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Zum Ende der Seite springen Zufall mit System?
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Atropos Atropos ist weiblich
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Zufall mit System? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zufall mit System... allein dieser Begriff ist ein Widerspruch an sich !
Ein Zufall ist eben ein Zufall und ist nach allgemeiner Meinung nicht berechen- und damit vorhersagbar.
Aber existiert vielleicht nicht doch "Etwas" in unserer rationalen Welt, dass diese zufälligen Ereignisse steuert
und auch miteinander in Beziehung bringen kann?
“Etwas”, was man nur noch entdecken muss?
Die folgenden Abhandlungen sollen Einblicke in eine völlig neue Denkweise geben:

Das E/P/R-Gedankenexperiment
Die drei Giganten Albert Einstein, Boris Podolsky und Nathan Rosen veröffentlichten 1935 in Princeton
eine bemerkenswertes Gedankenexperiment unter dem Titel:
"Kann die quantenmechanische Beschreibung der gegenständlichen Realität als vollständig angesehen werden?"

Inhalt dieser Publikation waren Überlegungen, dass die physikalische Weltordnung
und das mit ihr verbundene augenscheinliche Chaos von zufälligen Ereignissen eventuell doch einem System gehorcht.
Einheiten dieses Systems sind miteinander verknüpft und sogar in der Lage, miteinander zu kommunizieren.
Eine unglaubliche Vorstellung!

Das so genannte E/P/R-Gedankenexperiment, benannt nach den Nachnamen ihrer drei Begründer,
zielte bewusst auf die Wiedereinführung eines geordneten Universums und basierte auf der Annahme einer
überlichtschnellen durch nichts zu begrenzenden Verbindung aller elementaren Bausteine unseres Universums.

Grundlage dazu soll die Existenz eines bisher nicht nachgewiesenen subatomaren Teilchens sein,
dass ein unsichtbares Netzwerk zwischen den Bausteinen des Kosmos betreibt und somit steuernd auf alle Vorgänge wirkt.
Der Schlüssel zu solchen Überlegungen war ein physikalisches Experiment,
in dem man Photonen durch eine sog. Doppelspalt-Apperatur fliegen ließ.
Griff man in die Flugbahn des einen Photons ein, veränderte sich auch unerklärlicherweise die Bahn des anderen Photons,
als ob zwischen beiden Teilchen eine unsichtbare und nicht messbare Absprache stattfinden würde.

Absolut abenteuerlich, aber die drei bekannten Physiker lieferten zu ihren Überlegungen gleich einen Haufen
mathematischer Gleichungen mit, die bis heute anerkannte Wissenschaftler beschäftigen.

Bisher konnte kein mathematischer Beweis für die Richtigkeit der E/P/R-Theorie gefunden werden...
aber auch kein Beweis dagegen !


“Denkende” Lichtquanten?
Im Jahre 1972 war es denn endlich soweit: Das E/P/R-Gedankenexperiment sollte untermauert werden,
indem man überlichtschnelle Wechselwirkungen zwischen den Elementarteilchen im Experiment nachweisen wollte.

Die beiden Physiker John F. Clauser und Stuart Friedmann ließen zwei Photonen (Lichtquanten)
paarweise von einer Strahlungsquelle in entgegengesetzter Richtungen losfliegen.
Nach einer gewissen Entfernung mussten beide Teilchen einen Polarisationsfilter durchqueren.
Veränderte man den einen Pol-Filter, so wurde das Verhalten des entsprechenden Photons natürlich auch verändert.

Und nun das Unglaubliche: Bei Manipulation am Pol-Filter des ersten Photons
(man erinnere sich: beide waren ja in entgegengesetzter Richtung losgeflogen)
änderte sich auch das Verhalten des zweiten, des anderen Photons !!
Diese Wechselwirkung vollzog sich mit Überlichtgeschwindigkeit, da beide Teilchen ja schon mit Lichtgeschwindigkeit flogen!
Das eine Photon musste also "Kenntnis" vom anderen haben !

Natürlich konterten die Anhänger der klassischen Physik mit dem Argument,
dass die Messmethoden zu ungenau seien, da die technischen Vorraussetzungen nicht gegeben waren.

Zehn Jahre, 1982, später waren dann die technischen Gegebenheiten zur genauen Messung erfüllt
und das Experiment wurde von den Physikern Jean Dalibard und Gérad Roger an der Universität von Paris wiederholt:
Diesmal gab es keinen Zweifel... Beeinflusste man das eine Photon, teilte sich das auch seinem Zwilling mit!

Was bedeutet das nun in letzter Konsequenz:
Man muss ungläubig staunend bekennen, dass das uns bekannte Universum anscheinend in der Lage ist,
Informationen auf subatomarer Ebene auszutauschen.


Gibt es eine kosmische Intelligenz?
Wenn man sich die Inhalte der beiden vorangegangenen Kapitel vor Augen hält,
lässt das den vorsichten Schluss zu, das unser Universum in der Lage ist, Informationen auszutauschen.
Dieses impliziert wiederum das Vorhandensein einer gewissen universellen Intelligenz.

Der Nobelpreisträger Brian Josephson hat es 1982 in Worte gefasst:
"Daraus (aus den geschilderten Experimenten) ergibt sich die Möglichkeit,
dass ein Teil des Universums Kenntnis von einem anderen Teil besitzt."

Sehen wir nun "alles" in einem großen zusammenhängendem "Etwas" verbunden,
dessen Grundbausteine irgendwie bewusste Einheiten sein könnten und nehmen nun Bezug
auf die fantastischen, "zufälligen" Ereignisse in unserer Welt, dann liegt es doch nahe, dass das,
was wir "Zufälle" nennen, eigentlich Ergebnisse einer übergeordneten, wie auch immer beschaffenen Macht sind,
von ihr gesteuert und auch miteinander in Beziehung stehend.

Vielleicht gibt es irgendwo eine Art "kosmischen Scherzbold", eine kosmische Intelligenz,
deren Vorhandensein unsere Wirklichkeit und unser Weltbild total andersartig gestaltet, als wir es bisher angenommen haben.

Wir sollten den Mut aufbringen auch mal einen Blick hinter die Kulissen dieser neuen Wirklichkeit zu wagen,
auch wenn dabei unser altes, geliebtes, physikalisches Weltbild ins Wanken gerät.

__________________
LG
Atropos
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17.06.2018 11:31 Atropos ist offline E-Mail an Atropos senden Homepage von Atropos Beiträge von Atropos suchen Nehmen Sie Atropos in Ihre Freundesliste auf
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Gespenstischer Wind



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Zusätzlich muss man noch folgendes erwähnen. Nichts ist schneller als Licht. Ob Welle oder Teilchen. Lichtgeschwindigkeit ist die absolute Grösse weil es unendlich Energie benötigen würde um ein Teilchen auf Lichtgeschwindigkeit zu erhöhen. 99,98% sind machbar aber 100% unmöglich. Das interessante ist aber dass diese Fernwirkung der beiden Teilchen nicht in Lichtgeschwindigkeit sondern ohne Verzögerung passiert. Genau genommen gibt es also keinen Weg den die Information geht sondern sie ist einfach da.

Liebe Grüsse Ikarus
21.06.2018 11:27 Ikarus-kollektiv ist offline E-Mail an Ikarus-kollektiv senden Beiträge von Ikarus-kollektiv suchen Nehmen Sie Ikarus-kollektiv in Ihre Freundesliste auf
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Ich habe jahrelang über das Wort Zufall nachgedacht.
Und ich höre auch Vorträge von Physikern (im Netz).

Inzwischen bin ich für mich (muss nicht zwangsläufig richtig sein),
zu dem Schluss gekommen, dass es keinen Zufall gibt.

Meine Gruppen AT Unter-Oberstufe und Selbsterfahrungsgruppen, die ich
jahrelang gab/geben durfte, freuten sich immer über die Zufalls-Diskussionen.

Ich vertrat und vertrete immer noch die Meinung, Zufall ist das, was mir zu fällt.
Das bedeutet, dass nichts zufällig ist.

Und mit dieser Meinung kann man die schönsten und größten Diskussionen
aber auch Gedankengänge starten.

Wie, wenn es jemanden/etwas gibt, der ALLES lenkt?

Allerdings wären wir da wieder bei der Freiheit.

So geht es endlos weiter.

Entschuldige bitte, wenn ich Deinen sehr guten Vortrag gestört habe.

*ouch* Urseli

__________________
Jedes Ding im Leben ist eine Quelle,
von der weitere Wirkungen ausgehen.

Spinoza
25.06.2018 19:34 Urseli ist offline E-Mail an Urseli senden Beiträge von Urseli suchen Nehmen Sie Urseli in Ihre Freundesliste auf
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