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Zum Ende der Seite springen Außerkörperliche Erfahrungen (AKE/OBE)
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Atropos Atropos ist weiblich
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Außerkörperliche Erfahrungen (AKE/OBE) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Außerkörperliche Erfahrung (AKE), englisch Out-of-Body-Experience (OBE oder seltener OOBE), auch Astralwanderung oder -reise, ist ein Erlebnis, bei dem der Betroffene die Empfindung hat, sich außerhalb des eigenen Körpers zu befinden und sich selbst zu betrachten oder sich vom Körper unabhängig von Raum und Zeit zu entfernen, ohne dabei eine geistige Verbindung zum Körper zu verlieren. Der häufig genutzte Begriff Seelenreise oder Seelenwanderung wird sowohl für als Reisen empfundene AKE-Erlebnisse verwendet als auch für den Kreislauf der Wiedergeburten der Seele in den indischen Religionen.

AKE-Erlebnisse sind von unterschiedlicher Länge und Intensität außerhalb eines Gefühls für Raum und Zeitdauer. Typisch sind Gefühle von Loslösung vom Körper, Vollständigkeit (inklusive eigentlich amputierter Körperteile), Schmerzlosigkeit, umfassende Beweglichkeit durch schwereloses Schweben und Vorwärtsgleiten, Unsichtbarkeit und veränderte Wahrnehmungszustände wie eine „360°-Umsicht“ und „geistiges Erfühlenkönnen“ von Gegenständen, aber keinerlei körperliches Erfühlen, dafür müheloses Durchdringenkönnen von Türen, Gegenständen, Lebewesen, Mauern oder der Zimmerdecke.

Es gibt Schätzungen, die angeben, dass bis zu einem Fünftel der Weltbevölkerung schon ein AKE-Erlebnis gehabt hat. Das AKE-Phänomen tritt dabei im Tiefschlaf auf oder beim Einschlafen oder bei Übermüdung, beim Meditieren, bei Migräne, epileptischen Anfällen und vaskulären Hirnschädigungen. Das AKE-Phänomen wird oft von Menschen geschildert, die sich in außergewöhnlichen Bewusstseinszuständen, beispielsweise unter Hypnose, in Trance oder Ekstase oder Todesnähe befanden (siehe dazu die ausführliche Besprechung von AKE im Artikel Nahtod-Erfahrung). Außerkörperliche Erfahrungen wurden ferner auch unter intensivem Drogeneinfluss beobachtet, etwa beim Konsum von Alkohol, Cannabis, LSD, Ketamin, Psilocybin oder Meskalin.

Manche Menschen können AKE ihrer Aussage nach auch willentlich herbeiführen. Im Internet und in Buchform finden sich zahlreiche Beschreibungen von AKE-Erfahrungen und Hilfsmittel und Techniken, diese herbeizuführen.

Geschichte
Das Phänomen der Seelenwanderung ist zwar bereits seit Pythagoras und Platon und dem Neuplatonismus sowie Plinius dem Älteren bekannt und manifestierte sich in verschiedenen Glaubensströmungen (vgl. Theurgie und Chaldäische Orakel und Erlösung), wurde aber intensiver erst ab Zeitalter der Aufklärung und vermehrt im 19. Jahrhundert diskutiert. Vor allem das Interesse an esoterischem Okkultismus, bei dem besondere Medien in Séancen Verbindung zu „übernatürlichen Wesen“ wie Verstorbenen im Jenseits aufnahmen oder dabei selbst auf Seelenreise gingen, nährten fortwährend das Interesse am Thema.

Vertreter der „AKE-Forschung“
Robert A. Monroe
1971 publizierte der US-Amerikaner Robert A. Monroe sein erstes Buch „Journeys Out Of The Body" (in deutsch erschienen unter dem Titel Der Mann mit den zwei Leben – Reisen außerhalb des Körpers. Er schildert darin (gottgläubig aber konfessionslos) seine AKE-Erlebnisse und seine Forschungen dazu, diese künstlich herbeizuführen.[18] Nach seiner Darstellung trennt sich die Seele resp. der Astralkörper eines jeden Menschen und auch von Tieren während des REM-Schlafes vom Körper, „lernt" währenddessen auf höheren Bewußtseinsebenen, kann örtlich und zeitlich unbegrenzt reisen und kehrt wieder zum schlafenden Körper zurück, bloß verhindert ein Schutzmechanismus das Erinnern daran. Die „Geistwesen“, denen er bei seinen zahlreichen Astralreisen begegnete, erklärten ihm die Begriffe der Astralwelt (engl. „astral plane“) bzw. Feinstofflichkeit, des Samsara, der Reinkarnation und die Methoden zum Erreichen des Nirwana, die auch Glaubensinhalt der Weltreligionen Hinduismus und Buddhismus (u.a.m.) und Bestandteil der Theosophie sind. Der Sinn des Lebens wäre danach, ähnlich wie im Buddhismus gelehrt, das Sammeln von Emotionen gleich welcher Art als „geistige Nahrung“ und das Sammeln von Erfahrung in dieser Welt. Nach dem Tod trennt sich die Seele endgültig vom Körper und gelangt, sofern es das Karma erfordert, bei einer Reinkarnation in einem neuen Körper wieder auf die Welt, um sich weiterzuentwickeln. Erinnerungen an frühere Existenzen werden dabei nicht mitgenommen. Da, nach Monroes Wiedergabe, auch negativ empfundene Emotionen wie Leid und Schmerzen für die Seelenentwicklung nützlich wären führt ein Suizid zu einem Defizit an Erfahrungen, was eine weitere Wiedergeburt nötig macht, um die fehlenden Erfahrungen zu erhalten und daher der Suizid das Problem nicht löst. Was aber keine Aufforderung darstellt, Anderen Schmerzen zuzufügen oder negative Emotionen zu verschaffen, da so ein Verhalten — ähnlich einer „Sünde“ — die Seele in ihrer Entwicklung bremst.

Monroe entwickelte und verbreitete im von ihm gegründeten „The Monroe Institute (TMI)" die wissenschaftlich umstrittene Hemi-Sync-Methode, mit der er Tiefenentspannung und erinnerbare AKE-Erlebnisse für jedermann versprach. TMI ist bei der internationalen „Association for Transpersonal Psychology“ gelistet.

Robert A. Monroe arbeitete mit vielen Wissenschaftern und Forschern auf diesem Gebiet zusammen, zum Beispiel Charles Tart (Psychologe, Parapsychologie, Transpersonale Psychologie), mit den Physikern Russell Targ und Hal Puthoff (forschten am Gebiet der Fernwahrnehmung), Stanley Krippner (Psychologe, Traumforscher, AKE-Forscher), Stanislav Grof (Psychiater, Transpersonale Psychologie), Edgar Mitchell (Techniker, Astronaut, Parapsychologe), und Elisabeth Kübler-Ross (siehe unten).

Raymond Moody
In der Folge wurde im westlichen Kulturkreis die Diskussion über AKE insbesondere durch das 1975 erschienene Buch Life After Life (Leben nach dem Tod) des amerikanischen Arztes Raymond Moody angefacht, der darin zahlreiche Berichte seiner Patienten verarbeitet hat und eine umfassende Verbreitung des Phänomens postulierte. Fachwissenschaftler reagierten auf das Buch überwiegend skeptisch. Allerdings stützten in den nächsten Jahren die Ergebnisse mehrerer Untersuchungen Moodys Verbreitungsthese.

Elisabeth Kübler-Ross
Die Psychiaterin und Sterbeforscherin Kübler-Ross veröffentlichte intensiv zum Thema AKE, speziell (aber nicht nur) in der Ausprägung der Nahtod-Erfahrungen, die sie in ihren zahlreichen Büchern ansprach. Zitat: „Der Tod ist ganz einfach das Heraustreten aus dem physischen Körper, und zwar in gleicher Weise, wie ein Schmetterling aus seinem Kokon heraustritt.“

Carlos Castaneda
Der US-amerikanische Anthropologe, Psychologe und Schriftsteller Carlos Castaneda betrieb Studien über die Indianer Mexikos und deren Gebrauch von Heilkräutern und Heiligen Pflanzen (z.B. Peyote). Dabei weihte ihn ein Yaqui-Indianer bzw. Schamane names Don Juan Matus in dessen Geheimwissen ein und lehrte ihm Bewusstseinserweiterung durch Rauschmittel-induzierte „Astralreisen“. Castaneda bietet einen gänzlich anderen Zugang zu diesen esoterischen Ideen, seine Werke wurden später von der aufkommenden New-Age-Bewegung aufgegriffen und spielten darin eine wichtige Rolle.

Kulturelle Verbreitung
Eine wissenschaftliche Untersuchung von mehr als 50 Kulturkreisen aus dem Jahr 1979 belegt, dass in den meisten die Vorstellung existiert, der Geist oder die Seele könne den Körper verlassen.[24] Auch die Struktur von außerkörperlichen Erfahrungen ähnelt sich weltweit. Allerdings ist die Interpretation dieser Erfahrungen wesentlich vom jeweiligen religiösen Umfeld abhängig.

Kenneth Ring befragte Ende der 1970er Jahre 102 Personen, die bereits einmal an der Schwelle zum Tod standen. Von ihnen hatten etwa 50 Prozent Erlebnisse, die in den Katalog von Nahtod-Erfahrungen fallen: Das Gefühl von „Frieden“, Loslösen vom eigenen Körper, Eintauchen in die Dunkelheit oder einen Tunnel, Sehen eines Lichtes und Eindringen in die Helligkeit.

Verschiedene internationale Umfragen ergaben, dass zwischen 8 und 50 Prozent der Befragten in ihrem Leben außerkörperliche Erfahrungen erlebten. Zu den Gruppen mit dem höchsten Anteil gehörten auffälligerweise regelmäßige Cannabiskonsumenten.

Die Psychologin und AKE-Expertin Susan Blackmore schätzte 1982 nach Auswertung der vorliegenden Untersuchungen, dass etwa 15–20 Prozent der Weltbevölkerung schon einmal in ihrem Leben eine entsprechende Erfahrung gemacht haben.

Den Begriff Seelenreise findet man auch kulturell im Zusammenhang mit Eschatologie, Leben nach dem Tod und dem Auferstehungsgedanken.

Erklärungsmodelle
Die Einbettung des AKE-Phänomens in mythische und religiöse Bezugssysteme führte in der Vergangenheit dazu, dass AKE überwiegend in spirituellen Zusammenhängen – etwa bei der Frage nach der Möglichkeit der Wiedergeburt der Seele, dem ewigen Leben, Bilokation, Levitation und dämonischer Beeinflussung – behandelt wurde. Ferner werden AKE-Phänomene in der Literatur zur Sterbeforschung beschrieben. Außerkörperlichkeit bzw. die Erfahrungen darüber sind aber aufgrund der Subjektivität der Erlebnisse vom Wissenschaftsbetrieb nicht ausreichend erklärbar und nur in Theorien abbildbar, woraus sich kontroversielle Meinungen ergeben.

Einordnung des Phänomens
Außerhalb der Religionswissenschaft und der vergleichenden Kulturforschung werden AKE-ähnliche Erlebnisse aber bereits länger in der psychiatrischen und psychologischen Forschung als Autoskopie und Doppelgänger-Phänomen diskutiert. Erst in den letzten Jahrzehnten ist das AKE-Phänomen unter verschiedenen anderen wissenschaftlichen Gesichtspunkten untersucht worden, so denen der Neurowissenschaften und der Physiologie. Insbesondere empirisch arbeitende Wissenschaftler weisen allerdings darauf hin, dass alle Phänomene aus dem Bereich der Nahtod-Erfahrungen aufgrund der subjektiven Eindrücke nur schwer objektivierbar und daher wissenschaftlich nur eingeschränkt auswertbar sind.

Wissenschaftlich werden außerkörperliche Erfahrungen mehrheitlich als Illusionen, Flugträume, luzide Träume oder Halluzinationen erklärt. Diesem Erklärungsmuster zufolge sind die Erfahrungen Folge einer (wie auch immer gearteten) psychischen oder physiologischen Desorganisation des menschlichen Gehirns. Danach ist die AKE eine Fehlinterpretation kognitiver Prozesse, die in Form einer Nervenreaktion auf reale Reize (bzw. Restreize im Sterbezustand) zu als real empfundenen Erlebnissen und wiedererlebten Erinnerungen führt. Außerkörperliche Erfahrungen sind im ICD 10 nicht als psychische Störung resp. als Hinweis für eine solche klassifiziert. Einige Erkrankungen, beispielsweise Schizophrenie, scheinen das Auftreten von AKE zu begünstigen.

Unterschiedlich sind je nach Fachrichtung die Terminologie und Erklärungsansätze für diesen Vorgang:

Verhaltenswissenschaftliche Modelle
Verhaltenswissenschaftlich wird AKE einem psychologischen Ansatz zufolge als das Resultat eines gestörten speziellen Erinnerungs- bzw. Gedächtnismodells eingeordnet, das in der Vogelperspektive konstruiert ist, wofür Untersuchungen Belege liefern.
Forschergruppen aus der Schweiz und Schweden haben ferner 2007 experimentell belegt, dass sich AKE-artige Phänomene durch einfache technische Versuchsanordnungen mittels einer Videobrille künstlich induzieren lassen. Auch das verweist auf die Störung eines Wahrnehmungsmodells als Ursache der Erlebnisse.

Naturwissenschaftliche Modelle
Neurologisch wird das Phänomen als Dissoziation zwischen Ich und Körper beschrieben, welche aufgrund eines Integrationsmangels von propriozeptiven, taktilen und visuellen Informationen des Körpers in Zusammenhang mit einer zusätzlichen vestibulären Dysfunktion entsteht. Die Bedeutung der multisensorischen Mechanismen für die Entstehung von AKE wurde in den vergangenen Jahren durch verschiedene neurobiologische und hirnphysiologische Studien belegt, die mit Hilfe künstlicher Stimulation zur Klärung der Abläufe und der dabei beteiligten Hirnstrukturen beigetragen haben. Dabei wurden eine Reihe teilweise korrespondierender, teilweise konkurrierender Einzelerklärungen geliefert:

Untersuchungen wiesen AKE bei der Stimulation des an der Großhirnrinde befindlichen Gyrus angularis nach.
Auch ein Stimulus des Schläfenlappens ruft Forschungen zufolge AKE hervor. Beteiligt an diesen Vorgängen sind einer Untersuchung nach auch andere mit dem Gedächtnisprozess beteiligte Strukturen im limbischen System, so der Mandelkern und der Hippocampus. Dieser These zufolge führt der Stress im Todesprozess zur Freisetzung von Neuropeptiden und Neurotransmittern, insbesondere von Endorphinen, die auch das oft im Nahtod-Zusammenhang zu beobachtende Glücksgefühl hervorrufen.
Die auf Stimulus einzelner Gehirnzellen zielende Experimente von Michael Persinger („God Helmet“-Versuche) sollen belegen, dass mit von außen angelegten magnetischen Feldern (TMS) am Schläfenlappen AKEs künstlich hervorgerufen werden können, insbesondere bei Patienten mit Zeichen einer Schläfenlappenepilepsie. Einige der Versuche hielten unabhängigen Wiederholungsstudien nicht stand (Placeboeffekt) und sind seitdem umstritten.
Analog zu AKE bei Drogengebrauch wird ferner vermutet, eine DMT-Ausschüttung im Gehirn des Sterbenden könne die Erlebnisse erzeugen.
Eine andere Untersuchung ergab, dass auch das Anästhetikum Ketamin diese Erscheinungen in Gang setzen kann.
Eine Untersuchung an der Universität Maribor (Slowenien), Veröffentlicht 2010, lieferte Hinweise auf einen Zusammenhang von Nahtoderfahrungen und einem erhöhten Kohlenstoffdioxid-Anteil im Blut. In der Studie wurden mit 11 Personen sehr wenige Probanden untersucht.
Eine größer angelegte Studie zu Nahtoderfahrungen, die von dem holländischen klinisch arbeitenden Kardiologen Pim van Lommel durchgeführt und 2011 veröffentlicht wurde, sieht die bisherigen neurobiologischen oder neurochemischen Annahmen nicht als belegt an.

Andere Erklärungsversuche
Eine Theorie hält AKE in Todesnähe für ein Wiederaufleben des Geborenwerdens. Dagegen spricht der Ablauf des Geburtsvorgangs, der rein technisch keine vergleichbaren Erlebnisse liefert, sowie ein wissenschaftlicher Vergleich von AKE-Erfahrungen bei Normal- und Kaiserschnittgeburten, bei dem keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen feststellbar waren.

Spirituelle, transzendente und metaphysische Deutungssysteme aus der christlichen Mystik, der zeitgenössischen Esoterik oder aus den Überlieferungen esoterischer Schulen verschiedener Kulturkreise wie höhere Schwingungslevel, feinstoffliche Ebenen, Seelenreisen oder Astralprojektion werden mangels intersubjektiv erbringbarer Nachweise von Naturwissenschaftlern abgelehnt.

In der Parapsychologie wird AKE akzeptiert und wie Hellseherei oder Telepathie als außersinnliche Wahrnehmung und energetisches Phänomen eingeordnet. Auch hier fehlen naturwissenschaftlich verifizierbare Belege. In dieser Richtung interpretierbare Wahrnehmungstests, etwa der von C.T. Tart, können aufgrund von Mängeln bei der Versuchsdurchführung nur unter starken Vorbehalten zur Stützung der These hinzu gezogen werden. Allerdings zeigen Untersuchungen, dass Personen mit angeblichen telepathischen Erfahrungen auch einen höheren Anteil von AKE-Erlebnissen haben. Dies lässt den vorsichtigen Schluss zu, dass eine Tendenz zur Phantasieproduktion außerkörperliche Erfahrungen begünstigt.

Individuelle Verarbeitung
Außerkörperliche Erfahrungen werden in der Regel subjektiv als völlig reale Vorgänge erlebt und in der Rückschau zumeist idealisiert. Bei einem Teil der Betroffenen haben sie erhebliche psychologische Veränderungen zur Folge. Für einige der Personen liefern sie den Beweis für ein Leben nach dem Tod. Bei einer Teilgruppe führen sie zu als positiv empfundenen tiefgreifenden Persönlichkeitsveränderungen,[46] beispielsweise einem geringeren Interesse an materiellen Werten und einer gestiegenen Empathie für andere Menschen und deren Bedürfnisse.

Ursache dafür ist nach Meinung von Psychologen, dass die Nahtod-Erfahrung dem Menschen einen kleinen Einblick in das „Wesen seines Geistes“ gibt: Im Normalfall erlebt der Mensch sein bewusstes Selbst als in seinem Körper verankert und durch ihn begrenzt. Diese Einheit von Körper und Selbst kann in bestimmten Ausnahmesituationen vorübergehend aufgeweicht werden. Die Betroffenen erleben dann den schwer fassbaren Prozess der Ablösung vom Ich-Modell und den Übergang zum Zustand des Nichtseins.

Angebliche Sichtbarmachung mit Hilfe des Kirlian-Effektes
Der russische Physiker Konstantin Korotkov entwickelte eine Videokamera zur Abbildung der von der Kirlian-Fotografie bekannten Koronaentladungen. Das Verschwinden des Korona-Effekts beim Tod von Lebewesen wird dabei als Sichtbarmachen des Ablösens der Seele aus einem Körper interpretiert.

Quelle: www.wikipedia.org
22.06.2013 17:42 Atropos ist offline E-Mail an Atropos senden Homepage von Atropos Beiträge von Atropos suchen Nehmen Sie Atropos in Ihre Freundesliste auf
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