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Zum Ende der Seite springen Eure selbstgeschriebenen Geschichten
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Kilian
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RE: Eure selbstgeschriebenen Geschichten Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo zusammen,

Eine kleine Kurzgeschichte von mir:

Es begann damit, dass bestimmte Intelligenzen "abkommandiert" wurden den Menschen die Entwicklung so schwer wie möglich zu machen. Diese Wesen fragten sich nun wie sie das machen sollten? Bis dahin kannten sie nur die allumfassende und göttliche Einheit im "Ich", so das sie alle gemeinsam nur sagen konnten "ich bin das göttliche, denn ich bin und ich kann nur göttlich handeln". In dieser kurzen Irritation geschah die Eingebung: "Geben WIR dem Menschen das bewustwerdens über das "Ich" noch bevor es seine Geistesglieder voll entwickelt hat.". Mit diesem Gedanken entfernten sie sich von der göttlichen Einheit.

Daraufhin begannen diese Wesen den Menschen geistig zu beeinflussen, sie gaben dem Menschen das bewustwerdens über das "Ich" indem sie mental einen Teil des Menschen besetzten, indem sie einen Teil ihrer Entwicklung auf den Menschen übertrugen. Sie wurden ein Teil des menschlichen Charakters.

Der Mensch fragte sich innerlich daraufhin "Wer bin ich? Was bin ich und warum bin ich?". Die nicht beauftragten Intelligenzen suchten den Menschen auf, woraufhin der Mensch die bis dahin innerlich einmalige Frage im Universum stellte: "Was ist das? Es ist anders als ich"

Die Intelligenzen erkannten das Unfassbare: Der Mensch hat Erkenntnis vom "Ich" aber erkennt das Universum nicht als "Ich" sondern nur sich selbst. Nun waren sie sich bewusst, dass dieses Wesen, der Mensch, mit seiner Gier, mit seinem Egoismus Chaos ins allumfassende Universum bringen wird.

Daraufhin hatten sie Mitleid mit dem Menschen, denn der Mensch war unschuldig und was immer der Mensch im allumfassenden Universum anrichten würde, er würde die Konsequenzen tragen müssen obwohl er nichts dafür kann, denn das Universum lässt kein Ungleichgewicht zu.

So beschlossen sie folgendes: Der Mensch darf keine Erkenntnis vom allumfassenden Universum haben, solange der Mensch nicht das "Ich" mit dem allumfassenden Universum gleichsetzen kann. Nur so hat der Mensch eine Chance. Es soll erkennen dass alles eine Einheit ist und aus geistiger Liebe zum Sein soll der menschliche Geist sich bewusst entscheiden die Ordnung zu wahren. Sie wollten 7 sichtbare Sphären erschaffen um den menschlichen Geist zu beeinflussen.

Die abkommandierten Wesen erfreuten sich, denn sie hatten nun die Möglichkeit ihren Auftrag zu erfüllen. So sprachen sie: Gehen wir hinaus und überzeugen die anderen Wesen von unserer Mission.

„Seht euch diese Menschen an, sie erkennen weder das Universum, noch euch, noch wissen sie wer sie selbst sind. Nicht ihr solltet ihnen helfen sich zu entwickeln, sondern sie sollten euch helfen, damit ihr euch auf ihre Kosten entwickeln könnt. Lasst uns eine Sphäre formen in der wir leibliche Titanen sind und über sie herrschen. Lasst uns eine weitere riesige, für diese Kreaturen sichtbare Sphäre des Feuers und der Gewalt am Himmel erschaffen auf das sie voller Angst vor uns knien und wir von dort aus ihren Geist beherrschen.“

Und so geschah etwas weiteres was vorher nicht war: Der Verrat am Allumfassenden, denn nicht wenige waren bereit sich ohne Auftrag vom Allumfassenden Geist zu entfernen und den Abkommandierten zu folgen.

Als die vorgesehene Schicksalssphäre das vernahm schrie sie viermal auf den menschlichen Geist zeigend „Heilig“:

Beim ersten „heilig“ ging eine Welle durch den Makrokosmos.
Beim zweiten „heilig“ überflutete die vorgesehene Gefühlssphäre die vorgesehene Sphäre der Menschen, damit keine Titanen entstehen.

Beim dritten „heilig“ zerschmetterte die Sphäre der Gerechtigkeit die vorgesehene Sphäre des Feuers und der Gewalt am Himmelszelt.

Beim vierten „heilig“ verbannten die Heerscharen der Gefühlssphäre die Verräter vom Himmelszelt auf die vorgesehene Sphäre der Menschen.

Die Schlacht war geschlagen, der Makrokosmos vernarbt. Und die Abkommandierten und Gefallenen sahen von der vorgesehenen Sphäre der Menschen aus wie ihre Pläne zertrümmert sind und ihre Saat nicht aufging. Als ewige Wache sahen sie die Gefühlssphäre am Himmel denn der menschliche Geist bekommt wieder die Möglichkeit sich zu entwickeln und sich selbst zu entscheiden. Und sie erkannten, dass sie hoffnungslos unterlegen sind.

Von den ehemals abkommandierten edlen Wesen war nichts mehr übrig als ihre Wut und ihr Hass. Von den Gefallenen war nur noch Misstrauen und Verbitterung übrig. Sie beäugten sich gegenseitig und waren voller Zorn und Hass. Sie beäugten die Sphäre der Menschen und waren voller Zorn und Hass. Sie sahen die Schöpfung der anderen Wesen und waren voller Zorn und Hass. Sie wurden das Böse in ihrer Reinform.

Und so entwickelte sich der nichtsahnende menschliche Geist auf der Erde. Er wandelte als Mensch und sah er war allein auf der Erde keinen Titanen untertan, denn sie hatten sich nicht entwickelt. Er sah hinauf und sah den kümmerlichen Rest der Sphäre des Feuers und der Gewalt und nannte es voller Schrecken Mars. Er sah hinauf und sah die Sphäre der Gerechtigkeit und nannte diese Jupiter. Er sah hinauf und sah die Schicksalssphäre und nannte diesen Saturn. Er sah hinauf und sah die Gefühlssphäre und nannte diesen Mond. In ihm erwachte beim Anblick die Sehnsucht nach der allumfassenden Einheit.

Die Mondsphäre begann nun die Menschen zu beeinflussen auf das sie irgendwann sich selbst erkennen würden. Sie gaben ihnen das Gefühl der allumfassenden heiligen Einheit und das alle Menschen Teil dieser heiligen Einheit sind.

Da sprachen die Menschen:
„Wie können wir uns selbst erkennen?“

„Indem wir alltägliche innere Opfer füreinander bringen, liebet einander und achtet einander“

Aber der Mensch war zu schwach und zu sehr abgelenkt vom erhalt ihrer materiellen Körper.

Hier erkannten die abkommandierten und gefallenen ihre Chance: „Mit dem Überlebenskampf bekommen wir sie alle. Lasst uns Angst unter ihnen verbreiten. Lasst uns ihre Angst so steigern auf das sie anfangen uns anzubeten und uns zu opfern. Mit ihrer Energie können wir unsere Ziele erreichen.“

Und die abkommandierten gingen daraufhin dreimal zum Menschen.
Beim ersten Mal sprachen sie:
„Ich bin die allumfassende Einheit, denn ich bin stark. Ehre mir in dem Du mir opferst.“

Und der Mensch begann wichtige Dinge zu opfern, denn er fürchtete sich vor der Natur.

Beim zweiten Mal sprachen sie:

„Wir sind die Allumfassenden, denn wir sind stark. Ehre uns und errichte Tempel mit unseren Abbildern in denen Du uns das Dir heiligste gibst.“

Und der Mensch begann Tempel zu errichten in denen er seinesgleichen opferte, denn er erkannte seine Hilfslosigkeit.

Beim dritten Mal sprachen sie:

„Wir sind viele und wir sind stark. Besänftigt unseren Zorn in dem Du alles gibst was wir verlangen, denn ihr seid schwach.“

Und der Mensch begann sich zu fürchten und führte in seinem gehorsam Abscheulichkeiten aus, die Abkommandierten und Gefallenen zu stärken. Die allumfassende Einheit war vergessen.

Die Mondsphäre erkannte das Dilemma:
Der Mensch ist zu schwach, zu ungebildet und zu furchtsam, als das er das Richtige erkennt. Und so begannen Sie Gebote auszusenden, denn sie wussten der Mensch will sich selbst erkennen. Und so begannen Sie Verbote auszusenden, denn sie erkannten der Mensch will gehorchen. Und so vereinfachten Sie die Wahrheit in Metaphern, denn der Mensch muss sein inneres Gleichgewicht wieder erlangen.

Und der Mensch begann wieder die allumfassende Einheit in sich selbst zu erkennen. Er begann zu verstehen warum er sich vor der Natur nicht fürchten muss.

Die Abkommandierten und Gefallenen verstärkten den Überlebenskampf unter den Menschen, auf das dieser Keim aus der Mondsphäre in der Entstehung bereits erstickt werde. Da geschah es, ein Wesen abkommandiert wurde, ein Teil des menschlichen Geistes zu werden.

Und etwas wurde im Menschen gestärkt: Der Drang Gutes zu tun und der Drang die allumfassende Einheit zu erkennen.

So beeinflusst nahm der Mensch sich vor besser zu werden als er ist.

Und so konnte die Mondsphäre wieder die ursprüngliche Botschaft verbreiten, woraufhin der Mensch wieder eine Sehnsucht bekam:

„Wie können wir uns selbst erkennen?“

„Indem wir alltägliche innere Opfer füreinander bringen, liebet einander und achtet einander“

Der Mensch begann zu verstehen und wollte nun alle Geheimnisse ergründen, auf das er in den Ursachen die allumfassende Einheit findet.

In den Abkommandierten und den Gefallenen keimte ein neuer Gedanke:

„Lasst uns den menschlichen Geist materiell allwissend machen, auf das er das göttliche in sich nicht mehr braucht. Er soll kein Gewissen mehr haben und soll der Materie untertan sein. Er soll aus dem göttlichen alles Wissen ziehen, so dass er die Kreativität nicht mehr braucht. Er soll das göttliche nicht mehr kennen und Er soll für uns ein Universum erschaffen, dass das göttliche nicht mehr braucht.“

Sie formten die Botschaften der Mondsphäre um auf das die Menschen nicht mehr verstehen.
Sie erweiterten die Botschaften um ihre Botschaften um die Menschen zu verwirren.
So sprachen sie wieder dreimal zum Menschen.

Beim erstem Mal sprachen sie:

„Wie können wir uns selbst erkennen?“
„Indem wir alltägliche innere Opfer füreinander bringen, achtet einander“

Und die Menschen begannen einander zu achten

Beim zweiten Mal sprachen sie:
„Wie können wir uns erkennen?“
„Indem wir alltägliche Opfer für uns bringen, achtet einander“

Und die Menschen begannen sich nach den Botschaften zu unterscheiden

Beim dritten Mal sprachen sie

„Wir erkennen uns indem wir uns für unsere Sache opfern“

Und die Menschen begannen im Namen der Botschaften einander zu schlachten und wieder wurde das allumfassende Universum aus den Augen verloren.

Aber diesmal geschah etwas, was weder die Mondsphäre voraussah noch die abkommandierten kommen sahen:

Der Mensch erkannte langsam aber sicher den Sinn dahinter.

Und so sprach der Mensch zu sich:

„Ich erkenne das Böse als Teil von mir, ich will aber besser werden und es kontrollieren. Ich erkenne das Gute in mir und werde es nie aus den Augen verlieren. Ich will an mir arbeiten, mich am Guten erfreuen und aus dem Bösen will ich lernen, denn letztlich bin ich es der Böses verursacht hat. Ich will versuchen durch mein inneres Gleichgewicht meine Taten im Gleichgewicht zu halten sonst zerstöre ich mich selbst und mit mir meine Umgebung.“

Die abkommandierten und gefallenen gerieten in Panik, sie sahen ihre Ziele in Gefahr:

Im Zorn bäumen sie sich ein letztes mal auf und sprechen zum Menschen:

„Ihr seid nur höherentwickelte Tiere benimmt euch auch so!“

Die Mondsphäre ist erstaunt und weis nicht mit der Situation umzugehen:

„Was ist das für ein Wesen geworden, dass von sich aus ohne Erkenntnis über die allumfassende Einheit versucht die Schöpfung zu wahren?“

Es dauert nun nicht mehr lange und der Mensch wird die allumfassende Einheit erkennen.
Er wird dann als mentales Wesen den Wesen der Sphären die Hand reichen und sagen können:
„Ich weis was ihr für mich getan habt. Ich bin unzählige Male gestorben, wurde unzählige Male getötet und bin unzählige Male wiedergeboren. Ohne euer unermüdliches aufpassen und helfen wäre ich verloren gewesen. Ich danke euch und muss nun meinen eigenen Weg zum „Ich“ gehen, denn das war und ist im großen Spiel meine Bestimmung.“

Er wird danach zu den Abkommandierten und Gefallenen sagen können:
„Ich weis ihr wart einst edle Wesen und ich weis ihr habt viel für mich geopfert. Ich danke euch. So wie das Böse durch euch ein Teil von mir geworden ist und ich durch eure Versuchungen gelernt habe damit umzugehen, das Gute zu erkennen und zu differenzieren, soll das Gute über mich wieder ein Teil von euch werden. Denn ich habe unendliches Leid erfahren und will euch helfen.“

Würde das unergründliche und unerfassbare „Ich“ in diesem Moment sich offenbaren, so würde ein „Nimmt nun euren vorgesehenen Platz unter den Hierarchien ein“ kommen.

Es ist nur eine Geschichte Augenzwinkern

Liebe Grüße

__________________
Nicht vergessen: Es ist alles gut und kann doch nur noch besser werden :).
11.10.2017 15:04 Kilian ist offline E-Mail an Kilian senden Beiträge von Kilian suchen Nehmen Sie Kilian in Ihre Freundesliste auf
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