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Zum Ende der Seite springen Österreich: Schloss Walchen/Oberösterreich
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Atropos Atropos ist weiblich
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Österreich: Schloss Walchen/Oberösterreich Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Das, in der Ortschaft Walchen, stehende Schloß ist in vielerlei Hinsicht höchst bemerkenswert.
Nicht nur, weil hier auf engstem Raum gleich zwei Anlagen (das heutige Schloß und der Turm der ehemaligen Burg Walchen) stehen,
sondern weil im Schloß kunstgewerbliche und kunstgeschichtliche Kostbarkeiten sind, die ihresgleichen suchen.
Das Schloß selbst ist ein mächtiger, dreigeschossiger Bau mit einem gebrochenem Mansardenwalmdach,
an dem auf der linken Seite, ein zweigeschossiger Hofflügel angebaut ist.
Im Mittelfeld des breiten Dreieckgiebels, befindet sich eine Uhr über der Torachse.
In der Wand zwischen dem Fenster des 2. und dem Doppelfenster des 1. Stockwerkes ist ein Wappen eingearbeitet.

Das Tor ist ein Steinportal mit abgesetztem Schlußstein im Torbogen.
Von den Innenräumen verdient vor allem die Bibliothek im 2. Stock besondere Beachtung.
Im Zuge der Renovierungsarbeiten hat sich herausgestellt,
dass unter der beschädigten Stuckdecke eine alte Holzdecke mit gemalter Kassetierung verborgen war.

Zudem sind im Schloß zwei Kapellen vorhanden. Die katholische, welche den Ostabschluß der Zimmerflucht bildet,
und die ehemalige evangelische Kapelle, deren Merkmal das schmiedeeiserne Abschlußgitter ist, dessen Rauten mit denen der bemalten Decke harmonieren.
Gitter und Bemalung stammen aus der Zeit, in der dieser Raum für die Abhaltung der evangelischen Gottesdienste eingerichtet worden war.
Unter der Baumgruppe neben dem Zufahrtsweg stehen Steinfiguren, die den heiligen Florian und den heiligen Donatus zeigen.

Auf einem flachen Hügel im Ort Walchen, steht als letztes Überbleibsel der alten Burg Walchen der graue Turm, welcher gänzlich von den gewohnten Formen abweicht.
Der Sockel des Erdgeschosses besitzt eine andere Mauerstruktur wie der etwas zurückliegende Aufbau der beiden oberen Stockwerke,
welcher aber auch eine sehr urtümliche Bauweise aufweist. Die Tür ist erst später eingebaut wurden.
Die Fensteröffnungen sind runde Ziegelwölbungen und dürften aus sehr frühen Ausbauten stammen.
Aus der Wand ragende Balken deuten darauf hin, daß hier früher ein hölzerner Vorbau, eventuell ein Wehrgang, vorhanden war.
Da die Burg, zu der dieser Turm gehörte, zur Gänze abgetragen wurde, ist es schwer, über das Alter des Turmes eine genaue Auskunft zu geben.
Der Mauertechnik nach, dürften 800 Jahre nicht zu wenig geschätzt sein.
Dem Sockel kann sogar ein höheres Alter zugesprochen werden und gibt der Vermutung Raum, dass hier ein Relikt aus alter Zeit erhalten geblieben ist.
Das hohe Alter des Turmes findet auch in den schriftlichen Quellen eine Stütze, wonach Walchen und das sich danach nennende Geschlecht bereits 1040 urkundlich genannt wird.

Im 18. Jahrhundert lebte im Schloß Walchen, die Gräfin von Kurland, Dorothea Joh. Jos. von Schallenberg.
Aufgrud' ihrer verhängnisvollen Gabe des Zweiten Gesichtes wußte sie den Pesttod ihrer vier Kinder im voraus.
In weißem Gewand und unter Seufzen erscheint sie bis heute an unbeleuchteten Fenstern des Schlosses, womit sie Unglück ankündigt.

Fotos von Schloss Walchen findet ihr z.B. bei Wikipedia.

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LG
Atropos
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