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Zum Ende der Seite springen Was haltet ihr von der Leihmutterschaft
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birke
Kalter Luftzug



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Was haltet ihr von der Leihmutterschaft Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo! Es gibt bestimmte Themen, die man nicht gerne bespricht. Die Kinderlosigkeit gehört zu diesen Themen. In diesem Fall könnte man ein Kind adoptieren. Meiner Meinung nach ist die Leihmutterschaft vorteilhafter. Was haltet ihr davon?
31.07.2018 16:41 birke ist offline E-Mail an birke senden Beiträge von birke suchen Nehmen Sie birke in Ihre Freundesliste auf
Cyber Cyber ist männlich
Mystischer Orkan



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Uhi. Knackiges Thema.

Warum hälst du eine Leihmutterschaft die ca. bei 35000€ anfängt für vorteilhafter?

Die rechtliche Seite ist hier auch nicht zu vernachlässigen.
Ich weiß ja nicht wie weit ihr schon in dem Thema seid.
01.08.2018 15:35 Cyber ist offline E-Mail an Cyber senden Beiträge von Cyber suchen Nehmen Sie Cyber in Ihre Freundesliste auf
Urseli
Irrlicht



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Ist jetzt vielleicht meinem Alter geschuldet
und auch dass ich 3 eigene erwachsene Kinder habe.

Aber Leihmutterschaft ist für mich undenkbar.

Ich hätte nicht mögen, dass eine fremde Frau mein Kind austrägt,
genau so wenig hätte ich ein fremdes Kind austragen wollen, weil ich
es dann auch nicht mehr hergeben wollte.

Adoptivkind ja, aber auch nur, wenn dann die leibliche
Mutter nicht irgendwann sich das doch noch anders
überlegen könnte.

Aber bitte, liebe birke, ist nur meine für mich persönlich
maßgebliche Meinung.

Liebe Grüße,
Urseli fröhlich

__________________
Jedes Ding im Leben ist eine Quelle,
von der weitere Wirkungen ausgehen.

Spinoza
01.08.2018 17:36 Urseli ist offline E-Mail an Urseli senden Beiträge von Urseli suchen Nehmen Sie Urseli in Ihre Freundesliste auf
birke
Kalter Luftzug



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Themenstarter Thema begonnen von birke
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Meine Schwester beschäftigt sich gerade mit dieser Frage. Sie kann kein Kind austragen, aber sie will auch kein Kind adoptieren. Gott sei Dank hat sie keine finanziellen Probleme, deshalb ist die Leihmutterschaft bezahlbar für sie. Ihr wurde eine vertrauenswürdige Agenur https://vittoriavita.com/de/ empfohlen. Hoffentlich schafft sie das.
01.08.2018 18:33 birke ist offline E-Mail an birke senden Beiträge von birke suchen Nehmen Sie birke in Ihre Freundesliste auf
jigoku_sora jigoku_sora ist weiblich
Erscheinung



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Die Frage ist nicht, ob es bezahlbar ist, sondern wie es dem Kind dabei geht und welche Rechte das Kind hat.

Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten. Und das hat Gründe.
1. Das Kind wird das Kind der Leihmutter sein, denn mit ihr hat es eine soziale Bindung. Sollte die Leihmutter mental zum Kind auf Abstand bleiben, wird das Kind mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Bindungsstörung entwickeln, kein Urvertrauen haben usw. Das sind enorme Langzeitschäden für das Kind, das auch als Erwachsener noch drunter leidet.

2. Adoption ist in Deutschland ebenfalls nur unter sehr strengen Kriterien möglich. Gedacht war dieser Fall vor allem für Waisenkinder, die keine leibliche Verwandtschaft haben. Für Kinder, deren Eltern noch leben, gibt es die Dauerpflegschaft. Diese ist eine Hilfe zur Erziehung. Das heißt, die Rückführung des Kindes zur Mutter muss IMMER gewährleistet sein. Die Hilfe zur Erziehung wird so lange gewährt, bis die Gefahr fürs Kind beendet ist. Die Eltern behalten das Sorgerecht. Ausgeklammert wird idR nur das Aufenthaltsbestimmungsrecht, welches dann das Jugendamt ausübt. Dieses kann also das Kind jederzeit ohne Begründung auch wieder aus der Familie nehmen.

Ich befasse mich seit 5 Jahren sehr intensiv mit dem Thema. Ich habe nicht nur Horror-Erfahrungen damit gemacht, sondern auch viel von anderen Eltern und Pflegeeltern mitbekommen, mich damit auch auf juristischer Ebene sehr intensiv beschäftigen müssen uvm. Es gibt die guten Fälle, in denen die Eltern mit dem Pflegepersonal gut zusammenarbeiten können, das Kind also sozial betrachtet vier Elternteile hat. Aber das passiert in den wenigsten Fällen. Überwiegend kriegen Dauerpfleger vom Jugendamt irgendwas aufgeschwatzt was für ein armes Kind das doch ist und das entspricht nicht der Wahrheit. Vor allem heißt es, das Kind wäre jetzt quasi für immer den Dauerpflegern versprochen. Dies ist in keinster Weise richtig und verfassungswidrig. Wer mehr dazu wissen möchte, per PN.

Eine Adoption ist im Übrigen nicht rückgängig zu machen. Das Kind wird namentlich den Pflegern angeglichen und erhält die gleichen Rechte wie ein leibliches Kind (zB. Erbe, Entscheidungen in medizinischen Belangen). Die Mutter kann hier nicht auf eine Rückführung bestehen, da es dann nicht mehr ihr Kind ist. Deshalb ist die Adoption in Deutschland eine Rarität. Sie ist nur möglich, wenn die sorgeberechtigten Eltern ihr Einverständnis geben oder verstorben sind. Dann jedoch werden zuerst leibliche Verwandte des Kindes gesucht, bei denen es leben kann (wiederum Kinderrechte!). Völlig Fremde sind nur das letzte Mittel der Wahl.

3. Die Bindung zwischen Mutter und leiblichem Kind ist in Kombi mit den ersten drei Lebensjahren des Kindes entscheidend für sein Leben. Als Erwachsener sollte man so weit denken können und wissen, was man Kindern damit antut. Bereits die Generation von Anfang der 90er, die mit wenigen Monaten in Kinderkrippen gegeben wurden, weisen oftmals deutliche Symptome psychosozialer Natur auf. Wir haben nicht ohne Grund diese großen Schwierigkeiten, psychisch Kranke ordentlich zu versorgen. Es werden immer mehr.
Aus pädagogischer Sicht muss ein Kind bis es drei Jahre alt ist, bei der Mutter/dem Vater bleiben, bis es reif genug ist. Das ist die normale Entwicklung. Natürlich kann es individuelle Unterschiede geben. Aber nur weil ein Kind sich im Hier und Jetzt (zB mit 2 Jahren) wohlzufühlen scheint, heißt das nicht, dass es keine Langzeitschäden davon tragen kann. Es gibt auch Leute, die behaupten, ein Kind das nach Missbrauch noch gut mit allen Menschen klarkommt und keine Auffälligkeiten zeigt, hätte keinen Schaden genommen. Das Gegenteil ist der Fall. Ein Bindungsabbruch ist umso schwerwiegender, je jünger das Kind ist. Bei Neugeborenen ist es unvorstellbar schwerwiegend. Ein Jugendamt in Sachsen wurde zu Schmerzensgeldzahlungen verurteilt, weil es ein Neugeborenes für eine Woche aus der Familie genommen hatte. Der EuGH hat Deutschland zu Schmerzensgeldzahlungen zB. an Familie Haase Anfang der nuller Jahre verurteilt, weil auch hier mehrere Kinder, darunter ein Säugling, aus der Familie genommen wurden.
Ich weiß, die Jugendämter werben gerne mit "Werden Sie Pflegefamilie!" - aber hinter den Kulissen sieht es anders aus. Die Kinder werden in den meisten Fällen nur deshalb rausgenommen, damit keiner hinterher sagen kann: Warum hat denn niemand mal früher reagiert? Die Zahl der fremdplatzierten Kinder, die eigentlich qua Gesetz mit ambulanten Hilfen nach Hause gehören, überwiegt.

Fremdplatzierung ist bei äußerster Gefahr zu rechtfertigen, aber noch lange nicht gut für das Kind. Auch schlechte Eltern sind besser als Fremde. Es gibt mehr als genügend Studien zum Thema Adoption/Fremdplatzierung. Die Trennung eines Kindes von seiner noch lebenden Mutter verursacht ein dreimal höheres Risiko für Langzeitschäden (Depression, Sucht, Suizidalität, Borderline usw) als die Trennung durch Tod. Ich kenne durch meine Arbeit einige Adoptivkinder persönlich, teilweise wurden diese Menschen durch die Zwangsadoptionspraxis der DDR entwurzelt und leiden heute noch mit 40 oder 50 Jahren darunter.

Will man sein Ego wirklich über das Leben des Kindes stellen und dieses wie eine Ware behandeln, die man sich halt kauft, weil es schick ist? Die Menschenrechte allein schließen das schon aus! Das sollte aber in Deutschland jedem normalen Menschen klar sein. Es schockiert mich, dass immer wieder solche Gedanken aufkommen. Aber klar, wir kaufen uns ja auch krankgezüchtete Hunde, die ihr Leben lang leiden und nicht artgerecht leben können, aber "das ist doch so süß und der Hund ist ja totaaaal gesund". Was man an Tierarztrechnungen reinsteckt, ist ja unerheblich. Ach, um Geld geht es ja nicht, ist genug da. Aber was das Tier durchmacht, scheiß drauf!
BTW, weil es oft in dem Zusammenhang als Argument benutzt wird: Gleichgeschlechtliche Paare trifft es genauso wie Heteropaare! Es macht keinen Unterschied, ob das ganz tolle Menschen sind, die das Kind auch total lieben und alles bieten können. Sie sind nicht die Eltern und sie werden es auch nie sein! Das Kind ist traumatisiert und dagegen kann man rückwirkend überhaupt nichts mehr machen.

Das Kind hat ein Recht auf seine Identität. Das bedeutet, es muss seine leiblichen Eltern kennen. Die leibliche Mutter wäre in dem Fall die Frau, die das Kind austrägt, genauso wie Kinder von Samenspendern ihren Vater kennen lernen dürfen, wenn sie das wünschen. Da aber Leihmütter erfahrungsgemäß keine Bindung zum Kind eingehen, weil es für sie nur mit Geld zu tun hat, wollen sie auch nicht, dass das Kind irgendwann vor ihnen steht und sagt: Hallo Mama, ich bin zu Hause. Was das für das Kind bedeutet, dürfte klar sein. Die Frauen selbst bauen nach außen hin eine Mauer auf. Aber jede Frau, die schon schwanger war, weiß wie man da emotional drauf ist. Das sind Instinkte. Dagegen kannst du dich nicht wehren. Der Gedanke, das Kind zum Glück nach der Entbindung loszusein, kommt jeder werdenden Mutter mal, auch wenn es selten thematisiert wird. Aber im Ganzen ist es Folter für die Mutter und fürs Kind.
Darüber hinaus hat jedes Kind das Grundrecht, bei seinen leiblichen Eltern aufzuwachsen.

Noch ein Punkt. Es gibt deutsche Paare, die für eine Leihmutterschaft nach Rumänien oder Bulgarien gehen, teils auch in die USA. Die Frauen dort sind so arm, dass sie auf das Geld angewiesen sind. Die machen das nicht freiwillig! Das ist Ausbeutung hoch zehn. Die Kinder dürfen, weil sie dann im Land der Mutter zur Welt kommen, auch nicht in Deutschland einreisen (Ausnahme könnte USA sein). Also muss man als Eizellenspenderin schon in das jeweilige Land umziehen und dort leben. Das alleine rechtfertigt aber immer noch nicht, einer Frau, die gerade ihr Kind zur Welt gebracht hat, dieses sofort abzunehmen, ihr nicht einmal in die Hand zu geben (Kollostrum der Mutter ist lebensnotwendig!). Es wird nicht umsonst in jeder Geburtsklinik darauf geachtet, das Kind so rasch wie möglich der Mutter auf die Brust zu legen.
Die Geräusche, die Stimme und die Gerüche der Mutter sind alles was das Kind kennt. Es von ihr fern zu halten, bedeutet für das Kind einen immensen Orientierungsverlust. Da ist nicht mehr der gewohnte Herzschlag, der Singsang, das Wiegen, das nur die Mutter kann... Wie kann man so herzlos sein und solche Dinge völlig ausblenden?

Ich kann jeder Frau nur ans Herz legen, sich einer geeigneten Psychotherapie zu unterziehen, wenn der Leidensdruck zu groß wird. Das eigene Leiden rechtfertigt in keinster Weise, andere Menschen damit auszubeuten und wie Sklaven zu behandeln oder wie unbelebte Produkte. Kinder sind Individuen mit eigenen Bedürfnissen und eigenen Rechten, dasselbe trifft auf die Mütter zu.
Ich kriege ganz ehrlich das blanke Kotzen, wenn hier schon Preise genannt werden und kein einziger mal auf die Idee kommt, wie es wohl dem Kind und der Mutter dabei geht. Absolut menschenverachtend! Wie kann man so dekadent sein und das Gehirn dabei komplett ausschalten? Das ist kriminelle Energie, nichts weiter.

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02.08.2018 02:32 jigoku_sora ist offline Homepage von jigoku_sora Beiträge von jigoku_sora suchen Nehmen Sie jigoku_sora in Ihre Freundesliste auf
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Hinzu kommt, dass das Unternehmen auf der verlinkten Seite mir nicht besonders seriös vorkam.

Es wird ja direkt auf der Startseite dafür geworben, dass sie in menschenverachtender Weise Frauen als Leihmütter missbrauchen: "Wir garantieren, dass Ihre Leihmutter schwanger wird, da das Programm eine unbegrenzte Anzahl von IVF-Versuche, die Verwendung von Spender-Eizellen und ein PID-Test mit Geschlechtsauswahl beinhaltet."
In einem einzigen Satz wunderbar zusammengefasst, dass sie bereit sind, potentiellen Leihmüttern alles zuzumuten, was nötig ist.
Das macht keine Frau freiwillig mit, wenn sie nicht darauf angewiesen ist.
18.08.2018 14:28 Mafdet ist offline E-Mail an Mafdet senden Beiträge von Mafdet suchen Nehmen Sie Mafdet in Ihre Freundesliste auf
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Ich sagte ja....knackiges Thema.

Es ist und bleibt doch eine "Dienstleistung".

Was würdet ihr gerne lesen?
Das die Leihmutter unter umständen vielleicht schwanger werden wollen würde?

What?

Ob dieses Unternehmen nun seriös und da kommt mir die Frage, kann in dem Bereich etwas serriös sein, kann wohl keiner von hier aus beurteilen.

Anstelle nun die Sache oder die verlinkte Firma da dem Erdboden gleich zu machen, könnte man mal Alternativen an die Hand geben.

Ihr denkt doch nicht im Ernst das sich jemand grundlos an eine Firma wenden möchte oder?

Wie sähe das also aus?

Willst du mein Kind austragen?
"Ja liebend gerne."

Bei uns geht das nicht, wohnst du im Ausland?
"Ja tue ich."

Ok und was willst du haben?
"Ach kleine Aufwandsentschädigung, denn wegen des Geldes mach ich das nicht.
Ich will Menschen wie euch helfen."

Wäre das seriös?

Vermutlich ja aber auch Wunschdenken.


Auch wenn hier ein paar Passagen lax geschrieben sind, ist mir der Ernst des Themas schon bewusst.
19.08.2018 15:41 Cyber ist offline E-Mail an Cyber senden Beiträge von Cyber suchen Nehmen Sie Cyber in Ihre Freundesliste auf
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Wie gesagt, Leihmutterschaft ist an sich schon nicht seriös. Selbst wenn - spinnen wir mal ganz arg - die Leihmutter das freiwillig macht, dann haben wir immer noch ein traumatisiertes Kind.
Es werden auch auf ganz andere gewissenlose Arten Geld verdient. Das eine (moralische) Unrecht rechtfertigt / entschuldigt / vermindert jedoch nicht das andere Unrecht.

Was würden wir gerne lesen?
"Danke, dass Sie uns auf unserer Webpräsenz besuchen. Wir haben unser Gewissen, unseren Anstand und unsere demokratische, humanistische Gesinnung in einer Schublade im Hochregal im Lager von Amazon wieder gefunden. Zufälle gibt's! Deshalb haben wir beschlossen, unseren Betrieb zu schließen. Wir danken allen Frauen und Familien, die auch in der Vergangenheit unserem Angebot nach einer schnellen Lieferung eines Designerbabys widerstanden haben. Vielleicht treffen wir uns ja irgendwann einmal bei einer Charity-Gala zur Förderung von Kinderrechten. Ade!"

Lax schreiben und etwas ernst meinen schließen sich nicht aus. Augenzwinkern Wie ich weiter oben schon schrieb, trieb es mir ehrlich gesagt den puren Zorn ins Gesicht, als ich von Preisen und konkreten Empfehlungen las. Das ist in Deutschland strafbar und eben das mit zig gewichtigen Gründen.
Alternativen habe ich beschrieben. Psychotherapie oder sich als Pflegefamilie engagieren (falls man psychisch damit umgehen kann!) oder eben als Erzieher oder wie auch immer arbeiten. Es gibt viele Möglichkeiten. Wenn sich jemand keinen Hund anschaffen kann, er aber soooo soooo gern einen hätte, was macht er dann? Er geht ins Tierheim oder vergleichbares und kümmert sich dort um Hunde, die Pflege brauchen, weil sich sonst keiner kümmert.
Junge Frauen möchten sooooo soooo sooo! gern ein Pferd. Was machen sie nach dem Reitunterricht? Sie fragen Pferdebesitzer um eine Reitbeteiligung. Sie werden also nicht zum Besitzer des Pferdes, tragen jedoch zur Pferdehaltung immens bei und können meistens ihre Bedürfnisse auch problemlos ausleben.
Warum sollte das mit Kindern anders sein? Es gibt so viele Familien, die Unterstützung brauchen könnten - und zwar nicht nur von Familienhelfern, Sozialarbeitern und Therapeuten, sondern von Freunden, Nachbarn, Bekannten. Das wäre doch ein lohnendes Engagement und ein guter Ausgleich zum eigenen Kinderwunsch.

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20.10.2018 01:35 jigoku_sora ist offline Homepage von jigoku_sora Beiträge von jigoku_sora suchen Nehmen Sie jigoku_sora in Ihre Freundesliste auf
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