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Kisheal
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Busbeller Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Busbeller


Es handelt sich bei Busebeller (so die zumeist verwendete Schreibung) um einen nord- bzw. plattdeutschen Ausdruck für einen Kinderschreck. Ein solcher wird schon seit Urzeiten von den Erwachsenen erfunden, um Kindern etwas beizubringen, z. B., damit sie beim Dunkelwerden nach Hause kommen oder, wie in Ihrem Fall, um sie von gefährlichen Orten fernzuhalten. Der Verweis auf einen Kinderschreck, der die Kinder »holt« oder auf eine andere Weise bestraft, wenn sie den Weisungen der Eltern nicht folgen wollen, dient also sozusagen als Erziehungsmaßnahme.

Der Kinderschreck kann dabei in vielerlei Gestalt erscheinen, überregional etwa als »Schwarzer Mann« oder als »Bumann« (hier erkennt man die Verwandtschaft zum Busebeller). Wie dem »Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens«, Berlin/Leipzig 1931/1932 (Band IV, Eintrag »Kinderschreck, Popanz«) zu entnehmen ist, wird zumeist auf bereits bekannte Dämonen- oder Spukgestalten verwiesen, beim ebenfalls niederdeutschen Bumann wurde jedoch eine ganz neue Gestalt zu pädagogischen Zwecken »erfunden«, und auch auf den Busebeller trifft dies sicherlich zu.

Das Bild, das durch den Bumann wie den Busebeller und hiermit gleichzusetzende Kinderschrecke vermittelt wird, ist häufig das einer großen, dunklen Gestalt: Sie trägt meist einen Sack, in dem sie böse Kinder mitnimmt, einen Haken, mit dem sie sie zu sich zieht (in der weiteren Vorstellung werden die Kinder gefressen), oder eine Rute, mit der sie die Kinder schlägt.
08.06.2018 12:15 Kisheal ist offline E-Mail an Kisheal senden Beiträge von Kisheal suchen Nehmen Sie Kisheal in Ihre Freundesliste auf
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