GespensterWeb Forum

Registrierung Mitgliederliste Teammitglieder Häufig gestellte Fragen Zur Startseite
Zur Facebook-Seite von GespensterWeb Zum YouTube Kanal von GespensterWeb Zur Webseite von AnDaPaVa


GespensterWeb Forum » ~ SAGEN & MYTHEN ~ » Sagen & Mythen - Europa » Österreich: Notburga von Rattenberg » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Österreich: Notburga von Rattenberg
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
nebelwandler nebelwandler ist männlich
Waldschrat



images/avatars/avatar-8303.jpg

Dabei seit: 26.12.2012
Beiträge: 577

Level: 37 [?]
Erfahrungspunkte: 1.084.847
Nächster Level: 1.209.937

125.090 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Österreich: Notburga von Rattenberg Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die Tiroler Volksheilige Notburga von Rattenberg (ca. 1265 – 1313) wird als Patronin der Dienstmägde und Landwirtschaft verehrt.
Ihr Skelett ist als Ganzkörperreliquie in der Altarschauwand (Retabel) der Rupertikirche in Eben am Achensee zu sehen (Foto).


Einige Wunder werden von ihr berichtet.

Als Notburga, Dienstmagd auf Schloss Rottenburg, eines Tages Essen und Wein trug, um sie den Armen zu spenden, wurde sie von ihrem Herrn, Heinrich II. von Rottenburg, zur Rede gestellt. Denn dessen Frau Ottilia waren diese Speisungen schon lange ein Dorn im Auge. Auf seine Frage, was sie da trage, antwortete Notburga: „Holzspäne und Lauge“, und als er das überprüfte, verhielt es sich so (vgl. das Rosenwunder der heiligen Elisabeth von Thüringen).

Nachdem Notburga auf dem Schloss gekündigt worden war, diente sie als Bauernmagd. Beim Bauern hatte sie sich das Recht erbeten, beim ersten Glockengeläut am Abend die Arbeit niederzulegen, um zu beten. Als eines Nachmittags ein Wetterumschlag drohte, verlangte der Bauer, alles Getreide einzuholen und entließ Notburga nicht. Da warf sie ihre Sichel in den Himmel, und diese blieb an einem Sonnenstrahl hängen. Der Bauer erschrak so, dass er sie doch gehen ließ.

Notburga kehrte nach dem Tod ihrer Herrin Ottilia, auf deren Betreiben sie verjagt worden war, auf die Rottenburg zurück. Dort schlichtete sie einen blutigen Krieg zwischen Heinrich II. und seinem Bruder Siegfried. Ihr Herr, der zum zweiten Mal heiratete, erlaubte Notburga nun die Armenfürsorge, und sie blieb bis an ihr Lebensende auf dem Schloss.

Notburgas Wunsch vor ihrem Tod war, dass man ihre Leiche von zwei Ochsen auf einem Karren ziehen lassen solle. Da, wo die Ochsen stehenblieben, wolle sie begraben werden. Die Ochsen hielten vor der Kirche in Eben an.


(Wikipedia)


Ausführliche Fassung: J. E. Stadler, F. J. Heim, J. N. Ginal (Hrsg.): Vollständiges Heiligen-Lexikon, 4. Band, Augsburg 1875, S. 586-592.
27.01.2018 20:28 nebelwandler ist offline Beiträge von nebelwandler suchen Nehmen Sie nebelwandler in Ihre Freundesliste auf
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
GespensterWeb Forum » ~ SAGEN & MYTHEN ~ » Sagen & Mythen - Europa » Österreich: Notburga von Rattenberg

>>> Zurück nach oben <<<

Impressum




GespensterWeb © 2005 - 2017

Alle Dokumente auf dieser Website (Forum) unterliegen Copyrights.
Die unerlaubte Verwendung von Texten oder den hier abgebildeten Fotos und Videos ist deshalb nicht gestattet.

All documents on this website are subject to copyrights.
An unauthorised usage of either the text or any photos and videos will be prosecuted.

Das GespensterWeb-Team distanziert sich von den Inhalten der Beiträge der Besucher des Forums.
Weder ein Team-Mitglied, noch der Betreiber des Forums,
kann für einen nicht selbst erstellten Beitrag haftbar gemacht werden.
Die Haftung und Verantwortung bleibt immer und allein beim Ersteller des Postings.


Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH

© Forendesign by GespensterWeb