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Zum Ende der Seite springen psychische Erkrankungen und paranormale Ursachen
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jigoku_sora jigoku_sora ist weiblich
Irrlicht



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psychische Erkrankungen und paranormale Ursachen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Eigentlich wollte ich gerade mal ein Thema aufgreifen, dass ich vor ein paar Jahren entdeckt habe. Damals habe ich mich viel mit Kybernetik beschäftigt und bin so zu einem Blog gekommen, der von einem Biologen geschrieben wurde. Dieser beschrieb, dass er anhand von Pflanzenversuchen nachweisen konnte, dass Pflanzen Telepathie beherrschen. Leider habe ich den Link noch nicht wieder gefunden, bin nun aber dadurch auf eine ganz andere Sache gestoßen.

Dr. von Lucadou hat in einigen Interviews in der Vergangenheit offen dargelegt, dass viele als psychische Krankheit behandelte Auffälligkeiten und/oder Leiden von Menschen im Grunde eher paranormale Ursachen haben können. Er bezog sich unter anderem auf das Beispiel eines jungen Mannes, der immer wieder vom Tod des Vaters träumte, bis dieser wirklich eintrat. Daraufhin sei ihm unterstellt worden, er habe Mordphantasien gehabt und wollte seinen Vater töten, weshalb er letztlich in psychiatrische Behandlung gelangt war. Er selbst dementierte die Phantasien, sondern fühlte sich sogar schuldig, seinen Vater nicht beschützt zu haben.

Nun stieß ich gerade auf eine ähnliche Sache: Im Internet kursieren Berichte von Psychiatrie-Patienten, die glauben, im Grunde nicht krank zu sein, sondern in telepathischer Verbindung zu ihnen unbekannten, aber wohlgesonnenen Wesen zu stehen. Ich möchte und darf das hier leider nicht genauer verlinken.
In den von mir gelesenen Fällen diskutierten die Wesenheiten mit den Patienten über Astralreisen, den Äther, das Universum und eben viele Dinge, die so in der Richtung kursieren. Die Betroffenen berichten, dass sie zuvor keinerlei Berührung mit solchen Themen gehabt hätten und erst durch das Stimmenhören (bzw. denken) von eben diesen Inhalten erfahren. Das kann man natürlich in Zweifel ziehen, wie auch immer.

Mir ist bewusst, dass das ein echt schwieriges Thema in einer sehr empfindlichen Grauzone ist. Dennoch möchte ich gern mit euch darüber sprechen, was ihr davon haltet, ob ihr ähnliche Beispiele kennt oder womöglich selbst erlebt habt.
Ich selbst beschäftige mich viel mit Psychologie, auch mit entsprechenden Krankheiten. Es gab bislang nur einen Moment in meinem Leben, in dem ich glaubte, ich wäre verrückt oder behandlungsbedürftig krank. Damals war gerade ein mir nahestehender Mensch in meinen Armen verstorben, das war sehr plötzlich und eine extreme Grenzerfahrung. Ich war vorher schon medial, hab das dann aber durch den Trauerfall ganz besonders zu spüren bekommen, weil mich die Entitäten einfach zu keiner Zeit in Ruhe ließen, ich hörte sie immer zu, auch wild durch einander redend (im Kopf, nicht als körperlose Stimmen). Es war so schlimm, dass ich nicht einmal richtig schlafen konnte. Ich fühlte mich permanent von 100 Augen beobachtet und ja... Da war einfach klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Das Ganze ebbte ab, als ich dank Hilfe von meinem verstorbenen Freund lernte, meinen Kanal zu verschließen. Seither kann ich das gut kontrollieren.

Jetzt seid ihr dran. smile

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26.06.2018 14:20 jigoku_sora ist offline Homepage von jigoku_sora Beiträge von jigoku_sora suchen Nehmen Sie jigoku_sora in Ihre Freundesliste auf
DarkCaPp DarkCaPp ist männlich
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Kenne ich Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

@ jigoku_sora:
Von dem Fall meiner Verlobten weißt du ja durch das Schreiben mit mir.
Aus diesem Grunde ist dieses Thema doch sehr speziell und sensibel zu betrachten.

Beim Stimmenhören geht der Betroffene davon aus,dass diese echt sind.
Wir Außenstehende nehmen die Stimmen nun nicht wahr,aber eben unser Gegenüber in diesem Fall.
Was mir dabei auffiel ist,dass diese Stimmen dem Betroffenen meist nur Negatives sagen und nichts Positives.
Auch Sachen werden gesagt,die für uns rein logisch betrachtet nicht zusammen passen,aber der Betroffene glaubt das.
Für uns Außenstehende ist es schwer mit dieser Person umzugehen.

Was kann man machen?
Mit Beharrlichkeit der betroffenen Person zureden und sagen,dass die Stimmen einfach Blödsinn reden und sie da drinnen bestärken den Stimmen nicht Glauben zu schenken.

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26.06.2018 21:26 DarkCaPp ist offline E-Mail an DarkCaPp senden Homepage von DarkCaPp Beiträge von DarkCaPp suchen Nehmen Sie DarkCaPp in Ihre Freundesliste auf
jigoku_sora jigoku_sora ist weiblich
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Themenstarter Thema begonnen von jigoku_sora
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Ja, wie gesagt, ich weiß schon, dass das ein schwieriges Feld ist. Explizit wollte ich aber nicht auf klar erkennbare Krankheiten hinaus, sondern eher auf Zustände, die letztlich nicht erklärlich sind. Ob es das überhaupt in dem Ausmaß gibt, dass mediale Menschen (in welcher Form auch immer sie wahrnehmen) unter ihrer Medialität leiden, sie nicht verstehen und dadurch in Behandlung kommen. Das wäre in meinen Augen ein sehr interessantes Phänomen. Deshalb wollte ich einfach mal ausprobieren, ob hier noch jemand was dazu sagen kann, möchte - das Thema besteht ja zeitlos bis zum endgültigen Untergang vom GWeb fort und von daher lasse ich das auch mal so stehen. Konkrete Beispiele habe ich jetzt noch nicht rausgesucht, werde ich aber bei freien Kapazitäten mal machen. smile

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27.06.2018 22:41 jigoku_sora ist offline Homepage von jigoku_sora Beiträge von jigoku_sora suchen Nehmen Sie jigoku_sora in Ihre Freundesliste auf
LuxObscurus LuxObscurus ist weiblich
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Das ist wirklich ein interessantes Thema.

Ich meine, im Rahmen von Recherche für Artikel für unsere Website, gelesen zu haben, dass Medien, bzw. Menschen, die sich als solche betrachten und entsprechende Erlebnisse haben, lernen können, mit diesen Stimmen und Eindrücken umzugehen, und diese in ihren Alltag zu integrieren. Personen, die dagegen psychisch krank sind, können dies angeblich aber nicht und und fühlen sich den Stimmen, die sie hören, ausgeliefert. Bei psychischen Krankheiten sind die Stimmen auch meist destruktiv und sprechen davon, sich oder anderen Gewalt anzutun. Leider müsste ich auch erst einmal nachschauen, wo ich das gelesen habe...

Aber das Thema ist echt spannend. Man sollte vielleicht mal eine Link- und Publicationsliste dazu anlegen, damit man sich da intensiver einlesen kann.

Ich persönlich kenne aber leider keine ensprechenden Fälle.

@Jigoku_Sora
Wenn Du konkrete Beispiele posten könntest, wäre ich begeistert. smile

Gruß, LuxObscurus
07.07.2018 16:28 LuxObscurus ist offline E-Mail an LuxObscurus senden Homepage von LuxObscurus Beiträge von LuxObscurus suchen Nehmen Sie LuxObscurus in Ihre Freundesliste auf
femtofinchen
Eisiger Hauch



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Ich finde das ein ganz schwieriges Feld. Der Betroffene wird ja immer erstmal ueberzeugt sein, dass diese Stimmen real sind, oder?

Zu der Thematik allgemein habe ich eine schöne Seite gefunden:
https://www.sterbebegleitung-jenseitskon...-STIMMEN-f-.htm

Dort wird empfohlen, entweder damit zu leben oder sich mit den Stimmen auseinanderzusetzen und sie zu vertreiben. Letzteres stelle ich mir im Fall einer fetten Psychose gefaehrlich vor, also wenn man wirklich krank ist.

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Was du auch machst, mach es nicht selbst.
13.07.2018 07:43 femtofinchen ist offline E-Mail an femtofinchen senden Beiträge von femtofinchen suchen Nehmen Sie femtofinchen in Ihre Freundesliste auf
Pfupf Pfupf ist weiblich
Gespenstischer Wind



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Das ist ein spannendes Thema.
Wirklich beweisen kann man vermutlich weder das Eine noch das Andere. Für die Betroffenen sind diese Stimmen real und kommen nicht von ihnen selber und für die Medizin ist es eine psychische Erkrankung.
Es betrifft ja auch sämtliche Fälle von Besessenheit. Auch bei Anneliese Michel gingen die einen von einer psychischen Störung aus.
Es gibt sogar Psychiater, die glauben an Besessenheit und Geistliche welche nicht an Besessenheit glauben. Es ist wohl auch hier letztendlich eine Glaubensfrage.
13.07.2018 10:48 Pfupf ist online Beiträge von Pfupf suchen Nehmen Sie Pfupf in Ihre Freundesliste auf
Sturmwölfchen Sturmwölfchen ist weiblich
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Huhu ihr Lieben,

ein grenzwertiges aber sehr spannendes Thema zu dem ich noch eine Frage in den Raum stellen möchte:
Oft werden Menschen die Stimmen hören ja auch medikamentös behandelt und immer wieder kommt es vor, dass die Behandlung nicht anschlägt. ist das dann eine Zeichen dafür, dass es sich um einen paranormalen Vorfall handeln könnte? und wie hoch ist die Dunkelziffer derer die behaupten es sie hören nichts mehr, damit die Behandlung endlich aufhört? Und wie oft kommt es vor, dass die Patienten durch die Medikation nicht mehr in der Lage sind zu differenziern, zu unterscheiden oder gar wahrzunehmen? und damit meine ich nicht nur das Wahrnehmen der Stimmen sondern auch anderer alltäglicher Dinge.
Sind komplizierte Fragen, ich stelle sie trotzdem mal hier mit in die Diskussion.



@jigoku_sora
Zitat:
Das Ganze ebbte ab, als ich dank Hilfe von meinem verstorbenen Freund lernte, meinen Kanal zu verschließen. Seither kann ich das gut kontrollieren.


Das Problem mit dem Kanal verschließen ist mir durchaus bekannt. Ich glaube ja, wenn du deinen Kanal dauerhaft offen lässt bist du für welche Wesen auch immer wie ein Leuchtfeuer im Dunkeln und so als ob du ständig ein Freizeichen senden würdest. Je begabter du auf medialer Ebene bist, desto schlimmer kann das Problem werden. Aber schön das du gelernt hast es zu kontrollieren. smile

Zitat:
Er bezog sich unter anderem auf das Beispiel eines jungen Mannes, der immer wieder vom Tod des Vaters träumte, bis dieser wirklich eintrat. Daraufhin sei ihm unterstellt worden, er habe Mordphantasien gehabt und wollte seinen Vater töten, weshalb er letztlich in psychiatrische Behandlung gelangt war. Er selbst dementierte die Phantasien, sondern fühlte sich sogar schuldig, seinen Vater nicht beschützt zu haben.


Manchmal finde ich es wirklich spannend zu welchen Schlüssen Leute kommen die im psychotherapeutischen Bereich arbeiten.

Klar, wenn jemand Angst hat, weil er ständig träumt das ein geliebter Mensch stirbt sind das Mordphantasien..natürlich, wie konnte nur niemand vorher daran denken ( Ironie )

Menschen denen solch ein Schicksal widerfährt tun mir wirklich schrecklich Leid und ich finde es ganz ganz furchtbar, dass sie dann damoit allein gelassen werden und auch noch solche Sachen unterstellt bekommen.


LG
Sturmwölfchen

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-Alles was war ist immer noch, nur in einer anderen Form.-
--She had the soul of a witch, heart of a woman and spirit of a wolf--

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Sturmwölfchen: 14.07.2018 11:27.

14.07.2018 11:27 Sturmwölfchen ist offline E-Mail an Sturmwölfchen senden Beiträge von Sturmwölfchen suchen Nehmen Sie Sturmwölfchen in Ihre Freundesliste auf
DarkCaPp DarkCaPp ist männlich
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Schwierig ist doch finde ich,dass Leute die eine Erkrankung haben wo die Mitmenschen dieser Person auch klar machen,dass es nicht real ist,diese Person das nicht akzeptieren kann oder will.

Im Moment machen wir Sowas mit im eigenen privaten Bereich mit meiner Verlobten.
Klar,sie könnte auch "besessen" sein,aber das bezweifel ich doch bei Weitem um ehrlich zu sein.

Sie hört Sachen,die wir nicht hören können,selbst wenn wir wollten.
Das ist echt keine leichte Situation für uns Angehörige.
Wir haben schon so viel versucht ihr klar zu machen,dass diese Stimmen nicht real sind.
Aber selbst das half nicht.
Auch im Kino war es so,dass sie meinte,dass die Sitznachbarn über sie sprachen,dabei schauten diese nur den Film und ich saß außen,in der Mitte meine Verlobte und linksaußen eine sehr gute Freundin von uns,ergo,wir hätten es eher mit bekommen müssen,wenn über sie gesprochen wurde.

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14.07.2018 11:44 DarkCaPp ist offline E-Mail an DarkCaPp senden Homepage von DarkCaPp Beiträge von DarkCaPp suchen Nehmen Sie DarkCaPp in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Sturmwölfchen
Zitat:
Er bezog sich unter anderem auf das Beispiel eines jungen Mannes, der immer wieder vom Tod des Vaters träumte, bis dieser wirklich eintrat. Daraufhin sei ihm unterstellt worden, er habe Mordphantasien gehabt und wollte seinen Vater töten, weshalb er letztlich in psychiatrische Behandlung gelangt war. Er selbst dementierte die Phantasien, sondern fühlte sich sogar schuldig, seinen Vater nicht beschützt zu haben.


Manchmal finde ich es wirklich spannend zu welchen Schlüssen Leute kommen die im psychotherapeutischen Bereich arbeiten.

Klar, wenn jemand Angst hat, weil er ständig träumt das ein geliebter Mensch stirbt sind das Mordphantasien..natürlich, wie konnte nur niemand vorher daran denken ( Ironie )


Dieser Zusammenhang dürfte aus Freud's Psychoanalyse stammen. Genau genommen ist jede normale Traumdeutung daraus entwickelt.
Zur analytischen Psychotherapie nur am Rande ein paar grobe Informationen zum nachlesen. Man muss dazu wissen, dass die meisten psychotherapeutischen Verfahren zwar international anerkannt sind, jedoch seltener wissenschaftlich fundiert.

Auf die Mordphantasien kann man in dem vorgenannten Fall also durchaus kommen, je nachdem wie der junge Mann seine Träume beschrieben hat und welche Symbolik darin gesehen wurde, aber auch welchen Eindruck seine Person und sein Verhalten bei den Therapeuten hinterlassen hat. Allgemein ist aus vielen psychiatrischen Bereichen (z.B. das Thema Borderline und Gewaltbiografien) bekannt, dass Männer, wenn sie allgemein Angst haben, eher zur Aggressivität gegen Fremde neigen. Währenddessen neigen Frauen bei Angst eher dazu, sich zurück zu ziehen und autoaggressiv zu reagieren.
Letztlich möchte ich die Beurteilung der Fachärzte hier nicht schön reden, ich finde das auch ganz furchtbar, dass hier ein Trauernder allein gelassen wurde.

Was deine Fragen angeht:

Medikamentöse Behandlung von psychologischen Erkrankungen ist nicht einfach. Es gibt verschiedene Wirkweisen, so wie auch die Krankheiten auf verschiedene Weisen entstehen. In meinen Augen entscheidet über die Beurteilung eher, welche Begleitumstände es gibt. Tritt Spuk (über das Poltergeist-Phänomen hinausgehend) auf, ist er nachweisbar, kommunizieren die Entitäten auch mit Dritten, die nicht erkrankt sind? Wenn diese intelligente Kommunikation wie auch immer durch gesunde Dritte nachweisbar ist oder zumindest starke Indizien bestehen, ist das ziemlich eindeutig. Es wird sich natürlich im Allgemeinen damit keine Mühe gemacht. Eben deshalb gibt es ja diesen Thread. Rolleyes 2
Dunkelziffern heißen Dunkelziffern, weil man sie nicht genau benennen oder belegen kann. *grins* Es kommt sicher immer mal wieder vor. Wer lässt sich schon gern einsperren und zudröhnen, wenn man sich selbst doch für ganz normal hält?

Störungen der Körperfunktionen und Wahrnehmungen sind häufige Nebenwirkungen. Zum Beispiel führen ja ziemlich viele Medikamente im psychiatrischen Bereich zu Impotenz (so lange der Patient eben das Medikament einnimmt). Ich weiß auch von Patienten, dass bei DIS (multiple Persönlichkeit) bei Selbstgefährdung dafür gesorgt wird, dass die "Persönlichkeiten" mit Ausnahme vom Host (also der Ursprungsperson) mit bestimmten Medikamenten schlafen gelegt werden. Das ist für einen betroffenen Patienten die absolute Katastrophe. Noch schlimmer als selbstgefährdende Innenpersonen mit Körperkontrolle ist der Verlust der Überlebensstrategie. Zumal durch den Eingriff auch sogar wichtige Innenpersonen verschwinden oder durch Retraumatisierung neue hinzu kommen können. Das ist jedes Mal eine neue Gefahr für den Betroffenen bzw. das System, aber manchmal das letzte Mittel, um den Patienten vom Suizid abzuhalten.

Medikation ist im Grunde ein Thema für sich. Das Zeug kann sehr gefährlich sein. Beispielsweise wenn Benzodiazepine eingesetzt werden wie Sertralin. Benzos werden auch auf dem Schwarzmarkt gehandelt. Sie machen extrem abhängig und der Entzug ist sehr schwer. Es gibt Patienten, die Benzos über Jahre nehmen, weil sie keine andere Wahl haben. Andere Medikamente können sehr krass auf den Körper wirken. Quetiapin ist sehr gehäuft eingesetzt, wirkt aber in den ersten Wochen eher so, dass sich der gesamte Zustand des Patienten verschlechtert. Depressionen werden verstärkt, aber es kann auch noch schlimmer kommen und die Patienten phasenweise aus dem nichts ohnmächtig werden. In meinen persönlichen Augen ist Quetiapin absolutes Teufelszeug. Aber es gibt auch viele Patienten, denen es wirklich hilft.

Zitat:
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Das hast du sehr schön ausgedrückt. Genau so ist es. Früher hätte ich das nicht geglaubt und mir einen Kanal auch nicht vorstellen können. "Channeln" kannte ich von Astro-TV und dachte, die reden da einen Mumpitz, um ihr Zeug zu verkaufen. Deshalb nenne ich die Kommunikation auch nicht "channeln", sondern Telepathie. Gedankenübertragung. Obwohl ich der Definition nach ein Channel-Medium bin.
Kontrollieren musste ich das halt notgedrungen, sonst wäre ich schnell ein Fall für den "Glaskasten" geworden.

Vielleicht kann ich hier auch noch bisschen was erzählen, was mir passiert ist.

In 2013 war ich schwanger. Das ging u.a. auch mit einer heftigen Psychose einher. Aber ich bin mir nicht sicher, wo die herkam. Als Kind hatte ich zwar auch welche und bin allgemein dafür anfällig. Aber damals ist etwas anderes vorher passiert.
Angefangen hat es mit dem Suizid eines jungen Mannes in dem Haus, in dem ich damals lebte. Ich habe mit ihm kommuniziert. Seine Frau war selbst grade schwanger und er sagte, er sei nicht selbst gesprungen, sondern gestoßen worden. (Er kam übrigens wenige Tage vor seinem Tod selbst aus der Psychiatrie.) Da sei jemand oder etwas gewesen, das ihn stieß, er habe sich noch versucht festzuhalten...
Nach seinem Tod spürte ich im Hausflur eine sehr negative Energie. Wirklich widerlich. Normalerweise kann ich auch im dunklen laufen, was ich teils auch sehr genieße, weil elektrisches Licht mir oft zu grell ist. Aber damals ging das nicht mehr. Ich fühlte mich überhaupt nicht mehr sicher. Nur mit Licht konnte ich da überhaupt lang.
Das Badezimmer grenzte an diesen Flur. Wenn ich in der Wanne lag, säuselte in meinem Kopf eine Entität, ich solle doch hin kommen. Wieder und wieder. Über Tage, Wochen. Ich sagte gedanklich immer irgendwas, um die Entität zu vertreiben, aber es ging nicht.
Ich hatte in der Zeit einige Begegnungen. Dirk Bach war bei mir, der damals auch in dem Zeitraum verstorben war. Eine tote Frau, die ich nicht kannte. Vieles mehr. Mein Mann ist psychisch vollkommen gesund und ebenfalls medial. Er hat sich mit dem, der von der Entität getötet wurde, auch viel unterhalten. Wir haben teils darüber gesprochen. Je weiter die Schwangerschaft fortschritt, desto mehr verboten mir beide, meinen Kanal aufzumachen.
Ab dem 4. Monat sprach ich auch mit meiner Tochter, bevor sie im 5. Monat in ihren Körper inkarnierte.

Es ist wirklich viel damals passiert. Das war alles keine Einbildung. Wie gesagt, mein Mann hat das ja alles nicht nur live mitbekommen, sondern war auch involviert.

Wenn ich hier schreibe, ich war psychotisch, meine ich damit eine sehr krass veränderte Wahrnehmung, mehrere Gefühle gleichzeitig (die sich auch widersprechen können). Aus heutiger Sicht war das einfach Überspannung, weil ich kaum vernünftig schlafen konnte zu der Zeit. Irgendwann geht halt dann die Bombe mal hoch, wenn man aus Schlafmangel ein reines Nervenbündel ist. Ich war deswegen auf eigenen Wunsch in psychiatrischer Überwachung, wurde aber wieder und wieder für gesund eingestuft. Hätte noch gefehlt, dass man mir Hausverbot in der Geschlossenen erteilt hätte. Engel & Teufel

Ich kenne also das Thema Psychiatrie/Paranormal auch aus dem eigenen Leben, nicht nur durch Dritte. Es ist wirklich eine schwierige Sache. Hätte ich irgendeinem Arzt von den Vorfällen während der Schwangerschaft erzählt, hätten sie mich womöglich doch länger dabehalten.

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15.07.2018 01:36 jigoku_sora ist offline Homepage von jigoku_sora Beiträge von jigoku_sora suchen Nehmen Sie jigoku_sora in Ihre Freundesliste auf
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