sehr interessant!

Zitat:
Zitat:
Ich glaube tatsächlich, dass unsere Gesellschaft psychopathischer wird. Studien haben gezeigt, dass das Empathieniveau während der vergangenen dreißig Jahre unter College-Absolventen gesunken und parallel das Narzissmusniveau gestiegen ist. Das Leben wird oberflächlicher. Die Vorbilder haben gewechselt, früher waren es Eltern und Erzieher, heute sind es Fußballspieler oder Popstars. Diese Ikonen sind brillant darin, ihr Eigeninteresse über alles zu stellen.


Das bemerke ich heute schon beinahe tagtäglich verwirrt
Aber wundert mich das? Nö.... wenn ich mir das TV-Programm so anschaue..... Ti**en, Är***e, Softporno am Nachmittag. Kinder kriegen Kinder im Abendprogramm und es wird suggeriert, dass das ok sei. Der Schulabschluss wird ja nachgeholt... Augen rollen

..... Noch sind aber erstaunlich viele da draußen, die gehen einem zur Hand wenn sie sehen, dass man Hilfe braucht. Ausgestorben sind die aber auch in ein paar Jahren.
Und dann wird ein soziales Miteinander nur noch über whats app, facebook und co. stattfinden.

Finstere Zeiten werden das.

Beste Grüße

__________________
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A. Ford
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02.09.2017 18:48 OpenMinded ist offline E-Mail an OpenMinded senden Beiträge von OpenMinded suchen Nehmen Sie OpenMinded in Ihre Freundesliste auf
SY SY ist männlich
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Zitat:
Finstere Zeiten werden das.

Sorry! Nicht werden, wir sind schon mittendrin!

Aber...

Zitat:
Und dann wird ein soziales Miteinander nur noch über whats app, facebook und co. stattfinden.


...das weltweit, dann wäre Frieden. Die kleinen Sticheleien, die manchen in den Suizid treiben, nicht ausgeschlossen. Ein kleiner EMP.
Zwar wieder im Mittelalter, aber wieder auf ganz andere Dinge konzentriert. Die Welt könnte einfach sein. Aber das mag man ja nicht.

Allerdings hat das mit Kriminalpsychologie dann nichts mehr zu tun.

Ich warte mal ab, wann sich Abendschwärmer hier wieder meldet. Ist ja nicht uninteressant, das Thema.

Augenzwinkern
02.09.2017 19:29 SY ist offline Beiträge von SY suchen Nehmen Sie SY in Ihre Freundesliste auf
Lorena Lorena ist weiblich
V.I.P.



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Hallo OpenMinded,

du hast geschrieben:

Zitat:
Zitat (Wikipedia): Psychopathie bezeichnet eine schwere Persönlichkeitsstörung, die bei den Betroffenen mit dem weitgehenden oder völligen Fehlen von Empathie, sozialer Verantwortung und Gewissen einhergeht.

Also ein Serienkiller passt da ziemlich gut rein find ich.


Wenn du dich mit verschiedenen Fällen von Serienkillern beschäftigst, wirst du auf einige stoßen, auf die das nicht zutrifft.
Beispielsweise gilt das oft für die Taten von Sadisten nicht, dass es sich dabei um Psychopathen handelt.

Der Begriff "Psychopath" wird inzwischen auch häufig falsch verwendet, also für die verschiedensten Arten von Störungen, bei denen er gar nicht zutrifft.

Lorena
03.09.2017 00:24 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
Artair
Mystischer Orkan



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Zitat:
Oft ist auch das Verhalten stark an den Geist gebunden

Art.1GG: Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Hier wurde ein Menschenbild verfasst, dass die Würde des Menschen auf seine Autonomie stützt.
Das deutsche Strafrecht geht daher, meiner Meinung nach davon aus, dass jeder die Freiheit hat, Recht oder Unrecht zu tun.
Was ein Mensch in einer Situation tut hängt von bestimmten Bedingungen (Anlagen und der Umwelt) ab.
Zu diesen Bedingungen gehört allerdings auch ein freier Wille.
Handlungen als bloße Folge einer schlechten Kindheit, oder Tätern die Verantwortlichkeit als Folge kausaler Stimulierung abzusprechen, halte ich für falsch.
Warum jedoch führen Täter dieses anstrengende Leben, das sich unermüdlich gegen Widerstände und die herrschende Rechtsauffassung der Mehrheit richtet. Diese Willenensergie, Einfallsreichtum und das benötigte Durchhaltevermögen ist beachtlich.
Ich denke wir müssen uns einfach damit abfinden, dass einige Menschen böse sind.

__________________
Das Problem dieser Welt ist, dass die intelligenten Menschen so voller Selbstzweifel und die Dummen so voller Selbstvertrauen sind. Bätsch
(Charles Bukowski)
26.09.2017 08:38 Artair ist offline Beiträge von Artair suchen Nehmen Sie Artair in Ihre Freundesliste auf
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