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Zum Ende der Seite springen Novem´s Geisterstunde 5 Bewertungen - Durchschnitt: 10,005 Bewertungen - Durchschnitt: 10,005 Bewertungen - Durchschnitt: 10,005 Bewertungen - Durchschnitt: 10,005 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00
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Novem Novem ist männlich
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Weiter geht´s *grins*


Ich sprang mit einem Satz weg von der Tür und stolperte rückwärts Richtung
Andre, der immer noch wie angewurzelt da stand.
"Es schaut durchs Schlüsselloch! Es schaut durchs Schlüsselloch!" flüsterte ich
mit stockender Stimme.
"Scheiße! Was machen wir jetzt, Sven?"
Bevor ich etwas sagen konnte, hörten wir ein Geräusch, das von der Tür kam.
Es klang wie ein leises Kratzen. Wir hatten die Türklinke wieder im Blick und
sahen, wie sich etwas schwarzes, dünnes langsam durchs Schlüsselloch schob.
Untermalt wurde diese, für uns schaurige, Szene mit einem unheimlichen
Keuchen und Schnaufen. Das Ungeheuer steckte einen seiner langen, schwarzen
Finger durch das Schlüsselloch! Der Finger hatte ledrige Haut und einen schwarzen,
spitzen Nagel.
Wir standen in der Mitte des Zimmers, etwa drei Meter von der Tür entfernt.
Wir waren diesem Ding ausgeliefert! Wo sollten wir hin? aus dem Fenster springen?
In fünf Metern Tiefe? Den Notruf wählen? Aber was sollten wir denen erzählen?
Das ein Monster uns verschlingen will? Davon mal abgesehen konnten wir
auch garnicht telefonieren. Wie sollten wir zum Telefon gelangen? Es war ja
unten im Flur.
Sindflutartiger Regen prasselte gegen die Fensterscheibe, die Blitze zuckten
immer wütender und der Donner gab ein ohrenbetäubendes Konzert.
Ich ging langsam rückwärts, zur Ecke des Zimmers. Dort stand mein Baseball-
schläger.
"Was hast du vor, Sven?"
Ich gab Andre keine Antwort. Ich nahm meinen Baseball-Schläger, umklammerte
ihn fest mit meinen Händen und rannte los, an Andre vorbei, Richtung Zimmertür.
Während ich rannte holte ich tief Luft und schrie: "Hau ab! Hau ab! Hau ab!"
Ich holte mit meinem Schläger aus und drosch wie von Sinnen auf den schrecklichen
Finger ein. Dabei schrie ich weiter: "Hau ab! Hau ab! Hau ab!"
Der Finger des Monsters verschwand schnell wieder im Schlüsselloch. Ich hatte
ihn mit meinen Schlägen bestimmt drei oder viermal getroffen. Mein ganzer
Körper zitterte vor Adrenalin.
"Ist es weg? Ist es weg?" stotterte Andre und schaute mich an, als wäre ich
Supermann höchstpersönlich.
Ich setzte mich langsam auf mein Bett und legte den Baseball-Schläger auf
meinen Schoß. Andre setzte sich neben mich. So starrten wir zur Zimmertür.
Nichts passierte. Ich drehte meinen Kopf in die Höhe des Schlüssellochs und
versuchte etwas zu erkennen.
Plötzlich bewegte sich die Türklinke schnell rauf und runter. Andre und ich
zuckten zusammen.
"Macht die Tür auf! Was soll denn das? Warum schließt ihr euch ein?"
Die Stimme meiner Mutter erklang von der anderen Seite der Tür! Ich war
niemals glücklicher die Stimme meiner Mutter zu hören, als in diesem Moment.
Nachdem ich die Tür geöffnet hatte, sah ich in das verdutzte Gesicht meiner
Mutter. "Warum habt ihr euch eingeschlossen?"
Ich überlegte, schaute Andre an und sagte: "Wir, wir hatte so eine Angst vor
dem Gewitter!"
Meine Mutter schaute ungläubig. "Aha! Und darum schließt man sich ein...
In einer halben Stunde gibt es Mittagessen. Andre kann gerne hier mitessen,
wenn er möchte."
Meine Mutter verließ das Zimmer. Im Flur schaute sie Richtung Schrank. Jetzt
erwartete ich von ihr ein Donnerwetter. Doch es kam nichts. Sie ging die
Treppe hinunter.
Andre und ich liefen langsam zum Schrank. Alle drei Türen des Schrankes
waren geschlossen.
"Wir hatten die rechte Tür doch offen gelassen und die Schuhe deiner Mutter
hatten wir auch nicht wieder reingeräumt?"
Ich konnte Andre keine Antwort darauf geben. Ich wusste selber nicht was
das jetzt wieder war. Hat das Monster die Schuhe wieder eingeräumt und die
Schranktür geschlossen, war es der Schrank selber oder hat meine Mutter
hier für Ordnung gesorgt, bevor sie zu meinem Zimmer ging? Aber wenn
meine Mutter den Schrank so vorgefunden hat, wie wir ihn fluchtartig verlassen
hatten, warum hat sie dann keine Schimpftirade von sich gegeben? Oder
wollte sie sich meine Bestrafung noch aufheben, bis Andre weg war?
Draußen wurde es langsam wieder heller. Das Gewitter hatte sich verzogen
und erste Sonnenstrahlen trauten sich hinter den Wolken hervor.

Fortsetzung folgt...

__________________
„… was es war? Der Fall eines Meteoriten? Der Besuch von Bewohnern des menschlichen Kosmos? Wie auch immer, in unserem kleinen Land entstand das Wunder aller Wunder... – die ZONE. Wir schickten sofort Truppen hin. Sie kamen nicht zurück. Da umzingelten wir die ZONE mit Polizeikordons… und haben wahrscheinlich recht daran getan… im übrigen - ich weiß nicht, ich weiß nicht... Aus einem Interview des Nobelpreisträgers Professor Wallace mit einem Korrespondenten der RAI.“ Aus Andrei Tarkowskis "Stalker" (Sowjetunion, 1979)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Novem: 26.10.2014 21:54.

26.10.2014 21:50 Novem ist offline E-Mail an Novem senden Beiträge von Novem suchen Nehmen Sie Novem in Ihre Freundesliste auf
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Mach mal Frei *looooool*

__________________
Mögen sie mich hassen, solange sie mich nur fürchten

28.10.2014 15:18 Kishéal ist offline E-Mail an Kishéal senden Beiträge von Kishéal suchen Nehmen Sie Kishéal in Ihre Freundesliste auf
Novem Novem ist männlich
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Uuuuuund weiter geht´s:

Wir setzten uns wieder aufs Bett und ließen den ganzen Horror erst einmal
sacken.
"Sag mal Sven, viel willst du deinen Eltern eigentlich das zerdepperte Türschloß
erklähren?"
In der Tat: Das Türschloß hatte von meinen Hieben einiges abbekommen und
sah ziemlich ramponiert aus.
"Mein Vater hat bestimmt noch was rumliegen von der Renovierung unseres
Hauses. Mal sehen ob ich da noch was finde. Ich trau mich nicht mehr, hier zu
schlafen! Heute Nacht kommt es bestimmt wieder!"
"Ich kann ja meine Eltern fragen, ob du heute Nacht bei mir schlafen kannst."
"Und was bringt mir das? Dann kommt das Ding eben morgen Nacht wieder,
wenn ich hier wieder schlafe!"
"Ja! Scheiße! Aber vielleicht hast du das Ding jetzt ja verjagt?"
"Das glaube ich nicht, Andre."
Während wir am überlegen waren, klingelte unten das Telefon und meine
Mutter ging dran. Es war Anke, ihre beste Freundin, das hörte ich schon an
ihrer Stimme. Eigentlich sind mir die Smalltalks mit ihrer besten Freundin
völlig egal, doch von den Wortfetzen, die zu uns nach oben drangen stach ein
Wort heraus, das mich doch neugierig machte: Meine Mutter erwähnte
irgendwas mit Alptraum!
"Komm Andre! Meine Mutter hat anscheinend wieder was geträumt!"
Wir gingen zum oberen Ende der Treppe und lauschten:
"Es war schrecklich, Anke! Überall war da wieder dieser Nebel, der so auf der
Haut wehtat! Auf einmal war ich in der Küche und hatte ein langes Messer
in der Hand! Das sah ganz komisch aus. Das hatte eine lange dünne Klinge
und der Griff war aus altem Leder bezogen. Dann sprach das Messer zu mir
und sagte ich solle mich von dem Übel meiner Seele befreien. Als ich mich zum
Küchentisch umdrehte lag Sven darauf und blutete aus den Augen! Es war
einfach schrecklich! Seitdem wir hier wohnen träume ich fast jede Nacht!"

Nachdem sie ihr halbstündiges Gespräch mit ihrer Freundin beendet hatte,
gingen wir wieder in mein Zimmer.
"Mann, deine Mutter träumt jede Nacht son Scheiß und immer kommst du
darin vor und bist verletzt! Vielleicht will sie dich ja umbringen?"
"Du hast sie doch nicht alle!" entgegnete ich Andre wütend.
"Ich glaube, daß ihre Träume eine Vorahnung sind. Auf jeden Fall hat das was
mit dem Schrank und dem Monster zu tun!"

Am späten Nachmittag zockten Andre und ich noch mit meiner Playstation,
um uns ein wenig abzulenken. Ich konnte meine Mutter dazu überreden, daß
Andre noch bis zum Abendbrot dableiben durfte. Sie gab Andres Mutter noch
Bescheid und so war der Nachmittag gerettet.
Es war etwa halb sechs, als das Telefon wieder klingelte. Wir hatten die
Zimmertür offen stehen und hörten plötzlich ein lautes "Oh Gott!" meiner
Mutter! Ein paar Minuten später stand sie bei uns im Zimmer.
"Papa hat auf der Baustelle einen Unfall gehabt und ist im Krankenhaus! Ich
muss da sofort hin! Andre, ich habe noch schnell bei deinen Eltern angerufen.
Du kannst solange hierbleiben, bis ich wieder da bin."
"Mama ich will mit!"
"Das geht nicht, Sven! Ich rufe dich vom Krankenhaus aus an!"
"Ja aber..."
Meine Mutter eilte los und wir schauten uns ratlos an. Als wenn dieser Tag
nicht schon schrecklich genug war, war das der absolute Horror. Ich fing an
zu weinen. Ich machte mir schreckliche Sorgen um meinen Vater. Andre
kauterte in der Ecke des Zimmers und schaute betroffen zu Boden. Im mir
tat sich Verzweiflung und auch Wut auf. Die Angst um meinen Vater und Wut
auf dieses Scheusal, was dort nebenan im Schrank auf mich wartete.
Draußen war es bereits dunkel geworden. Doch die Dunkelheit wurde durch
ein flackerndes Leuchten unterbrochen: Ein Unwetter nährte sich wieder!

Fortsetzung folgt...

__________________
„… was es war? Der Fall eines Meteoriten? Der Besuch von Bewohnern des menschlichen Kosmos? Wie auch immer, in unserem kleinen Land entstand das Wunder aller Wunder... – die ZONE. Wir schickten sofort Truppen hin. Sie kamen nicht zurück. Da umzingelten wir die ZONE mit Polizeikordons… und haben wahrscheinlich recht daran getan… im übrigen - ich weiß nicht, ich weiß nicht... Aus einem Interview des Nobelpreisträgers Professor Wallace mit einem Korrespondenten der RAI.“ Aus Andrei Tarkowskis "Stalker" (Sowjetunion, 1979)
28.10.2014 21:19 Novem ist offline E-Mail an Novem senden Beiträge von Novem suchen Nehmen Sie Novem in Ihre Freundesliste auf
sk8282 sk8282 ist männlich
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Oooooh! Du hast echt eine geniale Schreibe, Novem Applaus! Super!


Kann's jetzt schon kaum erwarten, bis es weitergeht *grins*
28.10.2014 21:38 sk8282 ist offline E-Mail an sk8282 senden Homepage von sk8282 Beiträge von sk8282 suchen Nehmen Sie sk8282 in Ihre Freundesliste auf
Urseli Urseli ist weiblich
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Ich auch nicht,

einfach SUPER *grins*
29.10.2014 17:56 Urseli ist offline Beiträge von Urseli suchen Nehmen Sie Urseli in Ihre Freundesliste auf
Bella84 Bella84 ist weiblich
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Jetzt hab ich in den frühen Abendstunden Gänsehaut bekommen! Bitte schreib schnell weiter! Das wird immer spannender. HW01

__________________
Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. (Oscar Wilde)
30.10.2014 17:44 Bella84 ist offline E-Mail an Bella84 senden Beiträge von Bella84 suchen Nehmen Sie Bella84 in Ihre Freundesliste auf
Novem Novem ist männlich
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Hallo zusammen!

Morgen geht es weiter zum Finale der Geschichte!


LG
Novem

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30.10.2014 20:43 Novem ist offline E-Mail an Novem senden Beiträge von Novem suchen Nehmen Sie Novem in Ihre Freundesliste auf
Eloran Eloran ist weiblich
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Dickes Lob an dich Novem, klasse Geschichte ! Jetzt heißt es warten *grins*

__________________
They can shoot me dead, but the moral high ground is mine !
31.10.2014 09:36 Eloran ist offline E-Mail an Eloran senden Beiträge von Eloran suchen Nehmen Sie Eloran in Ihre Freundesliste auf
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Hallo!

Ich hoffe, ihr seid bereit zum Finale meiner kleinen Geschichte.
Was ich hier schreibe, fällt mir spontan ein und manchmal muss ich
auch kleinere Pausen machen, um zu überlegen, wie es weitergehen
soll.

Viel Spaß beim Weitelesen!

Die Blitze zuckten wie wildgewordene Teufel am dunklen Nachthimmel.
"Was machen wir jetzt, Sven?"
"Wir gehen nach unten! Ich glaube dort sind wir sicherer als hier oben."
Wir verließen mein Zimmer und gingen durch den Flur an dem Schrank
vorbei. Die Flurlampe brannte zum Glück, doch auch bei dem Licht wirkte
der Schrank bedrohlich.
Ich merkte, daß Andre noch mehr Angst hatte, wie ich selbst. Ich war aber
mit meinen Gedanken in erster Linie bei meinem Vater. Ich machte mir große
Sorgen, ich wusste nicht, was ihm passiert war und welche Verletzungen
er hatte.
Wir waren heil an dem Schrank vorbeigekommen und gingen nach unten zum
Wohmzimmer, um Fernsehen zu schauen. Es lief das typische Donnerstagabend-
Programm über die Flimmerkiste. Draußen hatte das Wetter all seine Facetten
von Unwetterzutaten aufgefahren: Es stürmte, es goss wie aus Eimern und
das Gewitter spielte ein Orchester des Grauens.
Ich holte aus der Speisekammer noch schnell Cola und Chips und so saßen
wir dann und schauten uns einen Trickfilm an. Ich hatte die Stubentür offen
stehen gelassen, um den dahinterliegenden Flur im Blick zu haben. Auch das
Licht dort ließ ich brennen.
Etwa eine halbe Stunde war vergangen. Noch immer nicht hatte meine Mutter
uns angerufen und meine Sorgen wuchsen mit jeder Minute.
Dann bemerkte ich etwas, was ich schon seid einiger Zeit nicht mehr hatte:
Meine Lunge schnürte sich zusammen und das Atmen fiel mir immer schwerer.
Ich hatte Bronchal-Asthma. Und wenn ich wieder einen Asthma-Anfall hatte
musste ich mein Asthma-Spray zu mir nehmen.
"Was ist los?" fragte mich Andre.
"Ich bekomme schlecht Luft! Ich brauche mein Spray!"
Ich schaute in der Küche nach meinem Medikament doch dort war es nicht.
Nein! Es war oben in meinem Zimmer, in der Nachttischschublade!
Was nun? Mir blieb keine andere Wahl. Ich brauchte das Medikament, da
ich immer schlechter Luft bekam.
"Andre! Ich muss in mein Zimmer, ich brauche mein Asthma-Spray! Ich bekomme
schlecht Luft!"
"Nein geh da nicht hin! Das Monster!"
"Ich brauche aber den Spray!"
"Ich bleibe aber hier! Da oben kriegt mich jetzt keiner mehr hin!"
So machte ich mich auf den Weg zu meinem Zimmer. Für jeden anderen
ist es warscheinlich nichts besonderes, etwas aus seinem Zimmer holen zu
mussen, doch für mich war es eine Art Reise in die Hölle!
Ich stieg langsam die Treppe hoch. Der Schrank tauchte langsam in mein
Blickfeld ein. Er wirkte wie ein allesverschlingender Riese, der nur auf mich
wartete. Das Licht im Flur brannte. Ich huschte an dem Schrank vorbei in
mein Zimmer, griff mir mein Spray aus dem Nachtschrank und inhalierte das
Medikament.
Auf einmal umgab mich Dunkelheit. Die Lampen im Flur und meinem Zimmer
waren ausgegangen. Da stand ich nun, alleine in der Finsternis.
Automatisch richtete ich meinen Blick zum Flur, in dem der Schrank stand.
Wie ein Lamm auf dem Opfertisch fühlte ich mich.
In dem flackernden, zuckenden Leuchten der Blitze sah ich, wie sich ganz
langsam alle drei Schranktüren öffneten, untermalt von dem Quietschen
der alten Scharniere. Dünne knochige Finger reckten sich langsam aus dem
finsteren Innern des Schrankes. Das Bild des Schrankes verzerrte sich. Es
sah so aus, als wenn das Ungeheuer aus allen drei Türen gleichzeitig kam.

Kurze Pause...

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31.10.2014 21:02 Novem ist offline E-Mail an Novem senden Beiträge von Novem suchen Nehmen Sie Novem in Ihre Freundesliste auf
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Das Monster drehte seinen Kopf bedächtig in meine Richtung und ich konnte
in seine gräulich leuchtenden Augen sehen. Es richtete sich langsam auf
und seine etwa zwei Meter Größe kamen schaurig zur Geltung.
Vor meinem geistigen Auge schwirrten die Alpträume meiner Mutter, in denen
ich verletzt war, in denen ich blutete und in denen ich nach ihr schrie.
Das Ungeheuer nahm seinen schlurfenden Gang auf und setzte sich in meine
Richtung in Bewegung. Seine Augen verengten sich zu kleinen Sehschlitzen,
mit einem Ausdruck der Gewissheit mich jetzt verschlingen zu können.
Tösendes Gedonner begleitete dieses schaurige Wesen. Ich ging langsam
rückwärts auf mein Bett, öffnete erneut meinen Nachtschrank und grabbelte
nach dem kleinen Kreuz meiner Großeltern.
Nachdem meine Finger es ertasteten presste ich das Kreuz an meine Brust
und betete laut:
"Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen."
Das Monster stand jetzt genau vor meinem Bett und schaute zu mir runter.
Seine langen, dünnen Arme bewegten sich langsam in meine Richtung.
Es gab kein Entrinnen mehr. Eine Eiseskälte durchzog meinen Körper. Ich
dachte wieder an meinen Vater. Ich konnte mich nicht einmal von ihm
verabschieden. Wut kam in mir auf! Wut, die ich noch nie zuvor verpürt hatte!
"Du Bestie! Du widerliche Bestie!"
Ein ohrenbetäubende Knall, begleitet von einem hellen Blitz, heller als die
Sonne, erschütterte plötzlich das Haus. Mich hatte es zwei Meter aus dem
Bett katapultiert. Die Dunkelheit wich langsam einem hellen, flackernden
Schein.
"Raus hier! Raus hier, Sven!" hörte ich Andre vom Treppenabsatz rufen.
Als ich aufstand sah ich, was los war: Ein Blitz hatte in unser Haus eingeschlagen!
Das Monster war nicht mehr zu sehen, dafür aber rings um mich rum ein
sich ausbreitendes Flammenmeer.
Beißender Rauch nahm mir den Atem und auch die Sicht. Trotzdem schaffte
ich es irgendwie zur Zimmertür zu gelangen. Ich stolperte weiter durch den
verqualmten Flur und sah, wie auch der Schrank in Flammen stand.
Je weiter ich die Treppe nach unten kam, desto weniger Rauch umgab mich.
Unten bei Andre angekommen stürmten wir aus dem Haus in den Regen.
Nachbarn kamen angerannt und Sirenen fingen an zu heulen.
"Kinder! Kinder! Ist euch was passiert, geht es euch gut?" fragte eine ältere
Frau. Zwei Rettungssanitäter kamen auf uns zu und führten uns in den
Rettungswagen.
Die beiden Sanitäter untersuchten uns und fragten nach unserem Befinden,
als die Tür des Wagens aufgerissen wurde! Meine Mutter sprang in den Wagen
und umarmte mich. "Sven! Sven! Gottseidank!"

Wir kamen in einer Wohnung, die dem Bruder meines Vaters gehörte unter.
Mein Vater erholte sich schnell von dem Unfall. Er war auf einem nassen
Dachbalken ausgerutscht, stürzte nach unten und brach sich das linke Bein
und den linken Arm.
Unser Haus brannte im Dachgeschoß völlig aus und das Erdgeschoß wurde
durch das Löschwasser der Feuerwehr erheblich beschädigt.
Mein Vater baute das Haus wieder auf und wir lebten dann dort als eine
glückliche Familie.
Das Monster ist nie wieder aufgetaucht.
Einige Jahre später recercierte ich im Internet nach der Firma Felix Blattmann
& Söhne und fand auch etwas über den unheimlichen Schrank heraus:
Kurz nachdem der Schrank fertiggestellt war, erhängte sich einer der Mitarbeiter
in dem Schrank! Seine Frau hatte ihn verlassen. Der Schrank wurde dennoch
ausgeliefert. Einen Monat später schlug ein Blitz in die Firma ein. Bei dem
Versuch das Gebäude zu retten, kamen Felix Blattmann und seine beiden
Söhne in den Flammen ums Leben. Adelheid Blattmann konnte den Verlust
ihrer Familie nicht verkraften und stürzte sich zwei Monate später vom Rathaus-
turm.

Vor etwa drei Jahren dann erhielten meine Eltern einen Brief vom Vorbesitzer
des Hauses:

Sehr geehrte Familie Fröhling!

Unser Gewissen läst uns nicht los! Daher schreiben wir Ihnen diesen
Brief mit der Bitte um Vergebung. Wir waren nicht aufrichtig und haben
Ihnen etwas verschwiegen, daß wir Ihnen hätten sagen müssen. Wir
waren zu Feige, um für unsere Schandtat die Verantwortung zu übernehmen.
Wir waren nur auf uns selber bedacht. Wir wollten das Leben in vollen
Zügen geniessen und sowenig wie möglich mit Verantwortung konfrontiert
werden.
Das änderte sich als Theresa schwanger wurde. Wir wollten nie Kinder. Wir
wollten ein freies Leben. Unser Kind kam zur Welt und war mongolid.
Wir sperrten es in den Schrank. Wir konnten das Wehklagen des Kindes
nicht ertragen und fuhren weg. Nach einer Woche kamen wir dann zurück.
Wir sind schuldig und haben vielleicht auch keine Vergebung zu erwarten.
Es bleibt Ihnen überlassen, wie Sie über uns richten!

Hochachtungsvoll
Theresa und Gernot Gruber


Dieser Brief erschütterte meine Eltern zutiefst. Sie meldeten es der Polizei
die daraufhin die Ermittlungen aufnahm.
Einen Tag später fanden sie Theresa und Gernot Gruber tot in ihrer Wohnung.
Sie hatten sich mit Gift das Leben genommen.
Die Leiche Ihres Sohnes, den sie im Schrank verhungern ließen wurde nie
gefunden.

Für mich war danach klar, daß die bösen Ereignisse, die im Zusammenhang
mit dem Schrank passierten einen bösen Dämon erschaffen hatten.
Dieser Dämon hatte anscheinend meine Mutter auf eine böse Art und Weise
beeinflusst. Auf mich hatte es der Dämon abgesehen. Ich glaube, daß mein
Gebet und das Kreuz meiner Großeltern mich gerettet haben. Das Kreuz war
auch das einzige, was mir in der Nacht von meinen Dingen geblieben ist.
Seitdem trage ich es immer bei mir.
Mit Andre habe ich auch heute noch Kontakt. Aber wir haben uns damals
geschworen niemals über den Dämon zu reden.



Das war meine kleine Geistergeschichte zu Halloween!
Ich hoffe sie hat euch gefallen und euch auch ein wenig gegruselt.


LG
Euer Novem

__________________
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31.10.2014 22:59 Novem ist offline E-Mail an Novem senden Beiträge von Novem suchen Nehmen Sie Novem in Ihre Freundesliste auf
Urseli Urseli ist weiblich
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Oh, danke Novem,
Danke
gegruselt ist stark untertrieben.
Ich frage mich, ob es in Deinem Post nicht auch
einen Funken Wahrheit gibt!?

Du Könntest glatt für eine Zeitung Kolumnen
schreiben. HW12

Liebe Grüße,
Urseli
01.11.2014 10:50 Urseli ist offline Beiträge von Urseli suchen Nehmen Sie Urseli in Ihre Freundesliste auf
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Kleiner Spuk



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Toll! Ich habe die letzten drei "Kapitel" absichtlich später und zusammenhängend gelesen, damit ich beim Schlußspurt nicht den Faden verliere.

Ich würde auch vorschlagen, du bietest die Geschichte zum Druck an, Gratulation Cheer!

LG kdn

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Die Natur kreiert nichts ohne Bedeutung.
(Aristoteles)

01.11.2014 12:08 kinddernacht ist offline E-Mail an kinddernacht senden Beiträge von kinddernacht suchen Nehmen Sie kinddernacht in Ihre Freundesliste auf
Mammsie Mammsie ist weiblich
Die Denkende



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Toll, das war ein fulminantes Ende! da stapelten sich die brutalen Erignisse ja regelrecht *grins* Verhungerte Kinder im Schrank, Selbstmord, Dämonen.... wow, genau das richtige zu Halloween *grins*
Danke, Novem! Top!

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Nicht alles was man zählen kann, zählt auch und nicht alles was zählt, kann man zählen.- Albert Einstein
01.11.2014 17:00 Mammsie ist offline E-Mail an Mammsie senden Beiträge von Mammsie suchen Nehmen Sie Mammsie in Ihre Freundesliste auf
sk8282 sk8282 ist männlich
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Applaus! Applaus! Applaus!


Klasse Geschichte und ein tolles Schlußkapitel Top!

Du hast es echt drauf, Novem!

Vielen Dank für diese Story
01.11.2014 17:39 sk8282 ist offline E-Mail an sk8282 senden Homepage von sk8282 Beiträge von sk8282 suchen Nehmen Sie sk8282 in Ihre Freundesliste auf
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Also Novem das Ende hat ja noch alles getoppt, schöne Geschichte die ich mir bestimmt noch oft durchlesen werde

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01.11.2014 17:55 Eloran ist offline E-Mail an Eloran senden Beiträge von Eloran suchen Nehmen Sie Eloran in Ihre Freundesliste auf
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Vielen Dank für eure Komplimente!

Es war wirklich eine reine, ausgedachte Geschichte.
Immer wenn ich dabei am schreiben war, hat sich die Geschichte wie
von selbst entwickelt.
Ich, für meine Person, bin kein allzugroßer Fan von Happyends!
Ich bevorzuge liebe Geschichten, deren Ende zum Nachdenken anregen.

Dieser Dämon in meiner Geschichte ist von den Untaten, die in Bezug mit
dem Schrank standen, hervorgerufen worden. Schon bei seiner Herstellung
hat der Schrank Leid über einen Menschen gebracht, der sich dann schließlich
in ihm erhängte.
Das zweite direkte Opfer war das behinderte Kind von dem Ehepaar Gruber,
das in dem Schrank zum Sterben alleinegelassen wurde.
In meiner Geschichte erwähnte ich Anfangs, daß ein Blitz in den Schornstein
des Hauses schlug. Das war kurze Zeit, nachdem das Kind im Schrank verstorben
war und die Grubers zurückgekehrt waren.
Am Ende meiner Geschichte hat die reinigende Kraft des Feuers den Schrank
und seinen Dämon vernichtet.

LG
Novem

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„… was es war? Der Fall eines Meteoriten? Der Besuch von Bewohnern des menschlichen Kosmos? Wie auch immer, in unserem kleinen Land entstand das Wunder aller Wunder... – die ZONE. Wir schickten sofort Truppen hin. Sie kamen nicht zurück. Da umzingelten wir die ZONE mit Polizeikordons… und haben wahrscheinlich recht daran getan… im übrigen - ich weiß nicht, ich weiß nicht... Aus einem Interview des Nobelpreisträgers Professor Wallace mit einem Korrespondenten der RAI.“ Aus Andrei Tarkowskis "Stalker" (Sowjetunion, 1979)
01.11.2014 21:45 Novem ist offline E-Mail an Novem senden Beiträge von Novem suchen Nehmen Sie Novem in Ihre Freundesliste auf
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Tolle Geschichte, und super Ende. Applaus! Applaus! Applaus! Ich würde gerne mehr von dir lesen.
Vielleicht könnte man ja demnächst mal einen Bereich aufmachen, in dem man Geschichten wie diese schreiben kann.

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Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. (Oscar Wilde)
03.11.2014 11:56 Bella84 ist offline E-Mail an Bella84 senden Beiträge von Bella84 suchen Nehmen Sie Bella84 in Ihre Freundesliste auf
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Cheer! Cheer! Cheer! Cheer! Cheer!
Super Story.....Klasse !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Respekt !!!!!!!!!

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Jeder Dritte der sich beschwert wird erschossen
.....zwei waren schon da !!!
08.11.2014 20:17 Lachesis ist offline E-Mail an Lachesis senden Beiträge von Lachesis suchen Nehmen Sie Lachesis in Ihre Freundesliste auf
Novem Novem ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Novem
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Hallo zusammen!

Drei Wochen müsst ihr euch noch gedulden.
Dann fang ich wieder an, für euch eine Gruselgeschichte zu schreiben.

Worum es geht? -Das verrate ich noch nicht.
Ob ihr euch wieder ein wenig gruseln werdet? -Ich hoffe es.

Ich kann nur soviel sagen, daß ich meiner Fantasie wieder freien Lauf
lassen werde...


Also bis dann!


LG
Novem

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09.09.2015 20:52 Novem ist offline E-Mail an Novem senden Beiträge von Novem suchen Nehmen Sie Novem in Ihre Freundesliste auf
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Novem..Deine Geschichte ist einsame Klasse, vor allem der Dämon und sein böser Einfluß auf die Mutter sind sehr gelungen dargestellt. Erinnert ein wenig an "The Conjuring", natürlich ohne das Exorzismus-Finale.
Ich denke, die Vorgeschichte ist noch nicht abgeschlossen, oder?

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19.10.2015 19:42 Stregoicavar ist offline E-Mail an Stregoicavar senden Homepage von Stregoicavar Beiträge von Stregoicavar suchen Nehmen Sie Stregoicavar in Ihre Freundesliste auf
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