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Zum Ende der Seite springen Leben nach dem Tod?
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Cherubim
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Leben nach dem Tod? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich weiß, dass dieses Thema hier in viele Bereiche reinspielt - von Reinkarnation bis Praktiken etc., die man aber m.E. durchaus unter dieser Rubrik alle beleuchten kann.

Eine Vielzahl an User_innen sind vermutlich damals/ heute ernsthaft der Community beigetreten, weil sie dieses Thema beschäftigte. Mich selbst als auch Andere haben natürlich auch noch andere Themen (lost places, Geisterbilder und -videos etc.) hierher geführt. Dennoch vereint uns alle im Prinzip ein Gedanke, was kommt danach, was war davor oder auch nicht. Was hat es mit paranomalen Aktivitäten auf sich. Oder?

Habt ihr schon mal über den Gedanken nachgedacht, dass es lediglich zwei Situationen im Leben gibt, in denen man ganz allein ist? Das sind die Geburt und das Sterben - der erste und letzte Atemzug. Aber was kommt danach aus Eurer Sicht?

Eure Ansichten würden mich wirklich interessieren.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Cherubim: 26.02.2021 22:26.

26.02.2021 22:17 Cherubim ist offline E-Mail an Cherubim senden Beiträge von Cherubim suchen Nehmen Sie Cherubim in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Gemeinde,
ich bin nicht sicher , ob das direkt in diese Diskussion reingehört?
Dieser Umstand, der mir allerdings im Jahre 1992 passiert ist, bringt mich zu dem Schluss, das es etwas nach dem Tod gibt! Ob es sich dabei um ein Leben handelt, wie wir jetzt leben, kann ich nicht beantworten!
Zumindest glaube ich das nur der physische Körper , oder die fleischliche Hülle , zurück in den Kreislauf der Natur eingeht.
Aber zu meiner Denkweise nun mal die Geschichte.
Im Juni 1992 war ich mit Freunden unterwegs, ohne ein wirkliches Ziel, einfach rumhängen und das eine oder andere Bier trinken. Im laufe des späteren Abends verloren wir uns aus den Augen und an der Tankstelle , an der wir uns mit Bier und ähnlichen versorgten, traf ich dann eine andere Person, mit der ich ins Gespräch kam.
Ich bin mit der Person dann weiter gezogen und wir sind dann noch in einer Kneipe gelandet, in der wir den Abend weiter gefeiert hatten.
Die Zeit lief dann und ziemlich früh am morgen erinnere ich mich nur noch daran, dass die Person mich nach hause gebracht hat. Meine damalige Lebensgefährtin öffnete und schob mich dann nur noch ins Schlafzimmer durch. Den anschließenden Verlauf weiss ich ab dem Moment nicht mehr, nur noch aus Erzählungen der Ärzte und meiner Lebensgefährtin!
Vor dem Bett brach ich dann wohl zusammen und bin komplett blau angelaufen. Meine Ex rief dann den Rettungsdienst die ihrerseits den Notarzt und man musste mich mehrfach reanimieren , bevor man mich transportfähig hatte. Noch in der Wohnung hatte ich einen Herz-Kreislaufstillstand , dem noch fünf weitere folgen sollten und anschließend befand ich mich für zwölf Stunden im Koma.
Nachdem ich im Krankenhaus erwachte, dachte ich man hätte mich als "Hilflose Person,"gefunden und in die Klinik gebracht!
Die Ärzte klärten mich dann auf über meinen Umstand und der Heroin Intoxikation, die man in der Blutuntersuchung feststellte! Meinen sechs Reanimationen und dem Koma!
Aber zum eigentlichen Thema, habe ich eine Jenseitserfahrung gehabt. Allerdings nicht so, wie die meisten es beschreiben, mit diesem Tunnel und dem Licht!
Ich befand mich in einem absolut schwarzen und Dimensionslosen Irgendwas. Kein links, rechts, unten oder oben! Eher in einem totalem schwarzen nichts. Bewegen konnte ich mich nicht und ich hatte eher ein körperloses empfinden. Allerdings war mein Verstand hellwach und völlig klar. Selbst emotional fühlte ich nichts ausser einer gewissen Gleichgültigkeit. Meinen Umstand habe ich hingenommen und hatte keine Spur von Angst. Es war als würde alles in mir in einer gewissen Leere liegen. Ich erwachte dann nach dem Koma aus meinem Zustand und verarbeitete das irgendwie.
Heute denke ich, das es wie eine Art Warnung war, das ich etwas in meinem Leben ändern muss. Diesen schwarzen Dimensionslosen Raum halte ich für eine Art Warteraum, als wenn etwas anderes, oder ein anderer Entscheidungen finden muss, was mit mir werden soll? Zumindest resultiere ich das aus meiner Emotionslosigkeit in dem Zustand und dieser dimensionslosen Schwärze! Als wenn ich noch nicht zu viel erleben sollte?
Mich hat dies zu dem Entschluss gebracht, dass es nach unserem Ableben in dieser Welt etwas anderes geben muss!

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Der Mensch besteht zu 90% aus Wasser. Demnach bin ich eine Gurke mit Gefühlen!
27.02.2021 19:03 Riskbreaker ist offline E-Mail an Riskbreaker senden Homepage von Riskbreaker Beiträge von Riskbreaker suchen Nehmen Sie Riskbreaker in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Riskbreaker: --:-- YIM-Name von Riskbreaker: --:-- MSN Passport-Profil von Riskbreaker anzeigen
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Tja....schweres Thema.

Ich denke es muss halt jeder für sich selber entscheiden ob er an ein Leben nach dem Tod glaubt oder nicht, denn mehr ist es ja nicht.

Glaube.

Beweise sucht man seit Jahren vergebens dafür.

Wie bei Riskbreaker auch, sind es meist persönliche Erlebnisse und Erfahrungen die man an der Grenze macht und diese möchte zumindest ich, niemandem absprechen.

Nach wie vor ist es denke ich tröstlich wenn man die Variante "Ja" wählt.

Auch ich würde gerne glauben das die Fetzen einiger Hobby-Forscher wie EVP´s und oder ähnliches aus einer anderen Welt stammen aber auch hier gibt es ja nach wie vor keinen verlässlichen Anhaltspunkt.

Und wenn es so wäre....was befähigt die einen sich zu "melden" und hindert die anderen daran What?
28.02.2021 14:19 Cyber ist offline E-Mail an Cyber senden Beiträge von Cyber suchen Nehmen Sie Cyber in Ihre Freundesliste auf
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@Cyber
Das ganze ist tatsächlich ein schweres Thema. Das ist ein Punkt in dem die Theorien sehr weit auseinandergehen!
Wirklich wissenschaftlich lässt sich das nicht erklären, oder zumindest eine verlässliche physikalische Regel aufstellen.
Letztlich lässt sich ein Verstorbener nicht mehr befragen ! Die , die einen klinischen Tod erlebten und ein Erlebnis in dieser Art hatten, wird aus medizinischer Sicht die Sache so erklärt!
Nach dem eintreten des Todes und dem Herzstillstands soll das Gehirn noch einen gewissen Zeitraum eigenständig funktionieren und entsprechend Sinneseindrücke weiterleiten, was zu einem Gefühl führt das nach dem Ableben es weitergeht. Zumal der klinisch Tote in dem Sinne Tod , gar nicht Tod sei! Er konnte letztlich ja wieder reanimiert werden. Daraus unterscheiden die Mediziner wohl zwischen einen Herzkreislauf Stillstand oder einem Hirntod.
Bei einem Hirntod unternehmen die Ärzte keinerlei Reanimierungen mehr. Was logisch ist, da die biologische Schaltzentrale nicht mehr funktioniert.
Andernseits erinnere ich mich an die Aussage eines Albert Einsteins, das man Energie nicht zerstören kann. Sind wir nicht ebenfalls , zum Teil Energie?

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02.03.2021 08:20 Riskbreaker ist offline E-Mail an Riskbreaker senden Homepage von Riskbreaker Beiträge von Riskbreaker suchen Nehmen Sie Riskbreaker in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Riskbreaker: --:-- YIM-Name von Riskbreaker: --:-- MSN Passport-Profil von Riskbreaker anzeigen
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Zitat:
Original von Riskbreaker
@Cyber
Andernseits erinnere ich mich an die Aussage eines Albert Einsteins, das man Energie nicht zerstören kann. Sind wir nicht ebenfalls , zum Teil Energie?


Mmmmhhhh Jein würde ich sagen....

Zitat:
Die Energie ist eine Erhaltungsgröße: Bei physikalischen Prozessen kann Energie zwar von einer in eine andere Form umgewandelt, aber weder erzeugt noch vernichtet werden. Ändert sich der Energieinhalt eines Systems, dann nur, weil ihm Energie zu- oder abgeführt wird.

https://www.einstein-online.info/expland...ergieerhaltung/

Energie wird ja indem Fall abgeführt indem du stirbst. Was passiert mit ihr? Naja das kann ganz simpel sein....

Deine Wärmeenergie wandelt sich in abgekühlte Luft. Sie ist nicht weg (somit hätte die Regel bestand) ist aber auch nicht das geworden was wir uns erhofften....ein denkender, handelder Geist, Seele etc.

https://de.wikipedia.org/wiki/Energieerhaltungssatz
Lesestoff
03.03.2021 06:44 Cyber ist offline E-Mail an Cyber senden Beiträge von Cyber suchen Nehmen Sie Cyber in Ihre Freundesliste auf
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@Cyber
Vom Grundprinzip hast Du recht! Im Grunde nach dem Ableben ist die uns als Mensch antreibende Energie nicht mehr da, oder verlässt uns.
Ich weiß nicht , ob es biologisch korrekt gesagt ist? Aber eine andere Energie nimmt von außen Einfluss auf den physischen Körper.
Vielleicht ist die Aussage , in dem Punkt, durch Einstein ganz anders gemeint ? Das es hier nicht rein wissenschaftlich gemeint ist.
Einstein hat, wenn man auf seine History rückblickt, oftmals philosophische Aussagen getätigt.
Man denke zum Beispiel an den Satz, " Der Mensch baute die Atombombe! Keine Maus der Welt würde eine Mausefalle bauen!"
Ich hoffe ich konnte meine Denkweise etwas verdeutlichen?

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03.03.2021 09:38 Riskbreaker ist offline E-Mail an Riskbreaker senden Homepage von Riskbreaker Beiträge von Riskbreaker suchen Nehmen Sie Riskbreaker in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Riskbreaker: --:-- YIM-Name von Riskbreaker: --:-- MSN Passport-Profil von Riskbreaker anzeigen
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Noch kann ich dir nicht ganz folgen....

Welche Kraft nimmt Einfluß?

Wenn die Pumpe stehen bleibt....dann wegen einem Gerinsel oder...keine Ahnung bin auch kein Arzt großes Grinsen

Etwas Off-Topic aber für mich wichtig:
Viele Diskussionen begründen auf Annahmen und oder Informationen.
Das Problem dabei ist, diese müssen nicht immer korrekt sein.

Ob es nun einen Unterschied macht WER das gesagt hat, sei dahin gestellt aber bezogen auf auch andere Diskussionen ist das meist nicht unerheblich.

https://falschzitate.blogspot.com/2020/0...bombe-doch.html

Recherchen waren früher schwierig weil die Leute schworen bis der Richter umfiel und heute ist es mindestens genauso schwierig weil alles weit und schnell verbreitet werden kann.

Wenn man jedes Zitat oder Satz zuerst mal recherchieren muss ob das auch so ist, dann haben wir noch viel zu tun großes Grinsen
03.03.2021 13:49 Cyber ist offline E-Mail an Cyber senden Beiträge von Cyber suchen Nehmen Sie Cyber in Ihre Freundesliste auf
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Ich sehe es so Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Man sagt ja immer wieder : "Der Kreislauf des Lebens".
Der Kreislauf hat aus meiner Sicht keinen Anfang und kein Ende.
Man steigt irgendwann in diesen Kreislauf ein aber verlässt ihn nie wirklich.
Aus der Perspektive heraus gibt es ein Leben vor und auch nach dem Tod.
Das ist meine Sichtweise.
Wenn wir sterben ist unsere "Energie" aus dem Körper heraus und wir sind ein Geist.
Dies bleiben wir, bis wir in einem neuen Körper wieder geboren werden und das Spiel von Vorne beginnt.

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04.03.2021 03:12 DarkCaPp ist offline E-Mail an DarkCaPp senden Homepage von DarkCaPp Beiträge von DarkCaPp suchen Nehmen Sie DarkCaPp in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Riskbreaker
Ich befand mich in einem absolut schwarzen und Dimensionslosen Irgendwas. Kein links, rechts, unten oder oben! Eher in einem totalem schwarzen nichts. Bewegen konnte ich mich nicht und ich hatte eher ein körperloses empfinden. Allerdings war mein Verstand hellwach und völlig klar.
[...]
Diesen schwarzen Dimensionslosen Raum halte ich für eine Art Warteraum, als wenn etwas anderes, oder ein anderer Entscheidungen finden muss, was mit mir werden soll? Zumindest resultiere ich das aus meiner Emotionslosigkeit in dem Zustand und dieser dimensionslosen Schwärze! Als wenn ich noch nicht zu viel erleben sollte?
Mich hat dies zu dem Entschluss gebracht, dass es nach unserem Ableben in dieser Welt etwas anderes geben muss!


Kann ich exakt so bestätigen. Nicht aus persönlicher Erfahrung, da ich von meiner Reanimation (verblutet während einer Bauch-OP) nichts mitbekam. Aber ich hatte ja früher hier schon erzählt, dass jemand vor einiger Zeit in meinem Beisein zu Hause verstorben ist und wir sehr ausgiebig kommuniziert hatten zu der Zeit. Er hat genau das gleiche erzählt wie du. Dass er sich in einem fensterlosen, absolut schwarzen Raum befand und nicht wusste, wie er da weg kommen konnte. Aber er konnte mich hören und wahrscheinlich auch irgendwie sehen (frag mich nicht, wie). Letztlich hat er es als genau das geschildert, was du auch beschreibst. Eine Zwischenstation, von wo man abgeholt wird, der Raum quasi "hell wird", wenn man mit sich ins Reine kommt. Das ist dann der Übergang ins Jenseits.
Ich kanns grad nicht nachlesen, aber ich meine, dass Jürgenson das auch schon so beschrieben hat.

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04.03.2021 14:27 jigoku_sora ist offline Homepage von jigoku_sora Beiträge von jigoku_sora suchen Nehmen Sie jigoku_sora in Ihre Freundesliste auf
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@Cyber
Moin auch!
Zuerst muss ich meinen Satz etwas korrigieren! " Eine Kraft von Au?en nimmt Einfluss", ist in diesem , von mir gewählten Zusammenhang völlig falsch gewält. Ich meinte viel mehr nach dem Ableben verlässt uns die Lebensenergie(Seele???) und zurück bleibt der physische Körper oder die fleischliche Hülle die sich zersetzt und in den Kreislauf der Natur eingeht.
Ich sehe das praktisch aus meiner Sichtweise, die natürlich nur Theorie ist und nicht bewiesen!
Mit der Entstehung unserer Existenz bekommen wir eine Seele -und oder Bewusstsein. Diese Seele -und oder Bewusstsein wächst mit unserem Leben und reift heran . Wenn unsere biologische Uhr abgelaufen ist verlässt das Leben unseren biologischen Körper und geht auf eine andere Ebene, während der physische Körper in den Kreislauf der Natur eingeht.
Diese Seele - und oder dieses Bewusstsein muss für mich irgendwo herkommen und am Ende irgendwo wieder eingehen.
Es ist vielleicht nur ein Gedankengang in meinem Kopf entstanden und es kann auch ganz anders liegen.
Während ich das gerade schreibe muss ich etwas schmunzeln, da mir gerade ein Zitat von Homer Simpson, aus der gleichnamigen Serie durch den Kopf geht!
"Irgendwann stehen wir vor unserem Schöpfer und stellen fest das alles falsch ist, an was wir geglaubt haben!"

@DarkCaPp
Deine Denkweise kommt meiner Denkweise ziemlich nah. So in die Richtung habe ich meine Überlegungen auch bewegt!

@jigoku_sora

Es ist in Fällen von klinischen Tod ja bekannt, dass Menschen unterschiedlich Wahrnehmungen hatten in so einer Situation. Extrem viele Fälle berichten von einem Tunnel der am Ende ein helles Licht hat. Und das man sein eigenes Leben noch einmal als Abfolge sieht.
Aber viele Menschen berichten auch von anderen Erlebnissen. Ich frage mich ob der Tod tatsächlich sehr individuell ist? Und ob es da eine Art Regelverlauf gibt? Auf diesen Gedanken bin ich bei mir damals gekommen. Da ich mehr unbewusst oder unverschuldet in meine Intoxikation geraten bin. Nach dem ich meine Situation damals verarbeitet hatte, fühlte sich das an, als ob über meinen Verlauf auf einer ganz anderen Instanz entschieden wird. Und ich vielleicht aus dem Jenseits einfach nicht zu viele Einblicke erhalten sollte. Das ist aber auch wieder nur eine Theorie aus meinen Gedanken heraus!

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Hallo Riskbreaker, was Du erzählst erinnert mich an das was mein Schwiegervati erzählt hatte. Er wurde mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert und wurde dort nach zwei Herzstillständen reanimiert. Danach wurde er ins künstliche Koma versetzt.

Er erzählte daß er kein weißes Licht oder ähnliches gesehen hätte sondern unendliche , wohltuende Ruhe und Dunkelheit verspürt hätte.

Nun weiß ich leider nicht wann er diese Ruhe und Dunkelheit verspürt hat. Kann sein daß er dies während des künstlichen Komas erlebt hat und nicht als er die Herzstillstände hatte.

Die Ärzte sagten mir damals ich solle mit ihm reden und ihn berühren weil niemand weiß was ein Mensch im Koma mitbekommt.

Aber daran erinnerte er sich nicht, nur an eine tiefe Dunkelheit mit eben dieser Stille.

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Lache nie über einen Menschen der einen Schritt zurück macht, denn er könnte Anlauf nehmen.
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@Geistesblitz
Ich gehe mal davon aus das er dies bei seinem Herzstillstand erlebt hat. Das versetzen in ein Koma sehe ich viel mehr als eine Vollnarkose an. Das zentrale Nervensystem wird praktisch ausgeschaltet. So das ein Tiefschlaf eintritt der praktisch nicht mal ein Träumen zulässt.
Das Bewusstsein ist mit dem Koma demnach ausgeschaltet, da ein Koma ja die Schmerzsystem unterdrücken soll. So das ein Körper die nötige Ruhe zur Erholung findet und nicht zusätzlichen Stress empfindet.
Allerdings bin ich kein Mediziner und will nicht auf meiner Aussage beharren.
Das klingt für meinen Teil eher logisch.

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Eine interessante Frage, die wahrscheinlich ähnlich alt ist, wie die Menschheit. Auch wenn viele für sich eine Antwort darauf haben (nahezu jede Religion hat eine), gibt es immer noch keine endgültige Antwort. Und vielleicht wird es nie eine geben.

Es heißt, es sei bisher noch nie einer zurückgekommen, um darüber zu berichten. In einem Forum über Geister mag das natürlich nicht auf ungeteilte Zustimmung stoßen. Augenzwinkern Aber Fakt ist zumindest, dass weder beim "Ghosthunting" noch bei Versuchen, mit Verstorbenen zu kommunizieren (EVP. Quija usw.) bisher etwas rausgekommen ist, was so eindeutig wäre, dass es allgemein als Beweis für ein Leben nach dem Tod anerkannt wäre. Sonst gäbe es diese Diskussion hier ja gar nicht.

Bleiben noch die Nahtoderfahrungen, von denen hier ja schon berichtet wurde. Die finde ich faszinierend, das wäre eigentlich schon ein eigenes Thema. Aber einen wirklichen Beweis für ein Leben nach dem Tod liefern sie auch nicht. Wie schon der Name sagt, sind es die Erfahrungen von Menschen, die dem Tod nahe waren, aber eben nicht tot waren. Auch wenn es soweit ich weiß gar keine exakte Definition vom Tod gibt, ist allgemein anerkannt, dass er irreversibel ist. Wer wiederbelebt werden kann, war noch nicht wirklich tot.

Ich habe mir in letzter Zeit selbst Gedanken über die Frage gemacht, ob es mehr gibt als die rein materielle Wellt, was meiner Meinung nach Voraussetzung für ein Leben nach dem Tod ist, denn der materielle Körper stirbt ja und zerfällt nach dem Tod. Die Gedanken möchte ich gerne mit Euch teilen, auch wenn es vielleicht etwas arg philosophisch ist.

Rein wissenschaftlich gibt es erst einmal keinen Grund, das anzunehmen. Der menschliche Körper ist, wissenschaftlich betrachtet, genauso Materie wie alles andere auch. Er folgt den gleichen physikalischen Gesetzten und die komplexen biochemischen Prozesse sind zwar längst nicht in allen Details geklärt, aber auch nichts, was prinzipiell nicht auch in einem Reagenzglas funktionieren könnte. Rein wissenschaftlich kann man den Menschen als eine Art komplexe Maschine sehen, oder besser gesagt als einen Haufen Materie, der so strukturiert ist, dass er eine Weile (eben bis zum Tod) verhindern kann, dass er in seine Bestandteile zerfällt.

Dabei gibt es nur ein Problem: Materie hat allgemein kein Bewusstsein, zumindest soweit wir wissen. Ich habe aber ein Bewusstsein. Ich kann allerdings nicht beweisen, dass ich eins habe, ebenso wenig, wie jemand anderes mir beweisen kann, dass er eins hat. Ich nehme an, dass andere Menschen auch eins haben, aber sicher kann ich mir da eigentlich nicht sein. Wenn ein Mensch kein Bewusstsein hätte, sondern wirklich nur eine Maschine wäre, die so programmiert ist, so zu tun, als hätte sie eins, könnte man das von außen nicht erkennen. (In der Philosophie bezeichnet man solche hypothetischen Mensch-Maschinen tatsächlich als „Zombie“.)

Aus naturwissenschaftlicher Sicht müsste man als außenstehender Beobachter annehmen, dass alle Menschen solche „Zombies“ sind und es gar kein Bewusstsein gibt. Schließlich ist es nicht messbar, wir können es nicht einmal richtig mit Worten beschreiben. Daraus würde sich meiner Meinung nach auch ergeben, dass es keinen freien Willen geben kann, aber der ist ja ohnehin schlecht mit den Naturgesetzen vereinbar und einige Wissenschaftler nehmen tatsächlich an, dass es keinen freien Willen gibt, da das Gehirn rein „technisch“ funktioniert und keine willkürlichen Entscheidungen treffen kann.

Allerdings sind wir alle aber keine außenstehenden Beobachter, und wissen daher aus eigener Erfahrung, dass wir zumindest doch ein Bewusstsein haben, obwohl es sich wissenschaftlich (noch) nicht erklären lässt.

Wenn man aber nicht erklären kann, wie es überhaupt sein kann, dass Menschen ein Bewusstsein haben, dann kann man erst recht nicht erklären, wie es an die Materie des Körpers gekoppelt ist. Und dann wiederum kann man nicht ausschließen, dass es auch ohne den Körper existieren kann, und somit auch nach dessen Tod.

Andererseits deutet leider alles darauf hin, dass das Bewusstsein sehr stark vom Zustand des Gehirns beeinflusst wird: Wenn das Gehirn durch Verletzungen oder Krankheiten beschädigt wird, kann das gravierende Auswirkungen auf das Bewusstsein der betroffenen Person haben. Das wiederum lässt vermuten, dass die Zerstörung des Gehirns auch die Zerstörung des Bewusstseins bewirkt. Sicher kann man da aber natürlich nicht sein.

Es bleibt letztendlich doch eine Frage ohne sichere Antwort.

Was meine persönliche Meinung angeht: Ich rede nicht gerne darüber, aber ehrlich gesagt bin ich unentschlossen, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, oder nicht. Beides ist für mich schwer vorstellbar, aber eins muss zutreffen.

Womit ich persönlich allerdings nicht viel anfangen kann, ist Reinkarnation: Wenn ich wieder geboren werde, aber dabei sowohl meinen Körper als auch meine Erinnerungen verliere, was bleibt dann überhaupt noch von mir, dass man sagen könnte, dass das immer noch ich bin? Ist das dann nicht ein neuer Mensch, der mit mir nichts mehr zu tun hat?
27.03.2021 02:12 Fenrir ist offline Beiträge von Fenrir suchen Nehmen Sie Fenrir in Ihre Freundesliste auf
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@Fenrir

Ich denke diese gesamte Thematik können wir in den Bereich Philosophie , oder philosophische Fragen des Lebens zu ordnen.
Das Leben und das Leben nach dem Tod ist eine so Sache die wie die Frage nach Gott hin und her geht!
Bei beiden gibt es ein Für und Gegen.
Oder besser gesagt, Glaubensfragen passen zu dieser Thematik .
Die medizinische Wissenschaft glaubt nicht an das Leben nach dem Tod. Und Menschen die ein klinischen Tod erlebt haben, haben praktisch eine Verkettung von Lebensereignissen fragmental gesehen , die das Gehirn geschaffen hat.
Wenn ich das richtig erinnere ist der Ablauf des Lebens beginnend mit dem Herzstillstand. Andere Organe arbeiten dann zum Teil noch weiter. Das Gehirn ist wohl die letzte Instanz die ihre Tätigkeit einstellt und arbeitet auf Grund von Stress noch.
Ich bin nicht sicher, aber nicht jeder Sterbende , oder klinisch Tote erlebt etwas derartiges. Vielleicht ist der Umstand des "Wie" auch eine Frage.
Weiterer Schwerpunt das zu belegen ist ja das wir nicht die Möglichkeit haben die vollends gegangenen fragen können, um einen relevanten Beleg zu bekommen!
Vielleicht liegt hier letztlich der Zusammenhang an den Glauben an ein Leben nach dem Tod auch in dem Glauben an Gott?

Aufnahmen oder Aufzeichnungen in Bildern bei einer Gosth Hunting Sitzung und ihren Belegen, betrachte ich auch mit gemischten Gefühlen. Das es mehr gibt als wir kennen ist keine Frage. Und was ich mich frage, will ein Geist oder eine Entität überhaupt einen Beweis liefern für seine Existenz. Letztlich ist das ja alles unterteilt in das Diesseits und Jenseits. Alles hat seinen Platz und seine Ordnung. Muss nicht stimmen meine , ich stelle das rein aus meiner Sichtweise ein.

Das mit dem Thema Bewusstsein und Materie sehe ich genauso wie Du. Das sind nach meiner Denkweise ebenfalls zwei verschiedene Dinge.

Das Bewusstsein sehe ich als die Existenz meines Lebens. Ich bin hier und weiss was ich tue. Ich bin bewusst das ich hier am Rechner sitze und schreibe in dieser Diskussion. Für mich ist das Bewusstsein das was mich antreibt und mir den Gedanken gibt was ich zu tun habe um mein Leben zu leben.
Die Materie ist das was mir die Energie gibt um überhaupt meine Ziele zu erreichen. Ich vergleiche das ein bisschen wie eine Art Batterie oder den Kraftstoff des Lebens.

Um das komplette oder völlige Leben wissenschaftlich zu erklären fehlt uns wahrscheinlich noch sehr viel Backround. Und ob wir das leben an sich überhaupt irgendwan vollständig entschlüsseln sehe ich auch als fraglich an.

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27.03.2021 17:28 Riskbreaker ist offline E-Mail an Riskbreaker senden Homepage von Riskbreaker Beiträge von Riskbreaker suchen Nehmen Sie Riskbreaker in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Riskbreaker: --:-- YIM-Name von Riskbreaker: --:-- MSN Passport-Profil von Riskbreaker anzeigen
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Es ist sicherlich eine Glaubensfrage, und es besteht natürlich ein Zusammenhang mit der Religion. Menschen stellen sich sicherlich seit Urzeiten die Frage, was nach dem Tod passiert, und Religionen liefern wahrscheinlich seit es sie gibt Antworten auf die Frage.
Nicht selten gibt es dabei eine Art Belohnung für „gute“ und eine Strafe für „schlechte“ Menschen (im Sinne der jeweiligen Religion natürlich). (Allerdings besteht die Strafe in manchen Fällen auch aus der Vernichtung der Seele, die die Existenz dessen, was von einem Menschen bleibt, beendet. Die Seele ist also nicht in allen Religionen wirklich unsterblich, Menschen können auch einfach aufhören zu existieren, nur eben nicht sofort.)

Die Frage nach dem Glauben an Gott ist allerdings meiner Meinung nach ziemlich einseitig: Sie geht implizit davon aus, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt: Entweder man glaubt an Gott oder eben nicht. Das ist eine Sichtweise, die denke ich stark vom Christentum beeinflusst ist, das hierzulande ja den „Normalfall“ darstellt, wobei sie natürlich für andere monotheistische Religionen (z. B. Islam) auch Sinn macht. Es gibt aber auch polytheistische Religionen, deren Anhänger nicht an „Gott“ im monotheistischen Sinne glauben, sondern an viele Götter, die sich aber üblicherweise deutlich vom Gott der monotheistischen Religionen unterscheiden.
(Ich sah mal bei einer Kirche einen Aushang mit dem Satz: „Gott ist nicht die Einzahl von Götter.“ Ich fand das damals irgendwie überheblich, aber nachdem ich mich mehr mit unterschiedlichen Religionen befasst habe, wurde mir klar, dass das nicht ganz falsch ist: Der allmächtige, allwissende, irgendwie „abstrakte“ Gott der monotheistischen Religionen ist allgemein ganz anders Charakterisiert als die meist viel menschenähnlicheren Götter der meisten polytheistischen Religionen. Natürlich ohne, dass ich damit werten will, dass das eine irgendwie „besser“ sei als das andere.)
Es gibt tatsächlich sogar Religionen, die überhaupt nicht an Götter glauben.

Allerdings muss man ja nicht zwangsläufig an Gott (oder Götter) glauben, um an ein Leben nach dem Tod zu glauben. Umgekehrt kann man theoretisch auch an Gott (oder Götter) glauben und trotzdem davon ausgehen, dass nach dem Tod alles vorbei ist. (Ich weiß aber nicht, ob das in irgendeiner Religion so geglaubt wird.)
Es sind also auf jeden Fall unterschiedliche Fragen, auch wenn ein Zusammenhang besteht.

Das Gehirn ist sicherlich nicht das letzte, was abstirbt. Nach mehreren Minuten ohne Sauerstoff ist es normalerweise kaputt. Ich glaube mich zu erinnern, dass die Zellen in den Knochen am längsten lebendig bleiben, Stunden oder sogar Tage nach dem Tod des Menschen. Womöglich leben sie manchmal noch bei der Beerdigung. Ich denke aber nicht, dass ein Mensch noch so lange als lebendig betrachtet werden sollte, bis die letzte Zelle im Körper abstirbt.

Früher war es einfach: Solange das Herz schlug, lebte jemand, wenn es das nicht mehr tat, war derjenige tot.
Heutzutage ist das schwieriger: Menschen können nach einem Herzstillstand wiederbelebt werden, z. B. während einer Operation kann eine Herz-Lungen-Maschine sowohl Herz als auch Lunge ersetzen und selbst wenn das Herz nicht mehr funktioniert, kann ein Mensch unter Umständen mit einem Spenderherz ein (weitgehend) normales Leben führen – mit dem Herz eines Toten, dessen Herz wiederum auf diese Weise lebendig bleibt. Es gibt sogar Kunstherzen, die implantiert werden können, sodass Menschen ganz ohne Herz leben können.
Andererseits können mit den Methoden der modernen Medizin Hirntote jahrelang am Leben erhalten werden, während das Gehirn abgestorben ist und sich sogar bereits zersetzt. (Es stellt sich aber dabei die Frage, ob das noch ein Mensch ist, oder doch nur noch dessen Hülle.)

Die Medizin sieht soweit ich weiß den Hirntod als den Tod eines Menschen an. Es gibt die Kritik, dass der nur eingeführt wurde, um Organe für die Organspende entnehmen zu können. Aber ich persönlich denke, dass es angesichts der Methoden der modernen Medizin vermutlich die einzige sinnvolle Definition des Todes ist. Ich denke, dass was auch immer einen Menschen ausmacht, beim Hirntod weg ist – wohin es auch immer dann gehen mag. (Aber das ist zugegebenermaßen nur meine Meinung.)

Deinen Ansatz, dass das Bewusstsein die Existenz des Menschen definiert, finde ich prinzipiell recht Sinnvoll. Allerdings kann ein Mensch ja auch bewusstlos sein und existiert trotzdem weiter, wenn er wieder aufwacht. Selbst während man schläft ist das Bewusstsein zwar in den Träumen mehr oder weniger vorhanden, aber man träumt ja nur phasenweise. Dazwischen gibt es soweit ich weiß kein Bewusstsein.

Irgendwie ist es paradox: Viele Menschen (und da schließe ich mich ein) empfinden die Vorstellung als gruselig, dass mit dem Tod alles vorbei sein könnte und man nicht mehr existiert. Und dennoch schlafen wir alle jeden Abend ein, ohne uns Sorgen darüber zu machen, dass unser Bewusstsein während des Schlafes (zumindest teilweise) nicht existiert.
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Zitat:
Original von Riskbreaker
@jigoku_sora
Da ich mehr unbewusst oder unverschuldet in meine Intoxikation geraten bin. Nach dem ich meine Situation damals verarbeitet hatte, fühlte sich das an, als ob über meinen Verlauf auf einer ganz anderen Instanz entschieden wird.


Mein Mann hat 2016 was ähnliches erzählt. Er war einige Zeit im Koma und hat derweil andere Welten gesehen. Das neurologische Konzept mal außenvor, da gibt es ja eine Menge Trugschlüsse. Er hat jedenfalls erzählt, dass er irgendwie bei einem sehr alten Mann war und sich sehr lange mit dem unterhalten hat. Der hat ihm gesagt, mein Mann solle zurück gehen. Er ist kurze Zeit später aus dem Koma erwacht.

Auch wenn das jetzt nichts mit dem wirklichen Sterben zu tun hatte und auch nicht mit Nahtod zu vergleichen ist, fand ich das sehr krass, weil er absolut überzeugt von der Erfahrung ist. Er hatte wohl vorgehabt zu dem Zeitpunkt, eigentlich die Erde zu verlassen und es war ihm da auch egal, dass er seine Familie zurück lassen würde. Erst durch das Gespräch ist ihm klar geworden, dass er zurück muss und keine andere Wahl hatte.
Man kann das jetzt religiös interpretieren, wie man mag. Er meinte, für ihn war das ein Schamane oder sowas. Ein Geistführer, Lehrer oder etwas in der Art. Keine Wesenheit mit absoluter Macht. Wir sind Atheisten, also wir kommen anscheinend auch im "nichtlebendigen" Zustand nicht auf die Idee, dass es eine Art Gott gibt. Nur denke ich, dass gerade die tiefe Verankerung von religiösen Überzeugungen sich noch weiter festigt, wenn man so etwas erlebt. Das passt dann halt sehr gut in das Bild, das man sich vorher schon gemalt hat.

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