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Zum Ende der Seite springen Rudolf, der Rächer aus Reilingen
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Rudolf, der Rächer aus Reilingen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Diese Geschichte erzählt man sich in Reilingen noch heute:
Es begab sich zur Zeit des 30 jährigen Krieges. Als ca. 200 Dänische Soldaten in Reilingen (das liegt in Baden-Württemberg bei Heidelberg) einmarschierten. Sie brandschatzten und vergewaltigten .Und jeden Tag zogen sie zu einem Bauernhof und nahmen den dortigen Bauern alles weg und töteten ihre Söhne und Töchter.

Als es den Reilingern zuviel wurde riefen sie den Dorfrat zusammen, unter der Leitung des Dorfältesten. Dort beschlossen sie einen Söldner anzuheuern. Die Reilinger heuerten "Rudolf" an. Dieser forderte von den Reilingern nur eine Hütte abseits des Dorfes und jeden Tag genug essen.

Als die Dänen denn nächsten Tag wieder Brandschatzten kam der Dorfälteste zu Rudolf und sagte ihm dass er mal zu den Dänen soll und denen sagen soll das sie aufhören sollen zu Brandschatzen.
Gesagt, getan. Rudolf ging in das Dänenlager ,das lag dort wo sich heute die Gemarkung von Hockenheim und Reilingen treffen (nur heute wird es von der Reilinger Jugendfeuerwehr als Zeltlager-Platz genutzt und "Sandweg- Stadion" gennant )

Dort sprach er mit dem Dänen-Chef. Rudolf sagte ihm dass wenn er Reilingen nicht in Ruhe lasse mit ihm und seinen Leuten etwas Schreckliches passieren würde. Rudolf ging aus dem Lager und die Dänen lachten nur. Wieso sollten denn auch 200 Männer vor einem einzigen Angst haben? (ausser das Rudolf ca. 2m gross war [was zur damaligen Zeit sehr gross war] und einen mächtigen Bi-Händer benutzt).

Am nächsten Tag Brandschatzten die Dänen wieder.
Der Dorfälteste ging zu Rudolf und erzählte ihm das. Der Dorfälteste drängte Rudolf dazu jetzt endlich etwas zu unternehmen.
In dieser Nacht ging Rudolf zu den Dänen. Und in dieser Nacht geschieh folgendes: Die Wachen standen in ca. 50m Abständen im Kreis (siehe Zeichnung) um das Lager. Und alle 30min riefen sie nacheinander um zu hören ob es denn Nachbarn noch "gibt".

Die Hauptwache sah Rudolf über die Felder auf sich zukommen und rief : "Da kimt eina" (auf Deutsch übersetzt).Dann hörte man nur noch ein leises "wusch". Die nächste Wache rief:"Wache 2 an Wache 1.Alles in Ordnung?" -Keine Antwort nur wieder ein leises "wusch".
So ging es bis alle Wachen schweigten.

Als der Kommandant am nächsten Morgen vor das Lager ging sah er die toten Körper der Wachen. Ihr Kopf war am Hals mit einen geraden Schnitt abgetrennt worden. Und sie hatten ihre Augen weit aufgerissen als hätten sie etwas sehr schreckliches gesehen. Die Toten wurden begraben.

An diesem Tag Brandschatzten die Dänen wie noch nie, und ihnen vielen mehrere Bauernhöfe zum Opfer. Der Dorfälteste ging wieder zu Rudolf und erzählte das ihm. Diese Nacht ging Rudolf wieder zu den Dänen. Diese hatten vorsichtshalber 2 Wachen pro Posten aufgestellt. Doch diese Nacht passierte das gleiche wie in der folgenden Nacht .Ein "wusch" nach dem anderen.

Als die Dorfbewohner am nächsten Morgen auf den Angriff der Dänen warteten geschah nichts. Deshalb schickten sie einen kleinen Jungen ins Dänen-Lager. Der Junge kam Kreidebleich wieder ins Dorf zurück. Und führte die anderen Dorfbewohner ins Dänen-Lager.
Dort angekommen sahen sie etwas schreckliches...

Sie alle standen Knöchelhoch im Blut. Denn jedem Soldaten und jedem Tier war der Hals durch einen geraden Schnitt abgehackt worden. Und sie alle hatten die Augen weit aufgerissen , als hätten sie etwas sehr schreckliches gesehen.

Als die Dorfbewohner zu Rudolf gehen wollten war er weg. Sie suchten ihn.
Doch er wurde niemals wieder gesehen...

Seitdem machten alle Feinde einen weiten Bogen um Reilingen. Und das Dörfchen hatte von nun an seine Ruhe.



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