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Zum Ende der Seite springen Bauchgefühle und trauriges Ereignis
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Sheena Sheena ist weiblich
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Bauchgefühle und trauriges Ereignis Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo liebe Forengemeinde,

ich habe lange mit mir gehadert, ob ich dies überhaupt veröffentliche, weil es auf der einen Seite was sehr persönliches ist aber andererseits ich auch damit abschließen will....

Vor genau einer Woche hatte ich eine Fehlgeburt.
Nun zum Anfang meiner Geschichte. Mein Mann und ich beschlossen vor kurzem, ein zweites Kind zu bekommen. Ich wurde eigentlich auch sehr schnell im August diesen Jahres schwanger. 3 Tage nach dem positiven Test plagte mich erstmals ein Angstgefühl. Mir schossen Gedanken durch den Kopf, dass ich das Kind nicht austragen werde. Ich weiß nicht warum und weshalb, aber das Gefühl war von da an latent ständig da. Ich ging zum Frauenarzt zum 1. Ultraschall, aber da sah man noch nix von der Schwangerschaft. Es war aber laut meiner Frauenärztin alles normal. Es wäre sowieso noch viel zu früh, um was zu sehen.
Wir erzählten natürlich unseren Eltern und unseren engsten Angehörigen die "freudige" Nachricht, auch wenn von Anfang an sich bei mir dagegen irgendetwas sträubte.

Fast drei Wochen gingen ins Land bis ich meinen nächsten Frauenarzttermin hatte. Ich hatte am Tag des Termins noch stärker diese schlechten Gefühle als sonst. Ich saß mit meinem Mann im Wartezimmer. Statt mich zu freuen sagte ich meinem Mann immer wieder, es stimmt was nicht. Im Labor wurden die üblichen Untersuchungen für den Mutterpass gemacht (Urintest, Gewichtskontrolle etc). Ich dachte mir nur: "warum machen die das alles? Ich brauch den Mutterpass nicht, die Eintragungen sind unnötig, das Kind bleibt nicht!"
Danach folgte die Ultraschalluntersuchung. Dort konnte die Schwangerschaft bestätigt werden. Jedoch konnte man den Herzschlag des Embryos nicht sehen, nur erahnen. Für diese Schwangerschaftswoche (8. Woche) kein guter, aber laut meiner Frauenärztin kein besorgniserregender Befund, es wäre einfach noch zu früh. Wir verließen die Praxis wieder. Mein Mann freudig, ich zu Tode betrübt.

Am nächsten Tag der Schock. Gegen Mittag hatte ich schwache Blutungen. Ich ging sofort wieder zur Frauenärztin. Sie untersuchte mich, konnte sich das nicht erklären woher das Blut kam. Es war ja alles in Ordnung und so etwas könnte vorkommen. Hätte ich ja bei meiner ersten Schwangerschaft auch gehabt. Ich wurde krank geschrieben und sollte so gut wie möglich Bettruhe halten und mich entspannen.
Tief in mir drin wusste ich, dass das sowieso alles nix bringt, da das Kind nicht bei mir bleibt. Ich weinte und weinte und als ich am nächsten Tag noch Krämpfe bekam, fuhr mein Mann mich ins Krankenhaus. Dort ging das Kind dann gerade während der Untersuchung ab.
Zeitgleich war meine 2 jährige Tochter bei ihren Großeltern, da wir sie ja schlecht ins Krankenhaus mitnehmen konnten. Meine Mama erzählte mir am nächsten Tag, dass meine Tochter an diesem Abend ganz oft gesagt hätte "das Baby kommt". Meine Mama, die ja zu dem Zeitpunkt gar nicht wusste, dass ich eine Fehlgeburt habe,sagte meiner Tochter dazu "nein, das Baby kommt noch nicht, dazu ist es viel zu früh!". Dazu muss ich sagen, dass wir unserer Tochter schon vorher erklärt haben, dass ich ein Baby im Bauch habe. Sie versteht ja sehr viel (und hat scheinbar auch ungewöhnliche Fähigkeiten, siehe mein Thread "Erlebnis mit Kleinkind")

Mich lässt es einfach nicht los, dass ich es geahnt habe. Und vorallem auch, dass es meine Tochter wusste. Vor 4 Tagen erzählte mir meine Tochter noch aus heiterem Himmel, dass das Baby jetzt hinter dem Regenbogen bei Lucky angekommen ist. Lucky war der Hund meiner Eltern, der letzten Monat gestorben ist...

Erwähnenswert ist auch dazu, dass ich vor ein paar Monaten ständig geträumt habe, ein Baby stirbt. Diesen Traum hatte ich 5 oder 6 mal in 2 Monaten. Damals hab ich mir keine Gedanken gemacht, hab es einfach als schlechten Traum abgetan.Ich erinnerte mich wieder daran, als ich die Fehlgeburt hatte. Erst da kam mir, dass mich die Träume vielleicht schon davor gewarnt haben....

Was sagt ihr dazu?
Liebe Grüße von der traurigen Sheena

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27.09.2017 14:20 Sheena ist offline E-Mail an Sheena senden Beiträge von Sheena suchen Nehmen Sie Sheena in Ihre Freundesliste auf
SabSab SabSab ist weiblich
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RE: Bauchgefühle und trauriges Ereignis Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo liebe Sheena,

zuerst tut es mir sehr leid, dass Du das Baby verloren hast. Das ist immer sehr hart.

Meinst Du vielleicht, dass Dein ständiges Gefühl, dass etwas nicht stimmt, vielleicht auch etwas dazu beigetragen haben könnte? Offensichtlich hast Du Dich von Anfang an nicht mit der Schwangerschaft richtig abgefunden. Ich hoffe das klingt jetzt nicht zu hart, so meine ich es nämlich gar nicht. Es geht mir nur darum, dass wenn Du Dich als Mutter nicht pudelwohl fühlst und immer im Hinterkopf hast, dass etwas nicht stimmt, das auch vielleicht etwas dazu beigetragen haben könnte
Ich bin der Meinung, dass Du einfach noch nicht bereit warst für ein zweites Kind. Weißt Du? Dass der Zeitpunkt momentan ungünstig war und Du siehst erst in ein paar Wochen oder Monaten warum. Das ist bei mir damals so gewesen. Vielleicht ist die Zeit noch nicht gekommen und ihr versucht es zu einem anderen Zeitpunkt. Oder gar nicht planen ... das hilft auch sehr oft und schwupps heißt es "Glückwunsch, Sie sind im 3. Monat" oder so. großes Grinsen
Ich hoffe, ich habe jetzt nicht zu hart geklungen. Falls doch, tut es mir leid unglücklich

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Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur.
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27.09.2017 16:04 SabSab ist offline E-Mail an SabSab senden Beiträge von SabSab suchen Nehmen Sie SabSab in Ihre Freundesliste auf
Lorena Lorena ist weiblich
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RE: Bauchgefühle und trauriges Ereignis Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Sheena,

das alles tut mir sehr leid für dich.

Solche Fehlgeburten durch verschiedene Störungen im Schwangerschaftsverlauf kommen in den ersten drei Schwangerschafts-Monaten häufiger vor - mindestens die Hälfte aller befruchteten Eizellen stirbt in diesem Zeitraum wieder ab - oft wird die Schwangerschaft dann garnicht bemerkt.

Die Träume, die du vor der Schwangerschaft hattest, waren Vorahnungen davon.

Was du hier beschreibst, das ist nicht "paranormal", sondern das bedeutet, dass du ein gutes Gefühl für dich selbst und deinen Körper hast, auf das du dich verlassen kannst:

Zitat:
Ich wurde eigentlich auch sehr schnell im August diesen Jahres schwanger. 3 Tage nach dem positiven Test plagte mich erstmals ein Angstgefühl.
Mir schossen Gedanken durch den Kopf, dass ich das Kind nicht austragen werde.
Ich weiß nicht warum und weshalb, aber das Gefühl war von da an latent ständig da.


Während du die Fehlgeburt hattest musst du in einer telepathischen Verbindung mit deiner Tochter gestanden haben, die deswegen wußte, was los war.
Solche telepathischen Verbindungen mit nahestehenden Personen kommen in Krisensituationen häufiger vor.

Vielleicht machst du dir jetzt Sorgen wegen einer zukünftigen Schwangerschaft?
Eventuell könnte es dich beruhigen, wenn du deine nächste Schwangerschaft als Risiko-Schwangerschaft überwachen lässt.
Wenn ja, bitte deinen Arzt darum, es werden dann zusätzliche Untersuchungen durchgeführt.


Hallo SabSab,

ich kann mir nicht vorstellen, dass die Befürchtung, etwas würde nicht stimmen, gesundheitliche Probleme verschlechtern kann.
Angst ist im Gegenteil oft sehr sinnvoll, da sie dazu beiträgt, dass die richtigen Maßnahmen ergriffen werden.

Es gibt auch keine Hinweise darauf, dass Sheena nicht für die Schwangerschaft "bereit war", es handelte sich sogar um eine geplante Schwangerschaft!

Das sind alles nur Spekulationen von dir, die ich ziemlich daneben finde.

Lorena
27.09.2017 18:05 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
Sturmwölfchen Sturmwölfchen ist weiblich
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Hallo Sheena,

erstmal tut es mir sehr Leid dass du das Kind verloren hast. Soetwas ist immer sehr bitter und schmerzhaft.

Ich denke das deine Vorahnung ein Zeichen von einer sehr guten Intuition und einem guten Körpergefühl ist. Und wenn eine Fehlgeburt passiert, kann es gut sein, dass es deshalb passiert weil bei der Entwicklung schon sehr früh etwas nicht stimmt, etwas schief läuft, es zu Fehlern gekommen ist. Der Mensch gehört zur Natur und die Natur neigt dazu etwas nicht lebensfähiges gehen zu lassen damit etwas neues, gesundes entstehen kann. Ich weiß das ist ein schwacher Trost für deinen Verlust. Aber meiner Meinung nach kam dir auch deswegen genau dieser Satz in den Kopf: Es stimmt etwas nicht.

Bei der Situation mit deiner Tochter bin ich der selben Meinung wie Lorena:

Zitat:
Während du die Fehlgeburt hattest musst du in einer telepathischen Verbindung mit deiner Tochter gestanden haben, die deswegen wußte, was los war. Solche telepathischen Verbindungen mit nahestehenden Personen kommen in Krisensituationen häufiger vor.


Ich glaube allerdings auch nicht, dass du den Ausgang der Schwangerschaft mit deinen Gedanken negativ beeinflusst haben könntest. Es gibt einen gefühlstechnischen Unterschied zwischen unnötiger Panik und einer Vorahnung. Und ich bin der Meinung, dass es bei dir eine Vorahnung war, schon alleine auch wegen den Träumen im Vorfeld.

Und ich denke das du dieses Geschenk der Intuition und des Sehens von Dingen die anderen verborgen bleiben (Stichwort Vorahnung etc.) an deine kleine Tochter weitergegeben hast.

Auch wenn dich die Intuition jetzt doch gequält hat, versuch sie als Geschenk zu sehen. Ich weiß in deiner jetzigen Situation ist das schwer, aber es ist immer gut wenn man sich auf sein Gefühl verlassen kann. Intuition lügt nicht, wir können sie nur manchmal nicht genau deuten.

Was ich dir nun wünsche ist viel Kraft und Zeit dich mit deiner Trauer auseinander zu setzen. Verdräng sie nicht, es ist wichtig dich damit auseinander zusetzen und es in irgendeiner Form abzuschließen.

Viele Grüße
Sturmwölfchen

@SabSab

Ich weiß was du sagen wolltest und wie du es gemeint hast. Aber sowas ist nicht schön zu formulieren, auch wenn man es versucht. Es ist aber wichtig solche Gedanken in den Raum zu stellen. Hast ja selber eingeräumt es könnte wenig taktvoll klingen.
Ich finde es nicht daneben. Schließlich kann man nur Dinge diskutieren und erörtern die im Raum stehen.

__________________
„Alles was einmal war, ist immer noch, nur in einer anderen Form.“
27.09.2017 20:27 Sturmwölfchen ist offline Beiträge von Sturmwölfchen suchen Nehmen Sie Sturmwölfchen in Ihre Freundesliste auf
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Hi Sturmwölfchen,

du hast geschrieben:
Zitat:
Es ist aber wichtig solche Gedanken in den Raum zu stellen.
...
Ich finde es nicht daneben.
Schließlich kann man nur Dinge diskutieren und erörtern die im Raum stehen.


"In den Raum stellen" ist nicht ganz der richtige Ausdruck.

Ich finde schon, dass man solchen Schuldzuweisungen, wie dass eine Ablehnung der Schwangerschaft die Ursache der Fehlgeburt sei, energisch widersprechen muss:
Zitat:
Offensichtlich hast Du Dich von Anfang an nicht mit der Schwangerschaft richtig abgefunden.


(Wenn solche Zusammenhänge eine wesentliche Rolle spielen würden, dann bräuchte man keine Empfängnisverhütung und keine Abtreibungen.)

Lorena

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lorena: 27.09.2017 22:24.

27.09.2017 22:21 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
Sheena Sheena ist weiblich
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Hallo ihr Lieben!

Ich danke euch für eure verschiedenen Ansichten.

Es hat mir seelisch wirklich gut getan, das Ganze niederzuschreiben und zu analysieren.
Ich denke, jeder ist sich darüber bewusst, dass die ersten 12 Wochen der Schwangerschaft risikoreich sind. Die Natur hat sich mit Sicherheit bei dem ganzen Prozess was dabei gedacht.
Ich gebe mir und auch keinem anderen die Schuld an dem was passiert ist. Mein Mann, der eigentlich weder an paranormales noch an Vorahnungen etc glaubt, war sogar sehr verwundert und hat gesagt, dass ich beim nächsten mal hoffentlich ein gutes Gefühl habe.

Irgendwie, ich weiß gar nicht wie ich das richtig beschreiben soll, haben mir diese "Vorahnung" irgendwie auch geholfen, diesen Verlust etwas erträglicher zu machen. Da ich mich ja schon darauf vorbereiten konnte.

Diese Gabe, die ich (und vermutlich auch meine Tochter) habe, ist irgendwie Fluch und Segen zugleich.
Hat jemand von euch vielleicht irgendwelche Tipps, wie ich zukünftig mit sowas umgehen kann? Ich habe Angst, durch dieses Erlebnis jetzt jedes Mal sobald mir irgendein Gedanke durch den Kopf schießt, in totale Panik zu verfallen.


@SabSab: ich nehme dir deine Worte nicht übel. Auf meinen Fall trifft das aber definitiv nicht zu. Dieses Kind war ein absolutes Wunschkind. Ich hätte alles dafür getan, um dieses Kind zu retten.


Liebe Grüße,
Sheena

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28.09.2017 10:43 Sheena ist offline E-Mail an Sheena senden Beiträge von Sheena suchen Nehmen Sie Sheena in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Sheena,

Zitat:
Diese Gabe, die ich (und vermutlich auch meine Tochter) habe, ist irgendwie Fluch und Segen zugleich.
Hat jemand von euch vielleicht irgendwelche Tipps, wie ich zukünftig mit sowas umgehen kann?
Ich habe Angst, durch dieses Erlebnis jetzt jedes Mal sobald mir irgendein Gedanke durch den Kopf schießt, in totale Panik zu verfallen.


Das sind verschiedene Punkte:

Erst mal ist es in der Regel keine "Gabe", etwas vorherzuahnen, sondern es tritt nur selten auf - meistens wenn es um etwas ernstes geht - und jeder kann mal eine Vorahnung haben.
In deinem Fall waren die Vorahnungen auch keine Gedanken, sondern Träume, die mehrmals aufgetreten sind.
Vorahnungen kann man oft auch an den Gefühlen, die man dabei hat, erkennen.

Dieses Gefühl, es würde etwas mt der Schwangerschaft nicht stimmen, würde ich aber nicht als Vorahnung ansehen, sondern als Körperwahrnehmung.
Es bezog sich ja auf etwas, das sich gerade in deinem Körper abspielte (und es war nicht eine Sache, die sich woanders oder irgendwann in der Zukunft abspielt, von der du normalerweise keine Ahnung haben kannst).
Solche Gefühle solltest du immer ernst nehmen.

Im Fall einer (vermutlichen) Vorahnung eines negativen Ereignisses würde ich versuchen, dieses Ereignis zu verhindern oder seine Folgen abzuschwächen.
Manchmal ist das nicht mal besonders aufwändig oder schwierig, man kann z.B. einfach einen anderen Weg nehmen.
Eine geplante Schwangerschaft, eine Operation, eine Reise oder ein Vorhaben kann man oft verschieben.
Man kann auch seine Pläne komplett ändern, etwas ganz anderes machen, sich nochmal von jemand anderem beraten lassen, Verwandte oder Freude dazu bringen, zum Arzt zu gehen etc. und hochbetagte Verwandte mal wieder besuchen.

Ich ahne selbst manchmal Dinge voraus und sehe das nicht als Fluch an, sondern bin wirklich dankbar dafür.

Lorena
28.09.2017 13:10 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
Sheena Sheena ist weiblich
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Das hilft mir schonmal weiter, danke Lorena!

Ich werde versuchen, nicht jeden Gedanken auf die Goldwaage zu legen. Es ist ja alles auch noch sehr frisch, vielleicht kann ich ja mit der Zeit entspannter damit umgehen. Zumindest wünsche ich das mir. Das Problem daran ist, dass ich im allgemeinen ein Mensch bin, der schnell in Panik gerät. Das muss ich irgendwie abstellen.

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(Marcel Pagnol)
28.09.2017 14:06 Sheena ist offline E-Mail an Sheena senden Beiträge von Sheena suchen Nehmen Sie Sheena in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Sheena,

du schreibst:
Zitat:
Ich werde versuchen, nicht jeden Gedanken auf die Goldwaage zu legen.


Du bist doch der gleiche Mensch wie vorher.
Das bedeutet, du wirst nicht jeden Tag Vorahnungen haben, sondern vielleicht alle 2 Jahre einmal oder sogar noch seltener.
So wars jedenfalls bei mir.

Zitat:
Das Problem daran ist, dass ich im allgemeinen ein Mensch bin, der schnell in Panik gerät.


Wenn du wirklich in Panik gerätst, also soviel Angst hast, dass du nicht mehr sinnvoll handeln kannst, dann musst du etwas dagegen tun.
Am besten, du trainierst das in ruhigen Momenten, wenn es dir gutgeht, in deiner Vorstellung:
Stelle dir angstauslösende Situationen vor und wie du dann das Richtige machst, fange dabei mit harmloseren Situationen an.

Angst ist nicht so negativ zu sehen, manchmal braucht man gerade die Kraft, die in der Angst steckt, um aus gefährlichen Situationen heraus zu kommen.

Lorena
28.09.2017 17:54 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
Samantha Samantha ist weiblich
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Meine liebe Sheena,

erst einmal mein herzliches Beileid zu deinem Verlust...

Eine Schwangerschaft ist eine absolute Ausnahmesituation. Und egal was für Vorahnungen oder Gedanken du hattest, es hat absolut NICHTS mit der Fehlgeburt zu tun. Ich hoffe, dass du dir in dieser Richtung wirklich nicht das kleinste Vorwürfchen machst!

Wie ich schon schrieb ist eine Schwangerschaft physisch und psychisch eine Ausnahmesituation. Du bist mit dem werdenden Leben von Beginn an verbunden und wenn du sehr aufmerksam bis - was du ja augenscheinlich warst!! - kann es dazu kommen, dass du solche Vorahnungen hast.
Das bedeutetnicht, dass du das jetzt auch in anderen Situationen haben wirst, aber es kann sein.
Es zeigt, dass du sehr sensibel bist.
Ob du diese Gefühle - man nennt es auch Bauchgefühl - zukünftig zulassen möchtest oder nicht liegt bei dir!

Kinder sind offener wie wir und deshalb spüren sie mehr als wir. Oft geht das leider im Laufe des Lebens verloren, aus unterschiedlichen Gründen.

Deine Gedanken haben jedenfalls absolut nichts mit der Fehlgeburt zu tun, da kannst du dir ganz sicher sein!

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Samantha: 29.09.2017 06:44.

29.09.2017 06:42 Samantha ist offline Beiträge von Samantha suchen Nehmen Sie Samantha in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Sheena,

es tut mir leid, dass du so etwas durchmachen musst.

Ich sehe es auch so, dass du nicht wegen deiner Gedanken die Fehlgeburt hattest, sondern diese Gedanken, Träume, Vorahnung durch die nahende Fehlgeburt ausgelöst worden sind. Sowas habe ich mehrfach im Krankenhaus erlebt und gerade auf der Wochenbettstation und im Kreissaal hieß es, dass die Frauen Probleme vorher spüren.

Ich denke SabSab hat sich etwas holperig ausgedrückt, wollte aber Keinesfalls sagen, dass du dich mit der Schwangerschaft nicht "abgefunden" hast oder dieses nicht voll angenommen hast. Nicht bereit sein, heißt einfach auch mal körperlich (noch) nicht bereit zu sein. Das sind oft Dinge, die man manchmal gar nicht weiß.

LG Dark Aida

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Am Ende ist alles gut und wenn es noch nicht gut ist, ist es auch nicht das Ende.
30.09.2017 15:04 Dark Aida ist offline E-Mail an Dark Aida senden Beiträge von Dark Aida suchen Nehmen Sie Dark Aida in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Sheena und alle Anderen hier,

auch ich möchte Dir zunächst mein Beileid zu diesem schlimmen Verlust aussprechen und Dir gleichzeitig wünschen, dass Du schnell über dieses Erlebnis hinweg kommst!
Ich finde es auch beachtenswert, dass Du den Mut gefunden hast, Dich den Forums-Mitgliedern anzuvertrauen. Ich denke, das hat Dir bestimmt schon ein Stück weit geholfen.

An sich haben alle User vor mir (alles Frauen, wenn ich's richtig beobachtet habe) schon gesagt, was es dazu zu sagen gibt. In erster Linie kann auch nur eine Frau, die evtl. selbst schon schwanger war, hier wirklich etwas Hilfreiches beisteuern.

Eine Sache möchte ich aber auch noch erwähnen.
Es darf sicher als erwiesen angesehen werden, dass eine Mutter-Kind-Beziehung so ziemlich die intensivste Bindung darstellt, die in der Natur vorkommt. Somit sehe ich es als ganz natürlich und selbstverständlich an, dass eine werdende Mutter spürt, dass mit ihrem Kind etwas nicht stimmt. Zunächst mag diese Verbindung noch rein körperlich über Botenstoffe funktionieren. Nach der Entbindung glaube ich fest an eine mal stärker, mal nicht so stark, ausgeprägte telepathische Verbindung. Das hängt dann noch mal von spezifischen Faktoren ab.

Sheena, hat man denn eigentlich festgestellt, was der Grund für den Schwangerschaftsabbruch war? Gab es keine Hinweise irgendwelcher Art, die helfen könnten, dass Du Dich auf eine erneute Schwangerschaft besser vorbereiten kannst bzw. von ärztlicher Seite evtl. geeignete Vorkehrungen getroffen werden könnten?
Wenn dies Frage zu persönlich ist, musst Du selbstverständlich nicht darauf eingehen. Würde ich gut verstehen.

Ich wünsche Dir und auch Deinem Mann jedenfalls alles erdenklich Gute und dass die Zukunft Besseres für Euch bereit hält!

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30.09.2017 20:51 Nepomuck ist offline E-Mail an Nepomuck senden Beiträge von Nepomuck suchen Nehmen Sie Nepomuck in Ihre Freundesliste auf
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Hi Sheena,

zufällig bin ich gerade wieder auf die Empfehlungen gestossen, die Dr. Lucadou Leuten mit Wahrträumen gibt.

Das ist sehr interessant, wichtig ist z.B. auch als Erstes zu überlegen, welche verschiedenen Bedeutungen der Traum haben könnte:

https://www.youtube.com/watch?v=azRD_2Cqibg

(Etwa ab Minute 8 bis Minute 23)
01.10.2017 00:30 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
Sheena Sheena ist weiblich
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Ich danke euch für eure zahlreichen Antworten und euer Mitgefühl!
Das hilft mir in dieser schweren Zeit wirklich sehr....

Ich habe mir überlegt, bald mit Meditation anzufangen und meine Gedanken dadurch zu "entlasten". Meine Freundin hat mir das empfohlen, da sie meint, dass hilft zur Entspannung von Paniksituationen.

@Nepomuck
Ich habe tatsächlich letzte Woche den Mut aufgebracht in der Klinik anzurufen und zu fragen, ob es untersucht wurde. Den pathologischen Bericht bekomme ich diese Woche zugeschickt.
Auch habe ich mich körperlich komplett (inkl. Blut) untersuchen lassen. Da ist laut Frauenarzt und Hausarzt alles in Ordnung. Der letzte Test zum Feststellen ob ich evtl eine Blutgerinnungsstörung habe ist im November.

@Lorena
Danke für den Link, ich werde mich heute Abend damit beschäftigen.

Viele Grüße,
Sheena

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02.10.2017 10:51 Sheena ist offline E-Mail an Sheena senden Beiträge von Sheena suchen Nehmen Sie Sheena in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Sheena,

Zitat:
Ich habe mir überlegt, bald mit Meditation anzufangen und meine Gedanken dadurch zu "entlasten".
Meine Freundin hat mir das empfohlen, da sie meint, dass hilft zur Entspannung von Paniksituationen.


Ich finde das autogene Training besser als andere Techniken.
Wenn man auch noch einen Kurs für Fortgeschrittene besucht, kann man viel mehr damit machen.

Aber das hängt natürlich davon ab, ob das in deiner Gegend überhaupt angeboten wird.

Lorena
03.10.2017 19:51 Lorena ist offline Beiträge von Lorena suchen Nehmen Sie Lorena in Ihre Freundesliste auf
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